Scheinkräfte

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Scheinkräfte

Beitragvon Lothar Pernes » So 26. Feb 2012, 20:42

Ernst hat geschrieben:
Hannes hat geschrieben: Zu sagen, die Gravitation als alleinige Zentripetalkraft würde das bewirken,ist nicht möglich. Da ist die Bewegung und die durch die Bewegung entstehende Fliehkraft ein entscheidender Faktor.

Auch wenn das deine Vorstellung ist und du das immer wieder behauptest, so bleibt es doch objektiv falsch.

Die Bewegung von kosmischen Objekten wird nach der newtonschen Differentialgleichung berechnet. Die darin berücksichte beschleunigende Kraft ist abhängig von der zeitabhängigen örtlichen Gravitation sowie in Einzelfällen von der Geschwindigkeit (bei Vorhandensein geschwindigkeitsabhängiger bremsender Effekte). Wie das praktisch numerisch gerechnet wird, hatte ich auch schon früher beschrieben.

Eine Berücksichtigung einer "Fliehkraft" kommt darin selbstverständlich nicht vor. Vorteilhaft ist es stets, sich sachlich zu informieren anstelle eigenen "Vorstellungen" nachzuhängen.

http://th.physik.uni-frankfurt.de/~drischke/Skript.pdf
Bild


Die relativistische Sockenpuppe Ernst versucht sich mal wieder in der üblichen relativistischen Hütchenspieler-Manier mit Verdrehungen und Verschleierungen des physikalischen Sachverhalts mittels mathematischer Formeln und Gleichungen.
Ernst hat geschrieben:Eine Berücksichtigung einer "Fliehkraft" kommt darin selbstverständlich nicht vor.

Das ist natürlich einfach nur ganz dreist gelogen. Denn die Newtonsche Bewegungsgleichung für einen gravitativen Umlauf oder Bewegungsablauf enthält natürlich nicht nur einen Term für die Anziehungskraft, sondern auch einen solchen für die Fliehkraft, und zwar ganz explizit, wie aus der Newtonschen Bewegungsgleichung für den Umlauf eines Satelliten hervorgeht wie folgt:
Zunächst die Wikipedia-Erklärung zum Begriff „Bewegungsgleichung“:
wikipediaBewegungsgleichung01.jpg
wikipediaBewegungsgleichung01.jpg (21.18 KiB) 4810-mal betrachtet

Das heißt also im Fall des Satellitenumlaufs:
Auf der linken Seite steht der Trägheitsterm m*a, wobei hier m*a die ganz spezielle Trägheitskraft mit dem Namen Zentrifugalkraft bedeutet, und für a die Formel v²/r gilt.
Und auf der rechten Seite steht die hier auf den Satelliten wirkende Anziehungskraft m*g der Erde.
Somit lautet die Bewegungsgleichung:
m*v²/r = m*g , und in Worten: Trägheitskraft entgegengesetzt gleich wirkende Kraft,
oder genauer: Zentrifugalkraft ist entgegengesetzt gleich Zentripetalkraft.
Oder - m*g + m*v²/r = 0, und in Worten: Zentripetalkraft plus Zentrifugalkraft gleich Null.
Wie ersichtlich ist die Zentrifugalkraft in der Newtonschen Bewegungsgleichung sehr wohl enthalten.

Das war schon mal da. Die relativistische Sockenpuppe Ernst versucht es nun nochmal, weil was anderes kann er ohnehin nicht als immer dieselben relativistischen Tricks vorzuführen.
http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=6&t=353&start=2390#p34257
Lothar Pernes hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:So nebenbei: Daß Contavariant Euch auf die Schippe nehemen wollte, darauf bist Du reingefallen.
Highway hat geschrieben:Das sagt doch schon alles. Da gleichen sich doch zwei Beschleunigungen aus.


