Verschiedene BS und gleiche Kräfte

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Unterschied

Beitragvon Ernst » Do 12. Jan 2012, 20:40

rmw hat geschrieben: Hast du schon heraus gefunden wie groß der Unterschied ist, sind es vielleicht 20% oder so. Das wäre nämlich für viele Bereiche der Industrie von großen Vorteil.
Du mußt deine neuen Erkenntnisse dringend veröffentlichen, die Anerkennung der Welt ist dir sicher!

Leider zu spät. Hat einer schon vor 300 Jahren angemeldet. Ich hatte es dir auch schon beschrieben, wohl übersehen: Der Widerstand F/(d²s/dt²) Kraft pro Beschleunigung ist exakt
F/(d²s/dt²)=m_träg

Nicht gleich 12 oder 20 oder m² oder ln m oder e^m, sonder einfach gleich m.

So glauben z.B. die Fahrdynamiker bei Fahrzeugen doch glatt dass die Massenträgheitkraft gleich der Beschleunigungskraft ist. Und es kommt noch schlimmer die denken sogar dass eine Zentrifugalkraft auf das Fahrzeug wirkt: http://www.markweger.at/s_133.pdf
Du mußt diesen Irrtumm dringend aufklären. Selbst 20% Unterschied wäre schon ein großer Vorteil. Und wenn es keine Zentrifugalkraft gibt, das wäre dann erst ein großer Vorteil. Stell dir doch vor die glauben doch glatt dass das Moment aus Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft ein Kippmoment auf ein Fahrzeug bewirkt! Unglaublich.

Aufklären muß dich ein Gymnasiallehrer. Die Fahrdynamiker rechnen wie alle Ingenieure bevorzugt nach d'Alembert. Das ist eine Rechnung im beschleunigten Bezugssystem Auto und da wird dann die Trägheitskraft Zentrifugalkraft in die Rechnung eingeführt. Das alles hatte ich Dir schon mehrfach erklärt. Immer die gleiche Leier ist langweilig.
Rechneten die Ingenieure nach Newton, so ware die Kraft über die Reifenreibung auf's Auto die Zentripetalkraft und die Kraft auf die Piste deren Reaktionskraft.

Alles leicht verständlich, wenn man in der Schule aufgepaßt hat.

http://www.physik.uni-regensburg.de/didaktik/Prfgsvorb/SchV_Mechanik.pdf
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Re: Unterschied

Beitragvon Ernst » Do 12. Jan 2012, 21:54

Chief hat geschrieben:


Die Falschvorstellungen die dort beschrieben sind, sind genau Deine Vorstellungen welche Du hier als wahre Physik verkaufen willst.
:cry: :cry: :cry: :cry: :cry:

2.000,00 Postings umsonst....Nur Deinetwegen.... :cry:


http://www.physik.uni-regensburg.de/didaktik/Prfgsvorb/SchV_Mechanik.pdf


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Re: Unterschied

Beitragvon contravariant » Do 12. Jan 2012, 23:01

Chief hat geschrieben:[list][*]"Die Kugel bewegt sich erst dann, wenn Fa größer als FT ist!"

Na dann machen wir doch mal das Lieblingsbeispiel aller Physiker, den 1D harmonischen Oszillator (in natürlichen Einheiten):
F = x^2. Wir groß muss denn die Auslenkung sein, damit Fa größer ist als FT?
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Re: Unterschied

Beitragvon Ernst » Fr 13. Jan 2012, 10:36

.
Chief hat geschrieben: da sind Falschvorstellungen der Schüler wie Ernst aufgezählt.

Richtig. Und die decken sich zu 100% mit denen von Chief und Co

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Re: Unterschied

Beitragvon Ernst » Fr 13. Jan 2012, 14:30

Chief hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:...Die Kraft der "Massenträgheit" ... ist kleiner als die angreifende Kraft...
:mrgreen:

Im Lügen infolge Weglassen bist Du ja versiert. Mit Einstein hast Du es ja bis zum Gehtnichtmehr versucht. Demzufolge fühle ich mich nun sehr geehrt.

Dennoch bilde ich den Durch Dich entstellten Satzinhalt zum Nachweis Deines Betruges vollständig ab:

Die Kraft der "Massenträgheit" gegen eine Beschleunigung ist kleiner als die angreifende Kraft.


