Hallo Roland !
Sie haben einen derart weitläufigen Stil, dass ich nicht die Zeit aufbringen kann, auf jeden Satz zu antworten.
Ich möchte mich daher auf das Wesentliche beschränken:
Wir müssen das Licht über die ganze Strecke messen, um die Geschwindigkeit zu kennen, welche das Licht auf der ganzen Strecke hatte. Wir wollen wissen wie schnell war der Porsche von Hamburg nach Berlin, dann recht es nicht die Geschwindigkeit nur auf der letzen Straße in der Stadt zu messen.
Genau das will ich ja haben.! Dabei stellt sich nämlich heraus, dass die Ausbreitung des Lichtes relativ zu einem einzigen Bezugspunkt (Beobachter) verschieden schnell war.
Zu jedem Lichtleiter hatte das Licht aber genau c_Lichtleiter.(c_Lichtleiter= konstant)
Wenn wir die Geschwindigkeit von einem Objekt oder auch Licht wissen wollen, müssen wir die gesamte Strecke und die gesamte Laufzeit nehmen. Es sagt nichts aus, wenn Sie sagen auf diesem keinen Stück, hatte das Licht für die ganz kurze Zeit diese Geschwindigkeit.
Wenn ich die Gesamtlaufzeit des Lichtes vom Stern bis zur Erde ermitteln will, muss ich die einzelnen, verschiedenen Abschnitte addieren. Abschnitte mit verschiedener Streckenlänge und verschiedener Ausbreitungsgeschwindigkeit.
Ich werde also mit einem einzigen Meßgerät auf der Erde diese Aufgabe nicht bewerkstelligen können. Ich muss mit verschiedenen Meßmethoden die Streckenlängen ermitteln und mit anderen Methoden die Ausbreitungsgeschwindigkeit. Alles zusammen ergibt dann den gesamten Bewegungsablauf.
In ihrer These ist Licht nicht Beobachter unabhängig, sie verwechseln da etwas, Sie sagen, in ihrer These kann der Beobachter Licht immer nur mit c messen, weil er dieses immer nur in seiner Atmosphäre misst. Das ist etwas ganz anders, als die Aussage, Licht wäre vom Beobachter unabhängig. In der SRT ist das Licht unabhängig.
Ihr Einwurf ist insofern berechtigt, als diese von mir angesprochene Beobachterunabhängigkeit aufgrund der unpassenden Meßmethoden nur SCHEINBAR ist:
Der Beobachter kann aufgrund seiner unpassenden Meßgeräte keine erhöhte Geschwindigkeit des Lichtes bei seiner eigenen Annäherung messen.
Das ist doch genau ihr Punkt, die SRT sagt, Licht ist invariant und vom Beobachter unabhängig, Sie bestreiten ja genau diese Aussage, also muss es ihn ihre These ja wohl anders sein.
Mit keinem einzigen Wort habe ich gesagt, die LG sei von allen Beobachtern unabhängig. .Es kommt nämlich darauf an,ob der Beobachter außerhalb des Systems ruht oder ob er sich selbst zum gemessenen Objekt bewegt. Ich sage nur, das Licht ist auf seinem Weg vom Stern bis zur Erde mehreren Anpassungsvorgängen unterworfen
und kann daher nicht invariant sein. Der Beobachter muss eben Meßmethoden auswählen, mit denen er die Variabilität der Lichtausbreitung messen kann.Mit Interferometern geht das nicht. Spektrometer sind da unabhängiger:
Mit Spektrometern kann man wohl nicht direkt die LG messen, kann aber über die Veränderung der Wellenlängen (sichtbar als Verschiebung der Spektrallinien) auf die jeweilige LG rückschließen.
In meiner These ist das ganz genau festgehalten:
Bei Übertritt der elmag-Wellen oder Impulse von einem bewegten Lichtleiter zu einem anders bewegten Lichtleiter ändert sich deren Wellenlänge entsprechend der vektoriellen Radialbewegung der beiden Lichtleiter zueinander.
lambda 1 :+- lambda 2= m1/t :+- m2/t
Zu Ihrer Aussage über Polarisierung der Lichtwellen:
Ich beschäftige mich schon jahrzehntelang mit Stereofotografie. Bei der Übertragung über einen Projektor ist polarisiertes Licht zur Trennung der beiden für jedes Auge unterschiedlichen Bilder unbedingt notwendig.
Sie würden aber keinen passenden Leiter eines Forschungsteams abgeben, dessen Aufgabe es ist, die Ideen seiner Mitarbeiter zu fördern. Denn dort darf man abweichende Ideen keinesfalls unterdrücken, sie könnten sich ja als neuer Weg herausstellen.
Ich hoffe Sie wollen damit nun nicht sagen, ich würde abweichende Ideen unterdrücken. Das wäre schade, wenn Sie nach den ganzen Beiträgen diesen Eindruck von mir bekommen hätten.
Nein,ich meine nur, dass Sie Ihre Aufgabe hauptsächlich in der Vermittlung der vorherrschenden Lehrmeinung sehen. Ist sicher keine abwertende Bemerkung.
Also wie wäre es mit der Einladung auf ein kleines Helles?
Die Idee ist nett, aber uns trennen wohl über 1000km…, aber danke für das freundliche Angebot.
Genauso habe ich es auch gemeint.Als freundliche Geste.
Mit Gruß
Hannes