Veritatibus hat geschrieben: Das Licht braucht für den Abstand Erde/Mond dann ca. 2s.
ca. 1s
Gruß
Ernst
Veritatibus hat geschrieben: Das Licht braucht für den Abstand Erde/Mond dann ca. 2s.
Stimmt ihre These müssten sich somit die Laufzeiten des Lichts zwischen Erde und Mond in Abhängigkeit der Geschwindigkeit beider Körper zum Vakuum ändern.
Nehmen Sie es bitte nicht persönlich.
Hannes hat geschrieben: Aber eine Bewegung zum CMB müsste sich entlang der Sichtlinie Erde-Mond auswirken, wenn der CMB nur von einer Seite wirken würde.Wie Sie aber sicher wissen, kommt das Mikrowellensignal des kosmischen Hintergrundes von allen Seiten. Es kann daher keinen Einfluss auf die Lichtlaufzeit Erde-Mond haben, weil es von überall gleich wirkt.
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Smoot hat keine Geschwindigkeit gemessen.
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Er hat die Anisotropie der 3K Hintergrundstrahlung gemessen.
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Und der Bezugspunkt ist das Messgerät gewesen. Wie bei jeder Messung das Messgerät den Bezugspunkt bestimmt.
Sie sagen ja, Sie stehen hinter dem Relativitätsprinzip. Das bedeutet aber, es kann nicht unterschieden werden, ob sich die Quelle auf das Raumschiff zu bewegt, oder das Raumschiff auf die Quelle. Und beide Sichtweisen sind äquivalent. Ein Beobachter auf der Quelle sagt, das Raumschiff bewegt sich auf mich zu, die Frequenzverschiebung findet an dem Raumschiff statt. Ein Beobachter im Raumschiff sagt, die Quelle bewegt sich auf mich zu, die Frequenzverschiebung findet an der Quelle statt.
Harald Maurer hat geschrieben:Und wie kommt es, dass man mit größter Selbstverständlichkeit die Ausbreitung des CMB gegenüber der Erdbewegung als anisotrop erkennt, obwohl das lt. SRT gar nicht möglich sein dürfte, weil jede Lichtausbreitung in jedem Inertialsystem nur mit isotroper Ausbreitung gemessen werden könnte, weil das Postulat genau dies und nichts anderes aussagt? Demnach müsste auch der CMB von jedem Bezugssystem aus isotrop erscheinen! Das ist aber offenbar nicht der Fall!
Veritatibus hat geschrieben:Das Mikrowellensignal kann selber eh keinen Einfluss haben, es ist ja auch nicht der Äther oder das Vakuum, sondern soll nur ein ruhendes System in diesem definieren.
Vergleichbar mit dem Dopplereffekt bei sichtbarem Licht. Den gibt es in der SRT auch trotz konstanter LG. Man kann das sinngemäß auf den Dipoleffekt beim CMB übertragen. Die dortige "Rot- bzw. Blauverschiebung" entspricht eben in der SRT dem relativistischen Dopplereffekt und der ist kompatibel mit konstanter LG. Die "Farbtemperatur" des CMB ist anisotrop; die LG bleibt isotrop.
Woher wissen Sie was Einstein wusste? Kannten Sie Einstein persönlich?
Dann ist die Unterstellung, Einstein hätte gelogen sehr unsachlich.
Die Physiker sind bis auf Einstein auch alle Deppen, und so ist das bis heute keinem Aufgefallen. Aber Sie haben den Schnitzer von Einstein nun nach fast 100 Jahren ans Licht gebracht.
Harald Maurer hat geschrieben:Nein, hat er nicht. Hat er genau so wenig wie das Radargerät am Straßenrand, das ja auch keine Geschwindigkeiten misst, sondern den Doppler-Effekt auswertet und daraus die Geschwindigkeit berechnet. Genauso ist Smoot vorgegangen.
Harald Maurer hat geschrieben:Erstaunlich! Müsste denn nicht lt. Postulat der SRT sich die Hintergrundstrahlung im Bezugssystem des Messgerätes isotrop ausbreiten?
Harald Maurer hat geschrieben:Wie kann es denn kommen, dass die Strahlung anisotrop gemessen wird, obwohl sie sich im Ruhesystem des Messgeräts isotrop ausbreiten sollte? Hat hier Smoot gemessen, was Michelson messen wollte: nämlich die Anisotropie einer Lichtausbreitung aufgrund der Bewegung der Erde gegenüber einem Bezugssystem, in welchem die Lichtausbreitung isotrop erfolgt?
Harald Maurer hat geschrieben:Smoot hat zwei Tatsachen mit seiner Messung bewiesen: es gibt ein Bezugssystem, das als absolut ruhend anzunehmen ist, und eine Lichtausbreitung in diesem Bezugssystem wird aus einem bewegten Bezugs-(Mess)system als anisotrop festgestellt. Damit ist Einsteins Postulat hinfällig!
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