Webseite "Kritische Stimmen zur RT" wieder online!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

c±v=c, IS1=IS2*γ

Beitragvon Yukterez » Mo 18. Jun 2012, 02:55

Richtig, der bewegte Beobachter trägt immer sein IS mit sich, es sei denn er wird beschleunigt oder gedreht.

Bild

Code: Alles auswählen
Manipulate[
With[{\[Theta] = \[Theta] \[Pi]/4},
  Graphics[{Arrow[{{0, -.01}, {0, 1}}], Arrow[{{-.01, 0}, {1, 0}}],
    Arrow[{-{Cos[\[Theta]], Sin[\[Theta]]},
      Sec[\[Theta]] {Cos[\[Theta]], Sin[\[Theta]]}}],
    Arrow[{-{Cos[\[Pi]/2 - \[Theta]], Sin[\[Pi]/2 - \[Theta]]},
      Sec[\[Theta]] {Cos[\[Pi]/2 - \[Theta]],
        Sin[\[Pi]/2 - \[Theta]]}}], Dashed,
    Text[Row[{Style["c", Italic], " ", Subscript[
       Row[{Style["t", Italic], "'"}],
       Style["D", Italic]]}], {-(( -0.45 + 0.85 Tan[\[Theta]])/(
        Cot[\[Theta]] - Tan[\[Theta]])) - .025, -((
       Cot[\[Theta]] (-0.45 + 0.85 Tan[\[Theta]]))/(
       Cot[\[Theta]] - Tan[\[Theta]]))}],
    Text[Row[{Style["c", Italic], " ", Subscript[
       Row[{Style["t", Italic], "'"}],
       Style["C", Italic]]}], {-((-0.35 + 0.5 Tan[\[Theta]])/(
        Cot[\[Theta]] - Tan[\[Theta]])) - .025, -((
       Cot[\[Theta]] (-0.35 + 0.5 Tan[\[Theta]]))/(
       Cot[\[Theta]] - Tan[\[Theta]]))}],
    Text[Row[{Style["c", Italic], " ", Subscript[
       Row[{Style["t", Italic], "'"}],
       Style["A", Italic]]}], {-(( -0.6 + 0.4 Tan[\[Theta]])/(
        Cot[\[Theta]] - Tan[\[Theta]])) - .025, -((
       Cot[\[Theta]] (-0.6 + 0.4 Tan[\[Theta]]))/(
       Cot[\[Theta]] - Tan[\[Theta]]))}],
    Text[Row[{Style["c", Italic], " ", Subscript[
       Row[{Style["t", Italic], "'"}],
       Style["B", Italic]]}], {-((-0.9 + 0.5 Tan[\[Theta]])/(
        Cot[\[Theta]] - Tan[\[Theta]])) - .025, -((
       Cot[\[Theta]] (-0.9 + 0.5 Tan[\[Theta]]))/(
       Cot[\[Theta]] - Tan[\[Theta]]))}],
    Line[{{-(( -0.45 + 0.85 Tan[\[Theta]])/(
        Cot[\[Theta]] - Tan[\[Theta]])), -((
        Cot[\[Theta]] (-0.45 + 0.85 Tan[\[Theta]]))/(
        Cot[\[Theta]] - Tan[\[Theta]]))}, {.85, .45}}],
    Line[{{-(( -0.35 + 0.5 Tan[\[Theta]])/(
        Cot[\[Theta]] - Tan[\[Theta]])), -((
        Cot[\[Theta]] (-0.35 + 0.5 Tan[\[Theta]]))/(
        Cot[\[Theta]] - Tan[\[Theta]]))}, {.5, .35}}],
    Line[{{-(( -0.6` + 0.4 Tan[\[Theta]])/(
        Cot[\[Theta]] - Tan[\[Theta]])), -((
        Cot[\[Theta]] (-0.6 + 0.4 Tan[\[Theta]]))/(
        Cot[\[Theta]] - Tan[\[Theta]]))}, {.4, .6}}],
   
