Ein Körper verharrt im Zustand der Ruhe oder der gleichförmigen Translation, sofern er nicht durch einwirkende Kräfte zur Änderung seines Zustands gezwungen wird.“
Warum stellst du das ein, oder glaubst du , ich wüsste das nicht?
Hannes
Ein Körper verharrt im Zustand der Ruhe oder der gleichförmigen Translation, sofern er nicht durch einwirkende Kräfte zur Änderung seines Zustands gezwungen wird.“
Hannes hat geschrieben:Trotzt unzähliger Gegenbeweise wiederholt er ständig seine unsinnige Behauptung: "Eine kräfteausgeglichene Masse bewegt sich immer gleichförmig geradlinig".
Eine kräfteausgeglichene Masse kann sich sehr wohl in einer Kreisbewegung bewegen. Sämtliche Planeten sind solche kräfteausgeglichene Massen, obwohl sie sich in Kreis-oder Ellipsenbahnen um die Sonne bewegen.
Eine kräfteausgeglichene Masse kann sich sehr wohl in einer Kreisbewegung bewegen. Sämtliche Planeten sind solche kräfteausgeglichene Massen, obwohl sie sich in Kreis-oder Ellipsenbahnen um die Sonne bewegen.
Highway hat geschrieben:
Gleichgewicht, also Flug mit konstantem Bahnradius um beispielsweise die Erde, ist dann gegeben, wenn
Das bedeutet, dass mit zunehmender Flughöhe die Bahngeschwindigkeit abnehmen muss.
Highway hat geschrieben: Na ja, einen Augenblick habe ich schon geglaubt, dass es ein Beweis für die Zentripetalkraft sei, aber a) ist die Zentrifugalkraft vom Betrag gleich groß wie die Zentripetalkraft und b) ist die Richtung nicht klar.
Insbesondere ist es unlogisch, und darüber grübelt Hannes derzeit bestimmt nach (stimmt's Hannes?), dass man die Geschwindigkeit reduzieren muss um eine höhere Flugbahn zu erreichen.
Highway hat geschrieben:Na ja, einen Augenblick habe ich schon geglaubt, dass es ein Beweis für die Zentripetalkraft sei, aber a) ist die Zentrifugalkraft vom Betrag gleich groß wie die Zentripetalkraft und b) ist die Richtung nicht klar.
Zur Erinnerung. Ich schrieb, angepasst an die Satellitensituation:
1.) Die Zentrifugalkraft wirkt auf die Erde und wird verursacht durch den Satelliten.
2.) Die Zentripetalkraft wirkt auf den Satelliten und wird verursacht durch die Erde.
3.) Zentrifugal- und Zentripetalkraft sind vom gleichen Betrage und wirken entgegengesetzt. (NEWTON III !!!)
An meiner Auffassung hat sich in der Zwischenzeit nichts geändert.
Zur Richtung: Es ist klar, dass die Summe aller Kräfte Null werden muss weil sonst keine Schwerelosigkeit erreicht werden kann. Dann steht ihr aber am Ende des Tages mit einer Zentripetalkraft zu viel da. Eure Erklärung mit der Zentripetalkraft kann die Schwerelosigkeit nicht erklären. Deshalb sage ich, dass die Richtung nicht klar ist.
Das es Trägheitskräfte nicht gibt halte ich für ein unbewiesenes Gerücht.
Highway hat geschrieben:1.) Die Zentrifugalkraft wirkt auf die Erde und wird verursacht durch den Satelliten.
2.) Die Zentripetalkraft wirkt auf den Satelliten und wird verursacht durch die Erde.
3.) Zentrifugal- und Zentripetalkraft sind vom gleichen Betrage und wirken entgegengesetzt. (NEWTON III !!!)
Harald Maurer hat geschrieben:Highway hat geschrieben:Gleichgewicht, also Flug mit konstantem Bahnradius um beispielsweise die Erde, ist dann gegeben, wenn
Das bedeutet, dass mit zunehmender Flughöhe die Bahngeschwindigkeit abnehmen muss.
Richtig, und zumindest Highway hätte es auffallen können, dass in seiner Formel nur die Zentripetalkraft vorkommt, nämlich als Gravitationskraft der Erde, und von einer Zentrifugalkraft keine Spur vorhanden ist. Die notwendige Geschwindigkeit eines Satelliten ergibt sich durch Gleichsetzen von Zentripetalkraft F_z und Gravitationskraft F_g
F_z = F_g
m*v²/r = G*(M*m/r²)
v²=G*M/r
r=G*M/v²
v=sqrt(G*M/r)
Die Bahn eines Satelliten ist einfach mit dem Gravitationsgesetz Newtons berechenbar - und der Kraftansatz beinhaltet deshalb nur die Gravitationskraft, welche in diesem Fall die Zentripetalkraft darstellt.
Wo bleibt die Zentrifugalkraft?
Grüße
Harald Maurer
Highway hat geschrieben:Harald Maurer hat geschrieben:Richtig, und zumindest Highway hätte es auffallen können, dass in seiner Formel nur die Zentripetalkraft vorkommt, nämlich als Gravitationskraft der Erde, und von einer Zentrifugalkraft keine Spur vorhanden ist.
Na ja, einen Augenblick habe ich schon geglaubt, dass es ein Beweis für die Zentripetalkraft sei, aber a) ist die Zentrifugalkraft vom Betrag gleich groß wie die Zentripetalkraft und b) ist die Richtung nicht klar.
Somit heißt also der physikalisch richtige Ansatz eindeutig:
Zentripetalkraft plus Zentrifugalkraft gleich Null.
Und nicht Zentripetalkraft = Zentripetalkraft.
Und deshalb ist die Zentrifugalkraft ebenso physikalisch real wie die Zentripetalkraft.
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