Wenn du relativ zu einem fahrenden Auto ruhst, heißt das, du bewegst dich mit der selben Geschwindigkeit wie das Auto - relativ zur Erdoberfläche.
Wenn du also zum Licht ruhst, heißt das, du bewegst dich mit Lichtgeschwindigkeit.
Jocelyne Lopez hat geschrieben:Ja, contravariant, die Erde rotiert. Aber der Beobachter steht auf der Erde, er wird in der Bewegung der Erde mitgeführt, also ruht er relativ zur Erdoberfläche (v=0). Die Lampe steht auch der der Erde, also ruht sie zur Erdoberfläche (v=0). Sie stehen beide auf der Erdoberfläche, also ruhen sie zueinander (Relativgeschwindigkeit zwischen den beiden = 0). Der Lichtstrahl bewegt sich relativ zur Erdoberfläche, also hat er relativ zur Erdoberfläche die Geschwindigkeit c. Wenn ich vor der Lampe stehe, ruhe ich relativ zum Lichtstrahl, wenn er mir mit c entgegen fliegt (meine Geschwindigkeit v=0). Wenn ich auf die Lampe zulaufe, bewege ich mich relativ zum Lichtstrahl, wenn er mir mit c entgegen fliegt (meine Geschwindigkeit v>0).
Mirko hat geschrieben:Wenn du relativ zu einem fahrenden Auto ruhst, heißt das, du bewegst dich mit der selben Geschwindigkeit wie das Auto - relativ zur Erdoberfläche.
Wenn du also zum Licht ruhst, heißt das, du bewegst dich mit Lichtgeschwindigkeit.
Jocelyne Lopez hat geschrieben:Mirko hat geschrieben:Wenn du relativ zu einem fahrenden Auto ruhst, heißt das, du bewegst dich mit der selben Geschwindigkeit wie das Auto - relativ zur Erdoberfläche.
Wenn du also zum Licht ruhst, heißt das, du bewegst dich mit Lichtgeschwindigkeit.
Es gibt zwei Fälle für einen relativen Bewegungszustand zwischen zwei Objekten:
1) Fall 1: Ein einziges der Objekte bewegt sich zu einem ruhenden Beobachter. Das ist z.B. der Fall, wo ich in meinem Wohnzimmer vor einer leuchtenden Lampe ruhe (v=0) und der Lichtstrahl fliegt mir mit entgegen (v>c).
Jocelyne Lopez hat geschrieben: Wenn ich vor der Lampe stehe, ruhe ich relativ zum Lichtstrahl, wenn er mir mit c entgegen fliegt (meine Geschwindigkeit v=0).
contravariant hat geschrieben:Jocelyne Lopez hat geschrieben:Ja, contravariant, die Erde rotiert. Aber der Beobachter steht auf der Erde, er wird in der Bewegung der Erde mitgeführt, also ruht er relativ zur Erdoberfläche (v=0). Die Lampe steht auch der der Erde, also ruht sie zur Erdoberfläche (v=0). Sie stehen beide auf der Erdoberfläche, also ruhen sie zueinander (Relativgeschwindigkeit zwischen den beiden = 0). Der Lichtstrahl bewegt sich relativ zur Erdoberfläche, also hat er relativ zur Erdoberfläche die Geschwindigkeit c. Wenn ich vor der Lampe stehe, ruhe ich relativ zum Lichtstrahl, wenn er mir mit c entgegen fliegt (meine Geschwindigkeit v=0). Wenn ich auf die Lampe zulaufe, bewege ich mich relativ zum Lichtstrahl, wenn er mir mit c entgegen fliegt (meine Geschwindigkeit v>0).
Aha. Also der Beobachter ruht relativ zur Erde und der Lichtstrahl bewegt sich relativ zur Erde mit c. Also bewegt sich der Lichtstrahl relativ zum Beobachter mit c. Gleichzeitig ruht der Beobachter zur Lampe und damit auch zum Lichtstrahl. Also bewegt sich der Lichtstrahl relativ zum Beobachter und damit relativ zur Erde nicht. Deine Beschreibung ist in konsistent. Das zeigt mal wieder dein tiefgreifendes Verständnis der Materie.
Jocelyne Lopez hat geschrieben:Ein Tipp für Dich: Man muss es immer nur paarweise einordnen, weil es immer nur jeweils 2 Objekte betrifft.
Jocelyne Lopez hat geschrieben:Aber der Beobachter steht auf der Erde, er wird in der Bewegung der Erde mitgeführt, also ruht er relativ zur Erdoberfläche (v=0). Die Lampe steht auch der der Erde, also ruht sie zur Erdoberfläche (v=0). Sie stehen beide auf der Erdoberfläche, also ruhen sie zueinander (Relativgeschwindigkeit zwischen den beiden = 0). Der Lichtstrahl bewegt sich relativ zur Erdoberfläche, also hat er relativ zur Erdoberfläche die Geschwindigkeit c.
