Außerdem habe ich auf verschiedene Weisen ausführlich dargelegt, dass Ihre Behauptungen, sie berechneten die Längen L'0 und L'1 korrekt, zu Widersprüchen mit Aussagen der SRT führt.
Trigemina hat geschrieben:wohingegen du in deinem Ansatz die Lichtlaufzeit der ausgesandten Lichtsignale bis zum Detektor nicht berücksichtigst
Das trifft zu. Ich berücksichtige nicht die Lichtlaufzeiten der Lichtblitze. Schließlich ändern sich die Abstände zwischen Toren und Detektor auch im A-System nicht, falls nur der Garagier den Strom abschaltet.
Trigemina hat geschrieben:und eine Gleichzeitigkeit zwischen Aussenden und Empfangen eines Lichtsignals propagierst, die nicht gegeben ist.
Das trifft nicht zu. Ich "propagiere" keine Gleichzeitigkeit zwischen Aussenden und Empfangen eines Lichtblitzes. Ich gehe von Schnelligkeit c der Lichtblitze sowie von endlichen, konstanten, gleichen Längen im G-System aus, berechne dann die Längen im A-System, die sich als ebenfalls endlich, konstant und gleich erweisen, und erhalte endliche Laufzeiten der Lichtblitze.
Trigemina hat geschrieben:Du bist nach einigen Irrwegen (Mäuse, kein Strom) wieder auf die ursprüngliche Behauptung zurückgekommen, die Lichtlaufzeiten bis zum Detektor seien Null, das Aussenden und Empfangen der Lichtsignale fände gleichzeitig statt:Faber hat geschrieben:K1: [ 0, t ] (hinteres Garagentor)
K2: [ l, t ] (Detektor in der Mitte der Garage)
K3: [ 2*l, t ] (vorderes Garagentor)
Ich gebe hier gar keine Lichtlaufzeit an. Und sage hier nichts über eine Lichtlaufzeit aus. Folglich sage ich auch nichts falsches über eine Lichtlaufzeit aus.
Trigemina hat geschrieben:Es soll hier ja auch nicht darum gehen ob die SRT richtig oder falsch sei, sondern ob sich mit ihr unauflösbare Widersprüche erzeugen lassen
Zustimmung. Es geht darum, ob die korrekte Anwendung der SRT zu Widersprüchen führen kann oder nicht. Falls sie nicht zu Widersprüchen führen kann, bleibt offen, ob sie mit der Realität korrespondiert. Falls sie zu Widersprüchen führen kann, korrespondiert sie nicht mit der widerspruchsfreien Realität.
Wir überprüfen die SRT allerdings anhand von Gedankenexperimenten, wobei die Gedankenexperimente widerspruchsfrei zu sein haben.
Einstweilen habe ich gezeigt, dass Sie falsch liegen, weil Ihr Weg, die Längen zu berechnen, zu Ergebnissen führt, die Aussagen der SRT widersprechen.
Gruß
Faber