    Line[{{-((-0.9 + 0.5 Tan[\[Theta]])/(
        Cot[\[Theta]] - Tan[\[Theta]])), -((
        Cot[\[Theta]] (-0.9 + 0.5 Tan[\[Theta]]))/(
        Cot[\[Theta]] - Tan[\[Theta]]))}, {.5, .9}}],
    Text[Row[{Style["c", Italic], " ", Subscript[Style["t", Italic],
       Style["D", Italic]]}], {-.05, .45}],
    Text[Row[{Style["c", Italic], " ", Subscript[Style["t", Italic],
       Style["C", Italic]]}], {-.05, .35}],
    Text[Row[{Style["c", Italic], " ", Subscript[Style["t", Italic],
       Style["A", Italic]]}], {-.05, .6}],
    Text[Row[{Style["c", Italic], " ", Subscript[Style["t", Italic],
       Style["B", Italic]]}], {-.05, .9}],
    Text[Style["C", Italic], {.5 + .025, .35}],
    Text[Style["D", Italic], {.85 + .025, .45}],
    Text[Style["A", Italic], {.4 + .025, .6}],
    Text[Style["B", Italic], {.5 + .025, .9}],
    Line[{{0, .45}, {.85, .45}}], Line[{{0, .35}, {.5, .35}}],
    Line[{{0, .6}, {.4, .6}}], Line[{{0, .9}, {.5, .9}}],
    Point[{{0, .45}, {.85, .45}}], Point[{{0, .35}, {.5, .35}}],
    Point[{{0, .6}, {.4, .6}}], Point[{{0, .9}, {.5, .9}}],
    Text[Style["x", Italic], {.975, -.05}],
    Text[Row[{Style["c", Italic], " ",
       Style["t", Italic]}], {.05, .925}],
    Text[Row[{Style["c", Italic], " ", Style["t", Italic],
       "'"}], {Sec[\[Theta]] Cos[\[Pi]/2 - \[Theta]] + .05,
      Sec[\[Theta]] Sin[\[Pi]/2 - \[Theta]] - .05}],
    Text[Row[{Style["x", Italic],
       "'  "}], {Sec[\[Theta]] Cos[\[Theta]],
      Sec[\[Theta]] Sin[\[Theta]] - .05}],
    Point[{{.5, .35}, {.85, .45}}], Point[{{.4, .6}, {.5, .9}}],
    Magenta, Arrow[{{.5, .35}, {.85, .45}}],
    Arrow[{{.4, .6}, {.5, .9}}], Dashing[None],
    Arrow[{-{1, 1}, {1, 1}}], Opacity[.25],
    Polygon[{{-1, 1}, {0, 0}, {1, 1}}]},
   Axes -> False, Ticks -> None, AxesOrigin -> {0, 0},
   PlotRange -> {{-.1, 1}, {-.1, 1}},
   ImageSize -> {500, 400}]], {{\[Theta], .2, Style["v", Italic]},
  0.001, .999, Appearance -> "Labeled"}]
(* http://demonstrations.wolfram.com/WhyThingsDontTravelFasterThanLight *)
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Beitragvon Jocelyne Lopez » Mo 18. Jun 2012, 05:42

Harald Maurer hat geschrieben:
Eine Lichtgeschwindigkeit c+/-v gibt es in der SRT nicht!
Siehe z B. http://www.physicsnet.at/SRT/Skriptum/postulate.html
"Die Geschwindigkeit des Lichts (im Vakuum) hat relativ zu jedem Beobachter, unabhängig von dessen Bewegungszustand, immer denselben Wert. Der heute gültige Wert der Vakuumlichtgeschwindigkeit ist c = 299792.458 km/s."


