Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon contravariant » Di 14. Apr 2009, 19:41

Chief hat geschrieben:deutschsprachige Seite als Antwort.

Ach auf einmal? Wer denn mit Englisch angefangen, mh....?

Newton hat geschrieben:„Es ist undenkbar, dass leblose, rohe Materie auf andere […] Materie wirken sollte, ohne direkten Kontakt und ohne die Vermittlung von etwas anderem, das nicht materiell ist. Dass die Gravitation eine angeborene, inhärente und wesentliche (Eigenschaft) der Materie sein soll, so dass ein Körper auf einen anderen über eine Entfernung durch Vakuum hindurch und ohne die Vermittlung von etwas Sonstigem wirken soll, […], ist für mich eine so große Absurdität, dass ich glaube, kein Mensch, der eine in philosophischen Dingen geschulte Denkfähigkeit hat, kann sich dem jemals anschließen. Gravitation muss durch einen Vermittler erzeugt werden, welcher gleichmäßig nach bestimmten Gesetzen wirkt. Aber ob dieser Vermittler materiell oder immateriell ist, habe ich der Überlegung meiner Leser überlassen.“

Auch in der Newtonschen Mechanik gilt allerdings das Relativitätsprinzip und das schließt einen Äther, der ein ausgezeichnetes Bezugssystem darstellt.
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Faber » Di 14. Apr 2009, 19:45

contravariant hat geschrieben:Auch in der Newtonschen Mechanik gilt allerdings das Relativitätsprinzip und das schließt einen Äther, der ein ausgezeichnetes Bezugssystem darstellt.

Newton geht -wie Galilei- davon aus, dass es das ausgezeichnete Bezugssystem, den absoluten Raum, gibt. Dieser ist zwar nur was Rotationen angeht anhand mechanischer Kräfte detektierbar, das heißt aber nicht, dass es ihn nicht gebe.

Gruß
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon contravariant » Di 14. Apr 2009, 19:53

Faber hat geschrieben:Newton geht -wie Galilei- davon aus, dass es das ausgezeichnete Bezugssystem, den absoluten Raum, gibt. Dieser ist zwar nur was Rotationen angeht anhand mechanischer Kräfte detektierbar, das heißt aber nicht, dass es ihn nicht gebe.

Bei Newton und Galilei sind alle nicht beschleunigten Bezugssysteme, auch Inertialsysteme genannt, gleichberechtigt. Also kein Äther...
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Faber » Di 14. Apr 2009, 20:16

contravariant hat geschrieben:
Faber hat geschrieben:Newton geht -wie Galilei- davon aus, dass es das ausgezeichnete Bezugssystem, den absoluten Raum, gibt. Dieser ist zwar nur was Rotationen angeht anhand mechanischer Kräfte detektierbar, das heißt aber nicht, dass es ihn nicht gebe.

Bei Newton und Galilei sind alle nicht beschleunigten Bezugssysteme, auch Inertialsysteme genannt, gleichberechtigt. Also kein Äther...

Falsch: Bei Newton und Galilei lässt sich die absolute gleichförmige, geradlinige Geschwindigkeit eines Inertialsystems nicht anhand mechanischer Kräfte bestimmen. Dies bedeutet noch lange nicht, dass sie sich überhaupt nicht bestimmen lässt.

Gruß
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon contravariant » Di 14. Apr 2009, 20:26

Faber hat geschrieben:Falsch: Bei Newton und Galilei lässt sich die absolute gleichförmige, geradlinige Geschwindigkeit eines Inertialsystems nicht anhand mechanischer Kräfte bestimmen. Dies bedeutet noch lange nicht, dass sie sich überhaupt nicht bestimmen lässt.

Wie lässt es sich denn bestimmen?
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Faber » Di 14. Apr 2009, 20:36

contravariant hat geschrieben:
Faber hat geschrieben:Falsch: Bei Newton und Galilei lässt sich die absolute gleichförmige, geradlinige Geschwindigkeit eines Inertialsystems nicht anhand mechanischer Kräfte bestimmen. Dies bedeutet noch lange nicht, dass sie sich überhaupt nicht bestimmen lässt.

Wie lässt es sich denn bestimmen?

Keine Ahnung. Ist auch egal. Möglicherweise durch Kräfte, die auf geladene Objekte wirken, die sich (ansonsten) mit dem IS bewegen, nicht aber auf ungeladene Objekte.

Gruß
Faber

P.S.: Warten wir das Paper zum Jupiterexperiment ab.
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon contravariant » Di 14. Apr 2009, 20:47

Faber hat geschrieben:Keine Ahnung. Ist auch egal. Möglicherweise durch Kräfte, die auf geladene Objekte wirken, die sich (ansonsten) mit dem IS bewegen, nicht aber auf ungeladene Objekte.

Das heißt, das ist zum jetztigen Zeitpunkt nichts weiter als Spekulation, für die es weder theoretische noch experimentelle Hinweise gibt.
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon contravariant » Di 14. Apr 2009, 21:10

Bruno hat geschrieben:Falsch cotravariant: Bei Newton und Galilei sind alle nicht beschleunigten Bezugssysteme, auch Inertialsysteme gleichberechtigt. Also ist die Lichtgeschwindigkeit entweder von der Bewegung der Lichtquelle abhängig oder sie ist in allen Inertialsystemen richtungsunabhängig.

Die Vakuumlichtgeschwindigkeit geht aber als Konstante aus den Maxwellgleichungen hervor, die ja in allen IS gelten. Wie kann sie dann vom Bewegungszustand der Quelle abhängig sein?
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon contravariant » Di 14. Apr 2009, 21:18

Chief hat geschrieben:Genau, seit Einstein gibt es nur noch Tensorkräfte der Raumzeit und die LG ist eine Naturkonstante der Geometrie. :mrgreen: :mrgreen:

Du solltest nicht Begriffen um dich werfen, die du nicht verstehst. Und die Benutzung von Smilies macht die Sache in keiner Weise besser.
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon contravariant » Di 14. Apr 2009, 21:26

Chief hat geschrieben:Richtig und die Experimente von Sagnac, Michelson-Gale, Fizeau usw. müssen verboten werden.

Kannst du eigentlich auch mal eine andere Platte auflegen. Die kennen wir bereits zu Genüge.
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