Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Hannes » Fr 23. Dez 2011, 17:08

Hallo Mike !
Hannes hat geschrieben:
.... Eine Klassifikation meiner Kenntnisse ist nur jemandem erlaubt, der dazu auch befugt ist. [...]
Und wer ist deiner Meinung nach dazu befugt?

Ja meinst du vielleicht dich selbst ? Solche unqualifizierten Klassifikationen lernt man nur bei AC. Diesen Sprachgebrauch bin ich schon gewohnt.

Mit Gruß
Hannes
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Gerhard Kemme » Fr 23. Dez 2011, 18:40

Highway hat geschrieben:
und die Kraft unterscheidet sich von der Beschleunigung durch eine Konstante. Die Konstante nennen wir Masse.

Die Masse ist eine Variable, für welche Zahlen aus IR_+_0 eingesetzt werden können - demgegenüber wäre die Gravitationskonstante G=6,67384*10^-11 m³/(kg*s²) ein Beispiel für eine Konstante.
Highway hat geschrieben:
Ursächlich für die Änderung der Bewegung einer Masse in der Zeit ist die Beschleunigung. Das gilt schon für einfache Systeme wie einer Masse auf einem Tisch, die durch die Gravitation beschleunigt wird. Wenn die Masse in Ruhe auf der Tischplatte verbleibt, dann muss eine Beschleunigung vorhanden sein, die der Gravitation entgegen wirkt und welche die Beschleunigung der Masse durch die Gravitation zu Null werden läßt.

Wenn ein Gegenstand auf einem Tisch liegt, dann könnte man ihn auch zur Masse der Erde addieren. Wenn es keine Bewegungsänderung gibt, dann ist auch keine Beschleunigung vorhanden, da bereits im Ruhezustand Kraft und Gegenkraft ausgeglichen sind.
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Kräfte

Beitragvon rmw » Fr 23. Dez 2011, 19:17

Ernst hat geschrieben:Es geht darum, auch in komplexeren beschleunigten Bezugssystemen Relativbewegungen mathematisch exakt zu berechnen. Dazu benötigt man entsprechend den eingeführten Berechnungsmethoden in beschleunigten Bezugssystemen zusätzliche Terme, welche eben in der Literatur überwiegend als Trägheitskräfte und im Spezialfall des rotierenden Bezugssystems Corilis- und Zentrifugalkraft benannt werden.

Dagegen ist nichts einzuwenden solange man auch weis was man tatsächlich tut. Es spricht auch nichts dagegen etwa Kräfte auf der Erdoberfläche relativ zum "Normalzustand" zu definieren, das ist mitunter sogar durchaus praktich. Nicht schlecht wärte trotzdem wenn man bei der Corioliskraft weis dass diese daraus entsteht dass ein Körper in radialer Richtung geradeaus fliegen oder fahren will und eine Kraft notwendig ist um ihn auf eine (absolute) Kurvenbahn zu zwingen. Und bei Bewegung am Umfang wäre es trotzdem nicht schlecht zu Wissen dass es sich dabei einfach um Vergrößerung oder Verkleinerung der Zentrifugalkraft handelt.

Aber wie gesagt, es schlägt dem Faß den Boden aus wenn man als Innenbeobchter (Beispiel Zug) einen Narren definiert der zwar die Trägheitskraft kennt aber nicht begreift dass die Verzögerung des Zugs die Ursache dafür ist. Und aus Außenbeobchter einen Vollidioten der denkt dass die Beschleunigung deswegen erfolgt weil der Fahrgast an der Stange zieht.
http://de.wikipedia.org/wiki/Trägheitskraft:

Wiki hat geschrieben:Das typische Beispiel für ein beschleunigtes Bezugssystem findet man bei einem anfahrenden oder bremsenden Fahrzeug. Für einen Fahrgast, der in einem bremsenden Zug steht, kann der Wagen als Bezugssystem dienen. Er erklärt dann seine Bewegungen (bzw. die Tatsache, dass er still stehen bleibt) wie folgt: Auf seinen Körper wirkt eine Gewichtskraft, die ihn nach unten zieht. Diese Kraft muss er mit den Beinen ausgleichen, damit er nicht nach unten sackt. Zusätzlich wirkt (weil der Zug bremst) aber auch eine Trägheitskraft auf seinen Körper, die ihn nach vorne zieht. Diese kann er beispielsweise ausgleichen, in dem er sich nach hinten beugt oder sich festhält. Würde er dies nicht tun, würde diese Kraft dazu führen, dass er relativ zum Zug nach vorne beschleunigt wird.

Ein anderer Beobachter, der auf dem Bahnsteig steht und in den einfahrenden Zug schaut, erklärt dieselbe Situation ohne Trägheitskraft. Er sieht einen Fahrgast, der gegen die Fahrtrichtung beschleunigt (also abgebremst) wird. Diese Beschleunigung führt er auf die Kraft zurück, mit der der Fahrgast an der Haltestange zieht. Würde der Fahrgast sich nicht festhalten, so würde er sich einfach mit gleichbleibender Geschwindigkeit geradlinig weiter bewegen, wie es der Trägheitssatz beschreibt.
Zuletzt geändert von rmw am Fr 23. Dez 2011, 20:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon M.S » Fr 23. Dez 2011, 19:28

Hannes hat geschrieben:Hallo Mike !
Hannes hat geschrieben:
.... Eine Klassifikation meiner Kenntnisse ist nur jemandem erlaubt, der dazu auch befugt ist. [...]
Und wer ist deiner Meinung nach dazu befugt?

