Laserpistolen im Weltall

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Kurt » So 12. Jun 2011, 21:37

Veritatibus hat geschrieben:Sie können solange wie Sie wollen stur weiter fragen, Sie werden von mir keinen Link bekommen.


Das ist mir doch schon längst klar, woherdenn auch nehmen?

Geht das mit der Frage zur Rakete auch so (aus)?
Keine Antwort?

Achja, hier hab ich einen Link.

http://arxiv.org/pdf/physics/0609235v1

Welches Messprinzip wird hier angewandt?
Was ist ihre Aussage dazu, Licht ist invariant oder nicht?


Gruss Kurt
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Kurt » So 12. Jun 2011, 21:56

M.S hat geschrieben:
Veritatibus hat geschrieben:
P.S.: viel interessanter ist, was hier im Blog über Kurt Bindls steht: http://www.relativ-kritisch.net/blog/kr ... kurt-bindl

Roland


Guter Link.

Das einzige was mich an diesem Artikel stört, ist folgender Satz:
.....


Guter Link, find ich auch.
Das was wirklich interessant ist ist der letzte Kommentar.
Soll man sich daran stören oder als "ist eben die Realität" akzeptieren/abhaken?
Ist diese überall so?
War das schon immer so?
Wohl nicht, denn sonnst wären wir noch nichtmal bei der Banane.


Gruss Kurt
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Harald Maurer » Mo 13. Jun 2011, 02:00

Veritatibus hat geschrieben:Eben, um dieses Prinzip, dieses Postulat, genau das was Sie ja auch so vehement fordern:

Highway hat geschrieben:

Seit wann kann eine Koordinatentransformation physikalische Gesetzmäßigkeiten verändern? Physikalische Wirkprinzipien sollen sich durch Koordinatentransformation ändern? Niemals!

müsste man für die Gleichungen von Maxwell opfern, denn nur wenn man es opfert würde passen die Gleichungen. Ansonsten würde eine Koordinatentransformation, ein Wechsel von einem BS in ein anderes eine andere physikalische Beschreibung ein und desselben Ereignisses erfordern. Das war das Problem der Physik vor 100 Jahren. Genau das!


Die Maxwell-Gleichungen wurden für den Absolutäther erstellt. Dass sie ihre Form verändern, wenn man sie nach Galilei transformiert und das die Elektrodynamik experimentell nicht bestätigt, liegt am Doppler-Effekt, welcher bei einer im Äther bewegten Lichtquelle relativ zum Äther auftritt. Dieser Doppler-Effekt tritt übrigens auch in der SRT auf, denn die Ausbreitung der Sphären einer bewegten Lichtquelle erfolgt auch in der SRT so:
Bild
Wie man unschwer erkennen kann, sind die Geschwindigkeiten der Wellenfronten in Bezug zur Lichtquelle in und gegen die Bewegungsrichtung unterschiedlich. Dem wird der Maxwell-Formalismus aber nicht gerecht. Man müsste also diesen Doppler-Effekt in die Maxwell-Gleichungen einbeziehen - dazu müsste man aber die Relativbewegung der Lichtquelle zum Äther jeweils quantitativ kennen. Das ist aber durch die Kompensation dieses Effektes bei Sender und Empfänger nicht möglich, weil sich durch diese Kompensation eine im Äther bewegte Messanordnung von einer im Äther ruhenden Messanordnung nicht unterscheidet und kein Einfluss des Äthers auf Periodendauer und Frequenz erfolgt. Die Änderung der Periode und Frequenz am Sender hebt sich am Empfänger exakt wieder auf. Das führt dazu, dass von vornherein die Maxwell-Gleichungen in ihrer unveränderten Form in jedem Bezugssystem bewegungsunabhängig funktionieren - ohne dass man dazu das Postulat braucht. Denn die Elektrodynamik verhält sich wegen dieses Doppler-Kompensationseffektes in bewegten oder "ruhenden" Bezugssystemen völlig identisch, und die Maxwell-Gleichungen sind daher nicht a priori "relativistisch", sondern eigentlich nur unvollständig - obwohl das gar keine Rolle spielt.
Übersieht man diese Doppler-Kompensation, kommt es zu Problemen mit diesen Gleichungen, weil sie nach Galilei transformiert unterschiedliche Lichtgeschwindigkeiten ergeben und sich dies in der Elektrodynamik experimentell eben nicht nachweisen lässt. Die Wurzel der Lorentztransformation steckt demnach eigentlich in diesem Doppler-Effekt, der verhindert, dass sich die Elektrodynamik nach der veränderten Form der galileitransformierten Maxwell-Gleichungen richtet, wie sie sich für einen bewegten Beobachter ergeben müssten. Man erwartet daher, die Maxwell-Gleichungen müssten nach Transformation unverändert bleiben, und das schafft eben nur die Lorentztransformation. Der Grund dafür liegt aber nicht am Postulat und nicht an gedehnten Zeiten und verkürzten Räumen, sondern schlicht und einfach am Doppler-Effekt, der sich durch Bewegung im Äther abspielt.
Wie sehr sich die Physik durch den falsch verstandenen Formalismus der Maxwell-Gleichungen auf den Irrweg begeben hat, erkennt man an den vielen Ätherdrift-Versuchen, die aufgrund dieser Doppler-Kompensation misslingen müssen, wie z.B. beim Versuch von Champeney:
Bild
Champeney erwartete, dass Laufzeitunterschiede der Signale des Senders von S nach A, die bei der Bewegung der Anordnung gegen den Äther auftreten sollten, zu Frequenzänderungen bei A führen würden und in D registrierbar wären. Bei Rotation der Anlage müßten sich die Laufzeiten der Signale, d. h. ihr zeitlicher Signalabstand, ändern, und die in A durch D beobachtbaren Frequenzänderungen müssten der Laufzeit proportional sein.
Auch hier schlägt die Kompensation der Doppler-Effekte zu. Die Änderung des zeitlichen Signalabstands wird beim Empfang an A wieder aufgehoben und es gibt in keinem Fall und in keiner Lage eine Änderung der Frequenz! Das Ergebnis wäre auch nicht mit der Annahme einer Längenkontraktion erklärbar. Deshalb gilt dieses Versuchsergebnis heute neben dem Michelson-Morley-Versuch als Bestätigung der Einstein'schen Hypothese von der ,,Konstanz der Vakuumlichtgeschwindigkeit". Aber ganz zu Unrecht!

