Laserpistolen im Weltall

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Kurt » Sa 11. Jun 2011, 18:31

Veritatibus hat geschrieben:Trotzdem noch einen schönen Samstagabend und Gruß


Und nicht vergessen!

Besteht ein Unterschied in der Lichtlaufdauer wenn
- die Rakete zur Hintergrundstrahlung ruht
- die Rakete sich zur Hintergrundstrahlung bewegt

Ja oder nein?

Worauf sich die Frage gründet ist weiter oben beschrieben.
Oder muss ich den Absatz nochmal einstellen?


Gruss Kurt
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon galactic32 » Sa 11. Jun 2011, 18:47

Artie hat geschrieben:...Es lassen sich ganz leicht Links finden, wo "geliefert" wurde.
...
Und was wo denn ?
Eine Interpretation?

Oder etwas mehr als nur halbwissenschaftlich verwertbares?

Gruß
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Kurt » Sa 11. Jun 2011, 18:53

Artie hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Genau so ist es geplant.
Genau so hab ich es schon mehrere Male durchgezogen.
Und all die Grossmäuler haben nichts zu Lieferndes gefundern.
Das ging soweit dass sogar behautet wurde dass geliefert wurde.
Und diese Behauptung konnten sie dann wiederum nicht untermauern.
Und das lässt sich alles nachlesen.
Wo das steht brauch ich wohl nicht explizit hinschreiben.


Meine Fresse Kurt....
Natürlich "willst du das nicht explizit hinschreiben", weil es nicht die Wahrheit ist.
Im Klartext: du lügst und reißt dein Maul zu weit auf.
Dein Verhalten ist im AC Forum sehr gut dokumentiert.
Es lassen sich ganz leicht Links finden, wo "geliefert" wurde.
Wenn geliefert wurde, dann wirst du kleinlaut und schaust dir die angegeben Quellen noch nicht mal an.
Tatsächlich hast DU noch nie "geliefert" sondern nur unsinnige Physikparodien verzapft.

Wenn es einen "Gott" der Physik gäbe, hätte er dich im Zorn erschlagen.


Na Artie, zeig halt her wos steht, wo die Messwerte/Protokolle/Versuche/Ergebnisse sind die die Invarianz beweisen.
Wo sind sie, wo!!
Es gibt keine weil so eine Behauptung nichts mit der Realität zu tun hat, also auch keine vorhanden sein können.
Ich hab kein Problem mit der Aussage dass Invarianz von Licht im Zusammenhang mit einer Theorie aus Vereinfachungsgründen angenommen wird.
Das ist dann auch klarzustellen.
Jedoch behaupten dass sie ja vieltausendfach bestätigt wurde, dann keinen einzigen Absatz vorweisen können, das ist schon happig.
Das bestätigt nur eins, all die behaupten dass es Bestätigungen gibt die sind einer Behauptung bindlings gefolgt/aufgesessen.

Ich warte immer noch darauf dass El_Cattivo darlegt wie denn seine Formel beim GPS die Invarianz beweist.
Er ist die Antwort schuldig geblieben.


Gruss Kurt
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon galactic32 » Sa 11. Jun 2011, 18:59

Kurt hat geschrieben:Ich warte immer noch darauf dass El_Cattivo darlegt wie denn seine Formel beim GPS die Invarianz beweist.
Er ist die Antwort schuldig geblieben.
Was, wie Artie ganz treffend anerwähnte, auch dokumentativ, für Mitlesende eindeutig so festgestellt werden kann.

Gruß
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Kurt » Sa 11. Jun 2011, 21:03

Veritatibus hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Besteht ein Unterschied in der Lichtlaufdauer wenn
- die Rakete zur Hintergrundstrahlung ruht
- die Rakete sich zur Hintergrundstrahlung bewegt

Wie das Experiment aufgebaut ist steht im Posting weiter oben.

Besteht nun ein Unterschied oder nicht!

Veritatibus hat geschrieben:
Sie werden das Licht von der Spitze in der Rakete immer mit v=c messen.


Sie sind doch sonnst nicht so schwer von Begriff.
Danach wurde nicht gefragt.

