Highway hat geschrieben: Und die von Ljudmil eingestellte, von dir als prinzipiell richtig deklarierte Zeichnung wird dann wie falsch?
Sie wird nicht falsch. Aber sie ist in dieser Diskussion belanglos, weil keine Kreisbewegung vorliegt.
Ernst
Highway hat geschrieben: Und die von Ljudmil eingestellte, von dir als prinzipiell richtig deklarierte Zeichnung wird dann wie falsch?
Ernst hat geschrieben:Highway hat geschrieben: Und die von Ljudmil eingestellte, von dir als prinzipiell richtig deklarierte Zeichnung wird dann wie falsch?
Sie wird nicht falsch. Aber sie ist in dieser Diskussion belanglos, weil keine Kreisbewegung vorliegt.
Ernst
„Für einen mitbeschleunigten Beobachter ist im mitbewegten System die vektorielle Summe aus äußeren und Trägheitskräften gleich null.
Diesen Effekt kennen wir aus einer schnellen Bremsung beim Auto oder einer schnellen Kreisbewegung. Hier erfährt der Körper eine Kraft, die entgegen der beschleunigenden Kraft wirkt: Man wird im Auto beim Bremsen nach vorne geschleudert oder im Karussel nach außen gedrückt. Da, wie gezeigt, in Wirklichkeit keine resultierende Kraft auf den Körper wirkt, heißen die Kräfte auch Scheinkräfte.“
Harald hat geschrieben:„Wenn bei einem Karussell die Kette reißt, fliegt die Gondel tangential davon - aber das ist nur tangential vom ruhenden System aus gesehen. Vom rotierenden BS aus gesehen, wird daraus eine radiale Flugbahn, weil sich das BS weiter dreht, während sich die Gondel davon losgelöst wegbewegt. Das ist quasi so eine Art umgekehrter Coriolis-Effekt. Im rotierenden BS bewegen sich also Körper, die aufgrund ihrer Trägheit (somit aufgrund einer Trägheitskraft) ihren Bewegungszustand beibehalten, radial nach außen, und der Endeffekt ist die scheinbare Wirkung einer Kraft, die vom Zentrum weg radial nach außen zeigt.“
Ernst hat geschrieben:„Was ist das nur wieder für ein unsäglicher Quatsch. Der Geschwindigkeitsvektor steht zu jedem Zeitpunkt orthogonal auf dem Radius. Orthogonal ist nicht wischiwaschi sondern exakt rechtwinklig!
Dein "Geschwindigkeitsparallelogramm", was immer das sein soll, male mal selbst.“

„Aber in welche Richtung zeigt diese Beschleunigung?
Betrachten Sie die Figur 2.5b und lassen Sie Δt gegen Null gehen. Das Dreieck der
Geschwindigkeitsvektoren wird immer schmaler und im Grenzfall steht Δ v senkrecht auf v .
Die Änderung Δ v ist also gegen den Kreismittelpunkt hin gerichtet. Aus der Definition der Beschleunigung folgt, dass die Beschleunigung a die gleiche Richtung hat wie die Geschwindigkeitsänderung Δ v . Die Beschleunigung zeigt also auch gegen den Kreismittelpunkt.“
Ernst hat geschrieben:„Richtig ist das schon. Aber im Bezug zu Trägheitskräften unnützes Zeug. Das hat mit Zentrifugalkräften und Zentripatalkräften, über die wir hier ja reden überhaupt nichts zu tun. Eine Kreisbewegung kommt da gar nicht vor. Außer in solcher Privatvorstellungsphysik“
„Nach dem Schlag durch den Spieler bewegt sich der Ball vorerst geradlinig in Pfeilrichtung.
Gemäss dem 1. Newton-Gesetz behält er dabei seine Geschwindigkeit bei, solange keine
(resultierende) Kraft auf ihn einwirkt. Wenn wir die Reibung des Balles am Boden
vernachlässigen, ist dies der Fall, bis der Ball auf die Bahnbegrenzung prallt. Bei diesem
Aufprall übt der Ball auf den Rand eine Kraft aus. Das 3. Newton-Gesetz besagt nun, dass
gleichzeitig auch der Rand auf den Ball eine gleichgrosse Kraft in entgegengesetzter
Richtung ausübt. Der Ball erfährt dabei also eine resultierende Kraft, welche ihm (gemäss 2.
Newton-Gesetz) eine Beschleunigung erteilt. Dadurch ändert die Ballgeschwindigkeit ihre
Richtung. Diese neue Geschwindigkeit behält der Ball bei, bis er erneut auf die
Bahnbegrenzung prallt. Bei diesem Aufprall...(Fortsetzung siehe oben!)....
