Beschleunigung I

Hier werden andere Standardmodelle der Physik kritisiert oder verteidigt

Re: E / c / c = kg

Beitragvon Ernst » Mo 21. Mai 2012, 12:35

Yukterez hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Licht, stets gleichbedeutend mit bewegtem Licht, besitzt eine Masse. Die zeigt sich experimentell beim Dualismus des Lichts: U.a. eben durch das Fallen im Schwerefeld.

Sagen wir mal Licht hat kg, aber nur mal Quadratmeter pro Quadratsekunde. Willst du daraus richtige Masse machen, musst du vorher durch Quadratmeter dividieren und mit Quadratsekunden multiplizieren. Bevor du das getan hast, hast du nur Energie mit dem Potential zu einer Masse - das bringt dir in etwa so viel wie Briefmarken im Wert von 1000 Euro und keinen der sie dir abkauft.

Deine Argumentation über Einheiten, wie du das auch schon früher versucht hast, geht physikalisch ins Leere.
Oder wieviel Masse hat ein Newton? Denn 1N=1kg*m/s².

Wenn es übrigens wirklich so ist dass ohne zweite Masse keine Fallbeschleunigung von der ersten Masse ausgeht dann finde ich das hochinterssant, ich kenne nur die Formeln wo man die M1+M2 rechnen kann oder die wo es sich zur Gänze wegkürzt. Wenn es seit 400 jahren bekannt ist, empfiehl mir bitte eine Quelle, ich halte es nicht für ausgeschlossen dass was dran ist aber mir fehlen dazu die Anhaltspunkte (die einzigen die mir bekannt sind stammen aus der RT)

Was soll da fraglich sein. Das ist doch ganz simpel.

Auf jede der zwei Massen wirkt eine Kraft F von

F=G*m1*m2/r²

Ist eine der beiden Massen Null so ist auch die Kraft auf beide Körper Null. Wo keine Kraft ist, ist auch keine Beschleunigung. Kein Körper wird beschleunigt. Nichts fällt.

Nach Newton ganz einfach. Das wird auch in der ART nicht anders sein.
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die Masse eines Newton

Beitragvon Yukterez » Mo 21. Mai 2012, 16:40

Ernst hat geschrieben:Deine Argumentation über Einheiten, wie du das auch schon früher versucht hast, geht physikalisch ins Leere.
Oder wieviel Masse hat ein Newton? Denn 1N=1kg*m/s².

1N = (5.0 kg) @ (0.2 m/s²)
1N = (2.0 kg) @ (0.5 m/s²)
1N = (1.0 kg) @ (1.0 m/s²)
1N = (0.2 kg) @ (5.0 m/s²)
1N = (0.5 kg) @ (2.0 m/s²)

1N = (x÷y kg) × (y÷x m/s²)

Geht man nun von einer Force anstatt einer geometrischen Krümmung der Raumzeit aus (was hoffentlich keiner wirklich tut), müsste die Formel bei Masse versus Photon eigentlich lauten:

F = (G)*(m1)*(h*f/c²)/(r²)

Ein Gegenstand mit weder Masse noch Energie dürfte ohnehin inexistent sein, so dass es sich erübrigt ob so ein Objekt auch fallen kann, aber Force ist etwas anderes als Acceleration (auch wenn es keine F ohne a gibt).
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Re: die Masse eines Newton

Beitragvon Ernst » Mo 21. Mai 2012, 19:27

Yukterez hat geschrieben:aber Force ist etwas anderes als Acceleration (auch wenn es keine F ohne a gibt).

Wohl wahr.
Aber anders als bei der Henne und dem Ei ist hier die Urheberschaft geklärt.
Erst ist die Kraft da und danach die Beschleunigung.

Denn eine Kraft ohne Beschleunigung ist möglich.
Nicht aber eine Beschleunigung ohne Kraft.
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F=M*a

Beitragvon Yukterez » Mo 21. Mai 2012, 22:22

Denn eine Kraft ohne Beschleunigung ist möglich.