Es wurde gefragt nach:

Besteht ein Unterschied in der Lichtlaufdauer wenn
- die Rakete zur Hintergrundstrahlung ruht
- die Rakete sich zur Hintergrundstrahlung bewegt

Ob ein Unterschied in der Lichtlaufdauer besteht, ist die Frage, nichts anderes.


Gruss Kurt
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon galactic32 » Sa 11. Jun 2011, 21:13

Veritatibus hat geschrieben:Wer also glaubt den Unfug dass Licht eine „longitudinaler Druckunterschiedsweiterleitung in einem Medium“ ist? Wer? Sagen Sie mal Namen, das könnte man sicher gut zitieren, und wo sind die Experimente welche den Schwachsinn so bestätigen?
Ein konstruktives Diskutieren erkenne ich in solchen Aussagen nicht wieder.

Wozu sollten Physiker interessiert an Personen sein und nach "wer" fragen?
Was soll dieses Fragen Sie nach "Unfug" ?
Offensichtlich ist Ihnen an einem Interesse nach dem "wie" gar nicht gelegen.

Daß man Kurt'sche Aussagen nicht gleich auf eine wissenschaftliche Präzionswaage legen bräuchte, ist eigentlich schnell erkennbar.

Gruß
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Kurt » Sa 11. Jun 2011, 21:32

galactic32 hat geschrieben:
Veritatibus hat geschrieben:Wer also glaubt den Unfug dass Licht eine „longitudinaler Druckunterschiedsweiterleitung in einem Medium“ ist? Wer? Sagen Sie mal Namen, das könnte man sicher gut zitieren, und wo sind die Experimente welche den Schwachsinn so bestätigen?
Ein konstruktives Diskutieren erkenne ich in solchen Aussagen nicht wieder.

Wozu sollten Physiker interessiert an Personen sein und nach "wer" fragen?
Was soll dieses Fragen Sie nach "Unfug" ?
Offensichtlich ist Ihnen an einem Interesse nach dem "wie" gar nicht gelegen.

Daß man Kurt'sche Aussagen nicht gleich auf eine wissenschaftliche Präzionswaage legen bräuchte, ist eigentlich schnell erkennbar.


Manuel wurde mal als -Schmatzer- bezeichnet.
Das scheint auch auf @Roland zu passen.
Was bedeutet eigentlich der Name Roland im Urgermanien?

galactic32, ich (ver)suche seit langem einen Gesprächspartner zu finden der technisch in der Lage ist sich mit meinen Argumenten zu Licht/Funk auseinanderzusetzen.
Bisher hat sich keiner gefunden, auch hier nicht.
Einzig Dieter Heidorn ist da ein gutes Stück mitgegangen.
Es ist nicht leicht, es verlangt freies Denken und absolute Logikanwendung.
Gerade die Präzisionswaage verlange ich, und zwar die der Logik.

Gruss Kurt
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Kurt » Sa 11. Jun 2011, 21:35

Veritatibus hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Ob ein Unterschied in der Lichtlaufdauer besteht, ist die Frage, nichts anderes.

Die Lichtlaufdauer ergibt sich aus einer Strecke geteilt durch eine Geschwindigkeit und nun lesen Sie mal:

Veritatibus hat geschrieben:
Sie werden das Licht von der Spitze in der Rakete immer mit v=c messen.

Was glauben Sie ist v? Richtig eine Geschwindigkeit. Was glauben Sie könnte das für ihre Frage bedeuten, wenn die immer gleich c ist?

a) Die Lichtlaufdauer ist in beiden Fällen gleich
b) Die Lichtlaufdauer ist in beiden Fällen nicht gleich

Und was glauben Sie, ist äquivalent zu ihrer Frage a oder b?


Gruß Roland


P.S.: nun ist mir auch klar, warum Sie selber bei Google nichts finden können.



Es wurde gefragt nach:

Besteht ein Unterschied in der Lichtlaufdauer wenn
- die Rakete zur Hintergrundstrahlung ruht
- die Rakete sich zur Hintergrundstrahlung bewegt

Ob ein Unterschied in der Lichtlaufdauer besteht, ist die Frage, nichts anderes.


Gruss Kurt
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Harald Maurer » So 12. Jun 2011, 00:52

Kurt hat geschrieben:Besteht ein Unterschied in der Lichtlaufdauer wenn
- die Rakete zur Hintergrundstrahlung ruht
- die Rakete sich zur Hintergrundstrahlung bewegt

Ob ein Unterschied in der Lichtlaufdauer besteht, ist die Frage, nichts anderes.


