rmw hat geschrieben:Man kann allemfalls aus einem IS ein beschleunigtes System beobachten. Man sieht dann dass eine Abweichung von der Geraden erfolgt, was natürlich eine Kraft erfordert, da dieser Ablenkung schließlich die Massenträgheit entgegen wirkt.
Einen Außenbeobachter zu postulieren (das ist das richtige Wort, es wird schließlich ein Haufen Unsinn postuliert), der zwar die Abweichung vom IS sieht aber nicht weis dass dem die Massenträgheit entgegenwirkt ist und bleibt ein fester Humbug.
Ja und? Das bestreitet ja niemand. Aber Du hörst mir einfach nicht zu.
Der Außenbeobachter berechnet die Bewegung mittels einer Bewegungsgleichung d²s/dt²=F/m. Da ist
eine Kraft an
einer Masse und zusammen beeinflussen sie die
Bewegung. Wo bitteschön ist da eine weitere Kraft?
Im Innensystem greifen an die dort ruhende Masse
zwei Kräfte an. Die gleiche Kraft wie oben und
zusätzlich eine zweite gleichgroße Kraft, die Trägheitskraft, entgegengesetzt. Und wieder gilt die Bewegungsgleichung wie oben (d²s/dt²)*=F_ges/m, und damit ist eben (d²s/dt²)*=0. Damit ist die Relativgeschwindigkeit der Masse konstant, bei uns konstant Null.
Das sind doch augenscheinlich ganz andere Berechnungsvorgänge im Innen- und Außensystem. Im Innensystem wird
zusätzlich eine zweite Kraft postuliert.
Und das wird schon ewig so gemacht.
Gruß
Ernst