Laserpistolen im Weltall

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon galactic32 » Di 21. Jun 2011, 11:28

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:Erstaunlich! Müsste denn nicht lt. Postulat der SRT sich die Hintergrundstrahlung im Bezugssystem des Messgerätes isotrop ausbreiten?

Sie breitet sich auch isotrop aus.
Tatsächlich ?

Ist hier eine isotrope Ausbreitung der Einweglichtgeschwindigkeit gemeint?
Wie wurde das gemessen?

Übrigens die Temperaturverteilung ist aus einem anderen Grund gleichförmig, isotrop, für den als ruhend berechneten Beobachter.
Durch Bewegung des Meßinstrument's (Satelitten) alleine wird keine andere Temperaturverteilung beobachtet, gemessen.
Also die Rot-/Blau-verschiebung führt nicht zur Messung einer anderen "Temperatur" :geek:

Damit sollten auch Ernst & andere noch mal genauer beschreiben, was wie nicht mit der Eigenbewegung zusammenhängt.

Gruß
galactic32
 
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Hannes » Di 21. Jun 2011, 11:58

Hallo Roland !
Einstein hat überall geschrieben, dass die Lichtgeschwindigkeit invariant sei,


Woher hat er das gewusst?

Einstein hat überall geschrieben, dass die Lichtgeschwindigkeit invariant sei, wenn er „wusste“ dass der Dopplereffekt dieses widerlegen würde, hat er jedes Mal gelogen, wenn er schrieb oder sprach, dass die Lichtgeschwindigkeit invariant sei. Das ist einfach Tenor ihrer Aussage, und damit nennen Sie Einstein implizit einen Lügner. Das geht auch ohne dass Sie nun explizit das Wort Lüge schreiben.


Ein Gegenargument ist keine Bezichtigung einer Lüge.

Hannes
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Ernst » Di 21. Jun 2011, 12:48

Hannes hat geschrieben: Bitte versuche uns du den relativistischen Dopplereffekt aus deiner Sicht zu erklären. Ich habe schon versucht, diese Erklärung zu verstehen, es ist mir aber nicht gelungen.

Ganz vereinfacht:
In der SRT ist in jedem IS gleichsam ein ruhender Äther vorhanden. Daraus ergibt sich erstmal ein dem klassischen Ätherdopplereffekt vergleichbarer Einfluß mit Frequenzverminderung bei Entfernung der Quelle und Frequenzerhöhung bei Annäherung der Quelle.
Daneben gibt es in der SRT einen Einfluß, der aus der LT auf die bewegten Quellen resultiert.

Das ganze führt dazu, daß der relativistische Dopplereffekt mathematisch ähnlich dem im Äther ist. Allerdings mit radizierter Abhängigkeit und lediglich von der Relativgeschwindigkeit abhängig.

Gruß
Ernst
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Ernst » Di 21. Jun 2011, 13:03

Hannes hat geschrieben: Woher hat er das gewusst?

Er hat es nicht "gewußt". Er hat es postuliert. Weil mit diesem Postulat das Relativitätsprinzip mit den Maxwellschen Gleichungen kompatibel wurde. Die daraus resultierenden physikalischen Aussagen stimmen mit der Erfahrung überein.

Will man einen anderen theoretischen Ansatz kreieren, so muß man auf die gleichen physikalisch/mathematischen Aussagen kommen. Sonst ist das schon mal Murks.

Wenn man daher eine Äthertheorie oder Emissionstheorie oder irgendeine andere passend zur Erfahrung entwickeln will, so muß sich genau das mathematische Gerüst der SRT ergeben.
Die einzige Theorie, welche das bisher in etwa schafft, ist die LRT.

Gruß
Ernst
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Hannes » Di 21. Jun 2011, 13:12

Hallo Ernst !

In der SRT ist in jedem IS gleichsam ein ruhender Äther vorhanden. Daraus ergibt sich erstmal ein dem klassischen Ätherdopplereffekt vergleichbarer Einfluß mit Frequenzverminderung bei Entfernung der Quelle und Frequenzerhöhung bei Annäherung der Quelle.

WO entsteht die Frequenzänderung? Bei der Quelle oder beim Beobachter?