Das hat Harald ja bereits mehrfach erklärt. Und ich hab´s auch versucht, Dir verständlich zu machen:
Die Gleichung sagt aus, daß in diesem einen Spezialfall die Zentripetalkraft von der Gravitation gebildet wird. Sie könnte auch durch eine Seilkraft oder eine Windkraft gebildet werden.
Die Gleichung sagt also Zentripetalkraft ist hier Gravitation

Es sind explizit zwei Gleichungen.
Es macht absolut keinen physikalischen Sinn, in einer Formelzusammenstellung für die Beschleunigungen bei einem Satellitenorbit in der ersten Gleichung die Gravitation der Zentripetalbeschleunigung zuzuordnen, und dann diese physikalisch sinnlose Gleichung ebenso sinnlos einer mathematisch simplen Umstellung zu unterziehen.

Die richtige Bedeutung der beiden Gleichungen wird im folgenden Bild wiedergegeben:
SatellitimOrbit02.jpg
SatellitimOrbit02.jpg (47.58 KiB) 4839-mal betrachtet

Die hier von Ernst behauptete Bedeutung („Die Gleichung sagt also Zentripetalkraft ist hier Gravitation“), ist physikalisch sinnlos und Verarsche hoch drei, ganz analog der von contravariant zuvor.
Dies ist zudem eine bewußte Falschdarstellung der Bedeutung der beiden Gleichungen.
Am 4.12.11 hat Ernst an Chief geschrieben:..."Du bist ein Fälscher und Betrüger. Die Animation ist frei, aber nicht für sinnentstellende Fälschungen frei. Und dies ist ein besonders schwerer Fall einer Fälschung. Weil Du die ernsthafte richtige Darstellung des Autors mit dieser Persiflage verunglimpfst. Das ist auch nicht dadurch entschuldbar, daß Du die zweitgrößte Mechnikniete im Forum bist.
Fälschen und Verfälschen, das ist deine Mission. Glückwunsch..."
Nein, das gilt nicht für Chief. Aber Ernst kann sich diese Jacke anziehen, sie paßt ihm wie angegossen.

Mit freundlichen Grüßen
L. Pernes
Lothar Pernes
 
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Ernst » So 26. Feb 2012, 21:08

Lothar Pernes hat geschrieben: m*v²/r = m*g , und in Worten: Trägheitskraft entgegengesetzt gleich wirkende Kraft,
oder genauer: Zentrifugalkraft ist entgegengesetzt gleich Zentripetalkraft.
Oder - m*g + m*v²/r = 0, und in Worten: Zentripetalkraft plus Zentrifugalkraft gleich Null.
Wie ersichtlich ist die Zentrifugalkraft in der Newtonschen Bewegungsgleichung sehr wohl enthalten.


m*v²/r = m*g , und in Worten: Trägheitskraft entgegengesetzt gleich wirkende Kraft,

Klar doch, zwei gleichgerichtete Kräfte, die entgegengesetzt sind. Das Wunder des Lothar Pernes.

Du bist hier eindeutig der größte Schildbürger unter den 5+1.

Sowas dummes hat hier lange keiner geschrieben.

Wenn da steht
m*v²/r = m*g oder
- m*g + m*v²/r = 0

und das sollen in deiner verqueren Vorstellung zwei Kräfte sein (dümmer gehts schon hier nicht mehr), dann sind es entsprechend der Gleichung zwei gleiche Kräfte; gleicher Betrag und gleiche Richtung. Und da wirken dann "Zentrifugalkraft" und Zentripetalkraft am Körper in die selbe Richtung. Statt einer beschleunigen nun gleich zwei Kräfte in die gleiche Richtung (siehst du, es geht doch noch dümmer).

Was du hier fabrizierst, ist eine entsetzliche Verhonepipelung der Physik. Du hast einfach keine Ahnung von Analytik gepaart mit keinerlei physikalischem Wissen.

