Lothar Pernes hat geschrieben:Das ist hier, in der Auseinandersetzung mit den dümmlich-arroganten relativistischen Zentrifugalkraft-Leugnern, ein schon geniales Experiment. Ebenso einfach wie überzeugend. Es beweist die reale Existenz der Zentrifugalkraft, und zwar unabhängig vom Bezugssystem.
Und es zeigt, daß es bei der ETHZ nicht nur hirnlose Scheinphysiker gibt, sondern auch geistreiche Gegner dieser ideologischen, dogmatischen Sekte. Es rettet somit wenigstens halbwegs die Ehre der ETHZ.
Und es beweist, daß sogar die kleine Graspflanze mehr Intelligenz, Logik und Kraftvektor-Gespür besitzt als Ernst und Co.
Respekt und Anerkennung dem Experimentator und seinem Gras.
Mit freundlichen Grüßen
L. Pernes
Hallo Lothar,
auch wenn du noch so viele Bsp. uns hier offerieren willst...genauso wie Chief, Hannes oder scharo etc. pp...es ist und bleibt einfach Unsinn!
Wenn das dein ehemaliger Physiklehrer lesen täte...er würde sich allmählich fragen, was er wohl dir und auch den anderen "Mitstreitern" gelernt hat.
Das ist ja langsam ein Trauerspiel, Leute...
So nun von meiner Seite zum aller letzten Mal die korrekte Erklärung...wobei ich weiß, dass garantiert nix verstanden wird:Die Zentripetalkraft (oft auch Zentralkraft genannt, obwohl dies eigentlich eine Klasse von Kräften beschreibt) ist die wirkende physikalische Kraft, die an einem Körper angreift, der sich auf einer krummlinigen Bahn bewegt. Insbesondere ist die Zentripetalkraft für kreisförmige Bahnen verantwortlich: Sie „zieht“ den Körper nach innen zum Kreismittelpunkt bzw. zur Drehachse und hält den Körper so auf einer Kreisbahn. Der Begriff leitet sich von petere (lat. für sich begeben, aufsuchen, anstreben, streben zu/nach) ab.
Der mitbewegte Beobachter nimmt die Zentrifugalkraft wahr, die auch als Fliehkraft bezeichnet wird. Diese leitet sich vom lateinischen Verb fugere (lat. für fliehen, flüchten vor) her. Die Zentrifugalkraft ist dabei nach außen gerichtet und im Gegensatz zur Zentripetalkraft eine Scheinkraft. Technische Anwendungen der Zentrifugalkraft sind die Zentrifuge und der Fliehkraftregler.
Zentripetal- und Zentrifugalkraft hängen eng miteinander zusammen. Dabei ist die Zentrifugalkraft eine Scheinkraft, die ein mitbewegter Beobachter wahrnimmt, der der Zentripetalkraft ausgesetzt ist. Scheinkraft bedeutet in der Physik, dass sie nur in beschleunigten Bezugssystemen auftritt, und keinen materiellen Ursprung hat. Das heißt, ein außenstehender ruhender Beobachter wird keine Zentrifugalkraft messen. Das lässt sich an einfachen Beispielen verdeutlichen: Fährt man im Auto schnell eine Kurve, so spüren die Insassen eine radial (senkrecht zur Fahrtrichtung) nach außen gerichtete Kraft auf sich wirken. Betrachtet man aber als Außenstehender einen nassen sich drehenden Fahrradreifen, so sieht man die Wassertropfen tangential (und nicht etwa radial) vom Reifen wegfliegen. Eine radial vom Mittelpunkt wegführende Kraft ist also nicht vorhanden, sondern tritt nur für mitbewegte Beobachter in Erscheinung.
Nach dem Trägheitsprinzipialgesetz (1. newtonsches Axiom) haben alle Körper eine ihnen innewohnende Trägheit. Jeder Körper behält nach diesem Prinzip seine Geschwindigkeit und Bewegungsrichtung bei, sofern keine äußeren Kräfte auf ihn einwirken. Er bewegt sich dann geradlinig gleichförmig oder steht still.
Isaac Newton erklärt jede Geschwindigkeits- und Richtungsänderung durch eine von außen auf den Körper wirkende Kraft. Beobachtet man eine Richtungsänderung, so weist die Kraft immer in Richtung der Ablenkung.
Um einen Körper auf eine Kreisbahn zu zwingen, wird eine beständige Ablenkung in Richtung des Mittelpunktes benötigt. Diese wird als Zentripetalkraft bezeichnet. Diese Kraft ist daher die Ursache der Kreisbewegung. Und es gibt nur diese "eine" Kraft namens
Zentripetalkraft
Gruss,
Jürgen