Ja meinst du vielleicht dich selbst ? Solche unqualifizierten Klassifikationen lernt man nur bei AC. Diesen Sprachgebrauch bin ich schon gewohnt.

Mit Gruß
Hannes


ich meinte das ohne jedwegliche Hintergedanken.
Wer ist deiner Meinung dazu befugt?
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Gerhard Kemme » Fr 23. Dez 2011, 19:41

Highway hat geschrieben:
Gerhard Kemme hat geschrieben:Die Masse ist eine Variable, für welche Zahlen aus IR_+_0 eingesetzt werden können - demgegenüber wäre die Gravitationskonstante G=6,67384*10^-11 m³/(kg*s²) ein Beispiel für eine Konstante.


Die Masse ist eben keine Variable und die Gravitationskonstante ist auch keine Konstante. Dabei will ich nicht darauf hinauf, dass die Gravitationskonstante, was übrigens auch für andere Konstanten gilt, andauernd der Wert verändert wird, und der eine oder andere Physiker sich nicht mehr ganz sicher ist, ob die sogenannten Naturkonstanten auch wirklich konstant sind. Nein! Sowas wir eine Gravitationskonstante, Feldkonstante, universelle Gaskonstante etc. zeigt nur Pfusch im (mathematischen) System - denn sonst würde man die Konstanten nicht benötigen!

Denk mal in Ruhe drüber mach. ;-)

Highway hat geschrieben:
Wenn ein Gegenstand auf einem Tisch liegt, dann könnte man ihn auch zur Masse der Erde addieren. Wenn es keine Bewegungsänderung gibt, dann ist auch keine Beschleunigung vorhanden, da bereits im Ruhezustand Kraft und Gegenkraft ausgeglichen sind.


Ja, das ist aber ja nicht der Punkt. Mit der gleichen Argumentation könnte man zwei Bewegungen entgegengesetzt verlaufen lassen, das von einem dritten beurteilen lassen und sagen - Plus und Minus halten sich die Waage - was soll's.

Klar ist das Ergebnis Null, aber es zeigt das System, und es zeigt das es sich aus verschiedenen Systemen zusammensetzt. Das ist ja wohl ein wenig mehr als Null. ;-)


:mrgreen: Womit wiederum der Nachweis erbracht wurde, dass es auf jedes Argument mindestens ein Gegenargument gibt - meistens die Anzahl der möglichen Gegenargumente jedoch gegen oo strebt.
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Gerhard Kemme » Fr 23. Dez 2011, 20:18

Highway hat geschrieben:
Gerhard Kemme hat geschrieben:
:mrgreen: Womit wiederum der Nachweis erbracht wurde, dass es auf jedes Argument mindestens ein Gegenargument gibt - meistens die Anzahl der möglichen Gegenargumente jedoch gegen oo strebt.


Auch das nicht. ;-)

Die Möglichkeit zur Unterscheidung nach wahr oder falsch sollte die Möglichkeiten schon deutlich reduzieren.


:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Hannes » Fr 23. Dez 2011, 21:34

Hallo Mike !
ich meinte das ohne jedwegliche Hintergedanken.
Wer ist deiner Meinung dazu befugt?

Bestimmt nicht du ! Wir wollen miteinander diskutieren und nicht uns gegenseitig klassifizieren. Ich habe dich auch nicht klassifiziert.

Hannes
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Frohe Weihnachten

Beitragvon rmw » Fr 23. Dez 2011, 22:05

So dann werde ich für einge Tage mein Friedenspfeichen auspacken.

Ich wünsche allen frohe Weihnachten.
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Lothar Pernes » So 25. Dez 2011, 21:13

Die Fliehkraft und die relativistische Verblödung in der Physik
oder
Fliehkraft zieht Relativitätstheorie in Schwarzes Loch


Vorwort: Wer Worte wie "Verblödung" und "schwachsinnig" hier zunächst unangenehm und als unfeine Schimpfworte empfindet, wird nach dem Begreifen der vorliegenden Geschichte diese Worte als noch sehr feine, sehr freundliche Umschreibung eines kriminellen Tatbestandes anerkennen müssen. Wer sich also hier erstmal über diese Worte entrüstet, der muß sich dann erst recht über den kriminellen Tatbestand entrüsten, den diese Worte sehr freundlich umschreiben. Im übrigen gebietet es die wissenschaftliche Ethik, daß die Darstellung des Sachverhalts sachlich und wahrheitsgemäß zu erfolgen hat. Da sind solche Worte eben nicht mehr vermeidbar. Es ist auch nicht die wahrheitsgemäße Darstellung des kriminellen Tatbestandes hier der Skandal, sondern der kriminelle Tatbestand selbst.


Es ist seit Jahrzehnten übliche Taktik der Relativisten, die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien durch entsprechend verblödende Gehirnwäsche in der Lehre der Physik, insbesondere bei den Schülern und Studierenden, nicht offenbar werden zu lassen.

Hierzu gehört auch, das intellektuelle Niveau in der Physik auf die Stufe gutgläubiger Dummköpfe herabzusenken, die alles gläubig nachbeten, was ihnen gezielt installierte Universitätsdozenten und Nobelpreisträger als Lehre vorbeten.

Sofern dabei ein gewisses intellektuelles Niveau natürlich nicht unterschritten werden kann, muß in Hütchenspieler-Manier für entsprechende Verwirrung gesorgt werden, und dann - als einfache Rettung aus dieser Verwirrung – eine dogmatisch-einfältig-scheinlogische Auflösung des Problems angeboten und per „Definition“ dogmatisch vorgeschrieben werden.