Zudem hast du g neu erfunden. Nach deiner Gleichung ist g eine Variable g=v²/r. Früher war g=9,81... m/s².
Äußerst lustig, dein Ulk.
.
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Ernst
 
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Hannes » Mo 27. Feb 2012, 08:57

Ernst !
Das ist natürlich einfach nur ganz dreist gelogen. Denn die Newtonsche Bewegungsgleichung für einen gravitativen Umlauf oder Bewegungsablauf enthält natürlich nicht nur einen Term für die Anziehungskraft, sondern auch einen solchen für die Fliehkraft, und zwar ganz explizit, wie aus der Newtonschen Bewegungsgleichung für den Umlauf eines Satelliten hervorgeht

Jetzt sagt dir schon wieder ein Fachmann, dass du bewusst Fakten und Tatsachen verdrehst und mit Formeln und Mathematik Verwirrung stiften willst.
Glaubwürdig wirst du mit solchen Spielchen nicht werden. !

Hannes
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Re: Beweise

Beitragvon Angélique » Mo 27. Feb 2012, 14:28

Highway hat geschrieben:Der Einzeller hat für mich einfach nicht alle Tassen im Schrank. Der bekommt ja noch nicht einmal die Zerlegung von Kräften in dessen Komponenten hin, geschweige denn dass er diese hinterher wieder richtig zusammengesetzt bekommt.

Dir ist jede Einzelzelle geistig weit überlegen. Du bist auch nur ein Guido! Das hier ist richtig:

Bild

Auszug:

Kräfte_02.gif
Kräfte_02.gif (17.71 KiB) 5571-mal betrachtet

Du bist ein kleiner dummer Maulheld – nur den Rohrspatz machen – nix auf Tasche. Zeige mal wo da die Kräfte falsch zerlegt sind und nicht
richtig addiert. Du schreibst so einen Schwachsinn:
Highway hat geschrieben:Aus F1 = -F2 folgt F1+F2 <> 0 du Amateur. … Ich habe mir erlaubt deine Frage gedanklich in den physikalischen richtigen Kontext zu transferieren und bin zu dem Schluss gekommen, dass eine einfache algebraische Addition Stuss ist.

Darauf gehste gar nicht mehr ein. :mrgreen: Du bist doch der Dummbeutel der nicht rechnen kann! Also wo habe ich was falsch
zerlegt? Wirste eh wie immer zu feige sein – sinnvoll darauf zu antworten. ;) Wird wieder wie immer nur Dämliches von dir
kommen.

Bild
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Ernst » Mo 27. Feb 2012, 15:21

Highway hat geschrieben: Seit wann ist g=9,81 m/s²? Auf der Erde vielleicht.

g ist das Formelzeichen für die Erdbeschleunigung. g ist auschließlich für die Erdgravitation vergeben.
Auf dem Mond oder dem Mars ist ein ander Wert vorhanden, der dann anders bezeichnet wird.
Auf jeder Fall ist es auf dem jeweiligen Objekt eine Konstante. Denn sie wird ja aus dem Gravitationsgesetz bestimmt:

F= m1*G*m2/r²

g= G*m2/r² und mit Erdradius und Garvitationskonstante g=9,81.. m/s²

F=m*g

Darum ging es aber hier nicht. Der holde Lothar meint

g=v²/r

also g wäre davon abhängig, wie schnell ich eine Kugel am Seil herumschleuder. :lol:
Du stimmst jedem Unfug zu, Hauptsache es geht gegen die etablierte Physik. ;)
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Ernst » Mo 27. Feb 2012, 15:26

Hannes hat geschrieben:Ernst !
Das ist natürlich einfach nur ganz dreist gelogen. Denn die Newtonsche Bewegungsgleichung für einen gravitativen Umlauf oder Bewegungsablauf enthält natürlich nicht nur einen Term für die Anziehungskraft, sondern auch einen solchen für die Fliehkraft, und zwar ganz explizit, wie aus der Newtonschen Bewegungsgleichung für den Umlauf eines Satelliten hervorgeht

Jetzt sagt dir schon wieder ein Fachmann, dass du bewusst Fakten und Tatsachen verdrehst und mit Formeln und Mathematik Verwirrung stiften willst.
Glaubwürdig wirst du mit solchen Spielchen nicht werden. !

