Laserpistolen im Weltall

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Harald Maurer » Mi 15. Jun 2011, 09:58

Veritatibus hat geschrieben:Sie haben schon Recht, wenn Sie schreiben, es lohnt sich nicht, mit bestimmten Personen hier auf einen Dialog einzulassen, weil diese ganz andere Ziele verfolgen. Das Verhalten einiger hier erinnert mich sehr an das eines Kassenclown, sachlich zum Thema kann er nichts beitragen, also versucht er krampfhaft witzig zu sein, und stört die Dialoge wo er kann. Hauptsache er findet auch einwenig Beachtung. Dass man mit einem kleinen Bildchen nicht die SRT falsifizieren kann, und das Postulat der Invarianz, sollte aber selbst dem größten Klassenclown bewusst sein. Da hier dieses provokative Klima Andersdenkenden gegenüber zumindest geduldet, wenn nicht gar gewünscht ist, wird man damit wohl leben müssen, wenn man hier schreibt. Warum man hier so ein Verhalten toleriert kann sicher hinterfragt werden, wird aber auch nichts ändern. Auch diese Dinge nun alle immer wieder aufzuzählen bringt nur die Beachtung für den Clown, nach der er sich so sehnt. Es ist wirklich wie in einer Gruppe Kinder, wie in einer Klasse, dort gibt es auch einen, der immer ganz laut ist, der sich für den coolsten und den witzigsten hält, der immer im Mittelpunkt stehen muss, der eine Traube anderer auf dem Pausenhof um sich braucht. Kommt nun ein Neuer in die Klasse und die Anderen fangen an mit dem zu Reden, dann bekommt der „Coole“ Angst um seine Rolle und er beginnt den Neuen mit allen Mitteln anzugreifen. Nichts anderes passiert hier. Wenn die Anderen sich hier zu einem Streit bewegen und aufstacheln lassen, ist das ihre Entscheidung. Jeder mit einwenig Grips wird die Qualität und den Zweck gewisser Beiträge schon erkennen können. Wie sie das Klima hier wollen können sie ja mitbestimmen. Entweder man albert rum und findet sich ganz cool und witzig, oder man nimmt an einem sachlichen Dialog teil. Die einen können das, die anderen eben nicht. So ist die Welt, so sind die Menschen und im Grunde ist das auch ganz gut so, macht das Leben auch spannend. Und mal ganz ehrlich, auch ich habe früher gelegentlich über den Klassenclown gelacht, was der wohl heute so macht, sicher hat er es sehr weit gebracht…;)


Und was hat nun dieses inhaltslose Geschwafel mit dem Thema "Laserpistolen im Weltall" zu tun?

Grüße
Harald Maurer
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon galactic32 » Mi 15. Jun 2011, 11:59

Chief hat geschrieben:
Artie hat geschrieben:...
Ich find das drollig, wie die sich selber für Mitlesende zum Narren machen und der Kritik einen Bärendienst nach dem anderen erweisen.
:lol:
Um dich nicht zum Narren zu machen erkläre uns wie sich die Lichtsphäre in allen Bezugssystemen symmetrisch um den Koordinatenursprung ausdehnt. Physikalisch und mathematisch geht das nicht, wie man hier unten sehen kann.
Bild

Artie hat geschrieben:In einem Programm, kann nur das drin stecken ,was der Programmier hineingetan hat. Deine Bildchen sind ein Beweis für rein gar nichts, sie sind maximal eine Hilfe zur Beschreibung. Die zeigen nicht an was ist, sondern das, was der Programmier absichtlich oder unabsichtlich eingetippt hat. Damit du verstehst, was ich meine: dein Bildchen ist falsch!
Wie oder wo wäre denn konkret der oder ein Unterschied zum "richtigen" Bildchen?
Ein ernsthafter Hinweis wäre mal ganz angemessen, braucht ja nicht gleich ein "Beweis" zu werden.
Veritatibus hat geschrieben:Dass man mit einem kleinen Bildchen nicht die SRT falsifizieren kann, und das Postulat der Invarianz, sollte aber selbst dem größten [...] bewusst sein.
Ähm, natürlich ist Chief's Bildchen eine wissenschaftlich absolut brauchbare Falsifikation Ihrer SRT oder Ihres Postulats der Invarianz.
Veritatibus hat geschrieben:sachlich zum Thema kann er nichts beitragen,
Kommt von Ihnen ziemlich überheblich und dreist rüber.
Wenn Sie keine "Antenne" für kurze und prägnannte Fundamental-Aussagen haben, und nichts fachliches angemessen entgegenzusetzen haben, überlassen Sie doch einfach das Diskutieren anderen mit ihm.
Veritatibus hat geschrieben:zu sein, und stört die Dialoge wo er kann.
Was Sie stört, stört einen anderen vielleicht weniger.
Schwerpunktmäßig geht es nicht um Dialoge eher um Multiloge, wo es wohl jedem zusteht etwas zum Thema beizutragen.