Gibt es nun einen Lichtäther im Sinne von Lorentz oder Maxwell im "Vakuum" des Weltraums? Sicherlich nicht. Es gibt eine einfachere Lösung des Rätsels. Der Raum des Weltalls könnte schlicht und einfach von einem elektromagnetischen Feld erfüllt sein. Elektromagnetische Wellen, aber auch die Materie selbst (!), sind dann Schwingungen dieses Feldes bzw. Schwingungen oder Vibrationen in diesem Feld. Einstein hat selbst eine Spur zu einer derartigen Lösung gelegt, indem er 1920 sagte:
Da nach unseren heutigen Auffassungen auch die Elementarteilchen der Materie ihrem Wesen nach nichts anderes sind als Verdichtungen des elektromagnetischen Feldes, so kennt unser heutiges Weltbild zwei begrifflich vollkommen voneinander getrennte, wenn auch kausal aneinander gebundene Realitäten nämlich Gravitationsäther und elektromagnetisches Feld oder - wie man sie auch nennen könnte - Raum und Materie.

Ist das universelle elektromagnetische Feld der Informationsträger für Materie und "Licht", in welchem sich sowohl die Energie als auch alle "Teilchen" induktiv bewegen, d.h. sich in der Abfolge von elektrischen und magnetischen Feldern manifestieren und sich durch diese Abfolge von Ort zu Ort übertragen, dann steht dem universellen em-Feld der Bewegungsbegriff nicht zu, da es selbst der Träger der Bewegung ist und daher keine Bewegung gegen dieses Feld erfolgt. Materie und Energie des Universums könnten daher gänzlich aus energetischen Informationen bestehen, die im em-Feld dem Lichte gleich nur weiter gereicht werden. Genau dies hat Einstein versucht, in einer Allgemeinen Feldtheorie zu beschreiben. Das hat er nicht geschafft, aber die moderne Quantenphysik ist nicht mehr sehr weit davon entfernt!

Dieser elektromagnetische Äther entspräche dann der Forderung Einsteins in seiner Rede 1920:
"Nach der allgemeinen Relativitätstheorie ist der Raum mit physikalischen Qualitäten ausgestattet; es existiert also in diesem Sinne ein Äther. Gemäß der allgemeinen Relativitätstheorie ist ein Raum ohne Äther undenkbar; denn in einem solchen gäbe es nicht nur keine Lichtfortpflanzung, sondern auch keine Existenzmöglichkeit von Maßstäben und Uhren, also auch keine räumlich-zeitlichen Entfernungen im Sinne der Physik. Dieser Äther darf aber nicht mit der für ponderable Medien charakteristischen Eigenschaft ausgestattet gedacht werden, aus durch die Zeit verfolgbaren Teilen zu bestehen; der Bewegungsbegriff darf auf ihn nicht angewendet werden."

Grüße
Harald Maurer
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Maxwell

Beitragvon rmw » Mo 13. Jun 2011, 07:12

M.S hat geschrieben:Wer ein Problem mit einem Postulat hat, muss beweisen dass es falsch ist.

