Scheinkräfte

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Scheinkräfte

Beitragvon Ernst » So 15. Jan 2012, 17:39

Chief hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Großartig ist die d'Alembertsche Betrachtung, weil er die Richtung der Bezugsachse 180° verdreht...


Das ist wieder eine großartige Erfindung von Ernst! :lol: :lol: :lol:


Mann Chief. Muß man hier die elementarsten Grundlagen ständig mit Quellen hinterlegen. Ein wenig davon sollte schon vorauszusetzen sein. Ansich sollte das selbsterklärend sein, wenn man sich die beiden Gleichungen ansieht. Wenn Du nur provozieren willst, dann spric ht das gegen Dich. Wenn Du solche elementaren Dinge nicht weiß, spricht das gegen dein Wissen in Sachen Mechanik. Ein Link auf die Schnelle (du kannst es in hunderten nachlesen)

http://www4.iam.rwth-aachen.de/Lehre/SS-09/Mechanik-Prof-Schmidt/Dynamik_Kinetik_MP.pdf

d'Alembert Richtung.png
d'Alembert Richtung.png (33.28 KiB) 6097-mal betrachtet


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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Ernst » So 15. Jan 2012, 18:03

Chief hat geschrieben: Er wird nie aufgeben und versucht durch ständiges Wiederholen neue (alte) "Unterstützer" zu finden.

Die Unterstützer mußt Du Dir suchen. Euer "Expertenclub" Chief, Lothar, scharo mit dem Wadenbeißer Hannes steht ziemlich einsam auf der Welt. rmw steht nur halb in Euren Diensten und Highway ist abtrünnig geworden, weil ihm der Groschen gefallen ist. Ihr seid auf dieser Welt nur ein einsames Quartett.
Gegen Euch stehten die Autoren der hunderte verlinkten Quellen sowie gut ausgebildete Physiker wie Trigemina, contravariant, Harald und mein bescheidener Beitrag. Wer sich die Mühe macht, alle die angegebenen Quellen zu sichten, wird die unbedeutende Winzigkeit Eurer Unphysik gar nicht mehr wahrnehmen. Da hilft auch nicht Zeter und Mordio, das wären alles zu 99% abgeschriebene Fakes im Dienste der ART.

In Deinem Lagerdenken sparst Du natürlich einen Kommentar zu dem anhaltenden groben Unfug scharos Nullbeschleunigung in der Amplitude der Federmasse aus. Auch zu seinem neuen Unfug der erfundenen "impulsänderungsfreien" "nicht normalen Beschleunigung" kein Wort. Auch nicht zu seiner Winkelverdrehung Zentripetalkraft/Radius aus der Orthogonalen. Wäre ja wünschenswert, daß ihm ehrliche Kumpels bei so fundamentalen Fehlern helfen würden.

Anstatt neuerdings nur rumzudallern, empfehle ich dir den Link von vorn bis hinten zu lesen:

http://www.educ.ethz.ch/unt/um/phy/me/kreis/kreis.pdf

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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Ernst » So 15. Jan 2012, 18:23

.
Um hier mal die Spreu vom Weizen zu trennen:
Ist hier außer scharo noch jemand der festen Auffassung, daß

a) die Beschleunigung einer Masse im schwingenden Fedemasse-Masse-System in der Amplitude Null ist?
b) die Beschleunigung einer Masse in Kreisbewegung "nicht normal" ist und zudem impulsänderungsfrei ist?
c) bei einer Kreisbewegung die Zentripetalkraft und die Zentripetalbeschleunigung nicht exakt orthogonal auf dem Geschwindigkeitsvektor stehen?

Bin schon auf jede Wortmeldung (positive wie negative) gespannt. Bitte, liebe Teilnehmer.