Ein schönes Beispiel für diese relativistische Hütchenspieler-„Physik“ ist im Mahag-Forum von dem Teilnehmer Chief aufgedeckt worden, der die Animation eines Karussells aus dem „Lehrbuch“ des „Dozenten“ Walter Fendt als offensichtlich falsch vorgelegt hat und (etwas später mit Hilfe anderer Forenteilnehmer) korrigiert und richtig dargestellt hat.

Zunächst hier die physikalisch falsche Animation aus dem „Lehrbuch“ von Walter Fendt.
Bild

Und hier die von Chief korrigierte, richtige Animation:
Bild

Im Vergleich zeigt sich, daß in der ersten, also der falschen "Lehrbuch"-Darstellung keine Fliehkräfte enthalten sind, also keine Trägheitskäfte vorhanden sind.
Diese Fliehkräfte wurden nicht etwa vergessen, sondern dürfen nach der relativistischen „Überarbeitung“ der Newtonschen Mechanik im Inertialsystem des Jahrmarktgeländes nicht mehr vorhanden sein, und dürfen nur noch als bloße mathematische Fiktion, als nicht reale, bloße mathematische Scheinkräfte, zwecks Kompensierung eines offenbaren physikalischen Widerspruchs, und das auch nur im rotierenden Bezugssystem, fiktiv eingesetzt werden!

Bis zur relativistischen „Überarbeitung“ galt nach Newton, daß Trägheitskräfte reale physikalische Kräfte sind, wie beispielsweise die Gravitationskraft auch, und daß auch die Trägheitskräfte dem bewährten und fundamentalen Newtonschen Prinzip von actio und reactio unterliegen.

Nachdem aber die Relativisten mit der Einführung der Allgemeinen Relativitätstheorie ab 1920 die Gravitation abschafften und durch die "Raumzeitkrümmung" ersetzten, gab es für die Relativisten die Gravitationskraft nicht mehr als reale physikalische Kraft, sondern nur noch als bloße fiktive, mathematische Scheinkraft zwecks rechnerischen Ersatzes für die "Raumzeitkrümmung".

Irgendwann später muß jemand erkannt haben, daß die relativistische "Raumzeitkrümmung", welche allein und ohne Zuhilfenahme einer Kraft die Planetenumlaufbahn bestimmt, mit der Fliehkraft kollidiert - und zwar in einer für die Relativitätstheorie absolut vernichtenden Weise.

Wenn nämlich die Umlaufbahn in ihrer vollendeten Form bereits allein von der "Raumzeitkrümmung" bestimmt ist, darf auf diese Bahn keine diese Bahn erheblich verändernde Kraft mehr ausgeübt werden.
Die Relativisten können zwar nun die Gravitation als einen Effekt der "Raumzeitkrümmung" hinstellen und damit die Gravitationskraft abschaffen, nicht aber die Fliehkraft. Die bleibt also auch dann noch übrig - und macht die Bahn der "Raumzeitkrümmung" zunichte.

Die "Raumzeitkrümmung" kann tatsächlich nur die Gravitationskraft ersetzen, nicht aber zugleich auch die Fliehkraft. Den Beweis können wir uns hier sparen, denn die überaus grotesk-verrückten Manipulationen der Relativisten, mit denen sie die Fliehkräfte in der Physik nun generell abschaffen wollen, beweisen dies von selbst und sprechen eine deutliche Sprache.
Es genügt, diese absolut grotesk-verrückten Manipulationen gegen die Fliehkraft hier sichtbar zu machen.

Nachdem also die Relativisten erkannt haben, daß die gemeine Fliehkraft ihre schöne Allgemeine Relativitätstheorie mitsamt der "Raumzeitkrümmung" in ein schwarzes Loch zieht, haben sie natürlich nicht etwa die Allgemeine Relativitätstheorie verworfen, sondern die bewährte Newtonsche Mechanik wurde unter gröblichster Verletzung der Logik und der fundamentalsten Gesetze der Newtonschen Mechanik entsprechend diesen Widersprüchen angepaßt – mit überaus grotesk-lächerlichen Konsequenzen:
Die Trägheitskräfte, die nach Newton zu den fundamentalen und elementaren physikalischen Kräften gehören, und den Gesetzen von actio und reactio unterliegen, wurden, wie vorher schon die Gravitationskraft, einfach per "Dogma" als physikalisch reale Kräfte abgeschafft, und dürfen nur noch als bloße mathematische Fiktion und als nicht reale, bloße mathematische Scheinkräfte, zwecks Kompensierung offenbarer Widersprüche, fiktiv eingesetzt werden, und das auch nur noch aus der Sicht des rotierenden Bezugssystems(!), und sie dürfen keine Gegenkraft mehr nach Newtons actio und reactio hervorrufen oder sein.

All diese verblödeten und verblödenden Manipulationen an den Trägheitskräften durch die Relativisten zum Zweck der Beseitigung eines Widerspruchs der ART zur Fliehkraft wurden mehr oder weniger klammheimlich und stillschweigend in Hütchenspieler-Manier in den letzten Jahrzehnten ausgeführt – oder werden auszuführen versucht.

Als Beweis dafür können die hier bereits gezeigte, fliehkraftlose Karussell-Animation aus dem „Lehrbuch“ von Fendt, sowie die Wikipedia-„Definition“ für Trägheitskräfte, und die „Herleitung“ der neuen Scheinkräfte von Heidorn (wie nachfolgend dargestellt) dienen.

Die inzwischen schon weit fortgeschrittene relativistische Verblödung in der Physik zeigt sich insbesondere an folgender Wikipedia-„Definition“ der Trägheitskräfte:
„Trägheits- oder Scheinkräfte sind die Kräfte, die auf Körper nur wirken, wenn man sie nicht in einem Inertialsystem, sondern in einem beschleunigten Bezugssystem beschreibt“.

