Laserpistolen im Weltall

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Ernst » Mo 13. Jun 2011, 20:19

Bild
Highway hat geschrieben: Aber zu Punkt 2 habe ich ja einen Versuchsvorschlag gemacht und auch die (hoffentlich richtige) Formelei dazu geliefert.

Ist richtig überlegt und gerechnet. Daß man über eine Messung des Dopplereffekts über die drei Theorien SRT; Emitter, Äther richten kann, ist ja bekannt. Dazu kann man Deine Formel (9) verwenden:

vs= c - Δv / (f/fo-1)

Kennt man Δv und mißt f/fo und errechnet nach Deiner Formel ein vs (und macht das für viele verschiedene Fälle), so wäre Deine Ätherannahme bestätigt.

Nach der Emittertheorie würde eine Sendergeschwindigkeit im Äther nicht existieren: vs=0. Deine Gleichung wird dann zu

0= c - Δv / (f/fo-1)
f/fo=(c+Δv)/c

Das ist die Gleichung des Dopplereffektes beim Emitter. Mißt Du dies bzw. gleichbedeutend nach deiner Formel für alle Fälle stets vs=0, dann wäre die Emitterthese bestätigt.

Für den SRT Doppler müßtest Du bei Deiner Betrachtung ansetzen:

f/f0=sqr[(1-Δv/c)/(1+Δv/c)]

Das ergibt dann wieder eine andere Beziehung.

Gruß
Ernst
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Ernst » Mo 13. Jun 2011, 20:45

Highway hat geschrieben:wieder zurück aus dem Kurzurlaub?

War wieder viel zu kurz. Vorübergehende Zeitdilatation wäre da schon vorteilhaft. :)

Wo ist der Haken? Wieso wird's nicht gemacht?

Praktische Schwierigkeiten: Hohe Geschwindigkeiten erforderlich. Unabhängige Bestimmung der Relativgeschwindigkeit erforderlich. etc
Nach meiner Erinnerung hatte mal jemand die SRT Variante experimentell "bewiesen". Quelle ist mir aber entfallen, evtl. wars von Joachim Schulz zitiert, bin aber nicht sicher.

PS: Richtig erinnert: Hier ist der link:

http://www.relativitaetsprinzip.info/experimente/dopplereffekt.html

Gruß
Ernst
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Ernst » Mo 13. Jun 2011, 21:24

Highway hat geschrieben: Von der Progress aus wir die Frequenz und Relativgeschwindigkeit (via Doppler-Radar) gemessen.

Geht nicht. Wird beides nach demselben Verfahren gemessen, wirds ein Kreisverkehr. Die Messung der Relativgeschwindigkeit muß unabhängig von der Frequenzmessung erfolgen; etwa durch ein laaanges Maßband und Stoppuhren. Wo gibts so lange Rollbandmaße :)

Nee, es muß schon sowas in der Art der angegebenen Quelle sein.

Gruß
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Kurt » Mo 13. Jun 2011, 22:09



Hallo Ernst, was ist denn das für eine Bestätigung?

Würde für Licht der selbe Dopplereffekt gelten wie für Schall, so würden sich die Dopplereffekte für die beiden Lichtwellen genau aufheben und das Atom würde unabhängig von seiner Geschwindigkeit angeregt werden.


Wenn, so wie hier, die Atome durch eine Frequenz angeregt werden die erst durch Reflektion entsteht (Frequenzverdopplung), dann besteht keinerlei Spielraum der angeregten Atome für Bewegung.
Entweder sie bewegen sich nicht, oder sie werden nicht angeregt.

Die Behauptung das sie unabhängig ihrer Geschwindighkeit angeregt werden ist falsch.
Denn das ist nicht möglich.

Darum ist auch die darauf aufgebaute "Bestätigung" nicht legal, sie ist frei erfunden.
Wenn die Atome mit einer niedrigeren Frequenz angeregt werden dann müssen sie sich bewegen, und zwar so dass der Dopperfaktor passt.
Ansonsten bleibts dunkel.

Man nehme die "passende" Frequenz, -bestrahle- die Atomwolke, und siehe es leuchtet.
Gewiss, es leuchten die Atome die die richtige/passende Geschwindigkeit haben um in Resonanz gehen zu können.

Der ganze Gedankenfehler, und der taucht hier im Forum auch immer wieder auf, liegt darin begründet:

so würden sich die Dopplereffekte für die beiden Lichtwellen genau aufheben


Es gibt keine Dopplereffekte die irgendwelche Effekte machen/bewirken. Beim Dopplereffekt handelt es sich um eine reinrassige Aussage eines "Beobachters".

