Webseite "Kritische Stimmen zur RT" wieder online!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Webseite "Kritische Stimmen zur RT" wieder online!

Beitragvon Harald Maurer » Mi 20. Jun 2012, 08:58

contravariant hat geschrieben:Bei MM wird die Phasenverschiebung durch unterschiedliche Laufzeiten hervorgerufen, die durch unterschiedlich Geschwindigkeiten entlang der Interferometerarme verursacht wird.

Nein! Das ist nur der festverwurzelte Irrtum seit 1898!
Nochmal:
Siehe http://www.dopplereffekt.de/
1. Der Wellenerreger W und der Beobachter B sind relativ zum Medium der Wellenausbreitung (z.B. Wasser, Luft, etc.) in Ruhe

c – Eigengeschwindigkeit der Welle
„ = T1*c mit T1 = 1/f1 „ = c/f1 f1 = c/„

→ es ergeben sich keine Unterschiede zu dem Bekannten, da das Medium relativ zu W und B in Ruhe ist auch wenn es sich bewegt.

Es ist nicht nur egal, ob das Medium sich bewegt oder ruht, sondern auch, wie schnell es sich bewegt - oder sich die Anordnung im Medium bewegt. Nimmt man zwei Anordnungen, identisch aufgebaut, und bewegt sich der Wind in einer Anordnung langsamer und in der anderen schneller, gibt es keinerlei Unterschied! In beiden Anordnungen bleibt die Frequenz konstant. D.h. die Geschwindigkeit des Mediums und somit die resultierende Geschwindigkeit der Welle bleibt ohne Einfluss!
Die Laufzeiten im MM-Apparat sind völlig egal!

Grüße
Harald Maurer
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Re: Webseite "Kritische Stimmen zur RT" wieder online!

Beitragvon contravariant » Mi 20. Jun 2012, 11:16

Harald Maurer hat geschrieben:Die Laufzeiten im MM-Apparat sind völlig egal!

Nein und das hat mit dem Dopplereffekt nichts zu tun. Ganz einfach: Beide Arme des Interferometers sind gleich lang und die LG ist entlang beider Arme gleich schnell. Im Treffpunkt der beiden Teilstrahlen fallen Wellenberge auf Wellenberge, Nulldurchgänge auf Nulldurchgänge und Wellentäler auf Wellentäler. Ergo ergibt sich konstruktive Interferenz und die Mitte des Interferenzbildes ist hell (Streifen/Kreis je nach Setup). Wenn nun die LG entlang der Arme unterschiedlich, dann treffen im Allgemeinen Wellenberge nicht mehr auf Wellenberge usw. Die beiden Teilstrahlen sind also phasenverschoben. Man hat dann in der Mitte des Interferenzbildes auch kein Intensitätsmaximum mehr.

Das alleine nützt nun noch nichts. Denn man die absolute Phasenverschiebung so nicht feststellen. Interferometer können immer nur Änderungen messen. In der Äthertheorie ist in einem bewegten BS die LG anisotrop. Das heißt, wenn ich mein Interferometer drehe, dann ändern sich die LG entlang der Interferometerarme. Das heißt die Phasenverschiebung ändert sich. Damit ändert sich das Interferenzbild und das würde man sehen.
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Re: Webseite "Kritische Stimmen zur RT" wieder online!

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mi 20. Jun 2012, 11:34

julian apostata hat geschrieben:
Etwas abschaffen ist ja so leicht, aber eine funktionierende Alternative zu bieten…


Funktionierende Alternative gibt es jede Menge, sie werden bloß nicht beachtet. Fast jeder Kritiker der SRT biete eine Alternative an oder vertritt eine Präferenz, man sollte sich nur erkundigen. Die theoretische Physik wird nicht aussterben, wenn die SRT abgeschaft wird, ganz im Gegenteil, sie wird Fortschritte machen.

Siehe zum Beispiel hier: http://www.kritik-relativitaetstheorie.de/blog

Oder hier: http://ekkehard-friebe.de/blog/


Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Webseite "Kritische Stimmen zur RT" wieder online!

Beitragvon Ernst » Mi 20. Jun 2012, 12:21

Harald Maurer hat geschrieben: Eine Phasenverschiebung ist nicht möglich, weil die Frequenz konstant bleibt - und eine Phasenverschiebung ist selbstverständlich mit einer Frequenzänderung oder Änderung der Periodendauer verbunden, d.h. um die Phasen zueinander zu verschieben, muss die Periodendauer sich zumindest ein einziges Mal verändert haben.

