Hallo Ernst !
Wenn in einem beliebigen örtlichen Bezugssystem die LG gleich c ist, dann ist das die Aussage der SRT. Auch Deine Aussage, im Vakuum wäre die LG immer konstant c, ist die Aussage der SRT. Eigentlich bist Du ein Relativist.
Jetzt sagst du auf einmal „örtliches Bezugssystem“ und nicht mehr „universales Bezugssystem“ Meine Aussage ist ja, im örtlichen, gleichartigem Lichtleitsystem ist die LG konstant.Bitte lies meine These !
Bei der SRT ist die Aussage über das Vacuum sehr unterschiedlich.
Einmal ist die LG im Vacuum konstant, das andere Mal gibt es das Vacuum als Lichtleiter gar nicht.
Ich bin kein Relativist ,auch kein Antirelativist, sondern ein REALIST.
Wenn die SRT in Teilaussagen recht hat, werde ich ihr auch recht geben.
Es gibt heute unzählige Meßergebnisse zur LG. Und alle bestätigen die Isotropie der LG mit c. Niemand hat jemals etwas anderes gemessen. Auch das entspricht der SRT Aussage.
Die Meßergebnisse zur Isotrophie beziehen sich ausnahmslos auf örtliche Lichtleitsysteme.
Die SRT verlangt aber eine universelle Invarianz.
Sag mal. Woher nimmst Du ständig die seltsame unzutreffende Aussage, daß jemals jemand mit Interferometern die Lichtgeschwindigkeit gemessen hat. Das ist prinzipiell schlicht unmöglich.
Und Deine favorisierten Spektrometer vermögen gleichfalls keine Geschwindigkeiten zu messen.
Hab ich jemals gesagt, mit Spektroskopie könnte man LG messen ? Mit Spektroskopie kann man nur die Veränderung der LG messen !
In allen Ätherthesen besteht zwischen der Spektrenverschiebung und veränderter Lichgeschwindigkeit kein definierter Zusammenhang (nur die Bewegung des Beobachters im Äther verändert die LG, unabhängig davon, ob sich die Quelle im Äther bewegt).
Der Grund ist,dass man der Lichtquelle keine räumliche Ausdehnung zugebilligt hat, noch weniger eine Atmosphäre.
Daraus kannst du erkennen, wo die Schwächen der alten Aethertheorien liegen.
In allen Grafiken, die ich bis jetzt gesehen habe, geht man von einer punktförmigen Quelle aus.
Einzig in die Emitterthese zeigt eine Spektrenverschiebung eine entsprechend veränderte Lichtgeschwindigkeit und damit eine Relativbewegung des Sterns zur Erde an. Und wenn Du so überzeugt meinst, die Astronomen arbeiten mit dieser variablen LG, dann sind sie eben Anhänger der Emitterthese. Das glaube ich aber nicht.
Gerade die Verschiebung der Spektren bei gleichzeitigen Eintreffen der Lichtsignale des sich entfernenden und des sich nähernden Sternes zeigt die Unmöglichkeit der Emitterthese.
In der Emitterthese kann ich nichts von einer räumlichen Ausdehnung der Quelle entdecken. Dort, wo das Licht entsteht, ist die primäre LG. Wenn dann dieses Licht in einen anderen Lichtleiter übergeht, der relativ dazu bewegt ist, verändert sich diese primäre LG und diese Veränderung wird als als Wellenlängenänderung angezeigt. Wo ist da eine Emitterthese zu finden ?
Mit Gruß
Hannes