Jocelyne Lopez hat geschrieben:Wenn ich vor der Lampe stehe, ruhe ich relativ zum Lichtstrahl, wenn er mir mit c entgegen fliegt (meine Geschwindigkeit v=0).
Gluon hat geschrieben:Nein, wenn in Koordinatensystem K die Newtonschen Gesetze gelten, dann kann man mit der Lorentztansformation (LT) ein Koordinatensystem K' erzeugen, in dem auch die Newtonschen Gesetze gelten und in dem die Lichtgeschwindigkeit gleich ist wie in K. Dazu braucht man nur die Transformationsvorschriften der LT und die physikalische Definition von Geschwindigkeit als Ableitung des Ortes nach der Zeit. Eine zusätzliche Forderung braucht man nicht. Die LT erfüllt das ganz von selbst.
contravariant hat geschrieben:Jocelyne Lopez hat geschrieben:Ein Tipp für Dich: Man muss es immer nur paarweise einordnen, weil es immer nur jeweils 2 Objekte betrifft.
Das engt die Beschreibung dann doch etwas zu sehr ein. Man sollte zwei Sachen bedenken, wenn A relativ zu B ruht, dann ruht B auch relativ zu A. Und, wenn A relativ zu B ruht und B relativ zu C, dann ruht A auch relativ zu C.
Zitat Albert Einstein - 1. Postulat:
1. Die Gesetze, nach denen sich die Zustände der physikalischen Systeme ändern, sind unabhängig davon, auf welches von zwei relativ zueinander in gleichförmiger Translationsbewegung befindlichen Koordinatensystemen diese Zustandsänderungen bezogen werden. [Hervorhebung durch Lopez]
contravariant hat geschrieben:Wenn wir uns jetzt nochmal deine vorherige Aussage anschauen:
viewtopic.php?f=6&t=455&start=110#p44332Jocelyne Lopez hat geschrieben:Aber der Beobachter steht auf der Erde, er wird in der Bewegung der Erde mitgeführt, also ruht er relativ zur Erdoberfläche (v=0). Die Lampe steht auch der der Erde, also ruht sie zur Erdoberfläche (v=0). Sie stehen beide auf der Erdoberfläche, also ruhen sie zueinander (Relativgeschwindigkeit zwischen den beiden = 0). Der Lichtstrahl bewegt sich relativ zur Erdoberfläche, also hat er relativ zur Erdoberfläche die Geschwindigkeit c.
Dann ruhen der Beobachter und die Lampe relativ zur Erdoberfläche, während der Lichtstrahl sich relativ zur Erdoberfläche mit c bewegt. Das bedeutet aber auch, dass sie der Lichtstrahl relativ zum Beobachter und zur Lampe mit c bewegt.
contravariant hat geschrieben:Jocelyne Lopez hat geschrieben:Die "Galilei-Transformation" ist eine Geschwindigkeitsaddition und sie wird auch "Klassische Geschwindigkeitsaddition" gängig genannt.
Linear, affin, Ort, Geschwindigkeit, alles dasselbe. Ein hoch auf die Kompetenz der Kritik. Kannst du vielleicht deine soziostatistische Mathematik benutzten und zeigen, dass affin und linear sowie Ort und Geschwindigkeit dasselbe sind? Würde mich brennend interessieren.
contravariant hat geschrieben:Jocelyne Lopez hat geschrieben:Ich habe gezeigt, dass die Annahme der SRT, dass die Lichtgeschwindigkeit relativ zu allen Beobachtern, ob ruhend oder bewegt, immer denselben Wert hat, nur gültig für ruhende Beobachter ist, für bewegte Beobachter ist sie mathematisch unzulässig und ungültig.
1) Die klassische Geschwindigkeitsaddition, die milliardenfach bestätigt und angewendet wird ist gültig und zulässig für ruhende und bewegte Beobachtern.
2) Die relativistische Geschwindigkeitsaddition ist nur gültig und zulässig für ruhende Beobachter (wie die klassische) und mathematisch ungültig und unzulässig für bewegte Beobachter.
Du hast in erster Linie deine Unfähigkeit demonstriert. Denn du spezifizierst nicht, in Bezug auf was der Beobachter ruht, für den die relativistische Geschwindigkeitsaddition gelten soll. Das ist aber ein Problem, denn bei Newton gibt es keinen absolut ruhenden Bezug. Also, relativ zu was ruht der Beobachter?
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