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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Ernst » So 15. Jan 2012, 18:40

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Re: Scheinkräfte

Beitragvon scharo » So 15. Jan 2012, 19:07

Ernst hat geschrieben:„Die Kraft der Gondel auf die Achterbahnwand ist deren Reaktionskraft. Wenn Du die "Zentrifugalkraft" nennst, ist das falsch. "Zentrifugalkraft" ist für eine Scheinkraft im rotierenden BS vergeben.“

Ist das jetzt die entgültige Kapitulation in Form von Ernstsche Privatphysik? Zeichne mal endlich, wo diese „Reaktionskraft“ wirkt, so dass wir was zum Lachen haben.
Gerthsen/Vogel: „Dann übt umgekehrt P auf Q nach dem Reaktionsprinzip eine Gegenkraft aus ... eine Zentrifugalkraft.“
Wiki: „In diesem Sinne sind Zentrifugalkraft und Zentripetalkraft einander entgegengesetzte, gleich große Kräfte.“
Willst Du noch mehr Quellen?


„sind im folgenden link didaktisch ganz hervorragend zusammengestellt.“

Quelle: ETH Zürich
„Der Ball mit grösserer Masse hat eine grössere Trägheit. Er prallt somit stärker auf die
Bahnbegrenzung auf, erteilt dieser eine stärkere Kraft, die mit einer entsprechend grösseren
Reaktionskraft
beantwortet wird. Die grössere Masse erfährt somit eine grössere
Zentripetalkraft in Form der grösseren Normalkraft vom Rand.“

Ich übersetze:
1. Trägheit übt eine namenslose Kraft auf die kreisförmige Bahnbegrenzung -> Trägheit übt Kraft – ist das eine Trägheitskraft und in diesem Beispiel, da es sich um die Erklärung einer Kreisbewegung handelt -> heißt die Kraft nicht weltweit Zentrifugalkraft, außer bei ETH-Zürich.
2. Der namenslosen Kraft antwortet die Bahnbegrenzung mit einer Reaktionskraft, die wegen der Richtung Normalkraft und plötzlich auch Zentripetalkraft genannt wird. Oder, Zentripetalkraft soll eine Reaktionskraft sein. Reaktionskraft zu welcher Kraft?
3. „Wir haben in den vorhergehenden Kapiteln die Zentripetalkraft als Bedingung für die
Kreisbewegung erkannt. Dabei haben wir das rotierende System, z.B. ein Karussell, immer
von aussen betrachtet.


Na so was – s. 1. und die namenslose Kraft, die der IS-Beobachter angeblich nicht kennt. Kein Wunder, wenn sie keine Namen hat. :o


Zu Deinem Unsinn „exakt 90°“
Du hast die tangentiale Geschwindigkeit v. Exakt 90° dazu wird dem Körper eine Kraft angelegt. Sie beschleunigt den Körper exakt in 90° z. tangent. Geschw. und verleibt ihm auch eine exakt 90° Geschwindigkeit w. Der Körper wird abgelenkt und bekommt eine resultierende Geschwindigkeit u in andere Richtung. Berechnen wir jetzt, ob auch der Betrag sich geändert hat:
u² = v² + w² - ist jetzt u größer als v ???
Diese neue u ist jetzt die neue tangentiale Geschwindigkeit des Körpers, erneut wird eine Beschleunigung „exakt 90°“ dazu ausgeübt, erneut kannst Du nachrechnen und bekommen, dass die nächste resultierende Geschwindigkeit größer als u ist, usw., usw., - Perpetuum mobile ist geboren.


„Die Zentripetalkraft ist keine selbstständige Kraft neben der Fg. Sie ist in Fg enthalten.“


Ah, nee! Kannst Du lesen?
VORGABE: Fzp = m*ω²*r – diese Kraft wirkt unanhängig davon, ob der Achterbahn sich in einem G-Feld befindet!!!
Dazu kommt Fg = m*g, da der Achterbahn auf der Erde aufgebaut ist.
Junge, Junge in meinem Alter!!! Physik ist doch ein Buch mit sieben Siegeln für Dich. :lol:
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Kraftrichtung