Das ganze führt dazu, daß der relativistische Dopplereffekt mathematisch ähnlich dem im Äther ist. Allerdings mit radizierter Abhängigkeit und lediglich von der Relativgeschwindigkeit abhängig.


Woraus schließt das Einstein und warum ? Der Satz ist so kompliziert, dass man einen Übersetzer braucht, auch dann, wenn man in der Terminologie bewandert ist. Den Satz müsste man noch genauer erklären.

Mit Gruß
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Hannes » Di 21. Jun 2011, 13:28

Hallo Ernst !
Er hat es nicht "gewußt". Er hat es postuliert. Weil mit diesem Postulat das Relativitätsprinzip mit den Maxwellschen Gleichungen kompatibel wurde. Die daraus resultierenden physikalischen Aussagen stimmen mit der Erfahrung überein.

Das heißt: Man weiß es bis heute noch nicht ?
Eine Aussage, dass ein und derselbe Lichtstrahl zu einem ruhenden und einem bewegten Beobachter gleichzeitig c ergibt, stimmt bis heute nicht.
Reine Annahme.
Siehe ruhendes und bewegtes Polizeiauto bei Lasermessungen.

Hannes
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Hannes » Di 21. Jun 2011, 14:06

Hallo Roland !
Sie haben sich sehr viel Mühe gegeben,Ihr Vorbild Einstein im besten Licht erscheinen zu lassen. Nur müsste man dazu mehr Zeit haben, alles genau zu lesen.

Es wäre aber noch viel besser, wenn Leute wie Sie bereit wären, eine Anpassung der SRT an die Physik des 21. Jahrhunderts mitzutragen.
Einstein war ein Kind seiner Zeit und kein Übermensch. Er hat sich selbst auch nicht so gesehen.

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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Ernst » Di 21. Jun 2011, 14:55

Hannes hat geschrieben: Eine Aussage, dass ein und derselbe Lichtstrahl zu einem ruhenden und einem bewegten Beobachter gleichzeitig c ergibt, stimmt bis heute nicht.
Reine Annahme.

Eine Annahme, in deren Folge die Welt so beschrieben werden kann, wie sie erfahren wird. Das ist ja erstmal das wichtigste.
Da kann man dann annehmen, daß die Annahme richtig war.
Wenn man mit anderen Annahmen zum gleichen Resultat gelangt, können auch diese Annahmen richtig sein.
Wichtig ist, was hinten raus kommt. ;)
Jedenfalls liefert die Annahme der Invarianz der LG richtige Ergebnisse bzgl. der Erfahrung. Solange es keine alternative Annahme mit gleicher Aussage gibt, gilt eben die SRT als Standard. Warum auch nicht?
Was wir hier tun ist nichts anderes als der Versuch, die SRT Ergebnisse mit anderen Annahmen zu erreichen. Leider bisher ohne durchschlagenden Erfolg.

Siehe ruhendes und bewegtes Polizeiauto bei Lasermessungen.

JL fachliche Aussagen sind wie alle von ihr nichts Wert.
Das Polizeiradar ist kompatibel mit SRT, Emitter, mitgeführten Äther, aber nicht mit wehendem Äther ala CMB.

Gruß
Ernst
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Ernst » Di 21. Jun 2011, 14:58

Hannes hat geschrieben: WO entsteht die Frequenzänderung? Bei der Quelle oder beim Beobachter?

Ein Dopplereffekt kann immer nur beim Beobac hter entstehen. Er ist so definiert.

Woraus schließt das Einstein und warum ? Der Satz ist so kompliziert, dass man einen Übersetzer braucht, auch dann, wenn man in der Terminologie bewandert ist. Den Satz müsste man noch genauer erklären.

Das und alles andere ergibt sich aus der Anwendung der LT, welche wiederum aus der Invarianz der LG folgt.

Gruß
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Hannes » Di 21. Jun 2011, 16:24

Hallo Ernst !
Ein Dopplereffekt kann immer nur beim Beobachter entstehen. Er ist so definiert.

Selbst der Erfinder des Dopplereffektes hat zum Ausdruck gebracht, dass der Effekt bei Sender UND Empfänger entsteht, je nachdem , wer bewegt ist.Hast du nicht Chiefs Formel für den Doppler-Effekt gelesen ?
Gerade diese Aussage oder Definition (von wem definiert?) halte ich für falsch.

Hannes
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