Im Klartext ist diese harmlos klingende, verklausulierte „Definition“, wie dies auch aus dem weiteren konfusen, verwirrenden Wikipediatext und anderen „Lehrbuchseiten“ (z.B. Heidorn-Herleitung) hervorgeht, nichts anderes als ein physikalisch perverses Dogma (d.h. ein Glaubenssatz ohne logische Begründung) mit folgendem Inhalt:

„In einem inertialen Bezugssystem gibt es keine Trägheitskräfte und somit keine Zentrifugalkräfte. Trägheitskräfte sind physikalisch nicht real, sondern nur fiktive Scheinkräfte, und dürfen nur als mathematische Größen und nur aus der Sicht eines beschleunigten Bezugssystems zur Beschreibung (d.h. zur Kompensierung offener Widersprüche) verwendet oder eingesetzt werden. Trägheitskräfte sind Scheinkräfte und unterliegen nicht dem Gesetz von actio und reactio, und haben deshalb keine Gegenkraft “.

Wie ersichtlich, eine ganz ungeheuerliche physikalische Perversität, auch hinsichtlich der vielen dogmatisch-unlogischen Abartigkeiten, gegenüber der bewährten einfachen und logischen Newtonschen Mechanik, wo die Trägheitskräfte einfach noch physikalisch reale Kräfte sind, unabhängig vom Bezugssystem, und wie alle Kräfte dem Gesetz von actio und reactio unterliegen.

Die Newtonschen Trägheitskräfte als fundamentale und physikalisch reale Kräfte werden damit per Dogma abgeschafft, werden aus der realen Physik entfernt, und sind nur noch als fiktive mathematische Scheinkräfte zwecks Kompensation offenbarer Widersprüche, die sich bei der Beobachtung aus beschleunigten Bezugssystemen heraus ergeben, nur im Bereich der mathematischen Berechnung aus der Sicht des beschleunigten Bezugssystems heraus zulässig.

Die Begründungsversuche für diesen ungeheuerlichen Paradigmenwechsel per Definition oder besser per Dogma sind ebenso ungeheuerlich.
Der erste Satz des Dogmas lautet hier: „In einem inertialen Bezugssystem gibt es keine Trägheitskräfte und somit keine Zentrifugalkräfte“.
In diesem Satz ist eine perfide Zweideutigkeit enthalten, die von den Relativisten gezielt zur Verwirrung und zum Betrug ausgenutzt wird:
In üblicher Hütchenspielermanier „vertauschen“ hier die Relativisten ein „Inertialsystem“ mit einem „inertialen Bezugssystem“!
Das Wort Inertialsystem ist nämlich physikalisch zweideutig. Es kann ein inertiales Bezugssytem bedeuten, aber auch ein inertiales Nichtbezugssystem wie z.B. ein gleichförmig fahrender Zug. Dieser Zug ist dann ein Inertialsystem, auch wenn er von einem inertialen Bezugssystem aus beobachtet wird. Der Zug ist also selbst ein Inertialsystem in einem Inertialsystem. Welches davon nun das Bezugssystem ist, ist zweideutig. Für das Inertialsystem des Zugs gilt hier, daß der Zug definitionsgemäß unbeschleunigt ist, und demgemäß dieses Inertialsystem definitionsgemäß keine Trägheitskräfte aufweist. Im Zug kann aber ein Passagier mit dem Fahrrad fahren und bremsen. Im inertialen Bezugssystem des Zuges tritt dann also eine Trägheitskraft beim Passagier auf, obwohl der gleichförmig fahrende Zug ein Inertialsystem ist. Die Definition eines Inertialsystems als gleichförmig bewegtes System ohne Trägheitskraft (hier der Zug) wird also stillschweigend und klammheimlich auch auf das inertiale Bezugssystem (hier des Zuges) übertragen und dann behauptet, daß es im inertialen Bezugssystem (des Zuges) „per Definition“ keine Trägheitskräfte geben könne.
Bei einem Inertialsystem, also einem unbeschleunigten Körper oder Körpersystem, gibt es per Definition freilich keine Beschleunigung, und deshalb auch keine Trägheits- und Zentrifugalkräfte. Aber in einem inertialen, also unbeschleunigten Bezugssystem kann es diese Kräfte sehr wohl geben – man muß natürlich die klassische Mechanik wenigstens halbwegs beherrschen.
Wer auf einem Jahrmarktgelände, einem inertialen Bezugssystem, steht und ein drehendes Kettenkarussell beobachtet, sieht vor allem die Fliehkraft der Gondeln. Wenn ein Beobachter – er kann auch blind sein - in einem inertialen Bezugsystem steht, und an einer Leine einen Hammer um sich herum schwingend kreisen läßt, verspürt er vor allem die Fliehkraft.

Der weitere Inhalt des Dogmas wird nicht minder dreist „begründet“. Er lautet in etwa: „Trägheitskräfte sind physikalisch nicht real, sondern nur fiktive Scheinkräfte, und dürfen nur als mathematische Größen und nur aus der Sicht eines beschleunigten Bezugssystems zur Beschreibung (d.h. zur Kompensierung offener Widersprüche) verwendet oder eingesetzt werden. Trägheitskräfte sind Scheinkräfte und unterliegen nicht dem Gesetz von actio und reactio, und haben deshalb keine Gegenkraft “.