Das ist eine sehr interessante Frage! Dem Postulat Einsteins nach darf kein Unterschied in der Lichtlaufdauer bestehen. Aber da hätte ich noch eine Zusatzfrage:
cmb_und_postulat.jpg
cmb_und_postulat.jpg (9.6 KiB) 5265-mal betrachtet

Smoot et al haben die "Absolutbewegung" unseres Planetensystems mit dem Cobe-Satelliten anhand der Doppler-Verschiebung der Hintergrundstrahlung (CMB) gemessen. Dabei wurde sowohl die Geschwindigkeit als auch die Richtung ermittelt.
Nun denken wir uns ein im CMB bewegtes Raumschiff, das vorne und hinten offen ist, sodass die Strahlung des CMB in das Raumschiff gelangen kann. Ein im Raumschiff angebrachter Detektor misst die von vorne und hinten eindringende Strahlung, und es besteht kein Grund, dass der Detektor nun die Strahlung nicht mit der Rot-Blau-Verschiebung messen würde. Hingegen dürfte die Strahlung von vorne und hinten angebrachten, mit dem Raumschiff mitbewegten Lichtquellen keinen Doppler-Effekt am Detektor zeigen! Getreu dem Postulat Einsteins dürfte sich das Licht innerhalb des Raumschiffs aber nicht unterschiedlich verhalten! Denn Einstein macht schon in seiner Arbeit 1905 im ersten Beispiel, in welchem ein Lichtstrahl von zwei zueinander bewegten Bezugssystemen gleich (dem Postulat entsprechend) gemessen wird, keinen Unterschied, woher der Lichtstrahl eigentlich kommt und schreibt nur von einem Lichtstrahl, ohne den Ort der Quelle zu nennen. Es ist also seinem Beispiel nach nicht relevant, wo sich die Lichtquelle befindet.
Das ergibt nun einen Widerspruch. Dem Postulat nach dürften sich die Lichtstrahlen im Raumschiff nicht voneinander unterscheiden. Es wäre aber nicht einzusehen, wieso der Detektor in der Mitte des Raumschiffs etwas anderes messen sollte, als zwei Detektoren jeweils am Anfang und Ende des Raumschiffs.
Mit der Emissionstheorie ergäbe sich der Widerspruch natürlich nicht! Aber der SRT nach ist das im Raumschiff erzeugte Licht unabhängig von den Quellen - wieso aber verhält sich dieses Licht nun anders als das von außen kommende? Und müsste nicht das von außen kommende, beurteilt im Bezugssystem des Raumschiffs, sich ganz gleich verhalten wie das innen erzeugte und ebenso keinen Doppler-Effekt zeigen wie das der mitbewegten Quellen???
Und zeigt es einen der Messung von Smoot entsprechenden Doppler - wieso macht es einen Unterschied, woher der Lichtstrahl kommt? Diesen Unterschied könnte die SRT schon deshalb nicht erklären, weil die Lichtquellen des CMB gar nicht mehr existieren! Es gibt demnach keine Relativbewegung gegen diese Lichtquellen, sondern eine Relativbewegung unmittelbar nur gegen das Licht des CMB und dieses verwaiste, quellenlose Licht stellt selbst kein Bezugssystem dar.
Auch mit der Äthertheorie ergibt sich kein Problem. Dann verhalten sich beide Lichtstrahlen im Raumschiff gleich, am Detektor kann das innen erzeugte Licht aber keinen Doppler-Effekt verursachen, weil dieser dann bereits an den Quellen entsteht und am Detektor kompensiert wird. Für die SRT ergibt sich aber ein Dilemma, denn beide Lichtstrahlen können dem Bezugssystem Raumschiff zugeordnet werden. Genau so etwas macht Einstein in seiner Arbeit 1905, in welcher ein Lichtstrahl sowohl vom ruhenden als auch vom bewegten BS als konstant postuliert wird und nicht festgestellt wird, dass der Ort der Lichtquelle eine Rolle spielt, sondern der Schluss folgt, dass die Gleichzeitigkeit relativ sei. Befindet sich die Lichtquelle aber im ruhenden System, hätten die Beobachter im bewegten System ohne weiteres die Möglichkeit, a la Smoots Messung den Doppler-Effekt festzustellen und die naheliegendste Annahme müsste dann sein, dass bezogen auf ihr System die LG nicht konstant bleibt.
Wenn die Messung von Smoot eine Relativbewegung gegen das Licht ergeben hat, heißt das, dass auch eine Relativbewegung des Lichts gegen den Cobe-Satelliten vorlag. Dann liegt aber auch eine von c abweichende Relativgeschwindigkeit des Lichts gegenüber dem Satelliten vor und das entspricht nicht dem Postulat!
Oder: wie löst man mit der SRT diesen Widerspruch?