So habe ich das auch in 6 Jahren Beschäftigung mit der Kernaussage der SRT sowohl von qualifizierten Kritikern als auch von qualifizierten Relativisten gelernt: "Die Lichtgeschwindigkeit ist invariant mit c relativ zu jedem Beobachter, unabhängig von dessen Bewegungszustand". Man hört auch oft im Zusammenhang mit der SRT den Ausdruck: Bewegungsunabhängigkeit der Lichtgeschwindigkeit, der genau dasselbe ausdrucken soll.

Physikalisch ausgedruckt: Die Lichtgeschwindigkeit ist invariant mit c, egal ob der Beobachter ruht oder sich bewegt.
Mathematisch ausgedruckt: c=c, egal ob v=0 oder ob v>0.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Beitragvon Jocelyne Lopez » Mo 18. Jun 2012, 06:12

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Physikalisch ausgedruckt: Die Lichtgeschwindigkeit ist invariant mit c, egal ob der Beobachter ruht oder sich bewegt.

Mathematisch ausgedruckt: c=c, egal ob v=0 oder ob v>0.



Die sogenannte "relativistische Geschwindigkeitsaddition" beschreibt auch korrekt dieses in der SRT zugrundegelegten physikalischen Phänomens, dass c=c, egal ob v=0 oder ob v>0, was man auch mit einfachen algebraischen Umformungen der relativistischen Geschwindigkeitsaddition erkennen kann:

(c + v) / (1 + c*v/c²) = c
c(c+v)/c(1 + c*v/c²) = c
c(c+v)/(c + v) = c
c = c

c+v =(c+v)/(1+c*v/c²)
1= 1/ (1+c*v/c²)
1+c*v/c² = 1
c*v/c²=0
v=0

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Webseite "Kritische Stimmen zur RT" wieder online!

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mo 18. Jun 2012, 07:12

Harald Maurer hat geschrieben:
Da die LG von Beobachtern stets in ihren Ruhesystemen gemessen wird, spricht man prinzipiell nicht von "bewegten" Beobachtern...



Diese Ausdrucksweise, dass man prinzipiell nicht von "bewegten Beobachtern" in der SRT spricht, auch wenn in der physikalischen Realität Beobachter sich de facto relativ zum Licht bewegen (auch in der SRT), sondern dass man in der SRT immer nur von "in ihren relativ zum Licht bewegten Koordinatensystemen ruhende Beobachtern" spricht, ist eine sprachlichbedingte Täuschung, die zu einem unlösbaren Paradoxon in der physikalischen Realität führt: Diese Ausdrucksweise vermittelt den Eindruck, dass ein relativ zum Licht bewegter Beobachter... relativ zum Licht ruht! :? Was natürlich ein unannehmbare Paradoxon darstellt.

Die sprachliche Täuschung führt zu folgendem fehlerhaften Gedankengang:

    1) Physikalische Tatsache: Ein Beobachter bewegt sich in der Natur relativ zum Licht mit der Geschwindigkeit v>0.

    2) Ein Beobachter ruht immer in seinem eigenen Koordinatensystem, seine Geschwindigkeit in seinem IS ist immer v=0.

    3) Fehlerhafte Schlußfolgerung: Ein Beobachter, der sich relativ zum Licht mit v>0 bewegt, ruht relativ zum Licht, seine Geschwindigkeit relativ zum Licht ist immer v=0

Es ergibt sich eine sprachlichbedingte, unbemerkte Verschiebung des Bezugssystems: Aus dem realen physikalischen Phänomen, dass ein Beobachter sich mit v>0 relativ zum Licht bewegt, wobei er in seinem eigenen Koordinatensystem mathematisch mit v=0 ruht, wird der fehlerhafte Schluß gezogen, dass ein Beobachter, der sich mit v>0 relativ zum Licht bewegt mit v=0 relativ zum Licht ruht. Also eine mathematisch ungültige Herleitung: v=0 ist identisch mit v>0.