Es heben sich keine Effekte auf weil keine existieren.
Die Aussage -Doppler ist vorhanden- ist eine reine bezugsabhängige Aussage zu einem Messwert.
Sonnst nichts.
Jede weitergehende Annahme (z.B. "heben sich auf") ist auf Sand gebaut und bringt nur Falschvorstellungen hervor.
Siehe den Link.
Das ist der gleiche Vorstellungsfehler als der um die Wellenlänge.


Gruss Kurt
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Kurt » Mo 13. Jun 2011, 23:03

Chief hat geschrieben:
Maxwell:
„Welche Schwierigkeiten wir auch haben, eine konsistente Vorstellung der Beschaffenheit des Äthers zu entwickeln: Es kann keinen Zweifel geben, dass der interplanetarische und interstellare Raum nicht leer ist, sondern dass beide von einer materiellen Substanz erfüllt sind, die gewiss die umfangreichste und vermutlich einheitlichste Materie ist, von der wir wissen.“



Ein bisserl umgeschrieben.
..dass der interplanetarische und interstellare Raum nicht leer ist, sondern dass beide von einer nichtmateriellen Substanz, genannt Träger erfüllt sind, die gewiss die umfangreichste und vermutlich einheitlichste Substanz ist, von der wir nicht wissen wie und was sie ist.
Diese Substanz, deren Eigenschaften, sind immer Ortsabhängig.
Das ist in kleinem und im grossem Massstab zu sehen.
Die Gesamtmenge dieser Substanz, genannt -unsere All-, macht eine resonante Schwinung durch, die Allresonanz.
Darin gibt es Bereiche die sich gerade erweitern, Expansion, und Bereiche die komprimiert werden.
Einige Eigenschaften dieser Substanz kann man mit dem Begriff "Druck" Achtung in "", verdeutlichen.
Diese Substanz ist es auch die durch ihr Wirken, warsch. eine Art Taktung, die Eigenbeschleunigung der Materie, Gravitation genannt, erbringt.
Sie ist auch der Grundstoff aus der jedwede Materie aufgebaut ist.
Diese ist wiederum durch resonantes Schwingen in sich stabil.


Gruss Kurt
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Kurt » Di 14. Jun 2011, 08:02

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Es gibt keine Dopplereffekte die irgendwelche Effekte machen/bewirken. Beim Dopplereffekt handelt es sich um eine reinrassige Aussage eines "Beobachters".


Bekannte Dopplereffekte:


Hallo Highway, einen schönen guten Morgen nach diesem sehr aufschlussreichem Wochenende/Feiertagen!!

Sender und Empfänger sind relativ zueinander in Bewegung:
Jeder kennt diesen Dopplereffekt beim Schall.


Selbstverständlich!
Wenn du als Beobachter das Signal dass du, oder der Empfänger selber, empfängst bewertest, dann stellst du fest dass ein Unterschied zu dem Signal besteht das gesendet wird.
Und das heisst sich Dopplereffekt.


Die Länge des Signallaufweges ändert sich mit der Zeit:
Auch das kennen wir. Alle Laser- und Radarmessgeräte der Polizei funktionieren so. Sie sind gleichzeitig Sender und Empfänger, daher bewegen sich die beiden relativ zueinander nicht. Aber der Signallaufweg ändert sich.


Diesen Absatz versteh ich nicht, zerlege ihn mir bitte.

Dopplereffekt aufgrund von Gravitationsfeldern:
Dieser Dopplereffekt tritt auf, wenn sich Sender und Empfänger auf unterschiedlichem Gravitationspotenzial befinden. Also höher oder tiefer in einem Gravitationsfeld.


Und das ist reines Wunschdenken.
Wenn sich Sender und/oder Empfänger auf unterschiedlicher "Höhe" befinden dann sind sie unterschiedlichem "Trägerdruck"/Ortsfaktoren/umständen ausgesetzt.
Das bedeutet dass sie in unterschiedlichen Frequenzen schwingen.
Das hat mit Doppler nichts zu tun.

"Doppler" macht nichts, er bewirkt nichts, er verändert nichts, es handelt sich um eine reine Aussage zu Verhältnissen von Frequenzmessungen.
Kurt
 
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Hannes » Di 14. Jun 2011, 08:56

Hallo Veritatibus !
Nun läuft der Motor ohne Äther schon fast 100 Jahre, bisher gab es keine Ausfälle. Wer nun in die Box kommt, sollte schon mehr zu bieten haben, als die Aussage, euer Motor ist eine Lüge, der kann nicht laufen, ihr braucht da ein Teil das Äther heißt.

