Scheinbares? Garagenparadoxon --- reloaded and exploded

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Scheinbares? Garagenparadoxon --- reloaded and exploded

Beitragvon Jocelyne Lopez » Sa 25. Apr 2009, 13:31

ralfkannenberg hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:Die Forschungsgruppe G.O. Mueller referiert das Ehrenfest-Paradoxon in iher Dokumentation wie folgt:
http://www.ekkehard-friebe.de/buch.pdf - Seite 104:


Das ist mir bekannt, Frau Lopez. Und ich begrüsse es sehr, dass hier eine Diskussion zu dieser Thematik stattfindet.

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Andere Autoren wie z.B. Swann 1920 erklären die SRT für unzuständig für Rotationseffekte: also keine Vorhersagen und keine Bestätigungen; für die Rotation fehle eine Theorie. Das Ehrenfest-Paradoxon ist somit ein echter Theorie-Fehler.

Sie könnten mir aber vielleicht noch erklären, wie die Autoren von G.O.Mueller die Aussage, "Das Ehrenfest-Paradoxon ist somit ein echter Theorie-Fehler." herleiten.


Ralf Kannenberg


Es tut mir leid, dass Du es seit Jahren nicht selbst merkst, und dass ich es Dir offen sagen muss:
Ich habe überhaupt keinen Gesprächsbedarf mit Dir und es wäre mir sehr genehm, wenn Du mich nicht ansprechen würdest.

Außerdem hast Du von vornherein schon in dieser Diskussion jegliche Basis für zumutbare Austauschen entzogen, und ich würde es sehr bedauerlich finden, dass Dir in diesem "Gammelforum" das "Kotzen" kommen würde:

Zitat Michael Hammer-Kruse:

Wie kommt es eigentlich, daß man in solchen Threads wie diesem hier den haltlosen physikalischen Unsinn, der da behauptet wird, beliebig oft richtigstellen kann, daß das aber die “Diskussions“partner überhaupt nicht schert und sie munter weiter ihren Quatsch posten, als wären sie zu doof, auch nur irgendwas zu begreifen? [...]
Liebe Leute, wenn hier jemand “bewiesen” haben will, daß die SRT in sich widersprüchlich sei, und obwohl ihm sein Irrtum schon wiederholt aufgezeigt wurde, seinen Blödsinn ungerührt wiederkäut bis einem das Kotzen kommt, dann kann ich das bei aller Liebe nur cranky nennen: Spinnerei, aber nicht Physik.

Diese pathologische Selbstverliebtheit in die eigene Unfähigkeit, ist es, an der man den Spinner erkennt.

Ich hör jetz auf, sonst schreibe ich noch Groberes.


Zitat Ralf Kannenberg:

Hallo Mike,

da Frau Lopez ja netterweise Werbung für Deine ausgezeichnete Beurteilung in ihrem Blog macht, habe ich es auch gesehen.

Tja, was soll man sagen: Irgendwie haben wir das alles schon mal erlebt ...



Ersparre mir also hier Deine "Ergüsse" und tätige sie bitte in Deinem Stammforum.



Jocelyne Lopez
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Re: Scheinbares? Garagenparadoxon --- reloaded and exploded

Beitragvon Trigemina » Sa 25. Apr 2009, 14:02

Hallo

Ich habe schon vom Experiment von Thomas E. Philipps gehört, weiss jedoch darüber nicht viel mehr als dass er seine Scheibe über 4 Monate lang rotieren liess und keine Veränderungen der radial eingravierten Markierungen festgestellt haben soll.

Über die experimentelle Anordnung in Einzelnen und ihrer präzisen Ausführung im Speziellen weiss ich deshalb nichts ausser den Eckdaten aus dem Zitat. Theoretisch möchte ich dagegenhalten, dass

1. die Umfangsgeschwindigkeit nicht im relativistisch relevanten Bereich lag

2. hier ein optischer Null-Effekt photografiert worden ist, der Aufgrund der geringen Umfangsgeschwindigkeit von gerade mal 515m/s (mit r=0.0135m und f=6072Hz) kaum überraschen dürfte

3. es zu keinen kumulativen Effekten führt wie von Philipps angenommen. Die Messanordnung beruht auf dem gleichzeitigen Lichteinfall in der Linse des optischen Aufnahmegeräts, der unabhängig von der verstrichenen Zeit stets die gleiche Situation widerspiegelt


Wichtig im Hinblick dieses optischen Experiments gilt zu unterscheiden, dass

1. die gemessenen Radialmarkierungen im Laborsystem (bei relativistischen Umfangsgeschwindigkeiten) gerade bleiben

2. die optisch wahrgenommenen Radialmarkierungen im Laborsystem verbogen erscheinen (wiederum bei relativistisch relevanten Umfangsgeschwindigkeiten).