Wie fast alle Paradoxien ist dieser fehlerhafte Gedankengang sprachlichbedingt.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
Zuletzt geändert von Jocelyne Lopez am Mo 18. Jun 2012, 07:17, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon julian apostata » Mo 18. Jun 2012, 07:16

http://de.wikipedia.org/wiki/Higgs-Boson

Endgültigen Aufschluss sollen nun die Experimente am LHC des CERN geben. Im Dezember 2011 wurden vorläufige Berichte veröffentlicht, wonach die Existenz eines Standard-Modell-Higgs-Bosons in verschiedenen Massenbereichen mit hohen Konfidenzniveaus ausgeschlossen werden konnte. Gemäß diesen Resultaten liegt die Masse des Higgs, falls es existieren sollte, im Bereich von 116–130 GeV/c² (ATLAS[13][14]) bzw. 115–127 GeV/c² (CMS[15][16]). Dabei seien eventuell sogar schon Higgs-Teilchen detektiert worden.


Zum Vergleich: Ein Proton hat ungefähr 1 GeV/c², wie können dann aus 2 Protonen wohl über 100 GeV/c² werden?

Und was jetzt das Verständnis der SRT anbelangt, es ist nicht nötig, sie sich aus irgendwelchen Büchern anzueignen, wenn man nämlich bis zur 10. Klasse die Mathematik halbwegs begriffen hat, kann man sie sich selbst ableiten. Einzige Grundvoraussetzung ist folgendes Wissen: c=konstant.

Wer so viel eigenständiges Denken nicht von sich aus aufzubringen vermag, der kann ganze Bibliotheken zu dem Thema verschlingen, das Verständnis für die SRT kann allenfalls nur ein Oberflächliches sein.

Es ist so ähnlich, wie wenn man Windsurfen lernen wollte. Klar, ein wenig Theorie und ein paar Kräfteparallelogramme (scheinbarer Wind, wahrer Wind) können da nicht schaden. Aber letztendlich ist man dann doch auf sich alleine gestellt, wenn man auf dem Brett mit dem launischen Wind zurecht kommen muß.

Wer das nicht begreift, wird die SRT nie begreifen.
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Beitragvon DerDicke » Mo 18. Jun 2012, 08:29

Jocelyne Lopez hat geschrieben:1) Physikalische Tatsache: Ein Beobachter bewegt sich in der Natur relativ zum Licht mit der Geschwindigkeit v>0.

Wenn Du das als physikalische Tatsache hinstellst, müßtest du aber schon darstellen, welche meßbaren Phänomene dieser "Tatsache" entsprechen.


julian apostata hat geschrieben:Und was jetzt das Verständnis der SRT anbelangt, es ist nicht nötig, sie sich aus irgendwelchen Büchern anzueignen, wenn man nämlich bis zur 10. Klasse die Mathematik halbwegs begriffen hat, kann man sie sich selbst ableiten. Einzige Grundvoraussetzung ist folgendes Wissen: c=konstant.

Das stimmt natürlich, wenn Du Lorentz Transformation und das hierdurch bedingte Raum-Zeit-Verständnis in den Mittelpunkt rückst. Wenn man aber die Anwendung von Koordinatentransformationen auf die Maxwell Gleichungen mit hinzunimmt, bewegt man sich schon eher auf dem Niveau eines Bachelorstudenten der Physik, oder Masterstudenten im Ingenieurwesen.
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Beitragvon Hannes » Mo 18. Jun 2012, 09:31

Hallo Julian !

Wer das nicht begreift, wird die SRT nie begreifen.

Du müsstest schreiben: Wer das nicht frisst, wird die SRT nie hinunterbringen
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Beitragvon Bell » Mo 18. Jun 2012, 09:55

Harald Maurer hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Bewegt sich in einem IS ein Beobachter mit v, so ist die Relativgeschwindigkeit zwischen Licht und Beobachter c+-v.

Eine Lichtgeschwindigkeit c+/-v gibt es in der SRT nicht!
Siehe z B. http://www.physicsnet.at/SRT/Skriptum/postulate.html
"Die Geschwindigkeit des Lichts (im Vakuum) hat relativ zu jedem Beobachter, unabhängig von dessen Bewegungszustand, immer denselben Wert. Der heute gültige Wert der Vakuumlichtgeschwindigkeit ist c = 299792.458 km/s."

