Hallo Bell
Zitat:
Die Wirklichkeit verhält sich also tatsächlich und absurderweise so, als hätte das Licht zu jedem Beobachter die gleiche Geschwindigkeit und nicht nur gegenüber einem vemuteten Äther.
Um mit der Annahme des ruhenden Äthers ein korrektes Ergebnis zu erhalten, mußt Du die Signalgeschwindigkeit um die Geschwindigkeit des Beobachters erhöhen.
Und genau dies wollte ich Dir ursprünglich eigentlich nur zeigen, aber zu diesem offensichtlichen Fakt hast Du bisher ja seltsamerweise kein Wort verloren.
Wir fangen nochmal von vorne an.
Anscheinend sitzt die Propaganda "GPS bestätigt die Invarianz" so tief dass du selektiv liest.
Ein Sender sendet ein Signal,
es sei ein einziger Puls.
------------|..|---------------------
Das Signal werde gesendet und von einem Empfänger empfangen.
Der Empfänger wertet den Impulsbeginn aus.
Sender und Empfänger haben synchronisierte Uhren.
Der Sendeimpuls wird alle 10 Sek wiederholt
Das Sendesignal sei 1000 m/sec schnell
Sender und Empfänger sind 1000 meter auseinander.
Sender und Empfänger ruhen.
Stimmst du zu dass die Aufzeichnungen der Uhrstellung beim Sender immer 10 sekunden auseinander sind.
Also:
...
1 min- 00 sec
1 min- 10 sec
1 min- 20 sec
...
Die Auswertung der Aufzeichnung des Empfängers ergibt:
...
1 min- 01 sek
1 min- 11 sec
1 min- 21 sec
...
Zustimmung?
Nun bewege sich der Empfänger 5 Sec nach vorne, 5 zurück.
Er bewege sich so dass er immer dann, wenn seine Uhr:
01, 11, 21, 31 ... Sekunden zeigt, er 1000 m vom Sender entfernt ist.
Die Auswertung der Aufzeichnung des Empfängers ergibt:
...
X min- 01 sek
X min- 11 sec
X min- 21 sec
...
Einverstanden?
Spielt seine Bewegung eine Rolle für das Uhrergebnis, seine Aufzeichnungen?
Gruss Kurt
23:00
nun mach ich einfach hier weiter.
hier der Sendepuls
S------------||---------------------
er erhalte Gesellschaft
S------------||--||--||-----------------
1 Sekunde nach dem ersten Puls folgt ein zweiter, dann noch ein dritter.
Der Empfänger legt, nachdem er den ersten Puls erkannt hat, eine Pause von 5 sekunden ein.
Erst dann empfängt er wider.
(er prüft am Anfang ob innerhalb von 5 sec mehrere Impule ankommen)
Ich gehe davon aus dass du mir zustimmst dass das keinerlei Auswirkungen auf das Empfangsergebnis hat.
Die Aufzeichnungen des Empfängers sind identisch mit denen die oberhalb sind.
Den Empfänger lassen wir nun berechnen wie weit er vom Sender entfernt ist.
Dazu muss er den Startpunkt wissen, wissen wann der Sender gesendet hat.
In den beiden angehängten Impulsen steht die Zahl 10 drin, eine 1 und eine 0.
Das bedeutet für ihn dass der Sender alle 10 Sek ein Signal sendet, bestehend aus drei Informationen.
Er stellt fest:
gesendet um X min- 00
empfangen um Xmin- 01
gesendet um X min- 10
empfangen um Xmin- 11
...
Wie stellt er nun fest wie weit er vom Sender weg ist?
Naja, er hat ja die Differenz die das Signal braucht um zu ihm zu kommen.
Das aber hilft ihm garnichts, denn er weiss ja nicht wie schnell dieses zu ihm unterwegs war.
Es bleibt ihm nicht weiter übrig als nachzuschauen, denn selber kann er es nicht ermitteln, gesagt wurde es ihm auch nicht.
Also schaut er nach, er schaut in seinen Speicher wo irgendjemand diesen Wert hinterlegt hat.
Und, er ist fündig geworden, er fand: 1000 m/sec
Schnell gerechnet 1000m/sec x 1sec ergibt 1000m als Abstand zum Sender.
Hm, er hat sich aber doch hin_und_her_bewegt, wo ist sein v geblieben.
Die gemessenen Werte waren aber immer gleich, egal ob mit oder ohne Bewegung.
Und da gibt es Leute die behaupten dass diese Art der Datenübertragung beweise dass das Signal immer gleich auf den Empfänger zu kam, unabhängig seiner Bewegung.
Klare Schlussfolgerung!
Das Signal kam immer mit 1000m/sek auf ihn zu.
Ob er sich dabei bewegt oder nicht war egal.
Also ist er invariant, nein, das Signal das er empfängt ist aus seiner Sicht invariant , äh, wie soll sichs schreiben?
Oder lassen wir den Käse einfach weg, legen ihn unter "Manipulation" ab.