Nicht zwangsläufig. Wenn jemand etwas postuliert was wie ein offensichtlicher Unsinn klingt dann darf man schon erwarten dass er dafür auch einen Nachweis erbringt.

M.S hat geschrieben:müsste man für die Gleichungen von Maxwell opfern,

Maxwell hat seine Gleichungen auf empirischen Wege gewonnen. Es gibt keinen zwangsläufigen Grund warum sie auch das Verhalten in zueinander bewegten Systemen gelten müssen.
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Kurt » Mo 13. Jun 2011, 07:20

Veritatibus hat geschrieben:Suchen Sie sich die Links zu den Experimenten selber, finden Sie keine, sind Sie eben unfähig dazu.


Sie sind ja wohl nicht unfähig die Links zu finden/zeigen.
Ist das zuviel verlangt, oder haben sie keine Zeit dazu?
Ein wenig der Zeit verwendet die sie für nutzlose Postings aufbringen würde doch sicherlich reichen um die Links zu zeigen.

Veritatibus hat geschrieben: Sie verhalten sich wie ein kleines Kind, das ganz einfache Tatsachen nicht verkraften kann.


Es ist schon etwas schwierig die Tatsache verkraften zu müssen dass ausgewachsene Menschen, nein, ein einziger davon, nicht in der Lage sind/ist auf eine einzige, ganz klar und unmissverständlich gestellte, im einfachsten Fall mit ja/nein beantwortbare Frage, keine Antwort geben können/kann!

Hier zur Erinnerung :

Besteht ein Unterschied in der Lichtlaufdauer wenn
- die Rakete zur Hintergrundstrahlung ruht
- die Rakete sich zur Hintergrundstrahlung bewegt



Veritatibus hat geschrieben:Diskutieren könnte ich das mit Menschen die in der Lage sind zu diskutieren.


Warum tun sie es dann nicht.
Oder sind sie der einzige der in der Lage ist mit ihnen zu diskutieren.


Gruss Kurt
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Kurt » Mo 13. Jun 2011, 08:10

Veritatibus hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Veritatibus hat geschrieben:
Suchen Sie sich die Links zu den Experimenten selber, finden Sie keine, sind Sie eben unfähig dazu.

Sie sind ja wohl nicht unfähig die Links zu finden/zeigen. Ist das zuviel verlangt, oder haben sie keine Zeit dazu? Ein wenig der Zeit verwendet die sie für nutzlose Postings aufbringen würde doch sicherlich reichen um die Links zu zeigen.

Meine Antwort war klar,


Wo haben sie denn auf die gestellte Frage geantwortet?

Zur Erinnerung, das ward gefragt.

Besteht ein Unterschied in der Lichtlaufdauer wenn
- die Rakete zur Hintergrundstrahlung ruht
- die Rakete sich zur Hintergrundstrahlung bewegt


Veritatibus hat geschrieben:Und wenn Sie dann ihre Frage das nächste mal stellen,


Hab ich oben schon gemacht, so wie angekündigt.
Wann kommt eine Antwort?

Veritatibus hat geschrieben:...ich glaube das Licht eine Longitudinalwelle ist?


Wer da unter der Liste steht, welche Liste? ich hab keine, brauch keine.
Ich -glaube- nicht dass Licht eine Longitudinalwelle ist,
Ich weiss dass Licht Druckänderungen im Medium sind die longitudinal weitergereicht werden.
Beweisen, nein, das wird mir wohl nicht so einfach gelingen.
Hab auch nicht behauptet dass ich Beweise hätte.
Wir könnten aber, wenn sie wieder an Technik interessiert sind (oder mal sind), in -Argumente- machen.
Das setzt aber voraus dass sie auch ein technisches Verständnis und Kenntnisse von den Naturvorgängen haben/mitbringen/einsetzen.

Gruss Kurt
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Nachweis

Beitragvon rmw » Mo 13. Jun 2011, 08:33

Veritatibus hat geschrieben:Offensichtlicher Unsinn ist recht einfach falsifiziert.

Nicht unbedingt. Wäre da nicht die zum Dogma gewordene RT würde wohl ein jeder die Invarinz der LG für völligen Unsinn halten. Da es sich um sehr hohe Geschwindigkeiten handelt ist es alles andere als einfach das Gegenteil zu beweisen. Es hat diese "Invarianz" in 100 Jahren aber auch noch niemand bestätigt.

Veritatibus hat geschrieben:Kann man so sehen, diskutieren Sie dazu mal mit Highway,

Es drängt Sie niemand auf meinen Einwand einzugehen, Sie können es auch gerne so stehen lassen.
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Kurt » Mo 13. Jun 2011, 08:35

Artie hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Wer da unter der Liste steht, welche Liste? ich hab keine, brauch keine.
Ich -glaube- nicht dass Licht eine Longitudinalwelle ist,
Ich weiss dass Licht Druckänderungen im Medium sind die longitudinal weitergereicht werden.