Kraft = Newton = kg * (m/sek/sek)
wie kriege ich da die (m/sek/sek) heraus so dass es nacher immer noch eine Kraft ist, ohne mit einer zweiten Gegenkraft alles zu neutralisieren?

Nicht aber eine Beschleunigung ohne Kraft.

Solange wir die Masse postulieren, was durchaus Sinn macht, ja. Es ist aber möglich eine Beschleunigung zu messen ohne die Kraft zu kennen (wenn das Gewicht unbekannt ist)
Misst man aber eine Kraft, kann man sich nur das Verhältnis wie man kg und m/sek/sek aufteilt (das eine ist der Kehrwert des andern) aussuchen, aber man kriegt weder die kg, noch die m/sek/sek ganz heraus sondern nur so klein wie man das andere gross kriegt. Von projizierten Beschleunigungen die man auf der Leinwand hat will ich erst gar nicht anfangen, denn die haben zwar auch keine eigene Kraft, aber auch keine Gravitation (:
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Re: F=M*a

Beitragvon Ernst » Di 22. Mai 2012, 16:30

Yukterez hat geschrieben:Kraft = Newton = kg * (m/sek/sek)

Du bist Dir bewußt, daß Deine Gleichung Unsinn ist?
Dein Mischen von physikalischen Größen mit deren Maßeinheiten ist unergiebig und hier zudem falsch.
Eine Kraft mißt man in der Einheit N. Ein N ist die Kraft, welche eine Masse von 1kg auf 1m/s² beschleunigt. Die Einheit der Kraft ist so definiert. Das bedeutet nicht, daß eine Kraft stets beschleunigend wirkt. (Zwei aneinanderhaftende Magnete)

wie kriege ich da die (m/sek/sek) heraus so dass es nacher immer noch eine Kraft ist, ohne mit einer zweiten Gegenkraft alles zu neutralisieren?

Was soll das?

Es ist aber möglich eine Beschleunigung zu messen ohne die Kraft zu kennen

Es geht hier eher um Mathematik, d.h. rechnen.

Misst man aber eine Kraft, kann man sich nur das Verhältnis wie man kg und m/sek/sek aufteilt (das eine ist der Kehrwert des andern) aussuchen, aber man kriegt weder die kg, noch die m/sek/sek ganz heraus sondern nur so klein wie man das andere gross kriegt.

Wenn Du wie üblich physikalische Größen nicht mit deren Einheiten vermischen würdest, wären deine Beiträge verständlicher.
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Re: Beschleunigung I

Beitragvon Yukterez » Fr 25. Mai 2012, 00:24

Ernst hat geschrieben:Eine Kraft mißt man in der Einheit N. Ein N ist die Kraft, welche eine Masse von 1kg auf 1m/s² beschleunigt. Die Einheit der Kraft ist so definiert. Das bedeutet nicht, daß eine Kraft stets beschleunigend wirkt. (Zwei aneinanderhaftende Magnete)

Die Magnete kannst du direkt mit der Fallbeschleunigung vergleichen. Wenn ein Objekt am Boden liegt wird es zwar genau so "wenig" beschleunigt wie 2 aufeinanderpickende Magnete sich "ziehen", aber der Zug ist deswegen nicht weg, denn wenn man hüpft bzw. die Magnete auseinanderzieht, dann beschleunigt es den Gegenstand gemäss seiner Masse / magnetischen Ladung und dem Abstandsquadrat in Richtung Gravitationsquelle / Magnetquelle. Auch wenn du auf deinem Sessel sitzt wird dein Hintern gegen den Sessel fallbeschleunigt, auch wenn du dadurch keine Geschwindigkeit erhältst (es sei denn dir zieht wer den Sessel weg). Die gleiche Situation hat man bei Tauziehen.

Ernst hat geschrieben:Wenn Du wie üblich physikalische Größen nicht mit deren Einheiten vermischen würdest, wären deine Beiträge verständlicher.