Gruss
Zuletzt geändert von Trigemina am Sa 25. Apr 2009, 14:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Scheinbares? Garagenparadoxon --- reloaded and exploded

Beitragvon Faber » Sa 25. Apr 2009, 14:07

ralfkannenberg hat geschrieben:
Faber hat geschrieben:Ihrem Rat folgend, die englischsprachige Wiki konsultierend, stelle ich fest: Die Mainstream-Physiker sind der gleichen Auffassung wie Joachim und ich: ideale konventionelle Zahnradbahnen sind gemäß SRT nicht fahrtauglich.

ich wusste noch gar nicht, dass Joachim diese Meinung vertritt. Könnten Sie mir da mal einen Link liefern, wo ich das im Zusammenhang nachlesen kann ?


Joachim hat geschrieben:
Faber hat geschrieben:Wenn aber die Verteilung der Breite der Zähne aus Symmetriegründen eine Gleichverteilung sein muss, dann gibt es keine gangbare Lösung für die Zahnradbahn.

So ist es. Nach der SRT würde eine Zahnradbahn bei relativistischen Geschwindigkeiten nicht funktionieren. Aber inwiefern ist das ein Problem für die Theorie? Meines Wissens wurde nie eine so schnelle Zahnradbahn beobachtet.
auf Seite 31

Und hier auf Nachfrage nocheinmal bestätigt.

Gruß
Faber
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Re: Scheinbares? Garagenparadoxon --- reloaded and exploded

Beitragvon Sebastian Hauk » Sa 25. Apr 2009, 14:09

bezeichnend und auch lustig zugleich ist die tatsache, dass sie sich vom beitrag des herrn kruse so direkt angesprochen fühlen


Der Herr Kruse ist ein bekennender Soziopath und bezeichnet sich selber als Mobber, Pöbler und Stalker. Darauf ist er anscheindend auch noch stolz.
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Re: Scheinbares? Garagenparadoxon --- reloaded and exploded

Beitragvon Sebastian Hauk » Sa 25. Apr 2009, 14:17

Ich habe ihn gefragt, ob er einer wäre.
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Re: Scheinbares? Garagenparadoxon --- reloaded and exploded

Beitragvon Jocelyne Lopez » Sa 25. Apr 2009, 14:18

Kondensat74 hat geschrieben:
Sebastian Hauk hat geschrieben:Der Herr Kruse ist ein bekennender Soziopath und bezeichnet sich selber als Mobber, Pöbler und Stalker. Darauf ist er anscheindend auch noch stolz.


hier würde ich gerne von dir eine quelle haben, wo er das gesagt hat. ich würde das gerne im zusammenhang lesen, zumal ich denke, dass er das wenn überhaupt ironisch nach einem angriff seitens frau lopez formuliert hat.....



Hier sind ein paar "Angriffe seitens Frau Lopez" dokumentiert: http://www.jocelyne-lopez.de/blog/2008/ ... ng-gesetz/

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Re: Scheinbares? Garagenparadoxon --- reloaded and exploded

Beitragvon Faber » Sa 25. Apr 2009, 15:04

ralfkannenberg hat geschrieben:könnten Sie mir bitte auch das noch etwas darlegen ? Gerne unter Berücksichtigung dieses Beitrages:

Trigemina hat geschrieben:
Faber hat geschrieben:Ich streite ab, dass die Metrik uneinheitlich ist, weil gemäß SRT die Metrik die eine einzige einheitliche euklidische Metrik der Minkowski-Raumzeit ist. Und zwar für jeden Beobachter.

So wird das nichts: Du setzt Translationsbewegungen mit Rotationsbewegungen gleich und erwartest gleiche Eigenschaften. Was ist so schwierig daran zu verstehen, dass radial abhängige Umfangsgeschwindigkeiten, d.h. für jeden Abstand seine eigene Umfangsgeschwindigkeit, nicht mit einer einzigen universell gültigen Metrik beschrieben werden können?

Um das Problem der Fahruntauglichkeit der Zahnradbahn zu erkennen, reicht es aus, einen rotierenden Ring in einer kreisrunden Rinne im Inertialsystem der Rinne zu betrachten. Die Betrachtung des Vorgangs in weiteren Bezugssystemen ist nicht erforderlich.

Für die Rinne gilt voraussetzungsgemäß im zugehörigen Koordinatensystem K (ct,x,y,z), dass sie ein Kreis mit U = 2*pi*R ist. Ruht der Ring, so passt er genau in die Rinne und er ist ebenfalls ein Kreis mit U = 2*pi*R.