Ein in einem IS inertial bewegter Beobachter repräsentiert wiederum ein IS. In beiden IS beträgt die LG c, egal ob sich die Koordinatensysteme zueinander bewegen oder nicht, denn jeder Beobachter befindet sich in seinem Ruhesystem, und das bedeutet eben, dass die LG zu jedem Beobachter c beträgt. Auch wenn er sich in einem IS gegen eine Lichtquelle bewegt oder sich von ihr entfernt. Da die LG von Beobachtern stets in ihren Ruhesystemen gemessen wird, spricht man prinzipiell nicht von "bewegten" Beobachtern, aber Jocelynes Ausdrucksweise ist deshalb nicht falsch.

Nun ja, aber Ernsts ganzer Satz (dies ergibt sich zweifelsfrei aus seinem nicht zitierten Nachsatz) lautete implizit natürlich:

Bewegt sich in einem IS ein Beobachter mit v, so ist die Relativgeschwindigkeit zwischen Licht und Beobachter c+-v, aus Sicht des IS in dem der Beobachter sich bewegt.
Und das ist natürlich vollkommen richtig, ... wie sollte es anders sein, wenn sich Licht im IS mit c bewegt und der Beobachter mit +-v?
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Re: Webseite "Kritische Stimmen zur RT" wieder online!

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mo 18. Jun 2012, 10:19

DerDicke hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:1) Physikalische Tatsache: Ein Beobachter bewegt sich in der Natur relativ zum Licht mit der Geschwindigkeit v>0.

Wenn Du das als physikalische Tatsache hinstellst, müßtest du aber schon darstellen, welche meßbaren Phänomene dieser "Tatsache" entsprechen.


Physikalische Tatsachen kann man ganz leicht ohne Physik- und Mathematikstudium und ohne Messungen in Prosa darstellen:

Zum Beispiel, wie auch Harald Maurer es irgendwo im Forum schon mal dargestellt hat:

1) Ich stehe vor einer leuchtenden Stehlampe in meinem Wohnzimmer, d.h. ich bin relativ zum Lichtstrahl der Lampe, der mir entgegenkommt, eine ruhende Beobachterin: Meine Geschwindigkeit ist v=0.

2) Ich laufe zu einer leuchtenden Stehlampe in meinem Wohnzimmer, d.h. ich bin relativ zum Lichtstrahl der Lampe, der mir entgegen kommt, eine bewegte Beobachterin: Meine Geschwindigkeit ist v>0.

Das sind zwei verschiedene physikalischen Ereignisse.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Beitragvon Ernst » Mo 18. Jun 2012, 11:10

Harald Maurer hat geschrieben: Eine Lichtgeschwindigkeit c+/-v gibt es in der SRT nicht!

Das ist unvollständig. Genau heißt es: In einem IS gibt es in der srt eine Lichtgeschwindigkei c+-v nicht:

Ich hatte je präzisiert:
1. Bewegt sich in einem IS ein Beobachter mit v, so ist die Relativgeschwindigkeit zwischen Licht und Beobachter c+-v.
2. Ruht in einem IS ein Beobachter, so ist die Relativgeschwindigkeit des Lichts zum Beobachter c.

Die obige Aussage bezieht sich auf 2.

Im ersten Fall ist natürlich die Relativgeschwindigkeit c+-v. Das ist doch ganz einfach. Im IS ist die LG stets c. Bewegt sich in diesem IS ein Beobachter mit v, dann ist in diesem IS die Relativgeschwindigkeit zwischen Licht und Beobachter c+-v.

Transformiert man den Vorgang in dasjenige IS, in welchem der Beobachter ruht, so ist die Relativgeschwindigkeit zwischen Licht und Beobachter wieder c. Entsprechend Punkt 2.
.
.
Ernst
 
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