Mein gesamtes Verständnis der Grössen ist auf deren Einheiten aufgebaut. Ihre Einheiten haben die Grössen damit man sie verstehen und damit arbeiten kann. Sogar wenn man es in elektrischen Strom umrechnet ist jedes Volt ein kg·m²·amp⁻¹·sek⁻² und hat Masse, Raum und Zeit in sich.
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Re: Beschleunigung I

Beitragvon Ernst » Fr 25. Mai 2012, 09:16

Yukterez hat geschrieben:Auch wenn du auf deinem Sessel sitzt wird dein Hintern gegen den Sessel fallbeschleunigt, auch wenn du dadurch keine Geschwindigkeit erhältst


Wie kann in einem Satz so ein widersprüchlicher Unsinn stehen. Das ist natürlich grober Unfug.

Beschleunigung ist identisch mit Geschwindigkeitsänderung pro Zeit. :!:

Im Sessel sitzend erfährt man lediglich eine Kraftwirkung, quantifiziert mit dem Gravitationsgesetz. Diese Kraftwirkung wird durch die Gegenkraft des Sessels ausgeglichen. Mit Beschleunigung hat das überhaupt nichts zu tun.

Du solltest mal in elementarer Mechanik nachlesen. In der Beziehung a=F/m ist F eine freie unausgeglichene Kraft auf die Masse. Am Sesselsitzer wirken zwei Kräfte; seine Schwerkraft nach unten und die gleichgroße Gegenkraft des Sessels nach oben; in Summe ist die freie Kraft gleich Null und somit a gleich Null.
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Re: Beschleunigung I

Beitragvon Ernst » Fr 25. Mai 2012, 09:19

Yukterez hat geschrieben: Mein gesamtes Verständnis der Grössen ist auf deren Einheiten aufgebaut.

Das ist eine recht unübliche Art, physikalische Gesetze zu analysieren. Wird oft von Laien aber kaum von Fachleuten angewendet.
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die Kraft der Beschleunigung

Beitragvon Yukterez » Fr 25. Mai 2012, 16:03

Ernst hat geschrieben:in Summe ist die freie Kraft gleich Null und somit a gleich Null.

Das stimmt natürlich, was die freie Kraft angeht. Die Fallbeschleunigung 9.8 m/sek² musst du dann mit deinem Gewicht multiplizieren und durch die Quadratmeter deines Gesässes dividieren, dann erhältst du einen Druck (Pascal, kg/m/sek²). In diesem ist die Beschleunigung enthalten, du spürst sie in der Einheit Kraft (Newton, kg*m/sek²) auf dich wirken.

Ernst hat geschrieben:
Yukterez hat geschrieben:Mein gesamtes Verständnis der Grössen ist auf deren Einheiten aufgebaut.
Das ist eine recht unübliche Art, physikalische Gesetze zu analysieren. Wird oft von Laien aber kaum von Fachleuten angewendet.

Hauptsache man weiss was gemeint ist. Aber wie machen´s dann die Fachleute ? Soweit ich weiss gehen die nicht davon aus dass Licht eine Masse hat...
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Re: die Kraft der Beschleunigung

Beitragvon Ernst » Fr 25. Mai 2012, 20:06

Yukterez hat geschrieben: Das stimmt natürlich, was die freie Kraft angeht. Die Fallbeschleunigung 9.8 m/sek² musst du dann mit deinem Gewicht multiplizieren und durch die Quadratmeter deines Gesässes dividieren, dann erhältst du einen Druck (Pascal, kg/m/sek²). In diesem ist die Beschleunigung enthalten, du spürst sie in der Einheit Kraft (Newton, kg*m/sek²) auf dich wirken.

Nee. Ich sag's ja. Zu solchen Trugschlüssen kannst du nur mit deiner "Einheitenmethode" kommen.

Richtig ist: Physikalisch wirkt da die Kraft:

F=G*m1*m2/r²
und der Druck
p=F/A

Ein Schelm, wer da irgendwas von Beschleunigung reininterpretiert.

Wo keine Geschwindigkeitsänderung auftritt, da ist keine Beschleunigung. :!:
Beschleunigung ist identisch mit Geschwindigkeitsänderung.
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