All hat geschrieben:@ Kurt
Wenn wir so denken würden wie du, dann würden wir, obwohl wir die Zeit als nicht real betrachten, genau diese wieder einführen. Du bist doch derjenige, der immer über Zeit spricht und sie hintenrum wieder existent macht. Du redest über Taktung, das Jetzt, Reparatur und und und…. . Das sind alles Begriffe die Zeit beinhalten.
Nein, sind sie nicht.
Das sind Begriffe die verwendte werden können um Zeit zu erstellen.
Takt und Dauer.
Nach der Dauer kommt der Takt, oder auch umgekehrt, ist egal.
Da hat der Begriff Zeit überhaupt nichts zu suchen.
Wenn du Zeit verwendest dann verwendest du immer eine Menge an Ereignissen.
Zeit ist das was Uhren zeigen, so Albert Einstein.
Was zeigt eine Uhr?
Genau, gezählte Ereignisse.
Du kannst den Takt als Ereignislieferent für eine Uhr, also für die Erbringung der Zahl -Zeit- verwenden.
Niemals umgekehrt.
Eine Uhr missts keine Zeit, eine Uhr zeigt Zeit.
Eine Uhr kann nichts messen, sie kann zählen.
Mehr ist nicht.
Und das Ergebnis ist eine Zahl, genannt Zeit.
All hat geschrieben:Dann folgt die Argumentation, wenn wir dich auf Widersprüche aufmerksam machen, dass du das alles anders meinst und findest andere Worte, die aber auch wieder zeitliche Prägungen haben.
Eine zeitliche Prägung haben die Betrachtungen die wir anstellen, die Natur hat sowas nicht.
Und dabei wird Zeit (der Begriff Zeit) in der Art verwendet wie ich ihn oben angesprochen habe.
Als Nummerierer für gewesene Ereignisse.
Diese Ereigniss sind aber nicht mehr vorhanden!
Und sie waren niemals in der Art vorhanden dass sie irgendwie nebeneinander waren.
Sie waren als Jetztzustand im Jetzt vorhanden.
Nachdem die Dauer dieses Jetzt abgelaufen war war(en) sie weg.
Die Natur kennt keine Zeit, darum kann mit einer Uhr auch nie -die Zeit- gemessen werden.
All hat geschrieben:Wenn du aber davon ausgehst, dass es keine Zeit gibt, dann gibt es im Universum nichts absolutes mehr.
Im Universum gibts nichts Absolutes, das ist absolut!
All hat geschrieben: Dann musst du auch akzeptieren, dass dein Sicht der Dinge, aus deiner absoluten Superpostion auch nicht mehr existieren. Du betrachtest dich selbst ja als absolut.
Es ist egal aus welcher Position ich betrachte, der Natur ist das schnuppe.
Es ist ihr auch egal welche Schlüsse ich aus meiner Beobachtung ziehe.
Sie kennt nur das Jetzt, mehr nicht.
All hat geschrieben:Das zeitlose Universum würde aber noch eines bedeuten, dass das gesamte Universum in sich zusammenhängend ist und keinerlei erfassbare Absoluten enthält
Das universum hängt in sich zusammen, und zwar als Menge der Trägersubstanz.
Der Zusammenhang wird durch ihr spinartiges Schwingen erhalten.
Absolutitäten gibts keine, alles ist relativ zu den Umständen am Orte.
All hat geschrieben:Das Einzige was man noch als absolut betrachten könnte, wäre die Veränderung, die ist aber ohne etwas weiteres absolutes nicht beschreibbar.
Was versuchen wir denn?
Eine Beschreibung von Veränderungen.
Wir versuchen die Veränderunmgen auf grund von Vergangenheiten zu erhaschen.
Dabei übersehen wir das wir vollkommen falsch vorgehen.
Diese Vergangenheiten sind ja nicht existent, also was wollen wir denn daraus lesen?
Erst wenn es gelingt die Natur so zu sehen wie sie arbeitet, wie sie "tickt", ist es möglich Richtiges zu lesen.
Die Natur ist das Jetzt, dieses Jetzt dauert so lange bis es vom Jetzt abgelöst wird.
Die Veränderungen vom Jetzt ins Jetzt sind durch die Naturgesetze geprägt.
Diese wirken nur zwischen dem Jetzt und dem Jetzt, also nach einer Jetztdauer.
Das zu verstehen steht an, dann ist die Menschheit einen kleinen Schritt weiter.
All hat geschrieben:Das heißt, wenn wir eine philosophische Betrachtungsweise in Erwägung ziehen, müssen wir auf detaillierte Beschreibungen verzichten.
Umgekehrt, eine detailierte Beschreibung ist erst möglich wenn vom Jetzt zum Jetzt gedacht wird, erst dann kanns stimmen.
All hat geschrieben:U.a. wird in der Physik Energie eingeführt, die als Antrieb des Universum dient. Absolut philosophisch und noch nicht unbedingt wissenschaftlich.
Das ist nicht philosophisch, das ist einfach nur -erstaunlich-.
Der Begriff Energie ist unverzichtbar, so wie der Begriff Zeit auch.
Jedoch sollte man die Begriffe nicht dazu missbrauchen und sie zu -Dingen- machen.
Das kann nur schief gehen.
Ich sehe dass du für die Erklärung des Universums Wellen annimmst.
Eine etwas provokante Anmerkung:
Es gibt kleine Welle.
Das soll zum Gespräch einladen.
Gruss Kurt