Chief hat geschrieben:
Veritatibus hat geschrieben:...Ein Proton verhält sich was seinen Impuls angeht nicht klassisch, wenn seine Geschwindigkeit gegen c geht...
Doch, es verhält sich voll klassisch wie Heaviside, Searle und Lorentz zeigen konnten. Der Impuls des Protons besteht aus 2 Anteilen. Ein Anteil ist identisch mit dem des Elektrons und hat sein Ursprung im mitbewegten elektromagnetischen Feld.
Läßt sich eine Aussage auch ohne dieses Pauschal-Wort "klassich" formulieren?

Gruß
galactic32
 
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Hannes » Mi 15. Jun 2011, 12:37

Hallo Veritatibus !
Ich würde mich hier einfach gerne sachlich weiter unterhalten zum Beispiel mit Hannes oder wer auch immer mag.

Ein sachlicher Dialog wäre auch nach meinem Geschmack.
Leider habe ich nicht immer genug Zeit, so ausführlich zu antworten, wie Sie es bevorzugen. Ich gehen daher immer geradewegs auf das Thema zu.
Mich hat vor einigen Tagen Fb... dankenswerterweise auf ein Mathematikproblem in meiner These hingewiesen.
Ich habe versucht, meine Mathematik zu korrigieren, wie ich ja auch ganz zu Beginn versprochen habe. An der Aussage ändert es natürlich nichts, aber manche können Mathematik besser als Deutsch. Ist auch eine Sprache.
Ich habe die These daher nochmals abgedruckt:

Ausbreitungsgeschwindigkeit elektromagnetischer Wellen und Impulse.

1.Elektromagnetische Wellen und Impulse breiten sich mit spezifischer Geschwindigkeit relativ zu einer Meßstrecke innerhalb von speziellen Lichtleitern aus, unabhängig von deren Bewegungszustand.
Als Lichtleiter ist jeder räumlich definierbare Lichtleiter zu verstehen.
c_spezifischer Lichtleiter= m/t = konstant
m= zurückgelegte Streck der Amplitude
t= Zeit

2. Bei Übertritt der elmag-Wellen oder Impulse von einem bewegten Lichtleiter zu einem anders bewegten Lichtleiter ändert sich deren Wellenlänge entsprechend der vektoriellen Bewegung der beiden Lichtleiter zueinander.
Lambda 1 : lambda 2= c/( c +- v) (vectoriell und richtungsabhängig.)
Lambda1 = Abstand zweier Amplituden vor Übertritt
Lambda 2= Abstand der Amplituden nach Übertritt
v= Relativgeschwindigkeit der bewegten Lichtleiter zueinander


Ich möchte Sie daher ersuchen, diese These zu falsifizieren.
Wenn Sie sie als falsch erkennen und begründen können werde ich nicht enttäuscht sein. So soll es doch mit jeder These möglich sein.
Ohne Falsifizierung ist anzunehmen, dass sie zumindest einmal nicht falsch ist.
Dass Sie das Rüstzeug dazu haben, setze ich voraus.

Mit Gruß
Hannes
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon galactic32 » Mi 15. Jun 2011, 13:21

Veritatibus hat geschrieben:
galactic32 hat geschrieben:Natürlich ist Chief's Bildchen eine wissenschaftlich absolut brauchbare Falsifikation Ihrer SRT oder Ihres Postulats der Invarianz.
Dann ist es ja unglaublich dass es solange gedauert hat, bis jemand die SRT falsifizieren kann.
Es ist schon sehr glaublich, daß der religiösifizierbare Teil der Bevölkerungen in völliger Ahnungslosigkeit gehalten werden kann.
Aber das wäre Massen-Psychologie ....