Für die „didaktische Vermittlung“ ihres verblödeten und verblödenden Dogmas von denTrägheitskräften haben die Relativisten weitere Hütchenspielertricks auf Lager.
Nach dem schon dargestellten Trick mit der Vertauschung von Inertialsystem mit inertialem Bezugssystem ist es ein zweiter Trick, aus einem beschleunigten Bezugssystem (z.B. bremsender Bus, oder rotierendes Karrussell) heraus die hierzu relativen Bewegungen nicht mitbeschleunigter (oder unbeschleunigter) Objekte (z.B. auf Rollschuhen im Bus stehender Fahrgast, oder die Jahrmarktbuden um das Karussell) zu beschreiben.
Dann rotiert natürlich scheinbar nicht mehr das Karussell, sondern der ganze Jahrmarkt drumherum. Der ganze Jahrmahrkt führt also für den Karussellinsassen scheinbar eine Kreisbewegung aus und entsprechend berechnet er scheinbare Trägheitskräfte, die aber natürlich gar nicht existieren.
Mit dieser eigentlich perversen mathematischen Umkehrung der physikalischen Situation, in der dann natürlich die mathematisch angesetzten Trägheitskräfte nur Scheinkräfte sind, erwecken die relativistischen Hütchenspieler nun beim verwirrten Zuschauer den Eindruck, daß Trägheitskräfte generell nur mathematische Scheinkräfte sind.

Der dritte Hütchenspielertrick hier ist es, in zeichnerischen Darstellungen von rotierenden Systemen ganz gezielt eine ganz wesentliche Gegenkraft der Fliehkraft regelrecht verschwinden zu lassen, nämlich stillschweigend entweder bei der Fliehkraft der gegenseitigen Gondel oder an der Achse und im Untergrund des Karussells (Näheres hierzu weiter unten bei der wirklich sehenswerten Heidorn-Herleitung).
Durch dieses gezielte „Übersehen“ oder „Verschwindenlassen“ der entscheidenden Gegenkraft zur Fliehkraft fehlt natürlich dann die Gegenkraft zur Fliehkraft, die Fliehkraft kann nun als nicht mehr kompatibel zu Newtons actio und reactio behauptet und deshalb als physikalisch nicht reale Scheinkraft erklärt werden.

Der vierte Hütchenspielertrick besteht darin, daß dem Zuschauer die falsche "Logik" vermittelt wird, daß für die Umlaufbewegung allein die Zentripetalkraft sorgt, welche die Gondel auf eine Kreisbahn zwingt, und daß eine an der Gondel angreifende Zentrifugalkraft als Gegenkraft zur Zentripetalkraft die Gondel kräftefrei machen würde, so daß sie tangential nach außen wegfliegen und nicht mehr auf einer Kreisbahn umlaufen würde.
Daß dem aber natürlich nicht so ist, sondern daß gerade das Gleichgewicht zwischen Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft die Gondel auf einer Kreisbahn umlaufen läßt, und nicht auf einer Spiralbahn wie bei einem Ungleichgewicht, läßt sich hier dem physikalisch weniger Begabten dadurch demonstrieren, daß bei einem auf einer Kreisbahn umlaufenden Satelliten ebenfalls Zentripetalkraft und Fliehkraft im Gleichgewicht sein müssen, also entgegengesetzt gleich groß. Und dabei ist kein Seil im Spiel, das die Kreisbahn erzwingt. Und der Satellit ist dabei absolut schwerelos und "kräftefrei", eben weil Zentripetalkraft und Fliehkraft im Gleichgewicht sind. Und dennoch bleibt die Kreisumlaufbahn erhalten.

Der fünfte Hütchenspielertrick bei der didaktischen Vermittlung des Dogmas ist es nun, die ersten vier Tricks eventuellen späteren Zweifeln und einer Nachkontrolle dadurch zu entziehen, daß sie ihr Dogma in entsprechend auswendig zu lernenden „Lehrsätzen“ (also z.B.„Trägheitskräfte sind nicht reale Kräfte, sondern Scheinkräfte, die mit keinen Gegenkräfte verbunden sind“) zur „Definition“ der Trägheitskräfte erklären und festschreiben.
Hierbei bedeutet „Definition“ die verbindlich vereinbarte Bestimmung und Festsetzung des Wesens der Trägheitskräfte. Zweifel daran erübrigen sich nun hinfort: "Das ist ja so definiert und steht so auch bei Wikipedia und vielen anderen Physik-Lehrbuch-seiten, z.B. bei Fendt oder Heidorn"!


Dies ist zwar alles eine ganz unglaublich dreist-betrügerische Hütchenspielerphysik, aber es läuft tatsächlich ganz genau so ab, wie insbesondere an der Heidorn-„Herleitung“ (siehe weiter unten) ersichtlich wird!

Tatsächlich aber muß die richtige Definition lauten:
Trägheitskräfte gehören zu den elementaren, fundamentalen Kräften wie etwa die Gravitationskraft auch, wie auch durch die Gleichheit von träger und schwerer Masse bestätigt wird. Die Zentrifugalkraft ist wie jede Trägheitskraft eine reale physikalische Kraft, wie die Zentripetalkraft - ihre Gegenkraft - auch. Die Zentrifugalkraft entsteht bei der Umlaufbewegung einer Masse um ein Rotationszentrum. Sie ist sowohl im rotierenden Bezugssystems, als auch im äußeren inertialen Bezugssystem in gleicher Weise und Größe vorhanden. Nur und nur dann, wenn aus einem beschleunigten (z.B. rotierenden) Bezugssystem heraus die hierzu relativen Bewegungen unbeschleunigter Objekte (z.B. auf Rollschuhen im Bus stehender Fahrgast, oder die Jahrmarktbuden um das Karussell) mathematisch beschrieben werden sollen, sind die hierbei mathematisch anzusetzenden Trägheitskräfte nur scheinbare, nicht reale Kräfte.

