Ernst hat geschrieben:Es bietet sich eine Alternative an. Nimmt man die beobachtete isotrope LG als praktisch erwiesen an, dann ist im Beobachter IS (IS in welchem der Beobachter ruht) die LG tatsächlich konstant. In anderen IS ist aber die LG entsprechend der Galileitransformation c' = c +- v. Die LG wird behandelt, wie jede andere auch. Klassische Physik.
Die Grenzgeschwindigkeit c im Beobachter IS bleibt erhalten. Damit ist auch der asymptotische Verlauf der kinetischen Energie über v erklärt. Das einzige praktische Indiz, welche für die SRT sprach.
Längen und Zeiten bleiben unverändert. RdG ist nicht. Die LG ist variant.
contravariant hat geschrieben:Ernst hat geschrieben:Es bietet sich eine Alternative an. Nimmt man die beobachtete isotrope LG als praktisch erwiesen an, dann ist im Beobachter IS (IS in welchem der Beobachter ruht) die LG tatsächlich konstant. In anderen IS ist aber die LG entsprechend der Galileitransformation c' = c +- v. Die LG wird behandelt, wie jede andere auch. Klassische Physik.
Die Grenzgeschwindigkeit c im Beobachter IS bleibt erhalten. Damit ist auch der asymptotische Verlauf der kinetischen Energie über v erklärt. Das einzige praktische Indiz, welche für die SRT sprach.
Längen und Zeiten bleiben unverändert. RdG ist nicht. Die LG ist variant.
Dann ist aber offensichtlich die Maxwellsche Elektrodynamik nicht korrekt, da diese nicht Galileiinvariant ist. Hast du da eine Alternative zur Hand? Am besten noch eine, die genauso gut mit experimentellen Beobachtungen übereinstimmt?
Ernst hat geschrieben:All hat geschrieben:Entweder akzeptiert man die Relativität der Gleichzeitigkeit mit allen ihren Folgen oder man akzeptiert sie nicht.
Die RdG ist meines Erachtens ganz inakzeptabel. Eine These, welche diese Folgerung zeitigt, gehört in die dritte Reihe. Es gibt nach meiner Kenntnis auch keinen Anhaltsunkt zur praktischen Stützung einer solchen absurden Folgerung.
Ist also die RdG inakzeptabel, so ist es auch der zugrunde liegende Ansatz der konstanten LG=c in allen IS. Das ist dann offensichtlich falsch.
Es bietet sich eine Alternative an. Nimmt man die beobachtete isotrope LG als praktisch erwiesen an, dann ist im Beobachter IS (IS in welchem der Beobachter ruht) die LG tatsächlich konstant. In anderen IS ist aber die LG entsprechend der Galileitransformation c' = c +- v. Die LG wird behandelt, wie jede andere auch. Klassische Physik.
Die Grenzgeschwindigkeit c im Beobachter IS bleibt erhalten.(...)
Längen und Zeiten bleiben unverändert. RdG ist nicht. Die LG ist variant.
Ernst hat geschrieben:Wieso wäre die nicht korrekt? In jedem Beobachtersystem (IS in welchem der Beobachter ruht) ist ja LG= c=konst.
Die variante LG ist nur die Inverse zur varianten Zeit/Länge incl. RdG. Prinzipiell ändert das gar nichts, außer daß die Hilfskonstruktionen ZD, LK und RdG entfallen und die Physik klassisch bleibt.
Bell hat geschrieben:Wenn ich es richtig sehe, ist doch aber auch bei dem von Dir Formulierten die 'RdG immer noch zwangsläufig vorhanden. Diese ergibt sich doch unmittelbar aus dem Postulat, dass für jeden Beobachter in seinem IS (IS in welchem der Beobachter ruht) die LG tatsächlich konstant ist.
contravariant hat geschrieben:Ernst hat geschrieben:Wieso wäre die nicht korrekt? In jedem Beobachtersystem (IS in welchem der Beobachter ruht) ist ja LG= c=konst.
Die variante LG ist nur die Inverse zur varianten Zeit/Länge incl. RdG. Prinzipiell ändert das gar nichts, außer daß die Hilfskonstruktionen ZD, LK und RdG entfallen und die Physik klassisch bleibt.
Die Newtonsche Mechanik ist Galileiinvariant, die Maxwellsche Elektrodynamik ist nicht Galilei- sondern Lorentzinvariant. Darüberhinaus wird normalerweise davon ausgegangen, dass in allen Intertialsystemen dieselben Naturgesetze gelten.
Da gibt es nun ein offensichtlich ein Problem, alles drei kann nicht richtig sein. Bei der SRT wird die Newtonsche Mechanik ersetzt. Bei der Äthertheorie gibt es nur noch ein Intertialsystem. Wenn du nun die Galileitransformationen zur Grundlage nimmst, dann musst du offensichtlich eine der anderen beiden Annahmen ändern. Bei anderne Diskussionen scheinst du ja generell von der Existenz von verschiedenen Inertialsystemen auszugehen. Dann brauchst du aber auch eine Galileiinvariante Formulierung der Elektrodynamik.
Ernst hat geschrieben:Nein, die brauche ich nicht. Die Version ist ja nicht eine komplette GT. Die würde ja auch im Beobachter IS eine variable LG beinhalten. Hier wird aber postuliert, daß im BeobachterIS die LG stets konstant c ist. Damit bleibt Maxwell universell gültig; es gilt in allen BeobachterIS.
contravariant hat geschrieben:Ernst hat geschrieben:Nein, die brauche ich nicht. Die Version ist ja nicht eine komplette GT. Die würde ja auch im Beobachter IS eine variable LG beinhalten. Hier wird aber postuliert, daß im BeobachterIS die LG stets konstant c ist. Damit bleibt Maxwell universell gültig; es gilt in allen BeobachterIS.
Maxwell kann nur dann in allen IS gelten, wenn man zwischen diesen IS lorentztransformiert. Genau das bedeutet "Lorentzinvariant".
Ernst hat geschrieben:Richtig. Hier gilt Maxwell nur im jeweiligen BeobachterIS. In hypotetischen IS, wo nicht beobachtet wird, ist eine Gültigkeit belanglos.
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