Dass der Motor bereits 100 Jahre laufen soll, ohne Ausfälle, stimmt eben nicht .
Der Motor stottert vor lauter Paradoxien und Vergewaltigungen der Maßeinheiten.
Sonst bräuchten wir keine Diskussionen.
Wir brauchen einen Lichtleiter, der garantiert, dass im Vacuum die LG den Wert
299792... km/sec erreicht und nicht schneller und nicht langsamer ist.
Wenn dieser Lichtleiter nicht da ist, kann die LG jeden beliebigen Wert erreichen,
wir wissen aber durch unzählige Experimente, dass das nicht der Fall ist.
Dieser Lichtleiter muss auch aufklären, warum an der Erdoberfläche die LG zur
Erde mit c gemessen^wird und nicht mit c+ v_Erbewegung.
Er muss aufklären, warum bei Messung von Sternbewegungen nicht c+- v_Sternbewegung gemessen wird, sondern eindeutig eine Spektralverschiebung
genau um diesen Wert.
Die Aussage der SRT, das sei eben so und nicht anders, ist keine zufriedenstellende Erklärung.Mit der mathematischen Darstellung der SRT kann man sich nicht zufrieden geben.

Ich bitte Sie daher nochmals, auf meine These eine Antwort zu geben.
Wenn Sie die These falsifizieren ist es mir lieber, als wenn sie sie ignorieren.

Mit Gruß Hannes
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Hannes » Di 14. Jun 2011, 10:45

Hallo Veritatibus !
Ich habe schon viele Antworten gegeben, keine macht Sie zufrieden, in den kurzen finden Sie nichts, die längeren sind zu lang. Sie haben ihre These hier schon öfter im Forum auf den Tisch gelegt:

Meine Meinung ist mit der laufenden Diskussion gewachsen.
Vergessen Sie bitte die von Ihnen angeführten Diskussionsbeiträge.
Ich bitte Sie, meine aktuelle These, ich führe sie nochmals an, zu falsifizieren.Sonst nichts.

Ausbreitungsgeschwindigkeit elektromagnetischer Wellen und Impulse.

1.Elektromagnetische Wellen und Impulse breiten sich mit spezifischer Geschwindigkeit relativ zu einer Meßstrecke innerhalb von speziellen Lichtleitern aus, unabhängig von deren Bewegungszustand.
Als Lichtleiter ist jeder räumlich definierbare Lichtleiter zu verstehen.
c_spezifischer Lichtleiter= m/t = konstant
m= zurückgelegte Strecke der Amplitude
t= Zeit

2. Bei Übertritt der elmag-Wellen oder Impulsen von einem bewegten Lichtleiter zu einem anders bewegten Lichtleiter ändert sich deren Wellenlänge entsprechend der vektoriellen Bewegung der beiden Lichtleiter zueinander.
Lambda 1+- lambda 2= m1/t+- m2/t vectoriell
Lambda = Abstand zweier Amplituden
m1/t oder m2/t= jeweilige vektorielle Geschwindigkeit der Lichtleiter zueinander

Bitte falsifizieren Sie diese These , sonst ist keine andere wortreiche Antwort notwendig.

Dass Sie kein unehrlicher Diskussionspartner sind, kann ich aus Ihrer folgenden Aussage erkennen:
Dass es etwas geben muss, das für die Übertragung von Licht verantwortlich ist, will nicht bestreiten.

Das Gleiche ist auch meine Aussage.
WORAUS dieses ETWAS besteht, ist eine zweite Frage.

Mit Gruß
Hannes
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Di 14. Jun 2011, 11:44

Hannes,

deine Theorie kann nicht stimmen denn
Hannes hat geschrieben: Lambda 1+- lambda 2= m1/t+- m2/t vectoriell

ist keine Gleichung. Links steht eine Strecke, rechts ein Geschwindigkeit.
fb557ec2107eb1d6
 
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Hannes » Di 14. Jun 2011, 11:49

Hallo fb !
Hannes hat geschrieben:
Lambda 1+- lambda 2= m1/t+- m2/t vectoriell
ist keine Gleichung. Links steht eine Strecke, rechts ein Geschwindigkeit.

Da ich meine These auch in Worten ausgedrückt habe, steht es dir frei, meine Mathematik zu korrigieren. Es kann mir nicht schaden, wenn mir ein besserer Mathematiker dabei hilft.

Mit Gruß
Hannes
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