Nun werde der Ring in Rotation versetzt. Um weiterhin in die Rinne zu passen, muss er (in K) ein Kreis mit U = 2*pi*R bleiben, sonst passt er nicht mehr in die Rinne. (Bei der Zahnradbahn gäbe es sonst Kollisionen zwischen Zahnrad und enganliegendem äußeren und inneren Radkasten.)

Aus Symmetriegründen bleiben die Zähne eines rotierenden Zahnrades gleichverteilt um den Umfang und sie bleiben alle gleich breit, genauso breit wie wenn das Zahnrad nicht rotiert. Die gegenüber dem Fahrzeug bewegte Zahnschiene hingegen erscheint in K gegenüber ihrer Eigenlänge verkürzt, so dass zwar im Ruhezustand Zahnrad und Zahnschiene zusammenpassen, wenn die Zahnradbahn fährt hingegen nicht.

Trigeminas Probleme resultieren wie folgt: Will man die Vorgänge nun von Bezugssystemen aus betrachten, die an diversen Stellen des rotierenden Rades fixiert sind, dann hat man es mit unendlich vielen verschiedenen Bezugssystemen zu tun, da die Relativgeschwindigkeit für verschiedene Radien unterschiedlich ist und laufend ihre Richtung ändert. Solche Betrachtungen sind aber gar nicht notwendig, um zu erkennen, dass unsere Zahnradbahn gemäß SRT nicht fahrtauglich ist.

Die Fahruntauglichkeit der Zahnradbahn ist so noch kein Widerspruch innerhalb der SRT sondern nur eine sonderbare Voraussage. Einen Widerspruch erhält man aber schließlich z.B. so.

Gruß
Faber
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Re: Scheinbares? Garagenparadoxon --- reloaded and exploded

Beitragvon Faber » Sa 25. Apr 2009, 15:49

ralfkannenberg hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:Die Forschungsgruppe G.O. Mueller referiert das Ehrenfest-Paradoxon in iher Dokumentation wie folgt:
http://www.ekkehard-friebe.de/buch.pdf - Seite 104:
[...]
Andere Autoren wie z.B. Swann 1920 erklären die SRT für unzuständig für Rotationseffekte: also keine Vorhersagen und keine Bestätigungen; für die Rotation fehle eine Theorie. Das Ehrenfest-Paradoxon ist somit ein echter Theorie-Fehler.

Sie könnten mir aber vielleicht noch erklären, wie die Autoren von G.O.Mueller die Aussage, "Das Ehrenfest-Paradoxon ist somit ein echter Theorie-Fehler." herleiten.


In der Wikipedia wird die SRT so vorgestellt:

Wikipedia hat geschrieben:Die spezielle Relativitätstheorie (kurz: SRT) ist eine physikalische Theorie über Raum und Zeit. Sie verallgemeinert das galileische Relativitätsprinzip der klassischen Mechanik, welches besagt, dass in allen relativ zueinander gleichförmig bewegten Inertialsystemen die gleichen physikalischen Gesetze gelten (Kovarianz), auf alle Gesetze der Physik. Die Theorie wurde ursprünglich vor allem zur korrekten Formulierung der Elektrodynamik eingeführt, sie betrifft jedoch auch die Kinematik und Dynamik aller Körper.

Wenn nun die SRT unzuständig für Rotationseffekte ist, dann ist sie unzuständig für quasi alle Gesetze der Physik. Es ist dann z.B. ein Theorie-Fehler, die Elektrodynamik nicht korrekt zu formulieren.

Gruß
Faber
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Re: Scheinbares? Garagenparadoxon --- reloaded and exploded

Beitragvon Faber » Sa 25. Apr 2009, 15:59

Chief hat geschrieben:Ich glaube schon, dass bei Bewegungen im Äther bestimmte materielle Veränderungen doch stattfinden.

Ohne mich damit beschäftigt zu haben, gebe ich einen Tipp ab: auch bei solchen materiellen Veränderungen im Äther ergäbe sich ein Ehrenfest-Paradoxon.

Gruß
Faber
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Re: Scheinbares? Garagenparadoxon --- reloaded and exploded

Beitragvon Jocelyne Lopez » Sa 25. Apr 2009, 17:43

Faber hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:Ich glaube schon, dass bei Bewegungen im Äther bestimmte materielle Veränderungen doch stattfinden.


Ohne mich damit beschäftigt zu haben, gebe ich einen Tipp ab: auch bei solchen materiellen Veränderungen im Äther ergäbe sich ein Ehrenfest-Paradoxon.

Faber


hmm... Ohne mich auch nicht damit beschäftigt zu haben, ich meine, es stimmt allerdings, dass eine materielle Veränderung auch im Äther ein Ehrenfest-Paradoxon ergeben würde.

Na gut, das müssen die Vertreter von Äthertheorien schlüssig erklären bzw. eine Lösung dafür vorschlagen.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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