Hallo Joachim !
Die Geschwindigkeit des Lichtes im Vakuum hängt ausschließlich von den Eigenschaften des Vakuums ab
.....und nicht von irgendeinem Beobachter !
Mich freut es, dass wir uns in diesen beiden Punkten einig sind.
Das Verhalten des Lichtes bei Durchgang durch Glas ist sowieso eine triviale,unbestrittene Sache.
Wir müssen uns darüber klar sein, dass diese beiden Interpretationen
ganz wichtige Aussagen zum Verständnis der Denkweise des vorigen
Jahrhunderts darstellen.
Wenn nämlich das Vacuum als optisches System aufgefasst wird mit einer systemeigenen Lichtgeschwindigkeit, kann es Lichtgeschwindigkeiten von c+v,c-v nicht messen.
Die Messungen von MM mussten also zwangsläufig zu einem Nullergebnis führen.
Das + v oder – v verwandelt sich in eine Änderung der Frequenz, in eine Blau- oder Rotverschiebung wie wir es von der Beobachtung der Sternenbewegung kennen und auch täglich bei der Messung von Radialgeschwindigkleiten anwenden .
Es schließt auch eine beobachterabhängige LG aus, ein langjähriger Kritikpunkt an der SRT.
Die Messungen von MM waren aber der Anlass für die Annahme der Invarianz der LG.
Gegen eine Höchstgeschwindigkeit der EM-Wellen im hochverdünnten Raum ist nichts einzuwenden.
Da sich heute abzeichnet, dass der als „leer“ angenommene intergalaktische Raum
wahrscheinlich von einem „See“ ladungsloser Teilchen( e+e- Paare) erfüllt ist, ist auch dort die systemeigene LG des Vacuums c mit großer Sicherheit anzunehmen.
Vergleichsmessungen von Radar und Trigonometrie haben dies bestätigt.
Wenn ich mich daher gegen den intergalaktischen Raum bewege, werde ich
dieses c+ v messen können (Experiment Haralds)
Und auf das Ergebnis dieses Experiments bin ich gespannt.
Mit Gruß Hannes