Beitragvon rmw » So 15. Jan 2012, 19:41

Ernst hat geschrieben:Großartig ist die d'Alembertsche Betrachtung, weil er die Richtung der Bezugsachse 180° verdreht

d´Alembert verdreht überhaupt nichts, er verwendet nur die Massenträgheitskraft in seinem Ansatz in der Richtung in der sie wirkt.
Bei Newton besteht nur der Unterschied dass er möglicherweise die Massenträgheitskraft nur allgemein beschreibt (ich weis nicht ob er es nicht in anderen Abhandlungen doch tut), während er die von außen wirkende Beschleunigungskraft dezitiert als Kraft bezeichnet. Sonst besteht aber keinerlei Unterschied.

Ernst hat geschrieben:Die Kraft der Gondel auf die Achterbahnwand ist deren Reaktionskraft. Wenn Du die "Zentrifugalkraft" nennst, ist das falsch.

Nein Zentrifugalkraft ist korrekt.

Ernst hat geschrieben:"Zentrifugalkraft" ist für eine Scheinkraft im rotierenden BS vergeben.

Das ist erst zuletzt so in Mode gekommen, wenn es nicht überhaupt deine Erfindung ist.

Ernst hat geschrieben:Die Reaktionskraft auf die Wand geht in die Rechnung nicht ein, weil nur die Kräfte auf die Gondel relevant sind.

Für eine vollständige Betrachtung sind selbstverständlich auch die Kräfte von Interesse die die Gondel bewirkt. Es gibt keinen Grund, bei der Betrachtung eines Systems, einfach einen Teil der Kräfte unter den Teppich zu kehren.

Ernst hat geschrieben:rmw steht nur halb in Euren Diensten

Ich stehe in niemandes Diensten. im Wesentlichen sehe ich aber meinerseits keinen Widerspruch zu dem was Chief vertritt.

Ernst hat geschrieben:Um hier mal die Spreu vom Weizen zu trennen:

Na ich bin mir nicht so sicher ob du Teil einer Getreidesorte bist.
Zuletzt geändert von rmw am So 15. Jan 2012, 19:50, insgesamt 2-mal geändert.
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Postulat

Beitragvon rmw » So 15. Jan 2012, 19:46

Solkar hat geschrieben:D'Alemberts Prinzip ist nicht aus den Newtonschen Axiomen herzuleiten, sondern ist ein zusätzliches Postulat der Mechanik.

d´Alemberts Prinzip ist überhaupt kein Postulat es ist eine nachvollziehbare Berechnungsmethode.
"Postulate" haben andere "Experten erfunden.
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon scharo » So 15. Jan 2012, 19:56

„c) bei einer Kreisbewegung die Zentripetalkraft und die Zentripetalbeschleunigung nicht exakt orthogonal auf dem Geschwindigkeitsvektor stehen?“

Du gehst mir echt auf die Nerven mit Deinen Physik-Unkenntnissen.
Ich habe nicht die Zeit, jetzt die Zeichnung zu suchen, bzw. neu anzufertigen, steht aber überall – wie dv abgeleitet wird.
Vektor 1 = Tangente in Zeitpunkt t1 = v (Bahngeschwindigkeit) = exakt 90° zum Radius r1.
Vektor 2 = Tangente in Zeitpunkt t2 = v´ (Bahngeschwindigkeit) = exakt 90° zum Radius r2.
Bedingung v = v´ Wert - sonst Perpetuum mobile
Ursprung v. Vektor 2 wird zum Ursprung v. Vektor 1 verschoben – es bildet sich ein gleichschenkliger Dreieck – wobei nur Vektor 1 rechtwinklig zur r bei t1 ist. Zwischen den beiden Vektoren ist der Winkel alpha.
Jetzt rechne mal unter welchem Winkel die Verbindung zwischen Vektor 1 und Vektor 2 zum r1 steht! Kannst Du das? Jeder Achtklässler kann es.
(180° - Alpha)/2 soll 90° ergeben, meinst Du. – Zurück in die 8-Klasse!
Alpha soll als Grenzwert 0 sein – dann hast Du Vektor dv = 0 = Punkt. Und Du meinst, ein Punkt hat exakt zu irgendwas 90° Richtung???
Zeichne mal endlich das Geschwindigkeitsparallelogramm!
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Ernst » So 15. Jan 2012, 20:11

scharo hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:„Die Kraft der Gondel auf die Achterbahnwand ist deren Reaktionskraft. Wenn Du die "Zentrifugalkraft" nennst, ist das falsch. "Zentrifugalkraft" ist für eine Scheinkraft im rotierenden BS vergeben.“

