Laserpistolen im Weltall

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Ernst » Di 21. Jun 2011, 20:24

Chief hat geschrieben:Wie? Mit einem Thermometer?


Wiki hat geschrieben:Mit der Formel des Planckschen Strahlungsgesetzes wurden Modellkurven für unterschiedliche Temperaturen berechnet und in das gleiche Diagramm eingezeichnet

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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Jocelyne Lopez » Di 21. Jun 2011, 21:07

Ernst hat geschrieben:
Da ist sie wieder. Deine Unkenntnis des Relativitätsprinzips. Es gibt keinen absolut "bewegten" Beobachter. Nicht in der Klassik und nicht in der SRT.

Ich kenne das Relativitätsprinzip aus der SRT besser als Du, der nicht mal einen Unterschied zwischen einer kinematischen und einer dynamischen Betrachtung kennt. Und das Relativitätsprinzip der SRT ist rein kinematisch und uneingeschränkt gültig bei einer kinematischen Betrachtung, wie Galilei es auch aufgestellt hat. Es gilt aber nicht bei einer dynamischen Betrachtung. Wenn Du es einmal verstanden hast, hast Du den Unsinn der SRT verstanden, aber das könnte bei Dir eine ganze Weile dauern.


Ernst hat geschrieben:
Daher ist es ganz unerheblich, ob sich Laser und Auto in einem dritten System (Strasse) bewegen oder nicht. Ausschließlich die Relativbewegung wird aus der Laufzeitdifferenz berechnet.
Wir müssen das nicht alles wiederholen. War schon alles da.

Genau, das war schon alles da, man braucht kein drittes System um die Relativbewegung zwischen zwei Objekten durch Abstandsänderung pro Zeiteinheit zu messen wie die Laserpistolen es messen, und dadurch die Relativgeschwindigkeit zwischen den beiden zu berechnen. Man braucht kein Bezugssystem-Schnickschnack. Das war schon alles da, zwar nicht von Dir, aber zum Beispiel glasklar von Harald im Nebenthread erklärt, Du darfst es ruhig nachlesen, das kann Dir nicht schaden wenn es Dir auch nicht hilft: viewtopic.php?f=6&t=296&start=2580#p27254

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Ernst » Di 21. Jun 2011, 21:20

Highway hat geschrieben: Aber das Relativitätsprinzip arbeitet nur einwandfrei für gleichförmige unbeschleunigte Bewegungen.

Klar. So ist es ja definiert.

Man muss ein gleichzeitig angenommenes drittes System aber auch vertragen können in der aufgestellten Theorie. Aber genau da tauchen dann die Schwierigkeiten auf.

Natürlich gilt das für beliebig viele Systeme. Von Schwierigkeiten keine Spur.

Gruß
Ernst
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Ernst » Di 21. Jun 2011, 21:32

Jocelyne Lopez hat geschrieben: Ich kenne das Relativitätsprinzip aus der SRT besser als Du,

:? :? :?
Du hast keinen blassen Schimmer, was das ist. Wie gleich das folgende zeigt:

der nicht mal einen Unterschied zwischen einer kinematischen und einer dynamischen Betrachtung kennt. Und das Relativitätsprinzip der SRT ist rein kinematisch und uneingeschränkt gültig bei einer kinematischen Betrachtung, wie Galilei es auch aufgestellt hat. Es gilt aber nicht bei einer dynamischen Betrachtung. Wenn Du es einmal verstanden hast, hast Du den Unsinn der SRT verstanden, aber das könnte bei Dir eine ganze Weile dauern.

Das Relativitätsprinzip schließt die Dynamik nicht aus. Ganz im Gegenteil :!: Es besagt nämlich, daß alle Naturgesetze in gleichförmig zueinander bewegten Systemen identisch sind. Alle Naturgesetze; und die sind nun mal auch dynamischer Art.

Was baust Du dir nur immer zurecht? Hast du niemanden, der Dir mal die Grundzüge der Physik nahebringt?

Gruß
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon contravariant » Di 21. Jun 2011, 22:19

Highway hat geschrieben:Aber nur, wenn die Eigengeschwindigkeit zu Null angenommen wird! Das wird oft übersehen. Die Naturgesetze stellen sich ja völlig anders dar, wenn man vom einen System, in das möglicherweise bewegte andere System hineinschaut, und versucht die gleichen Naturgesetze anzuwenden.

Die "Eigengeschwindigkeit" von was (dem Naturgesetz)? "Eigengeschwindigkeit" ist ohnehin nur ein begrenzt sinnvoller Begriff, wie groß ist zb. die "Eigengeschwindigkeit" der Erde?
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Kurt » Di 21. Jun 2011, 22:28

contravariant hat geschrieben:...wie groß ist zb. die "Eigengeschwindigkeit" der Erde?


So gross wie man sie gegen etwas Anderes festlegt (Gedankenexperiment) oder ev. auch misst.


Gruss Kurt
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Harald Maurer » Di 21. Jun 2011, 23:27

contravariant hat geschrieben:wie groß ist zb. die "Eigengeschwindigkeit" der Erde?

Momentan 350 km/s!

Grüße
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Heinrich Katscher » Di 21. Jun 2011, 23:34

Kurt hat geschrieben:
contravariant hat geschrieben:...wie groß ist zb. die "Eigengeschwindigkeit" der Erde?

So gross wie man sie gegen etwas Anderes festlegt (Gedankenexperiment) oder ev. auch misst.


Die Eigengeschwindigkeit der Erde ist durch die Rotationsdauer der Erde (24 Stunden - 86400 Sekunden) und die Entfernung des Messortes von ihrer Rotationsachse bestimmt.Für den nominellen Erdradius Re - 6,38E6 m beträgt die Eigen- bzw. Rotationsgeschwindigkeit der Erde v_e - 4,63 E2 m s-1. Auch die Umlaufgeschwindigkeit der Erde um die Sonne ist genau nur durch ihre jährliche Umlaufdauer definierbar, weil die Erdbahn eliptisch ist.

Mit Gruss
Heinrich Katscher
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon contravariant » Di 21. Jun 2011, 23:38

Hmm... ich fasse zusammen, die "Eigengeschwindigkeit" der Erde ist,
so groß, wie ich sie gerne hätte (Kurt)
350km/s (Harald),
4,63m/s (Heinrich).
Irgendwie habe ich das Gefühl, der Begriff ist nicht sauber definiert...
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Mirko » Mi 22. Jun 2011, 06:12

Chief hat geschrieben:
Mirko hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Und ja, man kann nach der Messung der Abstandsänderungen pro Zeiteinheit die Relativgeschwindigkeit nach SRT oder nach Galilei berechnen, da bringst Du wieder keinem was bei. :roll: Das ändert aber nichts an der Tatsache, wenn man nach SRT (Lorentztransformation) rechnet, dass es sich schon bei unseren kleinen, gewöhnlichen Geschwindigkeiten immer eine andere Relativgeschwindigkeit zum Zielfahrzeug ergibt, je nach dem ob der Beobachter ruht oder ob er sich bewegt. Und das ist nun mal inkompatibel mit der SRT, die ja bekanntlich die Unabhängigkeit der LG von der Geschwindigkeit des Beobachters postuliert. Die SRT ist also raus. Pech.


Auch vom Wiederholen wird es nicht richtig.


Was soll da falsch sein?




Alles.
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