Die Irrtümer der falschen Kritik

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Maxwell

Beitragvon rmw » Sa 9. Jul 2011, 19:58

Veritatibus hat geschrieben:Das ist das klassische Relativitätsprinzip, das ist ca. 380 Jahre alt, und wurde von Galilei 1632 aufgestellt.

Das stimmt an sich natürlich, aber niemand kann sagen dass es beliebig gilt. Galilei hat dieses Prinzip für die Messmethoden formuliert die ihn damals zur Vefügung standen. Im Übrigen stellt er nur fest dass man mit den damaligen Methoden einen gleichförmig bewegten Körper nicht von einem ruhenden unterscheiden kann. Er sagt nicht dass es einen ruhenden Körper nicht gibt.
Diese dogmatische Interpretation des RP ist erst durch Einstein eingeführt worden.

Veritatibus hat geschrieben:dass sie mit der Kritik an der Invarianz nicht gegen die SRT sondern gegen Maxwell und die ED schießen.

Das kann man so nicht sagen. Maxwell hat auf der Vorstellung eines Äthers beruhend seine Gleichungen aufgestellt. Sie beschreiben einen Großteil der ED aber eben nicht alles. Die Kraft die bewegte Ladungen aufeinander bewirken beinhalten sie bereits nicht mehr. Diese Gleichungen sind offensichtlich unvollständig, nicht mehr und nicht weniger. Das schmälert Maxwells Leistung nicht, aber der Gott für den ihn Boltzmann gehalten hat war er dann auch wieder nicht.
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Re: Maxwell

Beitragvon Ernst » Sa 9. Jul 2011, 20:42

rmw hat geschrieben: Im Übrigen stellt er nur fest dass man mit den damaligen Methoden einen gleichförmig bewegten Körper nicht von einem ruhenden unterscheiden kann. Er sagt nicht dass es einen ruhenden Körper nicht gibt.

Das ist Wortklauberei.

Gruß
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Bewegung im Raum

Beitragvon rmw » Sa 9. Jul 2011, 21:12

Ernst hat geschrieben:Das ist Wortklauberei.

Nein ganz sicher nicht.
Es ist ein Unterschied ob man davon ausgeht dass es einen im Raum ruhenden Körper gibt, oder ob man glaubt dass es Bewegung den Raum gegenüber überhaupt nicht gibt.
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Re: Die Irrtümer der falschen Kritik

Beitragvon Gerhard Kemme » So 10. Jul 2011, 00:16

Veritatibus hat geschrieben:Also wie schon geschrieben, es gibt bei den Kritikern eine völlig falsche Vorstellung, was die SRT nun mit den Postulaten aussagt, das erste ist ca. 380 Jahre alt und nennt sich eben Relativitätsprinzip, und ist eine ganz wichtige Säule der Physik, und das andere Postulat ergibt sich aus den Gleichungen der Elektrodynamik von Maxwell.
Wenn man also die SRT nun fallen lässt, hat man nichts gewonnen, die Gleichungen ergeben weiter eine konstante Lichtgeschwindigkeit und auch eine vom Beobachter unabhängige. Ich schrieb hier auch schon mal, dass die Kritiker gar nicht begreifen, dass sie mit der Kritik an der Invarianz nicht gegen die SRT sondern gegen Maxwell und die ED schießen.


Man kann Dinge drehen und wenden wie man will - man kann historisch argumentieren oder neue Autoritäten einführen - unter dem Strich bleibt, dass das, was als falsch erkannt worden ist, dann auch als nicht zutreffend bezeichnet wird.
Wenn jemand die Behauptung aufstellt, dass die Relativgeschwindigkeit zwischen einem überholenden Lichtstrahl und einem bewegten Beobachter Lichtgeschwindigkeit ist, dann ist das einfach nur falsch - d.h. es wäre immer v_relativgeschwindigkeit=c-v.
Der Grundfehler wäre dann, dass von abstrakten mathematischen Berechnungen auf Alltagsphysik geschlossen wird - wobei auch die Aussagen von physikalischen Autoritäten wie Maxwell und Einstein nicht darüber hinwegtäuschen sollten, dass die verwendeten Begriffe alle nicht näher erklärt sind, d.h. man kann nicht sagen:

    was ein Elektrisches Feld ist
    was ein Elektron ist
    was eine Elektromagnetische Welle ist
    wie eine Elektromagnetische Welle erzeugt wird
    was ein Photon ist
    was Magnetismus ist
    was Elektromagnetismus ist

Aus solcher Unkenntnis ergeben sich dann auch fehlerhafte Schlußfolgerungen. Insofern hat die Kritik und haben die Kritiker Recht, wenn sie sagen dass die Lichtgeschwindigkeit keinesfalls invariant ist.
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Beweis

Beitragvon rmw » So 10. Jul 2011, 11:16

Veritatibus hat geschrieben:Es ist immer dasselbe mit den Kritikern, ein Postulat das nicht ins Konzept passt, wird mit „ist ja nicht bewiesen“ angegriffen,

Tatsache ist dass diese "Postulate" auch in 100 Jahren nirgendwo bewiesen wurden.

Veritatibus hat geschrieben:Nun auch mit den Messmethoden die uns heute zur Verfügung stehen gibt es kein keinen Bruch mit dem Relativitätsprinzip.

Es gibt aber auch keinen Beweis dafür. Im Übrigen sucht ja auch niemand nach etwaigen Abweichungen, schließlich glaubt man ja mit dem relativistischen Dogma den Stein der Weisen gefunden zu haben.

