Scheinkräfte

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Waage

Beitragvon rmw » Do 16. Feb 2012, 20:14

Highway hat geschrieben:Wieso misst der Kraftmesser im Aufzug, je nach Beschleunigungs- bzw. Bewegungszustand etwas anderes. Wieso reagiert der Kraftmesser, wenn es diesen doch eigentlich nichts angeht. Es sind doch nur Bewegungsgleichungen.

Ja die Waage weis eben noch nicht dass unsere "Experten" die Massenträgheitskraft abgeschafft haben.
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Gas

Beitragvon rmw » Do 16. Feb 2012, 20:32

Chief hat geschrieben:Ich frage mich ob die Gasdruck-Kraft überhaupt noch existiert,... nach der neuen "Theorie"?

Ausgezeichnetes Beispiel!
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Ernst » Do 16. Feb 2012, 20:34

Chief hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Er kannte das Axiom Nr.2 von Chief noch nicht:
Chief hat geschrieben:die Kraft ist Masse mal Beschleunigung auch dann wenn die Masse gar nicht beschleunigt

http://de.wikipedia.org/wiki/Schwerebeschleunigung

Glaubst du ernsthaft, dieser wiki könnte irgendwas mit deinem Axiom Nr. 2 zu tun haben?

Ich habs ja gewußt, daß Du F=m*a und F=m*a in die gleiche Reihe setzt und dir darum angeboten, dir zu helfen.

F=m*a ist Newton 2 und bedeutet, daß eine Masse m bei Angriff einer Kraft F auf a beschleunigt wird. Es ist die Differentialgleichung der Bewegung einer Masse.

F=m*g ist das Gravitationsgesetz und hat mit Bewegung und Beschleunigung überhaupt nichts zu tun. F ist die Gravitationskraft zwischen zwei ruhenden Massen.

F=G*m*me/R²
F=m * (G*me/R²)

Für (G*me/R²) ergibt sich auf der Erdoberfläche aus der Erdmasse und dem Erdradius die Konstante 9,81m/s². Diese Konstante wird g genannt.

Die Gravitationskraft, welche auf eine Masse im Schwerefeld der Erde auf der Erdoberfläche ausgeübt wird, ist daher

F=m * (G*me/R²)=m*g

Auf die Masse m wirkt immer diese Gravitationskraft m*g, ganz gleich, ob sie bewegt, beschleunigt ist oder nicht. Läßt man eine Masse fallen, dann wirkt daher diese Kraft F=m*g als beschleunigende Kraft und bewirkt die Beschleunigung:
a=F/m=m*g/m=g
Eine Masse fällt im Erdgravitationsfeld mit der Beschleunigung a=g.
Deshalb nennt man g die Erdbeschleunigung. :!: :!: :!:

Dein Chief Axiom Nr. 2 mußt du schon mit deiner Deppen-Logik begründen:!: :!: :!:
Chief hat geschrieben:die Kraft ist Masse mal Beschleunigung auch dann wenn die Masse gar nicht beschleunigt

:lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
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Re: Waage

Beitragvon Ernst » Do 16. Feb 2012, 20:38

Chief hat geschrieben: Ich frage mich ob die Gasdruck-Kraft überhaupt noch existiert,... nach der neuen "Theorie"?

Hast schon mal in deienr Lebensspanne das Wort Impuls vernommen?
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Ernst » Do 16. Feb 2012, 20:41

Highway hat geschrieben:Hallo zusammen,

ich schmeiße mal eine andere Frage in den Raum:

Wieso misst der Kraftmesser im Aufzug, je nach Beschleunigungs- bzw. Bewegungszustand etwas anderes. Wieso reagiert der Kraftmesser, wenn es diesen doch eigentlich nichts angeht. Es sind doch nur Bewegungsgleichungen.

Ja Guido, und du meinst, da bewegt sich nichts?
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Beschleunigung

Beitragvon rmw » Do 16. Feb 2012, 20:45

Ernst hat geschrieben:F=m*a ist Newton 2 und bedeutet, daß eine Masse m bei Angriff einer Kraft F auf a beschleunigt wird. Es ist die Differentialgleichung der Bewegung einer Masse.F=m*g ist das Gravitationsgesetz und hat mit Bewegung und Beschleunigung überhaupt nichts zu tun. F ist die Gravitationskraft zwischen zwei ruhenden Massen.

