Kurt hat geschrieben:Ernst hat geschrieben:Kurt hat geschrieben: Das versteh ich nicht, das ist doch Kopfrechnen, was ist da zu -überführen-?
(eine Maus läuft in einem fahrenden Waggon (IS1) von hinten nach vorn mit 1m/s, der Wagen selbst rollt auf den Schienen (IS2) mit 19m/s.
Und nun kommt einer und sagt: Die erste Sekunde läuft die Maus im IS1 1m/s, danach geht sie über ins IS2 und läuft die zweite Sekunde mit 20m/s. Die Aussage, die Maus sei nach 2s einem Weg von 1m/s*1s + 20m/s*1s= 21m gelaufen, ist physikalisch wertlos.
Solches "Kopfrechnen" der Ergebnisse aus unterschiedlichen IS ergibt eben den unsinnigen Wert 21m. Rechnet man in einem einzigen IS (Schiene), so ergibt sich der Mauseweg zu (19+1)m/s*2s = 40m.
Hallo Ernst, die Maus läuft aus Sicht der Schiene (IS2) mit 20m/s.
(so schnell kann keine Katze sein die nebenherläuft um sie zu erwischen)
Jedoch ist mir unklar was das mit dem zu tun hat was Hannes versucht zu vermitteln.
Da geht es um unterschiedliche Lichtlaufbezüge.
Und da schauts dann anders aus.
Da müssen die Einzelstrecken berücksichtigt werden damit das Ergebnis stimmen kann.
Gruss Kurt
Mir dämmert wo euer -Missverständnis- liegt.
In den Zugbeispiel geht Hannes von einem IS aus das auf dem Waggon ist und das die Maus erst verlassen muss.
Analog zu Licht das von einem Stern, der seinen eigenen Lichtleitbezug erzwingt, weggeht.
"Konstruktion":
Zwei Waggone, stellvertretend für zwei Planeten die den Lichtlaufbezug in ihrem Einflussbereich erzwungen haben.
Schienen, sie stellen den "Raum" zwischen den beiden Planeten dar.
Maus, sie symbolisiert das laufende Licht.
.....___W1____--------------------------------------------------____W2____
Die ---- sind die Schienen
Die Maus läuft immer mit 10m/s
Die Waggons bewegen sich gleichmässig nach rechts, mit 5m/s
Die Waggons sind so lang dass die Maus 10 Sekunden braucht um sie zu durchrasen, also 100 Meter.
Die Strecke zwischen den Waggons ist so lang dass sie 10 s braucht um von einem Waggon zum nächsten zu kommen, also XX Meter.
Sie läuft bei W1 links los, hüpft dann auf die Schienen, dann auf Waggon zwei und ruht sich dann aus (Die Katze hat sie nicht erwischt).
10 s braucht sie um W1 zu durchqueren, dieser ist inzwischen 50 Meter gefahren.
Dann ist sie auf den Schienen so lange unterwegs bis sie W2 erreicht.
In W2 ist sie dann wiederum 10 s unterwegs, dieser ist 50 Meter gefahren wärend die Maus ihn benutzte.
Nun sollte jemand berechnen wieweit die Gesamtstrecke ist die beide Waggons inzwischen gefahren sind.
Und aus dieser Strecke, zuzüglich einbezogen des Starabstandes der beiden Waggons untereinander, ergibt sich dann die mittlere Geschwindigkeit der Highspeedmaus.
Hoffe ich hab mich nicht verdenkt und der Maus geht die Luft nicht aus.
Gruss Kurt
Nachtrag:
eigentlich braucht man den Abstand der beiden Waggone nicht zu wissen (weiss nicht wie man das berechnet).
Aus Sicht der Gleise war die Maus
- erst 50 Meter mit 15 m/s
- dann 100 Meter mit 10m/s
- und noch 50 Meter mit 15m/s
unterwegs.
Wenn eine "Transformation" stimmen soll dann müssen aus allen drei Sichtwinkeln(IS) W1, Gleise, W2, identische Werte für die jeweiligen Laufdauern und Streckenlängen und Gesamtlaufdauer und Gesamtstreckenlänge rauskommen.
Wenn nicht taugt die Transformation nichts.