Chief hat geschrieben:Ich betrachte die Vorgänge entsprechend der physikalischen Logik. Es stimmt also nicht dass im grauen und im orangenen Inertialsystem gleichzeitig LG=c gilt. Man sieht dass im orangenen IS die LG entlang einer Strecke welche durch Spigelstellung des Sagnac-Interferometers bestimmt wird gleich vektor(c)-vektor(v_IS2) ist.
Kannst Du vielleicht zwei Inertialsysteme konstruieren so dass in beiden LG=c gilt und dass dadurch Sagnac-Effekt erklärt werden kann?
Chief hat geschrieben: Es hilft nichts, Sagnac-Effekt ist nur "klassisch" erklärbar.
Ernst hat geschrieben:Jedenfalls kann die SRT den Effekt einfach erklären.
Highway hat geschrieben:Die Inertialsysteme können auch übereinander- oder ineinander liegen. Dann ist dies keineswegs logisch.
Harald Maurer hat geschrieben: Nein, kann sie nicht. Logischerweise muss der Effekt in jenem Bezugssystem erklärbar sein, in welchem auch gemessen wird. Nun befinden sich aber sowohl der Detektor, die Spiegel und die Lichtquelle im selben Bezugssystem - und daher kann der Detektor nichts messen, weil in diesem Bezugssystem keine andere LG als c auftreten könnte. Der Aussenbeobachter kann daher nicht erklären, was der Detektor im BS des Apparates messen wird, ohne einen Widerspruch zur SRT zu erzeugen.
Chief hat geschrieben: Ich bezieh mich auf deine originäre Animation zu Sagnac im Äther.
rmw hat geschrieben:Reichlich eigenartig ist es jedenfalls schon wenn man eine Theorie in einem rotierenden System bereits nicht mehr anwenden kann. Es zeigt wie wenig Sinn die SRT macht.
Chief hat geschrieben: Wie denn? Heißt es dass dann die relativistische Addition nicht mehr gilt?
Ernst hat geschrieben:Es kann daher nicht verlangt werden, daß die SRT angewendet wird auf Bereiche, welche sie gar nicht erfaßt.
Aber in dem Bereich, den sie erfaßt, kann sie eben Sagnac erklären.
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