Das ist in beiden Fällen das Gleiche. Wenn du auf einen Körper mit der Kraft F=m.a drückst dann beschleunigt er auch nur dann wenn nicht ein anderes Hindernis im Wege steht. a bzw. g können in gleicher Weise potentielle Beschleunigung sein, oder eben tatsächliche Beschleunigung.
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Harald Maurer » Do 16. Feb 2012, 20:46

Chief hat geschrieben: http://de.wikipedia.org/wiki/Gewichtskraft
Die Gewichtskraft , ist die durch die Wirkung eines Schwerefeldes verursachte Kraft auf einen Körper. Sie ist nach unten gerichtet und setzt sich im rotierenden Bezugssystem der Erde aus der Gravitationskraft und einer kleinen Korrektur durch die Zentrifugalkraft zusammen. Gemessen wird die Gewichtskraft, wie auch andere Kräfte, in der Maßeinheit Newton (N). In der Umgangssprache wird die Gewichtskraft auch als Gewicht bezeichnet und häufig mit der Masse verwechselt...

Rote Hervorhebung von mir, um zu verdeutlichen, dass es sich um eine Beschreibung im rotierenden Bezugssystem der Erde handelt. Hier setzt man die Zentrifugalkraft ein. Ich schrieb an Hannes: Wenn man also z.B. sagt, die Gewichtskraft wird auf der rotierenden Erdoberfläche durch die Zentrifugalkraft vermindert, dann ist das völlig in Ordnung, aber man muss dazu wissen, dass es die Kraft im Sinne einer von der Erde abstoßenden Kraft nicht gibt, sondern es die Trägheit des Körpers ist, die tangential von der Erdkrümmung wegführt. Und daher nennt man die scheinbare Kraft zu Recht "Scheinkraft". Weil's nicht so ist, wie's aussieht.
Im rotierenden BS mit der Trägheitskraft zu rechnen ( wie dies in Wiki gemacht wird) ist üblich und es nützt daher nichts, solche Artikel zu zitieren. Man wird immer auf die Anwendung der Zentrifugalkraft stoßen, wenn IM rotierenden BS gerechnet wird. Also bitte immer das Bezugssystem beachten!

Grüße
Harald Maurer
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Hannes » Do 16. Feb 2012, 20:47

Hallo Ernst !
Hannes hat geschrieben:
ja, was ist denn mit dir los ? So kenne ich dich wirklich nicht .

Hast recht. Da habe ich beim zitieren was falsch eingegeben. Ich hab's geändert. Die Antwort auf deine Frage ist aber aktuell.

Freut mich, deine ehrliche Antwort.
Nur mit deiner Antwort zum Thema, die eigentlich Chief gilt, kenne ich mich bei bestem Willen nicht aus.
Es stellt sich doch eindeutig heraus, dass in der Zeichnung Fendt`s etwas falsch ist. Bei einem Karussell wär`s mir ehrlich gesagt wurscht, was ein obergescheiter Lehrbuchautor hinzeichnet. Ich hab´s jedenfalls anders gelernt.Nur sind meine Lehrbücher schon längst entsorgt.
Aber bei Planetenbahnen oder Satellitenbahnen ist das nicht mehr so unbedeutend.
Bei Satellitenbahnen benutzt man die Fliehkraft zur Regulierungt der Bahnhöhe, wie wir in unserer Diskussion bereits festgestellt haben. Und bei Planetenbahnen ist derselbe Effekt.
Ohne Umlaufgeschwindigkeit und der daraus folgenden Fz=m*r*w^2 gäbe es auch kein Planetensystem. Die Himmelskörper würden in gerader Linie aufeinander zustürzen.
Auch die Aufwölbung der Erde am Äquator ist ohne Fliehkrafr nicht erklärbar.
Da möchte ich schon deine ehrliche Antwort hören.
Bei den Satellitenbahnen kannst du nicht sagen: Da behaupten fünf Leute etwas, was alle Anderen nicht so machen. Die Regulierung der Satelliten-Bahnhöhe ist ein alltäglicher Vorgang. Frag doch die Leute von NASA.Und das sind mehr als fünf Leute.

Hannes
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Impuls

Beitragvon rmw » Do 16. Feb 2012, 20:50

Ernst hat geschrieben:Hast schon mal in deienr Lebensspanne das Wort Impuls vernommen?

Ohne Massenträgheit gibt es keinen Impuls. Dein Einwand widerspricht Chiefs Beispiel überhaupt nicht. Es zeigt höchstens dass dir die Argumente ausgegengen sind.
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Harald Maurer » Do 16. Feb 2012, 21:17

Highway hat geschrieben:Berücksichtigung der Zentrifugalkraft? Bei einer grob geschätzten zentrifugalen Beschleunigung von 0,04 m/s² gegen 10 m/s²?

Wiki: http://de.wikipedia.org/wiki/Gewichtskraft
Gewichtskraft
Die Gewichtskraft , ist die durch die Wirkung eines Schwerefeldes verursachte Kraft auf einen Körper. Sie ist nach unten gerichtet und setzt sich im rotierenden Bezugssystem der Erde aus der Gravitationskraft und einer kleinen Korrektur durch die Zentrifugalkraft zusammen...

Grüße
Harald Maurer
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