Hallo Roland !
Das halten wir mal so fest. In ihrer These ist also das Licht in Bezug zum Beobachter nicht invariant. Das ist alles, das reicht so.
Ja.
In einem IS zu diesem der Lichtleiter ruht, hat Licht immer eine die konstante in dem Medium übliche Lichtgeschwindigkeit. Das ist konform mit der SRT.
ja.
Das müssen Sie wohl. Aber es geht in der SRT nicht um diese Abschnitte, sondern nur im einen Abschnitt, denn in der Mitte.
Nicht nur um den Abschnitt in der Mitte, sondern auch um den Vorgang zwischen ersten und mittleren Abschnitt. Hier tut sich etwas, was die SRT nicht beschreibt und wenn ich eine Beschreibung versuche,stoße ich in Neuland vor.Dieser Abschnitt ist so wichtig, weil die Weiterleitung im Abschnitt „Weltraum“ wieder mit c vonstatten geht. wenn ich diesen Abschnitt beschreibe, habe ich mich eigentlich nicht gegen die SRT gestellt, sondern sie nur „erweitert“.
Die anderen beiden Abschnitte in der Atmosphäre sind so unglaublich winzig, dass diese keine Rolle spielen.
Genau so sehe ich es auch ! Ich muss jedoch den mittleren Abschnitt als selbständigen Lichtleiter betrachten, sonst komme ich nicht hin. Auf diesem Abschnitt bewegt sich die Ausbreitung des Lichtes genau mit c_ Lichtleiter. Da der Weltraum bekanntlich das höchstverdünnte Vacuum darstellt, ist die LG genau 299792,....... km/sec. Es befinden sich im Weltraum wohl noch detektierbare Materiewolken, die man im Lyman-Alpha-Licht erkennen kann, aber wesentlichen Einfluss auf die LG dürften sie nicht haben.
Ihre These beschreibt ja auch den mittleren Bereich im Vakuum. Von nun an betrachten wir einfach nur noch diesen, wir machen nachdem das Licht ins Vakuum übergetreten ist einen Punkt im jeweiligen IS, schreiben die Koordinaten dazu auf, und den Zeitpunkt und gut ist. Dann schauen wir, wo das Licht „ankommt“ wenn es die Erde ist, machen wir den Punkt über der Atmosphäre, bevor das Licht angepasst wird. Das ist so recht praktisch.
Ihre Vorstellungskraft entspricht dem, was man von einem Physiker voraussetzen soll.
Ich verlange die erste Anpassung aber nicht auf einem Punkt über der Erde, sondern auf einem Punkt über dem Stern.Die zweite Anpassung erfolgt, wie Sie sagen, auf einem Abschnitt über der Atmosphäre der Erde.
Dann können wir nämlich auch nach ihrer These sagen, auf dieser Strecke gilt immer c ± v_IS im Medium, also zum Beispiel ein IS zu dem die Erde ruht. Salopp gesagt, ein Beobachter würde das Licht vom Jupiter auf der Strecke bis zur Atmosphäre eben mit c ± v_Erde (im Medium) messen. Das sollte nun unsere Basis sein.
Nein. Hier ist der Punkt, wo sich unsere Ansichten trennen. Da sich das Licht schon beim Stern angepasst hat, hat es auf der Strecke Stern- Erde bereits die LG c_Vacuum. Das ist unsere Basis !
Spielt keine Rolle, wir wissen auch die Entfernung zur Sonne Aufgrund der klassischen Physik und der Himmelsmechanik. Wir kennen die Masse der Erde, der Sonne, und können den Abstand ausrechnen. Kennen wir die Strecke und die LG können wir die Laufzeiten ausrechnen. Oder die LG, wenn wir die Laufzeit kennen.
ja.
Nicht „richtig“ messen können, spielt keine Rolle, und es ist ja nun nicht so, dass die Physiker die Lichtgeschwindigkeit immer nur in der Atmosphäre gemessen haben, sondern eben auch errechnet, wenn sie die gesamte Strecke und die Laufzeiten kennen. Aber wie dem auch sei, wir sind uns ja was das Bild verstehen angeht, schon recht einig.
Ja.Bis auf die Einschätzung der LG auf dem Weg durch den Weltraum.
Mit keinem einzigen Wort habe ich gesagt, die LG sei von allen Beobachtern unabhängig. Es kommt nämlich darauf an, ob der Beobachter außerhalb des Systems ruht oder ob er sich selbst zum gemessenen Objekt bewegt.
Sehr schön, auch wichtig, in ihrer These ist die LG von der Geschwindigkeit des Beobachters (im Medium) abhängig.
Ja.
Zu den Aussagen mit den unterschiedlichen IS, selbst wenn sich die Geschwindigkeit ändert, beschreibt man es in ein und demselben, ich kann in einem IS mehrfach die Änderung der Geschwindigkeit eines Autos beschreiben. Würde man also unbedingt diese Abschnitte erfassen wollen, könnte man diese auch in einem IS. Hier drei zu nutzen, und diese zueinander zu bewegen ist Unfug.
Dass die Aussagen der Kollegen auseinandergelaufen sind, ist verständlich, da die SRT keine verbindlichen Angaben macht, was ein IS sein soll, bezw. wie weit sich ein IS erstrecken soll.
Die SRT spricht aber von praktikablen Annahmen eines IS. Es wäre daher gut, ein IS mit einem optischen System gleichzusetzen
Man wird bei einer Atmosphäre auch keinen sauberen Übergang von einem zu anderen hinbekommen, die LG ändert sich da auf einem Bereicht stetig. Will man dann dafür unzählige IS nutzen?
Das, was ich beschreiben will, ist ja gerade die Änderung von einem Bereich zum anderen.
Diese Beschreibung bleibt uns die SRT schuldig und wie Sie richtig sagen. die LG ändert sich dort ständig. Das ist der Kern meiner Aussage.
Ich sehe, dass Sie sich das genau vorstellen können. Dort beginnt der Mathematiker ein Physiker zu sein. Mit Chief war ich seit jeher der gleichen Meinung, weil Chief eine fantastische Vorstellungskraft besitzt und sich Mathematik auch in der Realtität angewandt vorstellen kann. Zur Erklärung genügen ihm dann wenige Worte.
Ob Sie meine These daher als Änderung oder nur als Erweiterung der SRT sehen wollen, ist Ihnen überlassen. In diesen beschriebenen Bereichen ist jedenfalls die LG VARIABEL und nicht INVARIANT.
Auch wenn ich nur EIN IS für den ganzen Weltraum erstelle, DARF sich dadurch nichts ändern. Ein IS darf keinen Einfluss auf das Geschehen haben.
Was hier einige gestern Abend noch nach Ernst an physikalischen Unfug geschrieben haben, ist schwer zu glauben.
Dieser physikalische Unfug entsteht durch unklare Auffassungen,die sich um die Erstellung der Inertialsysteme ergibt. Ich hoffe aber, dass Sie meine Darstellung nicht als Unfug betrachten.
Man wird bei einer Atmosphäre auch keinen sauberen Übergang von einem zu anderen hinbekommen, die LG ändert sich da auf einem Bereicht stetig. Will man dann dafür unzählige IS nutzen?
Der Übergang in der Atmosphäre von einem zum anderen ist auch nicht abrupt, sondern fließend, da man die Atmosphäre sicherlich nicht fest abgrenzen kann.
Wenn man jedoch die IS so legt, dass sie mit den optischen Systemen übereinstimmen, vermeidet man Auffassungsunterschiede und wird sich die Realität vorstellen können.
Mit Gruß Hannes