Dein "Fachmann" ist ein unwissender Spinner.
Must dir nur mal seinen letzten Unsinn mit zwei gleichgerichteten Kräften ansehen, die aber entgegengesetzt wirken? Zauberei? Nee. Unwissenheit? Garantiert.

Ohne Formeln und Mathematik existiert keine Physik.
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Jürgen » Mo 27. Feb 2012, 15:34

Ernst hat geschrieben:
Highway hat geschrieben: Seit wann ist g=9,81 m/s²? Auf der Erde vielleicht.

Darum ging es aber hier nicht. Der holde Lothar meint

g=v²/r

also g wäre davon abhängig, wie schnell ich eine Kugel am Seil herumschleuder. :lol:
Du stimmst jedem Unfug zu, Hauptsache es geht gegen die etablierte Physik. ;)


Hallo Ernst,
das Bild der 5+1 Fraktion wird immer trauriger..., und tiefer versinken sie im eigenen Morast...bis - ja bis eben "aus die Maus". 8-)

Der Lothar scheint so ein Guru zu sein, dem alle nachsappern..., na ja - wer´s eben brauch.
So eine Schieflage in Mechanik ist mir noch nie untergekommen. :D
Jürgen
 
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Re: Beweise

Beitragvon Ernst » Mo 27. Feb 2012, 15:58

Angélique hat geschrieben: Bild

Richtig. Das war ja auch schon beim Tochter wirbelnden Vater und in meiner Darstellung gezeigt.
Die Sache ist so simpel, daß man annehmen müßte, da gäb's keine Verständnisschwierigkeit.
Denkste. Die 5+1 Minigruppe besitzt nämlich nicht die einfache Kenntnis der Kraftzerlegung in Komponenten. Das ist die Ursache. Sie haben nicht die einfachste Analytikkenntnis. Und das ersetzen sie durch eigene "Vorstellung"; die dann physikalsich inkompatibel ist.
Drum wird beispielsweiese Hannes niemals die einfache Ursache dessen erkennen, "was die Kugel auf Höhe hält". Und niemand wird es ihn lehren können, weil er Formeln und Mathematik für Teufelswerk hält.
Die anderen 4 stehen damit auch auf Kriegsfuß. Zeigt sich darin, daß sie nicht eine einzige Rechnung vorlegen, wo ihre geliebte "Zentrifugalkraft" im BS IS einbezogen ist. Andersherum wird jede entsprechende vorgeführte "zentrifugalkraftfreie" Rechnung einfach ignoriert.

Ist aber schon 'ne lustige Sache hier. Schon die These, das sei alles eine Verschwörung der Relativistik, ist so schön paradox, weil ja damit Harald mit seiner SRT Skepsis als Helfershelfer der Relativisten denunziert wird. Ergiebig ist's hier nicht. Der Unterhaltungswert des 5+1 Zirkus schlägt aber jede Comedy Show.
.
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Harald Maurer » Mo 27. Feb 2012, 16:00

Chief hat geschrieben:Ernst hat geschrieben: g ist das Formelzeichen für die Erdbeschleunigung. g ist auschließlich für die Erdgravitation vergeben.
...

Wo steht das?


siehe : http://de.wikipedia.org/wiki/G_(Begriffskl%C3%A4rung)

g ist in der Physik:
das Einheitensymbol für Gramm
die Konstante für die Schwerebeschleunigung der Erde
der gyromagnetische Faktor

Grüße
Harald Maurer
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Ernst » Mo 27. Feb 2012, 16:06

Jürgen hat geschrieben: So eine Schieflage in Mechanik ist mir noch nie untergekommen. :D

Das ist ja noch geschönt ausgedrückt. Ihre Mechanik ist umgepolt. Es ist sozusagen Anti-Mechanik. :)
Auch das ist ansich noch geschönt. Real ausgedrückt: Ihr Mechanikwissen ist Null. Das ist ihr ganzes "Geheimnis".
.
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