Ernst hat geschrieben:Hannes hat geschrieben: Zu sagen, die Gravitation als alleinige Zentripetalkraft würde das bewirken,ist nicht möglich. Da ist die Bewegung und die durch die Bewegung entstehende Fliehkraft ein entscheidender Faktor.
Auch wenn das deine Vorstellung ist und du das immer wieder behauptest, so bleibt es doch objektiv falsch.
Die Bewegung von kosmischen Objekten wird nach der newtonschen Differentialgleichung berechnet. Die darin berücksichte beschleunigende Kraft ist abhängig von der zeitabhängigen örtlichen Gravitation sowie in Einzelfällen von der Geschwindigkeit (bei Vorhandensein geschwindigkeitsabhängiger bremsender Effekte). Wie das praktisch numerisch gerechnet wird, hatte ich auch schon früher beschrieben.
Eine Berücksichtigung einer "Fliehkraft" kommt darin selbstverständlich nicht vor. Vorteilhaft ist es stets, sich sachlich zu informieren anstelle eigenen "Vorstellungen" nachzuhängen.
http://th.physik.uni-frankfurt.de/~drischke/Skript.pdf
Die relativistische Sockenpuppe Ernst versucht sich mal wieder in der üblichen relativistischen Hütchenspieler-Manier mit Verdrehungen und Verschleierungen des physikalischen Sachverhalts mittels mathematischer Formeln und Gleichungen.
Ernst hat geschrieben:Eine Berücksichtigung einer "Fliehkraft" kommt darin selbstverständlich nicht vor.
Das ist natürlich einfach nur ganz dreist gelogen. Denn die Newtonsche Bewegungsgleichung für einen gravitativen Umlauf oder Bewegungsablauf enthält natürlich nicht nur einen Term für die Anziehungskraft, sondern auch einen solchen für die Fliehkraft, und zwar ganz explizit, wie aus der Newtonschen Bewegungsgleichung für den Umlauf eines Satelliten hervorgeht wie folgt:
Zunächst die Wikipedia-Erklärung zum Begriff „Bewegungsgleichung“:
Das heißt also im Fall des Satellitenumlaufs:
Auf der linken Seite steht der Trägheitsterm m*a, wobei hier m*a die ganz spezielle Trägheitskraft mit dem Namen Zentrifugalkraft bedeutet, und für a die Formel v²/r gilt.
Und auf der rechten Seite steht die hier auf den Satelliten wirkende Anziehungskraft m*g der Erde.
Somit lautet die Bewegungsgleichung:
m*v²/r = m*g , und in Worten: Trägheitskraft entgegengesetzt gleich wirkende Kraft,
oder genauer: Zentrifugalkraft ist entgegengesetzt gleich Zentripetalkraft.
Oder - m*g + m*v²/r = 0, und in Worten: Zentripetalkraft plus Zentrifugalkraft gleich Null.
Wie ersichtlich ist die Zentrifugalkraft in der Newtonschen Bewegungsgleichung sehr wohl enthalten.
Das war schon mal da. Die relativistische Sockenpuppe Ernst versucht es nun nochmal, weil was anderes kann er ohnehin nicht als immer dieselben relativistischen Tricks vorzuführen.
http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=6&t=353&start=2390#p34257
Lothar Pernes hat geschrieben:Ernst hat geschrieben:So nebenbei: Daß Contavariant Euch auf die Schippe nehemen wollte, darauf bist Du reingefallen.Highway hat geschrieben:Das sagt doch schon alles. Da gleichen sich doch zwei Beschleunigungen aus.
Das hat Harald ja bereits mehrfach erklärt. Und ich hab´s auch versucht, Dir verständlich zu machen:
Die Gleichung sagt aus, daß in diesem einen Spezialfall die Zentripetalkraft von der Gravitation gebildet wird. Sie könnte auch durch eine Seilkraft oder eine Windkraft gebildet werden.
Die Gleichung sagt also Zentripetalkraft ist hier Gravitation
Es sind explizit zwei Gleichungen.
Es macht absolut keinen physikalischen Sinn, in einer Formelzusammenstellung für die Beschleunigungen bei einem Satellitenorbit in der ersten Gleichung die Gravitation der Zentripetalbeschleunigung zuzuordnen, und dann diese physikalisch sinnlose Gleichung ebenso sinnlos einer mathematisch simplen Umstellung zu unterziehen.
Die richtige Bedeutung der beiden Gleichungen wird im folgenden Bild wiedergegeben:
Die hier von Ernst behauptete Bedeutung („Die Gleichung sagt also Zentripetalkraft ist hier Gravitation“), ist physikalisch sinnlos und Verarsche hoch drei, ganz analog der von contravariant zuvor.
Dies ist zudem eine bewußte Falschdarstellung der Bedeutung der beiden Gleichungen.
Am 4.12.11 hat Ernst an Chief geschrieben:..."Du bist ein Fälscher und Betrüger. Die Animation ist frei, aber nicht für sinnentstellende Fälschungen frei. Und dies ist ein besonders schwerer Fall einer Fälschung. Weil Du die ernsthafte richtige Darstellung des Autors mit dieser Persiflage verunglimpfst. Das ist auch nicht dadurch entschuldbar, daß Du die zweitgrößte Mechnikniete im Forum bist.
Fälschen und Verfälschen, das ist deine Mission. Glückwunsch..."
Nein, das gilt nicht für Chief. Aber Ernst kann sich diese Jacke anziehen, sie paßt ihm wie angegossen.
Mit freundlichen Grüßen
L. Pernes