Beweisführung anhand des Karussell-Beispiels:

Das Jahrmarktgelände, auf dem das Karussell betrieben wird, sei das inertiale Bezugssystem. Nach Wikipedia-"Definition" gibt es in diesem inertialen Bezugssystem beim Karussell keine Trägheitskraft und keine Zentrifugalkraft, sondern nur die Zentripetalkraft, welche die Gondel auf die Kreisbahn zwingt.

Der Hütchenspielertrick hierbei – es ist der dritte von den fünf hier bereits genannten, also der mit dem gezielten Verschwindenlassen einer Gegenkraft zur Fliehkraft - ist, daß die physikalisch natürlich dennoch vorhandene Zentrifugalkraft deshalb „verschwindet“, weil sie von der Zentrifugalkraft der gegenseitigen Gondel kompensiert wird.
Betreibt man das Karussell mit nur einer einzigen Gondel, wird dies klar:
Jetzt muß die Karussell-Achse die (Flieh-)Kraft, welche die Gondel über die Kette auf die Achse ausübt, auf den Boden des Jahrmarktgeländes übertragen. Diese Kraft wirkt also eindeutig im inertialen Bezugssystem des Jahrmarktgeländes auf den ruhenden Boden des Jahrmarktgeländes.
Es besteht hierbei eindeutig eine von der Achse nach außen gerichtete Kraft in der Fußplatte der Achse, die das Karussell in Richtung der Fliehkraft zu verschieben versucht. Diese nach außen gerichtete Kraft kommt eindeutig von der Zentrifugalkraft der Gondel – und nicht etwa von der nach innen gerichteten Zentripetalkraft, sondern von der Gegenkraft zur Zentripetalkraft, eben der Fliehkraft.
Im Klartext: Das Jahrmarktgelände muß physikalisch der Fliehkraft der Gondel entgegenhalten. Oder anders ausgedrückt: Die Zentripetalkraft von der Achse zieht an der Gondel nach innen, die Fliehkraft der Gondel zieht an der Achse nach außen und die Achse überträgt diese Fliehkraft auf das Jahrmarktgelände.
In dem inertialen Bezugssystem treten deshalb Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft als Newtons actio und reactio immer gemeinsam und gleichwertig auf.
Das weiß jeder, der fest auf dem Boden (=inertiales Bezugssystem) steht, und mit seiner über Kopf schwingenden Hand eine Leine mit einem Gegenstand am anderen Ende der Leine um sich kreisen läßt. Ob er sich nun mitdreht oder fest stehenbleibt: Er wird stets der gleichen Fliehkraft entgegenhalten müssen. Er zieht mit der Zentripetalkraft an der Leine, und der Gegenstand zieht mit der entgegengesetzt gleich großen Fliehkraft an ihm, ob er sich nun mitdreht (beschleunigtes Bezugssystem) oder fest stehenbleibt (inertiales Bezugssystem). Der physikalische Sachverhalt der Fliehkraft als Gegenkraft zur Zentripetalkraft und dies unabhängig vom Bezugssystem ist ebenso einfach wie klar, im Gegensatz zu den unglaublich verrückten relativistischen Verrenkungen zwecks Beseitigung der die Allg.Rel.Theorie vernichtend widerlegenden Fliehkraft.
Siehe hierzu auch die Darstellungen von Heidorn und deren Korrekturen weiter unten.

Es ist somit ersichtlich, daß die Behauptung, die Zentrifugalkraft trete nur im rotierenden Bezugssystem auf, und dort zudem nur als Scheinkraft, typisch relativistisch verblödete und verblödende Hütchenspieler-„Physik“ ist.

Im inertialen Bezugssystem des Jahrmarktgeländes ist deshalb die Zentrifugalkraft, die Fliehkraft der Gondel, genauso real wie die der Zentrifugalkraft entgegengesetzte Zentripetalkraft.
Nur weil die Zentrifugalkraft der einen Gondel von der Zentrifugalkraft der gegenseitigen Gondel stillschweigend kompensiert wird, oder stillschweigend an der Achse und unter dem Karussell im Untergrund des Jahrmarktgeländes „vergessen“ wird, ist sie deshalb noch nicht verschwunden. Im Gegenteil, sie ist physikalisch und mathematisch im inertialen Bezugssystem des Jahrmarktgeländes ebenso und gleichwertig vorhanden wie die Zentripetalkraft.
Das ist eben Newtons actio und reactio der klassischen Physik.
Aber die klassische Physik richtig zu verstehen und anzuwenden – damit haben relativistisch verbildete (verblödete) „Physiker“ wohl schon von Anfang an ein elementares Problem.

Wie verblödet und verblödend das Dogma, daß es in einem inertialen Bezugssystem keine Zentrifugalkräfte gäbe, geht am deutlichsten wohl daraus hervor, daß in dem Beispiel mit der einen Gondel am Karussell aus deren Kreisbewegung tatsächlich nur die Zentrifugalkraft der Gondel im Inertialsystem(!) des Jahrmarktgeländes ankommt und zu verspüren ist!
Es ist hierbei völlig unerheblich, wie diese Zentrifugalkraft der Gondel ins Inertialsystem übertragen und dort aufgenommen wird (z.B. über die Achse und die feststehende Karussell-Fußplatte in den Boden des Jahrmarktgeländes).