Klar, "Wissen" ohne Belege oder Begründungen.
Der korrekte Begriff wäre "Glauben", nicht "Wissen".


Was sag ich denn immer!
Man behauptet das Licht invariant gegenüber jedem Beobachter ist, egal wie er sich bewegt.
Beweisen, nein, ist nicht nötig.
"Beweise" gibts zwar zuhauf, nur zeigen, ja damit siehts schon mau aus.
Da siehts nicht nur mau aus, da gibts überhaupt nichts.
Nur Behauptung dass es welche gibt, vorzeigen ist aber nicht.

Also, nun du.
Zeig die Links wo die Beweise sind, zeig die Stellen wo die Messwerte sind, die Einrichtungen und Methoden mit denen die -Beweise- erbracht worden sind.
Zeigs halt her.

Auch an dich geht die Frage die Roland nicht beantworten kann.
Was meinst/sagst du, Unterschied in der Lichtlaufdauer bei der Rakete, ja oder nein?

Gruss Kurt
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon M.S » Mo 13. Jun 2011, 08:55

Kurt hat geschrieben:Auch an dich geht die Frage die Roland nicht beantworten kann.
Was meinst/sagst du, Unterschied in der Lichtlaufdauer bei der Rakete, ja oder nein?

Gruss Kurt


Deine Frage wurde beantwortet.
Dass du mit der Antwort nichts anfangen kannst/willst, ist dein Problem.

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass du mit dieser Vorgangsweise jemals auch nur eine
Prüfung/Schularbeit/Test in der Schule bestanden hast.
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Harald Maurer » Mo 13. Jun 2011, 08:59

Artie hat geschrieben:Das Zitat ist nicht von mir, obwohl ich diese Spitze gegen Harald auch für unangebracht halte.


Ich empfinde den Hinweis auf Schwarzenegger nicht als Spitze gegen mich. Gerade Arnold hat gezeigt, dass Hirn- und Muskelmasse in einem durchaus gesunden Verhältnis zueinander stehen können. Wer eine solche Karriere wie Arnold geschafft hat, steht wohl kaum für Spekulationen hinsichtlich einer Beziehung der Muskelmasse zur Intelligenz zur Verfügung. Das soll ihm zuerst mal einer nachmachen! Dass er einer meiner Jugendfreunde war, ist eine für mich durchaus erfreuliche Angelegenheit und erfüllt mich auch mit Stolz, weil ich es war,mit dem er diesen Sport überhaupt begonnen hatte - und die ersten Anleitungen für ein erfolgreiches Traning hat er von mir erhalten! Und der Spruch "Mens sana in corpore sano" hat schon etwas für sich...auch wenn er in seiner heutigen Interpretation nicht dem entspricht, was Juvenal seinerzeit damit ausdrücken wollte.

Zum Postulat Einsteins:
Ein Postulat ist von vornherein nicht beweisbar. Einstein nennt sein "Prinzip der konstanten Lichtgeschwindigkeit" selbst "Voraussetzung" und damit ist klar, dass dieses Prinzip nicht aus der Erfahrung stammt. Die Invarianz der LG ergibt sich erst aus dem Zusammenhang mit dem Relativitätsprinzip - auch dieses Prinzip ist grundsätzlich nicht beweisbar, kann sich aber zumindest auf die Erfahrungen stützen, die man bisher gemacht hat.
Auch die Annahme eines Äthers ist nichts anderes als ein Postulat. Es ist also nicht nachvollziehbar, wieso Relativisten hier nach einem Beweis rufen und selbst eine Theorie vertreten, die sich aus Unbewiesenem aufbaut. Theorien sind nie beweisbar und können bestenfalls widerlegt werden. Weder das Postulat noch der Äther sind bewiesen oder widerlegt. Experimente, die den Äther widerlegen könnten, gibt es nicht, weil alle diese Experimente auch andere Interpretationen zulassen und gerade im Fall des MM-Experimentes auch die Emissionstheorie oder die LET bestätigen bzw. sich für eine eindeutige Aussage gar nicht eignen.
Bis zur Etablierung der SRT war es in der Physik üblich, Theorien, die nach den Regeln der Logik absurde Aussagen liefern, sofort zu verwerfen. Seit der SRT ist das anders - nicht zuletzt deshalb, weil es die Relativisten im Negieren von Paradoxien zur unerreichten Meisterschaft gebracht haben. ;)
Wichtig ist das alles nicht. Was für jeden persönlich wichtig sein sollte ist wohl eher "Mens sana in corpore sano"! :)

Grüße
Harald Maurer
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