contravariant hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:Auflösen kann es nur eine Uhr selber, sie kann mit der notwendigen Frequenz takten.
Soweit ich den Artikel verstanden habe, ich habe mich auf die Zeichnung konzentriert, wird das Signal zur Uhrensynchronisation verwendet.
Und mehr ist auch nicht notwendig.
Der Rest ist Zählen von Uhrentakten ab dem Synchronsignal.
Nein. In Grand Sasso steht eine Atomuhr. Deren Zeit wird dann im ganzen Aufbau dort verwendet. Und eines diese Kabel war offenbar nicht korrekt angesclossen.
Es ist nicht möglich mit einem Takt von 1 Mhz im ns Bereich aufzulösen, also kann das nicht das Kabel zur Laufzeitbestimmung gewesen sein.
Es ist eher warscheinlich dass es das Kabel war dass vom GPS-Empfänger kam oder zu einer weiteren localen Uhr führt, also nur zur Synchronisation dient.
contravariant hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:Die Uhren beim Sender und Empfänger werden mit GPS synchronisiert.
Hier würde ich mal etwas genauer ansetzen.
Denn wer kann behaupten dass diese absolut synchron gehen (perfekt arbeitende Technik angenommen).
Aha. Du würdest also ein Coaxkabel vom Cern nach Grand Sasso legen, was auch sonst.
Ich würde mir die GPS-Technik genau ansehen.
Denn die Uhren wurden mit GPS synchronisiert.
Nicht die Technik selber, die ist ganz schön perfekt, sondern das grundsätzlich Verhalten der Signale, deren "Laufen".
Denn es ist zwar schön und gut dass behauptet wird (auch von mir) dass die Signale so laufen als sei der Bezug dafür ans verwendete Koordinatesystem angenagelt, aber ich weiss auch dass es eine Anpasung an den -freien Raum- gibt, also hier schon ein anderer/veränderter "Lichtleitbezug" herrscht, bzw. so gross sein könnte dass er ins Gewicht fällt.
Aber das ist eine andere Baustelle.
Inzwischen gibt es überall Glafasernetze, das wäre eigentlich das richtige Netz um die Uhren zu synchronisieren.
Denn das Signal bleibt auf der Erdoberfläche.
Jedoch hat dieses Signal wiederum eine weitere Beeinflussung, nämlich die Erdrotation spielt da auch eine Rolle.