Es sind typisch relativistische Hütchenspielermethoden, hier z.B. Trägheitskräfte als physikalisch nicht existierende, nur lediglich mathematische Scheinkräfte nur in rotierenden Bezugssystemen zu „definieren“ (besser: dogmatisch festzuschreiben), und hierzu die physikalisch real auch im inertialen Bezugssystem existierende Fliehkraft stillschweigend durch die Fliehkraft der gegenseitigen Gondel kompensieren oder stillschweigend im Boden unter dem Karussell verschwinden zu lassen.

Tatsächlich wird in geradezu grotesker Weise in den sich als „gelehrte Physik" ausgebenden, relativistisch manipulierten Darstellungen (hier z.B. die von Heidorn) die Newtonsche Gegenkraft zur Fliehkraft, die vom Laborboden oder dem Jahrmarktgelände zur ortsfesten Stabilität des Drehsystems aufgebracht wird und aufgebracht werden muß, einfach weggelassen bzw. unterschlagen!! Diese Unterschlagung ist im wahrsten Sinn des Wortes kriminell!

Das Heidorn-Bild mit Text ist absolut sehenswert:

http://www.dieter-heidorn.de/Physik/VS/Mechanik/K08_Kreisbewegung/K08_Kreisbewegung.html

Der Heidorn-Text zum Bild:
A ist ein ruhender Beobachter im Laborsystem. Er stellt fest, dass auf die Kugel eine Zentripetalkraft Fz wirkt und die Kugel sich daher auf einer Kreisbahn bewegt.
B ist ein mitrotierender Beobachter auf der rotierenden Scheibe. Er stellt fest, dass auf die Kugel eine Kraft Fz wirkt. Dennoch bleibt die Kugel – im mitrotierenden Bezugssystem – in Ruhe. Also folgert der Beobachter B, dass es zu Fz eine Gleichgewichtskraft Fz* gibt, deren Betrag gleich dem Betrag von Fz ist und die nach außen weist. Dies ist die Zentrifugalkraft (auch Fliehkraft genannt).
Diese Kraft weist im Vergleich zu den anderen auftretenden Kräften eine Besonderheit auf.
Nach dem 3. Newton'schen Axiom (Wechselwirkungsprinzip) tritt zu jeder Kraft auch eine Gegenkraft (Wechselwirkungskraft) auf.
Beobachter A stellt fest: Die Gegenkraft zur Zentripetalkraft Fz ist die Kraft FA, die an der Drehachse angreift.
Beobachter B stellt fest: Die Gegenkraft zur Kraft Fz ist die Kraft FB, die an ihm angreift, wenn er die Feder festhält. Eine Gegenkraft zu Fz* findet er dagegen nicht. Die Zentrifugalkraft ist nicht Teil eines Wechselwirkungs-Kräftepaares.
Solche Kräfte wie die Zentrifugalkraft nennt man Scheinkräfte (oder Trägheitskräfte). Scheinkräfte sind daran zu erkennen, dass sie keine Gegenkräfte besitzen. Sie treten nur in beschleunigten Bezugssystemen auf.
Heidorn01.jpg
Heidorn01.jpg (35.59 KiB) 6159-mal betrachtet

Soweit die Heidorn-Herleitung der Zentrifugalkraft als „Scheinkraft“ und die zugehörigen Darstellungen.

Diese Darstellungen unterschlagen ganz eindeutig nicht nur die auch an der Achse als Gegenkraft zu FB aufzubringende Gegenkraft sondern auch die vom Laborboden oder dem Jahrmarktgelände aufzubringende Gegenkraft zur Fliehkraft, um die Zentrifugalkraft als eine nur scheinbare Kraft ohne Gegenkraft behaupten zu können. Aus dem Text und dem Bild geht klar hervor, wie durch Weglassen einer wesentlichen Gegenkraft das 3. Newtonsche Axiom ausgehebelt wird und die Trägheitskraft zur Scheinkraft mutiert.
In diesem Heidorn-Text ist auch klar die Rede davon, daß der Beobachter eine Kraft an der Kugel angreifen sieht, die zwecks Ruhigstellung durch eine Scheinkraft auszugleichen ist. Daß der Beobachter aber dann den genau gleichen Fall an der Achse sehen und ausgleichen muß, damit die Achse stehen bleibt, davon ist nicht die Rede. Grotesk-primitive Fehler.

Zeichnet man nun aber die vom Laborboden oder vom Jahrmarktgelände (oder von der gegenseitigen Gondel) aufzubringende Gegenkraft zur Fliehkraft mit ein, ergibt sich richtig nach Newton ein für jedes Bezugssystem gleiches Bild von actio und reactio. Die Darstellungen von Heidorn erweisen sich somit als physikalisch grotesk falsch. So offensichtlich falsch, daß man von versehentlichen Fehlern wohl nicht mehr ausgehen kann.
Heidorn02.jpg
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Man kann die unbedingte Notwendigkeit der hier erfolgten Berichtigung des Kräftesystems, insbesondere durch die Einzeichnung der (roten) Kraft Fz (als Gegenkraft zur grünen Fz*) am Angriffspunkt der Zugverbindung (zur Kugel) an der Achse, noch etwas deutlicher machen (vielleicht mit einer entsprechenden Animation von Chief?) dadurch, daß man die Achse als biegsamen, elastischen Stab ausbildet.
Der Stab wird dann, wie sogar jedes Kind sofort weiß (nur relativistische „Dipl. Ingenieure“ und relativistische „Physiker“ wissen es nicht) in Richtung der Fliehkraft verbogen, was er nicht machen würde, wenn wie im Original-Heidorn-Bild bei A keine Fliehkraft vorhanden wäre. Dann würde es nach Heidorn vom Bezugssystem abhängen, ob sich die Achse verbiegt oder nicht. Eine wirklich absolut lächerliche Vorstellung. Sogar jedes Kind weiß, daß sich eine elastische Stabachse (unabhängig vom Bezugssystem) in Richtung der Fliehkraft soweit verbiegt, bis die Biegekraft des Stabes der Fliehkraft entgegenhalten kann. Diese Biegekraft des Stabes muß also als (rote) Gegenkraft Fz zur grünen Fliehkraft Fz* an der Stabachse eingezeichnet werden.