... Tatsächlich erfährt der Ball durch den
Rand eine grössere Normalkraft, denn er prallt ja mit der grösseren Geschwindigkeit auch
stärker auf die Bahnbegrenzung auf, erteilt dieser eine stärkere Kraft, die mit einer
entsprechend grösseren Reaktionskraft beantwortet wird.“
„...Ein Ball mit grösserer Masse m braucht bei gleicher Geschwindigkeit v auf der gleichen
Anlage (gleicher Radius r) eine grössere Zentripetalkraft (Masse m im Zähler).
Der Ball mit grösserer Masse hat eine grössere Trägheit. Er prallt somit stärker auf die
Bahnbegrenzung auf, erteilt dieser eine stärkere Kraft, die mit einer entsprechend grösseren
Reaktionskraft beantwortet wird. Die grössere Masse erfährt somit eine grössere
Zentripetalkraft in Form der grösseren Normalkraft vom Rand.“
scharo hat geschrieben:Da, wie gezeigt, in Wirklichkeit keine resultierende Kraft auf den Körper wirkt, heißen die Kräfte auch Scheinkräfte.“
Der letzte Satz ist Unsinn hoch drei! Das bedeutet, ein Presshammer übt keine Kraft. Dann soll der Autor dieses Unsinns seine Hand unter den Hammer schieben und uns dann berichten, ob er eine Kraft verspürt hat, wenn er überhaupt imstande wäre, sprechen zu können.
scharo hat geschrieben:Und wann wirst Du verstehen, dass wir NICHT über diese Scheinkraft reden?
scharo hat geschrieben:Eine Kraft entsteht erst bei Wechselwirkung mit einem anderen Körper.
scharo hat geschrieben:Dass irgendwelche Physikanalphabeten diesem Effekt bei der gerissenen Kette einer erfundenen Kraft zuschreiben, sie Trägheitskraft und sogar Zentrifugalkraft benennen, hat nicht zu bedeuten, dass die wirkliche Trägheitskraft, bzw. Zentrifugalkraft bei Wechselwirkung zwischen zwei Körper genauso scheinbar wäre.
Ernst hat geschrieben:„Hier nun noch einmal eine minimalistische Darstellung des Motorradfahrers:“
Ernst hat geschrieben:Auf die Fahrbahn wirken Fq und Fn und zusammen ergeben sie die Resultierende F. Die Reaktion der Fahrbahn auf das Motorrad ergibt die Kraft F' mit den Komponenten Fz und Fn'. Das Moment Fz*sy würde das Motorrad kippen, wenn nicht durch Schrägstellung ein Gegenmoment Fn'*sx erzeugt würde. Fz*sy = Fn'*sx .
Ernst hat geschrieben:(Fn'*sx entspricht dem Moment Fg*sx, darf aber nicht gemäß Chief zusätzlich angesetzt werden.)
scharo hat geschrieben:Dein Zitat:dessen Falschheit Du nicht mitbekommst. Im Grenzfall ist die Änderung Delta v = 0, oder im Vektorform ein PUNKT. Und ein Punkt hat keine Richtung. Um über eine Richtung von Delta v sprechen zu können, darf Delta v nicht Null sein.„Aber in welche Richtung zeigt diese Beschleunigung?
Betrachten Sie die Figur 2.5b und lassen Sie Δt gegen Null gehen. Das Dreieck der
Geschwindigkeitsvektoren wird immer schmaler und im Grenzfall steht Δ v senkrecht auf v .
Die Änderung Δ v ist also gegen den Kreismittelpunkt hin gerichtet. Aus der Definition der Beschleunigung folgt, dass die Beschleunigung a die gleiche Richtung hat wie die Geschwindigkeitsänderung Δ v . Die Beschleunigung zeigt also auch gegen den Kreismittelpunkt.“
Ist Dir das zu kompliziert?
Wie heißt diese Kraft, die der Ball der Bahnbegrenzung erteilt???????????
scharo hat geschrieben:Ernst hat geschrieben:„Hier nun noch einmal eine minimalistische Darstellung des Motorradfahrers:“
Endlich mal eine richtige Zeichnung.![]()
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Ist das jetzt Deine endgültige Kapitulation?
Wie heißt die „auf die Fahrbahn wirkende Querkraft Fq ??? – wenn die Zentripetalkraft Fz die Wechselwirkungskraft zu Fq ist ??? .. und „zufälligerweise“ gleich groß ist?
Was reden wir die ganze Zeit? Was hat Lothar und Chief gezeichnet?
Chief hat geschrieben:Kreisbewegung ist durch Zentrifugalkraft vollständig bestimmt!
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