Gerhard Kemme hat geschrieben:d.h. der Gegenstand wird wie eine Zugfeder in die Länge gezogen - und da haben wir dann die Zentrifugalkraft - oder allgemein die Trägheitskraft.
Anfangs der Debatte hatte ich angeregt eine kleine Kugel in einen Käfig zu sperren, quasie als Messgerät.
Rund herum im Käfig sind Druckaufnehmer, sie dienen als Kraftmessgeräte, und zwar für "drückende" Kräfte. So wie es die Gravitation auch macht.
Wenn so ein Kugelkäfig, mit einer Prüfmasse (Kugel) darin, im Karussell umläuft dann ist ganz klar und einfach die Kraftwirkung und die Wirkrichtung zu messen.
Nämlich an den innen im Kugelkäfig angebrachten Sensoren.
Wenn das Karussell sich nicht dreht dann ist nur eine Kraft messbar.
Die Kraft die die Materie der Kugel selber ausübt, die Gravitation.
Wenn das Karussell sich dreht ist, unabhängig des Bezuges den man gewählt hat, eine Kraft messbar die nach aussen zeigt.
Je schneller desto grösser.
Eine Kraft die nach innen zeigt ist weder bei Stillstand noch bei Drehung des Karussells vorhanden.
Es wird also eine Kraft die nach aussen zeigt als Scheinkraft bezeichnet, eine Kraft die nicht vorhanden ist als Kraft (Zentripedalkraft).
Schon etwas seltsam.
Diese nicht vorhanden Kraft ist es dann auch die das Seil reissen lässt wenn sie die vorhandene "Scheinkraft"! immer grösser wird.
Wiederum etwas seltsam:
Die Erklärung der auftretenden Kräfte, der dynamischen Kräfte, ist dann ganz einfach wenn man sich die Vorgänge in der Natur anschaut.
Und da ist zu sehen dass alles schwingt, die Materie selber aus Schwingung besteht.
Und da jede Schwingung etwas "Zeit" braucht ist es auch verständlich wieso Trägheit vorhanden ist.
Die Trägheit an sich, quasi als -Ding-, existiert nicht.
Sondern es ist einfach die Verzögerung der Anpassung an den neuen Zustand.
Und der ist die Ursache der Trägheit, damit der aufretenden Kräfte.
Gruss Kurt