Ist das jetzt die entgültige Kapitulation in Form von Ernstsche Privatphysik?

Das ist die Kapitulation vor Deiner "Physik", die einfach nur eine augedachte ist und jeden Physiker erschaudern läßt. Daß Du den Gehalt obiger und aller anderen Aussagen nicht erkennst, ist bei Deinem Nullwissen selbstverständlich. Das ist selbst hier ein Extrem.

Dein Quatsch nervt, weil Du völlig lernresistent bist und stets den gleiche Unfug wiederholst. Siehe meine drei Fragen an die Allgemeinheit. Mal sehen, ob sich jemand zu antworten getraut.

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Re: Scheinkräfte

Beitragvon contravariant » So 15. Jan 2012, 20:28

scharo hat geschrieben:Du gehst mir echt auf die Nerven mit Deinen Physik-Unkenntnissen.
Ich habe nicht die Zeit, jetzt die Zeichnung zu suchen, bzw. neu anzufertigen, steht aber überall – wie dv abgeleitet wird.
Vektor 1 = Tangente in Zeitpunkt t1 = v (Bahngeschwindigkeit) = exakt 90° zum Radius r1.
Vektor 2 = Tangente in Zeitpunkt t2 = v´ (Bahngeschwindigkeit) = exakt 90° zum Radius r2.
Bedingung v = v´ Wert - sonst Perpetuum mobile
Ursprung v. Vektor 2 wird zum Ursprung v. Vektor 1 verschoben – es bildet sich ein gleichschenkliger Dreieck – wobei nur Vektor 1 rechtwinklig zur r bei t1 ist. Zwischen den beiden Vektoren ist der Winkel alpha.
Jetzt rechne mal unter welchem Winkel die Verbindung zwischen Vektor 1 und Vektor 2 zum r1 steht! Kannst Du das? Jeder Achtklässler kann es.
(180° - Alpha)/2 soll 90° ergeben, meinst Du. – Zurück in die 8-Klasse!
Alpha soll als Grenzwert 0 sein – dann hast Du Vektor dv = 0 = Punkt. Und Du meinst, ein Punkt hat exakt zu irgendwas 90° Richtung???
Zeichne mal endlich das Geschwindigkeitsparallelogramm!

Das kann man natürlich noch ein wenig konkreter ausdrücken. Ein Kreisbewegung in 2D wird beschrieben durch (das kann ja jeder mal in eine Plotting-Software eingeben um sich zu überzeugen):
(ich verwende der Einfachheit halbe Zeilen statt Spaltenvektoren und lasse trotzdem mal das "^T" weg)
x(t) = (cos(t), sin(t))
v(t) = (-sin(t), cos(t))
a(t) = (-cos(t), -sin(t)) = - (cos(t), sin(t)) = -x(t)
Damit gilt:
<x(t), v(t)> = -cos(t) sin(t) + sin(t) cos(t) = 0.
<x(t), a(t)> = -cos(t)^2 -sin(t)^2 = -1
Das heißt, der Geschwindigkeitsvektor v steht zu jedem Zeitpunt senkrecht auf dem Ortsvektor x. Weiterhin ist der Beschleunigungsvektor a zu jeden Zeitpunkt antiparallel zum Ortsvektor x.

Edit: Und damit steht der Geschwindigkeitsvektor v natürlich auch zu jedem Zeitpunkt senkrecht auf dem Beschleunigungsvektor a.
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