Daß Mitdenken Könnende die Widersprüchlichkeiten der SR-Hypothese instantan (auch 1905) erkannt haben, und also nichts lange gedauert hat, was die Eselei der SRT betrifft, davon geh ich dagegen eher aus.

Gruß
galactic32
 
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Hannes » Mi 15. Jun 2011, 16:29

Hallo Veritatibus !
Das würde also nur klappen, wenn v=0 ist. Beschreiben Sie doch bitte mal, was genau Sie ausdrücken wollen, soweit ich das verstehe, wollen Sie ein das Verhältnis der Amplituden mit dem Verhältnis aus c und der Geschwindigkeit gleichsetzten. Ich könnte mir vorstellen, dass ein konkretes Beispiel helfen würde, Sie zu verstehen.

Ein Stern bewegt sich relativ zur Erde.( + oder- v_Stern)
Im Spektrometer wird je nach Bewegung des Sternes rot-oder Blauverschiebung gemessen. lambda 1 ist die Wellenlänge des Lichtes in der Sternatmosphäre.
lambda 2 ist die gemessene Wellenlänge im Spektrometer auf der Erde
Aufgrund der Veränderung der Wellenlänge können wir die Geschwindigkeit der Sternbewegung genau messen.(das "wackeln" von Sternen mit Exoplaneten)
Das vom Stern ausgesandte Licht hat in der Sternatmosphäre bezogen auf die Erde c + - v _Stern. wenn es aber an der Erde ankommt, hat es nur mehr c. Das +-v hat sich in eine Wellenlängenänderung umgewandelt.(Doppler)
Jetzt ergibt sich die Frage, wo hat sich die Wellenlänge verändert? Bei Austritt aus der Sternatmosphäre in den Weltraum oder erst bei Eintritt in die Erdatmosphäre?
Wenn sich die Wellenlängenänderung bei Eintritt in den Weltraum ereignet hat,
ist das Weltraumvacuum als Lichtleiter zu betrachten.
Wenn sich die Wellenlängenänderung erst an der Erde vollzogen hat, hat sich das Licht vom Stern bis zur Erde mit c+-v_Stern ausgebreitet.
Was ist jetzt nach Ihrer Ansicht richtig ?
Mit Gruß
Hannes
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Ernst » Mi 15. Jun 2011, 20:32

Veritatibus hat geschrieben: λ_1 / λ_2 = c / (c ± v)

Das ist schon richtig: Es folgt aus der elementaren Gleichung für die Wellenausbreitung:

w = λ * f
λ = w / f

λ1 = u / f
λ2 = (u ± v) / f
λ1/λ2 = u / (u ± v)

Setzt man für u=c , so ergibt sich

λ1/λ2 = c / (c ± v)

Hannes erkennt nur nicht, daß diese Erkenntnis hunderte Jahre alt ist:

w = λ * f

Ich weiß gar nicht, wieviel Jahrhunderte oder gar Jahrtausende diese Weisheit bekannt ist.
Niemand auf der Welt will oder kann das "falsifizieren".

Gruß
Ernst
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Hannes » Do 16. Jun 2011, 07:37

Hallo Veritatibus !
Die Frequenzänderung hängt doch von der Geschwindigkeit ab, wenn ein Raumschiff der Lichtquelle entgegen beschleunigen würde, würde die Geschwindigkeit immer höher, und die Frequenzänderung würde zunehmen. Wo würde dann diese Frequenzänderung stattfinden, bei der Quelle oder beim Schiff? Das mal einfach als Frage in den Raum gestellt. Ansonsten gilt das Relativitätsprinzip, betrachten wir es von der Erde aus, bewegt sich die Quelle, betrachten wir es von der Quelle aus, bewegt sich die Erde. Haben wir zwei Beobachter, einen auf der Quelle einen auf der Erde können die sich nicht einigen, wer nun der bewegte ist. Es ist deswegen nicht eindeutig zu entscheiden, wer sich bewegt, und somit auch nicht wo die Frequenzänderung stattfinden.

