rmw hat geschrieben:
In der Tat wirkt nur in diesem Sinne die Massenträgheitskraft der Kugel und die Kraft der Hand auf die Kugel..
Da wirkt keine "Massenträgheitskraft". Die Kraft auf den einen Körper ist jeweils die Reaktionskraft der Kraft eines anderen Körpers. Am besten sichtbar bei den zwei umkreisenden Sternen. Auf jeden wirkt eine Kraft. Beides ist eine Zentripetalkraft. Die Zentripetalkraft des einen Sterns ist jeweils die Reaktionskraft der Zentripetalkraft des anderen Sterns. Wo Du da eine "Massenträgheitskraft" unterbringen willst, ist genauso schleierhaft wie bei der kreisenden Kugel am Seil. Beides ist nach Newton im IS behandelt glatter Unfug.
Ich weiß nicht, ob es an Deinem Dozenten liegt oder an Deinem Unverständnis. Jedenfalls würfelst Du die Betrachtung nach Newton und d'Alembert so gut durcheinander, wie es irgend geht. Wir reden hier über Rechnung im IS BS und das geht nach Newton.
Da gilt
F - m*
a=0
Eine Trägheitskraft kommt darin nicht vor. Beide Vektoren weisen in die gleiche Richtung. Kein Kräftegleichgewicht. Der Term m*
a weist immer in die positiv angenommene Beschleunigungsrichtung.
Nach d'Alembert werden Scheinkräfte (Trägheitskräfte) eingeführt. Die Rechnung erfolgt im beschleunigten Bezugssystem. Das ist Dir nicht bewußt. Die obige Beziehung ist damit verändert in
F + m*
a=0
Hier wird also ein Gleichgewicht der eingeprägten Kraft mit der Trägheitskraft beschrieben. Aber hier ist der Term m*
a imer entgegen der positiv angenommenen Beschleunigungsrichtung anzusetzen.
Entweder hast du geschlafen oder du hast vergessen und du hast niemals mit beiden gerechnet. Anders ist Dein Kuddelmudedel unverständlich. Oder Du hast nicht begriffen, daß bei d'Alembert Scheinkräfte verwendet werden.
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