Veritatibus hat geschrieben:Welche Kräfte genau meinen Sie die Lorenzkraft?

Aber sicher.

Veritatibus hat geschrieben:Die ED welche ja Maxwell mit seinen Gleichungen beschreibt, gibt diese Invarianz genau so vor,

Ja aber das bestätigt ja nur das die Maxwellschen Gleichungen eben ihre Grenzen haben. Da sie auf dem Vorstellungmodell eines Äthers beruhen ist es ja auch nicht erstaunlich dass sie nur begrenzt anwendbar sind.
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Emotionalität

Beitragvon rmw » So 10. Jul 2011, 14:21

Veritatibus hat geschrieben:Anstatt rumzujammern

Also Emotionalität ist allenfals in ihren mitunter etwas langatmigen Beiträgen zu finden, in meinen kurzen Kommentaren jedenfalls mit Sicherheit nicht.
Warum sie in ihren Anworten auf meine Kommentare immer lang und breit den Äther beschwören weis ich übrigens auch nicht, ich habe schließlich schon mehrmals darauf hingewiesen dass ich nicht Vertreter einer Äthertheorie bin.

Veritatibus hat geschrieben:Es ist einfach eine Frage der Rechthaberei,

Die Rechthaberei ist auf ihrer Seite.

Veritatibus hat geschrieben:Das ist gelogen,

Sehr sachlich wieder, aber die Argumente sind halt nicht auf ihrer Seite...

Veritatibus hat geschrieben:http://www.zarm.uni-bremen.de/fileadmin ... zungLI.pdf

Bezeichnend ist hier die überschwengliche Lobhudelei auf die RT, bevor der Autor es wagt in Erwägung zu ziehen dass eine "winzige" Abweichung bestehen könnte.

Veritatibus hat geschrieben:Die steckt implizit in der ED von Maxwell drin,

Nein das tut es nicht, sonst bräuchte man ja nicht die abstruse Vorstellung einer Länbgenkontraktion.
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Re: Die Irrtümer der falschen Kritik

Beitragvon Mordred » So 10. Jul 2011, 17:31

Veritatibus hat geschrieben:Es wird keiner daran gehindert, eine alternative Theorie aufzustellen, also nur zu.
Alternativen können Sie doch gar nicht zulassen.
Bevor Sie überhaupt mal nachdenken und in Betracht ziehen, fordern sie allem vorraus mathematische Belege.
Dabei, was könnten sie damit anfangen, wenn sie kaum die Bedeutung der Zeichen und bezeichnungen kennen würden ?
Wie steht es damit, können sie das lesen, zuordnen und verstehen ?
Bild
Und dann soll die Theorie natürlich sogleich besser als die SRT sein.

Eben weil sie genau wissen, dass eine solche mathematische Gleichung unsereins nicht mal eben aus dem Ärmel schütteln kann. (nichtmal unsere Beiden Genies Einstein und Lorentz vermochten dies)
Und siehe da, das kommt Ihnen dann natürlich äusserst gelegen, das Modell vom Tisch zu wischen.

Gravitation ist! habe sie eine taugliche mathematische Beschreibung parrat ?
oder gibt es Gravitation nicht, weil sie noch nicht umfassend mathematisch formuliert ist ?

Oder stellen Sie doch mal Bewusstsein mathematisch dar.
Können Sie nicht, dann kann es Bewusstsein ja eigentlich nicht geben, oder ?
Ach so, Bewusstsein sei keine Physik, ist somit auch nicht mathematisch formulierbar ?
Sagt wer ? Also dass Bewusstsein keinem physikalischen also natürlichen Gesetz folgt ?
Haben sie dafür einen Beweis, ausser dass sie ihre Vermutung zum Fakt erheben ?
Nur weill sie diese evtl. Gesetzmäßigkeiten nicht kennen ?

Ja, auch Bewusstsein ist Teil der universellen Natur, uns somit auch beschreibbar.
Man braucht nur gewisses Wissen.
Ob es allerding letztlich tatsächlich mathemathisch zu beschreiben wäre, wer weiß das denn schon ?


Was wenn also Bewusstsein nicht weiter als eine Form von Energie ist/wäre ?
Können sie das ausschließen ?
Nein, dann sollte sich doch auch diese Energie physikalische Eigenschaften zugestehen dürfen ?

Ach ja, "man" bezieht sich auf den "gesunden Menschenverstand" der einem sagt, dass das Quatsch ist.
Grundlagen die das belegen ?

Gruß Mordred
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Hokus Pokus

Beitragvon rmw » So 10. Jul 2011, 21:04

Veritatibus hat geschrieben:Doch tut sie, und die LK gibt es auch in der LET,

Ja aber nur als ganz normale mechanische Wirkung eines Äthers. Wenn es keinen Äther gibt ist die LK nur noch Hokus Pokus.
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LET

Beitragvon rmw » Mo 11. Jul 2011, 17:05

Veritatibus hat geschrieben:Wie denn nun, ich dachte Sie wollen keinen Äther? Und in der LET dient dieses nur dazu, den Äther „unmessbar“ zu machen. In der SRT ergibt diese sich aus der Raumzeitgeometrie.

Ich nicht, aber die LET geht davon aus. Raumzeitgeometrie können sie ohne weiteres durch den Begriff Hokus Pokus ersetzen.
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