An Ihrer Antwort kann ich genau erkennen, dass Sie sich mit der Frage noch nie auseinandergesetzt haben. Man kann nicht auf Anhieb alles wissen.
Die Gedankenexperimente mit Raumschiffen sind wohl sehr unterhaltsam, aber unrealistisch. Man kann Gedankenexperimente nicht überprüfen. Auch für das , was man selbst sagt,kann man nicht die Hand ins Feuer halten. Ich bevorzuge daher konkrete Beispiele und die liefert uns die Astronomie mehr als genug.Ich bitte Sie daher, wenn es Sie interessiert, sich mit der Materie zu befassen. Astronomie kann uns die Hinweise geben,was an der SRT richtig oder falsch sein kann. Gedankenexperimente sind Spielereien.
Es ist für Messungen im astronomischen Bereich nicht egal, wo ein Ereignis stattfindet,denn bei falscher Beurteilung kommt ein falsches Ergebnis heraus,das bei astronomischen Geschwindigkeiten und Entfernungen einen riesigen Fehler auslösen kann. Auf Erden ist der Fehler mit LG-Messungen vernachlässigbar.
Mit Gruß
Hannes
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Hannes » Do 16. Jun 2011, 10:11

Hallo Ernst !
λ1/λ2 = c / (c ± v)

Hannes erkennt nur nicht, daß diese Erkenntnis hunderte Jahre alt ist:

Freut mich, dass du mir zustimmst. Dass diese Erkenntnis schon mehr als 100 Jahre bekannt ist, weiß ich. Die Formel ist so zwingend,dass ich sie selbst zusammenstellen konnte.
Ich möchte dich um Eines bitten: Ich weiß nicht, wie ich meinen Computer auf Formelsprache umschalten kann. Ich bin daher gezwungen, jede Formel in Worten zu formulieren, was bei den Kollegen auf Unverständnis stößt.
Vielleicht kannst du mir einen Tipp geben, wie man den Computer umschalten kann.Meine Freunde und Bekannten befassen sich nicht mit Physik und wissen das nicht.

Mit Gruß
Hannes
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Hannes » Do 16. Jun 2011, 10:28

Hallo Veritatibus !
Die Konstanz von Licht gilt mit der SRT doch nur lokal in einem IS, haben wir Gravitationsfelder ist die Lichtgeschwindigkeit nicht mehr konstant. Aber das ist seit der ART bekannt.

Das, was Sie hier schreiben, erstaunt mich. Denn es ist genau das, was ich behaupte.Nur wird es von den meisten "Relativisten" nicht so verstanden
und in der SRT anders beschrieben.
Ich habe mich schon vor Jahren mit einem sehr guten Vertreter der RT unterhalten
und der hat auch zugegeben, dass die SRT nichts darüber aussagt, was bei Übergang von einem IS zum nächsten, bewegten IS mit der LG passiert.
Nach dem Übergang ist c wieder konstant.(zu dem neuen Lichtleiter)
Im lokalen IS, das ist für mich der "räumlich begrenzte" Lichtleiter , ist die LG nach meiner These auch konstant. Bitte lesen Sie meine These genau !
Das Problem entsteht erst bei Übergang der elmag.Wellen von einem bewegten Lichtleiter zum nächsten. Das ist der zweite Teil meiner These.
Ernst hat das haargenau erkannt.

Mit Gruß
Hannes
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Hannes » Do 16. Jun 2011, 11:03

Hallo Veritatibus !
Es geht also im Grunde hier nicht um die Invarianz oder die SRT es geht um das klassische Relativitätsprinzip. Führt man einen Absolutraum ein absolutes Bezugsystem ein, wird man das Relativitätsprinzip opfern müssen,

Ich kann in einen Raum auch ein relatives, bewegtes Bezugssystem einführen. Warum denn nicht ? Der Raum ist die Bühne, in der sich alles bewegt.
Gedankenexperimente beschreiben bestimmte Vorgange als vereinfachte Analogie. Und ich beschäftige mich seit über 30 Jahren mit der Astrophysik und auch mit der Astronomie.

Leider ist die Analogie oft zu stark vereinfacht und nur auf geozentrische Modelle zutreffend. So wie z.B das Zwillingsparadoxon. Es darf keinen "ruhenden " Zwilling geben.Oder können Sie mir sagen, zu welchem Bezugssystem der "ruhende " Zwilling "ruhen" soll? Alles bewegt sich im Universum, alles wirbelt durcheinander.
Hannes
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