Daß hier keine versehentlichen Fehler vorliegen, sondern zielbewußtes Manipulieren nach relativistischer Hütchenspieler-Manier, ergibt sich auch dadurch, daß ganz offensichtlich ein solides relativistisches Motiv für die mit viel Verrenkungen verbundene Abschaffung der Trägheitskraft bzw. der Zentrifugalkraft als physikalische und reale Kraft vorliegt. Die Relativisten haben nämlich, wie hier schon angesprochen wurde, ein existenzielles Probleme, das aus der folgenden relativistischen „Errungenschaft“ herrührt:
Wikipedia,Gravitation: Unter Allgemeine Relativitätstheorie steht u.a. : „…Die Gravitation lässt sich … auf ein geometrisches Phänomen zurückführen, für dessen Erklärung keine besondere Kraft mehr herangezogen werden muss.“
Und man muß hier hinzufügen: ".... und auch auch keine besondere Kraft mehr herangezogen werden darf!". Und ganz offensichtlich inbesondere keine Fliehkraft!
Da nach der ART die Gravitation eine Folge der "Raumzeitkrümmung" (was immer das auch sein soll) ist, ist der Umlauf der Erde um die Sonne nicht durch ein Gleichgewicht zwischen Massenanziehungskraft und Fliehkraft bestimmt, sondern dadurch, daß die Erde durch einen trichterförmig gebogenen Raum an dessen schrägen Wänden entlangläuft – oder so ähnlich. In diesem schrägen Bild der Relativisten bestimmen keine Kräfte den Umlauf, sondern die Geometrie der "Raumzeitkrümmung". Die Gravitationskraft ist nach relativistischer Theorie deshalb auch nur eine Scheinkraft.
Da jedoch der Umlauf der Erde um die Sonne ganz offensichtlich nach denselben Gesetzen erfolgt wie beispielsweise der Umlauf einer Gondel eines Karussells, beim Karussell aber nachweislich keine Raumzeitkrümmungsbahn vorliegt, gibt es ein für die Relativisten gefährliches Problem derart, daß zwar beim Erdumlauf die Bahn allein schon durch die Raumzeitkrümmung geometrisch bestimmt und erklärt ist, also ohne Zuhilfenahme einer Kraft, die Bahn also geometrisch und ohne jede Krafteinwirkung bestimmt ist, aber gleichwohl noch eine Fliehkraft auftreten muß, die natürlich dann die relativistische Bahn und die ganze ART sprengt.
Die relativistische "Raumzeitkrümmung" ersetzt nämlich nur die Gravitationskraft, nicht aber die Fliehkraft oder Trägheitskraft einer Masse! Denn trotz Gleichheit von schwerer und träger Masse kann nur die Schwerkraft, also die Gravitation, halbwegs als Folge einer Raumzeitkrümmung erklärt werden, nicht aber die Trägheit der Masse.
Dieses Problem wollen die Relativisten nun dadurch lösen, daß man „per Definition“ der Fliehkraft, und damit auch den Trägheitskräften allgemein, den Status der physikalischen Realität entzieht, und sie lediglich noch als mathematische Größe und das auch nur im rotierenden Bezugssystem gelten läßt, und das auch nur als mathematische Scheinkraft und als mathematischer Trick zu Herstellung eines Ruhezustandes im rotierenden System!
Ein solcher mathematischer Trick wäre dann beim Raumzeitkrümmungs-Erdumlauf natürlich nicht nötig, da hier keine Zentripetalkraft auftritt, die mit einer mathematischen Scheinkraft kompensiert werden müßte.
Die absolut verrückten Verrenkungen bei der Zentrifugalkraft haben also einen ganz gewichtigen konkreten relativistischen Hintergrund: Die gemeine Fliehkraft zieht die Allgemeine Relativitätstheorie unentrinnbar in ein Schwarzes Loch, ins absolute Aus, in den Schredder, in die Tonne. Da helfen auch die grotesk-verrückten Verrenkungen und Dogmen der relativistischen Hütchenspieler und Sockenpuppen gegen die Fliehkraft nichts mehr - ganz im Gegenteil: Nun da das Motiv offen erkennbar wird, sind gerade diese grotesk-verrückten Verrenkungen und Dogmen der Relativisten gegen die Fliehkraft, gegen die bewährte Newtonsche Mechanik, der überzeugende Beweis für ihre absolute Scharlatanerie, für ihre absolute Dämlichkeit und für ihre kriminelle Hütchenspieler-Physik.

Das war mein Weihnachtsgeschenk an alle echten Einsteinkritiker hier im Forum. Bewährt haben sich hier Chief, rmw, highway, galactic, kemme, kurt und hannes. Sie haben alle einen Teil hier zur Aufdeckung dieses relativistischen Schwindels mit den Trägheitskräften beigetragen. Viel Vergnügen bei der Lektüre.

Mit freundlichen Grüßen L.Pernes
Zuletzt geändert von Lothar Pernes am Mo 26. Dez 2011, 08:22, insgesamt 1-mal geändert.
Lothar Pernes
 
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Gerhard Kemme » So 25. Dez 2011, 22:12

:mrgreen: Frohe Weihnachten!
Gerhard Kemme
 
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