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Re: Unterschied

Beitragvon Ernst » Fr 13. Jan 2012, 17:37

Chief hat geschrieben: Welche "Trägheiten" gibt es noch? :mrgreen:

Deine Trägheit im Gesamttextlesen und Textverständnis Denken gibt es noch. Zur Nachhilfe nochmal der Kontext zum Üben im Lesen und Verstehen:

Ernst hat geschrieben:Was hier einfach nicht kapiert wird, ist der Gehalt des Newton-Axioms 2:

Eine Masse setzt der Beschleunigung durch eine Kraft einen Widerstand entgegen.
Der Widerstand ist ausgedrückt durch Kraft pro Beschleunigung F/(d²s/dt²)

- Der Widerstand ist nicht Null: Sonst würde die Beschleunigung bei Krafteingriff instantan unendlich werden.
- Der Widerstand ist nicht unendlich (eine gleichgroße Gegenkraft ist nicht vorhanden). Sonst würde der Körper überhaupt nicht auf die Kraft reagieren und unbeschleunigt bleiben.
- Der Widerstand hat einen gewissen endlichen Wert: F/(d²s/dt²) = m_träg. Dieser Widerstand ist die besondere Eigenschaft der Trägheit der Masse. Nach der Natur diese Eigenschaft zu fragen , ist genauso müßig wie nach der Natur der Gravitation (m_schwer) zu fragen.

Greift also eine Kraft an eine Masse, dann "wehrt sich" die Masse zwar gegen eine instantane Beschleunigung. Sie widersteht der Kraft aber nicht mit einer gleichgroßen Gegenkraft, sondern fügt sich "weich" in die Beschleunigung mit der Relation d²s/dt²=F/m.

Und als Ergänzung dazu:
Ernst hat geschrieben:"Weich" bedeutet, daß der Widerstand der Masse gegen die Kraft eben nicht groß genug ist, um sich einer Reaktion auf die Kraft vollständig zu widersetzen. Die Kraft der "Massenträgheit" gegen eine Beschleunigung ist kleiner als die angreifende Kraft. Die Kraft "besiegt" die Masse, sie beschleunigt die Masse und verleiht ihr einen Impuls.


So nun kannst lesen und verstehen üben anstatt inhaltslos aus dem Zusammenhang rumzudallern. Und irgendwann wirst Du die Beziehung verstehen:

F/(d²s/dt²) = m_träg

die mit deinem unsinnigen Gleichgewicht von Zentripetal- und Zentrifugalkraft entsprechend deiner dummen Fendt-Korrektur im BS IS überhaupt nichts zu tun hat.

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F=m.a

Beitragvon rmw » Sa 14. Jan 2012, 13:30

Ernst hat geschrieben:Der Widerstand F/(d²s/dt²) Kraft pro Beschleunigung ist exakt F/(d²s/dt²)=m_träg

Gratuliere zur Umformung von F=m.a nach m. Nur eine Masse ist kein Widerstand. Wenn du allerdings die Masse aus bekannter Kraft und Beschleunigung berechnen willlst so ist deine Umformung richtig.

Ernst hat geschrieben:Die Fahrdynamiker rechnen wie alle Ingenieure bevorzugt nach d'Alembert. Das ist eine Rechnung im beschleunigten Bezugssystem Auto und da wird dann die Trägheitskraft Zentrifugalkraft in die Rechnung eingeführt.

Eine Zentrifugalkraft brauchst du nicht "einzuführen" denn die existiert ohnehin ganz real. Nur wenn man ein drehendes System als ruhend betrachtet, was ohnehin keinen Sinn macht, dann muß man halt die Zentrifugalkraft wieder "einführen"

Ernst hat geschrieben:Rechneten die Ingenieure nach Newton, so ware die Kraft über die Reifenreibung auf's Auto die Zentripetalkraft und die Kraft auf die Piste deren Reaktionskraft.

Glatt richtig und diese Reaktionkraft heißt zufälligerweise Zentrifugalkraft.

Ernst hat geschrieben:Alles leicht verständlich,

Nur das da deine Vorstellung von einer "weicheren" kleineren Massenträgheitskraft, wie Chief richtig anmerkt, als Falschvorstellung deklariert wird.


Ernst hat geschrieben:infolge Weglassen bist Du ja versiert.

Chiefs Kürzung des Textes verändert den Sinn deiner Aussage nicht im geringsten. Deine Emotionen sind völlig unbegründet.
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