Da hält sich dieser Irrtum aber ausdauernd in Deinem Verständnis. Das ändert aber nichts daran, daß die Aussage objektiv falsch ist.
MM hat mit Änderung der Frequenz bzw, der Periodendauer überhaupt nichts zu tun. Ganz im Gegenteil Ein Phasenschiebung benötigt natürlich ausdrücklich keine Frequenz- bzw. Periodendaueränderung. Würde eine solche Änderung aufterten, ergäbe sich gar keine stationäre Phasenverschiebung; ein Interferenzbild wäre gar nicht zu erzeugen. Interferenz funktioniert nur mit gleichen Frequenzen!
In MM werden gleichferquente Wellen ausgewertet, welche unterschiedliche Laufzeiten aufweisen.
Daß die Laufzeit unterschiedlich ist, dürfte ja unbestritten sein.

Aber das hatten wir ja alles schon.
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Zuletzt geändert von Ernst am Mi 20. Jun 2012, 12:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Webseite "Kritische Stimmen zur RT" wieder online!

Beitragvon Ernst » Mi 20. Jun 2012, 12:28

contravariant hat geschrieben:
Der Phasenunterschied kommt durch den Laufzeitunterschied zu stande. Das Licht bewegt sich realtiv Äther mit c. Wenn der Versuchsaufbau sich nun relativ zum Äther bewegt, dann bewegt sich das Licht entlang der Interferometerarme nicht mehr mit c. Die genaue Geschwindigkeit entlang der Interferometerarme hängt von dessen Ausrichtung relativ zur Bewegungsrichtung im Äther ab. Dreht man das Interferometer, ändert sich besagte Ausrichtung und man stellt eine Änderung des Interferenzbildes fest. - Oder eben nicht.

Natürlich, das ist ja auch ganz einfach.
Die (konventionellen) Ätherprotagonisten haben da aber eine unüberwindliche Hemmschwelle in der Akzeptanz.
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Re: Webseite "Kritische Stimmen zur RT" wieder online!

Beitragvon Kurt » Mi 20. Jun 2012, 13:05

Ernst hat geschrieben:
contravariant hat geschrieben:
Der Phasenunterschied kommt durch den Laufzeitunterschied zu stande. Das Licht bewegt sich realtiv Äther mit c. Wenn der Versuchsaufbau sich nun relativ zum Äther bewegt, dann bewegt sich das Licht entlang der Interferometerarme nicht mehr mit c. Die genaue Geschwindigkeit entlang der Interferometerarme hängt von dessen Ausrichtung relativ zur Bewegungsrichtung im Äther ab. Dreht man das Interferometer, ändert sich besagte Ausrichtung und man stellt eine Änderung des Interferenzbildes fest. - Oder eben nicht.

Natürlich, das ist ja auch ganz einfach.
Die (konventionellen) Ätherprotagonisten haben da aber eine unüberwindliche Hemmschwelle in der Akzeptanz.
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Nur 2

Highway beisst sich an der Wellenlänge fest und beherzigt nicht das diese sich ja bei bewegtem Medium ändert ohne dass die Frequenz sich ändert.
Harald lässt die Welle weiterwellen auch wenn sie schon unterwegs ist und lässt es somit egal werden wenn sie sich wieder treffen.

Das sind ihre Falschansichten.


Gruss kurt
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ich war Erster !

Beitragvon Yukterez » Mi 20. Jun 2012, 16:49

Highway hat geschrieben:Ich schreibe hier Seitenweise, dass sich die Frequenz nicht ändert, und ebenso, dass sich lediglich die Wellenlänge ändert. Aber das hat Juckreiz auch schon nicht mitbekommen.

Hier muss eine Verwechslung vorliegen, mein Freund und Kollege Herr Juckreiz hat sehr wohl mitbekommen dass sich nicht f sondern λ ändert, und daher habe ich an seiner statt auch folgendes Posting abgesetzt:

Yukterez hat geschrieben:Meinst du, wenn ich am einen Ende des Fliessbandes alle 10 sek einen Stein lege, kriegst du am anderen Ende mehr Steine wenn das Band mit 10 m/sek läuft statt mit 1 m/sek ? Ganz und gar nicht, die Frequenz [sek⁻¹] bleibt die gleiche, nur die Wellenlänge [m] bzw Abstand zwischen den Steinen wrd grösser je schneller das Band läuft / der Fluss fliesst. Die Hz bleiben gleich, nur λ ist abhängig von der Geschwindigkeit des Mediums.
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Re: Webseite "Kritische Stimmen zur RT" wieder online!

Beitragvon contravariant » Mi 20. Jun 2012, 17:55

Highway hat geschrieben:Du solltest erst einmal genau lesen was Harald und ich geschrieben habe, dann denn Denkapparat einschalten und danach erst posten. Ich schreibe hier Seitenweise, dass sich die Frequenz nicht ändert, und ebenso, dass sich lediglich die Wellenlänge ändert. Aber das hat Juckreiz auch schon nicht mitbekommen.


