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Nach dem wochenlangen Streit um die Zentrifugalkraft kristallisiert sich nun deutlich die Achillesferse, der Knackpunkt der Scheinkraft-„Physiker“ heraus: Sie haben bei direktem Druck-Kontakt zwischen Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft tatsächlich ein ernstes physikalisches Problem. Ernst auch insofern, als es hier der „Scheinphysiker“ Ernst mit unfreiwilliger Komik offenbart hat wie folgt:
Ernst hat geschrieben:Chief hat geschrieben:Dazu noch ein Bild; es ist extrem unwahrscheinlich dass die Druckkraft durch Beschleunigung der Wand entesteht.
...Also die Zwangskraft der Wand
auf das Motorrad bewirkt die Kreisbewegung und bildet daher die Zentripetalkraft. Entsprechend actio=reactio wirkt vom Motorrad eine entgegengerichtete Kraft
auf die Wand. Welche die Eindellungen verursacht...
Aus dieser unverhüllt-eindeutigen Aussage des „Scheinphysikers“ Ernst kristallisiert sich also heraus, daß folgende zwei Bilder die Scheinphysiker Schachmatt setzen, weil dieses spezielle Inertialsystem-Beispiel ihnen keine Schlupflöcher und Ausflüchte offen läßt, wie z.B. die Zentrifugalkraft über Ketten und Seile irgendwo verschwinden zu lassen, oder die Zentrifugalkraft nur als Scheinkraft im rotierenden Bezugssystem gelten zu lassen, oder von zwei Kräften auf nur einen Körper und ähnlichem Hokuspokus zu quatschen.
Das erste Bild:

Und das zweite Bild:

- actiofugal-reactiopetal01.jpg (62.78 KiB) 4650-mal betrachtet
Hierzu, also zu diesen zwei Bildern, nochmals die Aussage von Ernst:
Ernst hat geschrieben:...Also die Zwangskraft der Wand auf das Motorrad bewirkt die Kreisbewegung und bildet daher die Zentripetalkraft. Entsprechend actio=reactio wirkt vom Motorrad eine entgegengerichtete Kraft auf die Wand. Welche die Eindellungen verursacht...
Ernst gibt mit dieser seiner Aussage zu, daß Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft hier in direktem actio-reactio Kontakt zueinander stehen, wenn er auch das Wort „Zentrifugalkraft“ vermeidet, und nur von einer „Reaktionskraft“ zur Zentripetalkraft redet, welche „Eindellungen in der Wand verursacht“.
Ernst gibt somit zu, daß diese „Reaktionskraft“ im inertialen Bezugssystem der Wand real, und nicht nur scheinbar, vorhanden ist, und in actio-reactio Beziehung zur Zentripetalkraft steht.
Für diese reale „Reaktionskraft“ zur Zentripetalkraft, die also deshalb radial nach außen gerichtet ist und vom Motorrad auf die Wand ausgeübt wird, gibt es hier nur einen einzigen klaren Begriff, und der heißt eben „Zentrifugalkraft“! Und zwar im inertialen Bezugssystem!
Wir sollten ihm (und natürlich auch den Scheinphysikern Solkar und Harald) deshalb bezüglich seiner hier zitierten Aussage zum Motorrad an der Wand folgende Gretchenfragen stellen:
1. Wie groß ist hier die Zentripetalkraft der Wand auf das Motorrad? Ist sie - m*v²/r?
2. Wie groß ist hier die „Reaktionskraft“ des Motorrads auf die Wand? Ist sie + m*v²/r?
3. Befinden sich Zentripetalkraft und „Reaktionskraft“ demnach im Gleichgewicht?
4. Ist diese „Reaktionskraft“ des Motorrades auf die Wand in radialer Richtung nach außen gerichtet?
5. Da die „Eindellungen“ an der Wand durch diese „Reaktionskraft“ im inertialen Bezugssystem entstehen: Ist diese „Reaktionskraft“ real und im inertialen Bezugssystem vorhanden?
6. Welchen Namen hat nach 1 bis 5 diese „Reaktionskraft“?
Das sind klare, einfache, physikalische Fragen, die man ebenso einfach und klar beantworten kann.
Ernst wird natürlich diese Fragen ebenso unbeantwortet lassen bzw. ihnen ebenso ausweichen wie schon bei der Frage von Hannes nach der Kraft, welche die Gondeln nach außen zieht. Aber auch das ist dann schon Antwort genug.
Und auch Solkar wird sich wieder mit geschwollenen Begriffen, lateinischen Zitaten und mathematischen Spezialitäten aufplustern wie ein Pfau, als ob er hier damit jemanden - außer vielleicht Harald und Jürgen – beeindrucken könnte.
Wäre er in Sachen klassische Mechanik wirklich kompetent, würde er nicht wiederholt danach fragen, wie eine gleichförmige Kreisbewegung bei Gleichgewicht zwischen Petalkraft und Fugalkraft zustande kommen solle.
Vielleicht dämmert es ihm aber nun, wenn er die auch ihm hier gestellten Fragen, insbesondere Nr.3, beantwortet, oder besser, richtig beantworten kann. Da sind natürlich Zweifel angebracht. Aber wir werden ja sehen.
Mit freundlichen Grüßen
L. Pernes