Bleibt die Frage, wie genau eine Änderung der Frequenz zu einem Interferenzbild führen soll. Kannst du uns das vielleicht mal erklären?
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Re: Webseite "Kritische Stimmen zur RT" wieder online!

Beitragvon Britta » Mi 20. Jun 2012, 18:19

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Ich war also so frei, das Phänomen der Invarianz der LG relativ zu allen Beobachtern unabhängig von deren Bewegungszustand mit dem Ausdruck zu beschreiben: c+v=c.

Das ist aber falsch. Du magst doch Lorentz so und auch der rechnet anders. Ist dann die Äthertheorie von Lorentz deiner Meinung nach falsch?

Du schiebst hier der SRT eine falsche Formel unter.


Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Dieser Ausdruck ist zwar schlicht, aber er drückt genau dasselbe aus, was die verschnörkelte relativistische Geschwindigkeitsaddition auch ausdrückt will: Die LG ist invariant zu allen Beobachtern unabhängig von deren Bewegungszustand.

Der Ausdruck ist nicht gleich. Rechne beide Formel mal mit 0,8c durch. Wenn dein Ausdruck dasselbe ausdrückt, sollte auch dasselbe Ergebnis dabei herauskommen. Tut es aber nicht und darum sind sie auch nicht dasselbe.


Jocelyne Lopez hat geschrieben:
- Relativistische Geschwindigkeitsaddition (Einstein): c+v=c
Gültig für ruhende Beobachter. Ungültig für bewegte Beobachter.

Jedes Jahr kommst du mit denselben falschen Aussagen daher. Du kannst es lange behaupten, c + v = c ist nicht die relativistische Geschwindigkeitsaddition. Du begreifst noch immer nicht, dass ein ruhender Bobachter zu ganz vielen anderen Dingen bewegt ist und dein bewegter Beobachter zu ganz vielen anderen Dingen ruhen kann. So begreifen sogar Leute mit nur ein wenig Ahnung von Physik, dass du keine Ahnung hast.

Es gibt schon bei Newton nicht den ruhenden und den bewegten Beobachter.


Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Mein Beispiel zeigt, dass ich zum Lichtstrahl ruhe, der mir mit c entgegen kommt, wenn ich vor der Lampe stehe. Die Relativgeschwindigkeit zwischen Lichtstrahl und mir ist c+0=c, gemäß SRT und Newton (beide gültig).

Das ist auch nach Newton falsch. Schade, dass keiner von den Kritikern bereit ist, dir das mal zu erklären.

Willst du es überhaupt verstehen?

Es ist so einfach:

Wenn du an der Straße stehst, dann ruhst du zur Straße aber zur Sonne bist du bewegt. Du musst immer den Bezugspunkt angeben, und alle sind gleichwertig. Wenn ein Auto an dir vorbeifährt, meinst du der Fahrer würde sagen "die Straße ruht zu mir"?

Der Fahrer und das Auto sind bewegt in Bezug zur Straße. Wenn A in Bezug zu B bewegt ist, dann ist B auch in Bezug zu A bewegt. Wenn das Auto in Bezug zu dir bewegt ist, dann bist du auch in Bezug zum Auto bewegt.

Wenn ein Lichtstrahl sich in Bezug zu dir bewegt, dann bist du auch in Bezug zum Lichtstrahl bewegt.

Wenn dir ein Lichtstrahl entgegenkommt, dann ist er in Bezug zu dir bewegt. Du bist dann auch in Bezug zum Lichtstrahl bewegt. Wenn du in Bezug zu etwas ruhst, kann es dir nicht entgegenkommen. Wenn du zu etwas ruhst, dann ist die Geschwindigkeit zu dem Etwas eben Null. Egal von welcher Seite du es anschaust.

Ich finde es nicht richtig, dass dich hier alle von den Kritikern so im Regen stehen lassen. Lass es dir doch von Bell mal erklären.
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Re: Webseite "Kritische Stimmen zur RT" wieder online!

Beitragvon contravariant » Mi 20. Jun 2012, 18:26

Highway hat geschrieben:Bin ich hier im falschen Film? Wie oft muss ich noch schreiben, dass ich DEFINITIV davon ausgehe, dass ein KEINE FREQUENZÄNDERUNG entsteht? :evil:

EGAL WIE MAN DAS MM-EXPERIMENT DREHT!!!

Das habe ich immer noch nicht verstanden.. könntest du vielleicht eine noch größere Schrift verwenden? - Danke.

Du hast immer noch nicht erklärt, wie denn nun eine Frequenzänderung zu einer Änderung des Interferenzbildes führen soll. Also ich bin ja bisher davon ausgegangen, dass ein stablies Interferenzbild eine konstante Frequenz vorraussetzt. Das ja offenbar falsch. Wie ist es denn nun richtig?
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