Grüße
Harald Maurer
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Kurt » So 12. Jun 2011, 09:17

Harald Maurer hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Besteht ein Unterschied in der Lichtlaufdauer wenn
- die Rakete zur Hintergrundstrahlung ruht
- die Rakete sich zur Hintergrundstrahlung bewegt

Ob ein Unterschied in der Lichtlaufdauer besteht, ist die Frage, nichts anderes.


Das ist eine sehr interessante Frage! Dem Postulat Einsteins nach darf kein Unterschied in der Lichtlaufdauer bestehen. Aber da hätte ich noch eine Zusatzfrage:
cmb_und_postulat.jpg

Smoot et al haben die "Absolutbewegung" unseres Planetensystems mit dem Cobe-Satelliten anhand der Doppler-Verschiebung der Hintergrundstrahlung (CMB) gemessen. Dabei wurde sowohl die Geschwindigkeit als auch die Richtung ermittelt.


Die unbehandelten Bilder hab ich gesehen, auf einer grossen Leinwand, hier bei uns in der -zurückgebliebenen Oberpfalz-.
Sie haben mich beeindruckt, die Rot/Blau-Verschiebung war eindeutig erkennbar.

Harald Maurer hat geschrieben:Nun denken wir uns ein im CMB bewegtes Raumschiff, das vorne und hinten offen ist, sodass die Strahlung des CMB in das Raumschiff gelangen kann. Ein im Raumschiff angebrachter Detektor misst die von vorne und hinten eindringende Strahlung, und es besteht kein Grund, dass der Detektor nun die Strahlung nicht mit der Rot-Blau-Verschiebung messen würde. Hingegen dürfte die Strahlung von vorne und hinten angebrachten, mit dem Raumschiff mitbewegten Lichtquellen keinen Doppler-Effekt am Detektor zeigen!


Richtig!

Harald Maurer hat geschrieben:Getreu dem Postulat Einsteins dürfte sich das Licht innerhalb des Raumschiffs aber nicht unterschiedlich verhalten!


Wenn dieses Postzulat in einer Theorie gilt die nicht den Anspruch erhebt mit der Realität übereinzustimmen dann ist das OK.
Falls diese Theorie den Anspruch erhebt die reale Natur richtig zu beschreiben, ist diese unbrauchbar.

Harald Maurer hat geschrieben:Befindet sich die Lichtquelle aber im ruhenden System, hätten die Beobachter im bewegten System ohne weiteres die Möglichkeit, a la Smoots Messung den Doppler-Effekt festzustellen und die naheliegendste Annahme müsste dann sein, dass bezogen auf ihr System die LG nicht konstant bleibt.
Wenn die Messung von Smoot eine Relativbewegung gegen das Licht ergeben hat, heißt das, dass auch eine Relativbewegung des Lichts gegen den Cobe-Satelliten vorlag. Dann liegt aber auch eine von c abweichende Relativgeschwindigkeit des Lichts gegenüber dem Satelliten vor und das entspricht nicht dem Postulat!
Oder: wie löst man mit der SRT diesen Widerspruch?


Ist nicht zu lösen weil er erst aufgrund falscher Grundannahmen entsteht.


Dann liegt aber auch eine von c abweichende Relativgeschwindigkeit des Lichts gegenüber dem Satelliten vor


Da drängt sich sofort der fehlende Bezug, das Unklare in diesem Satz hervor.

eine von c abweichende

Wo ist die die nicht von c abweicht.
Wogegen ist dieses c bezogen.
Es muss gegen etwas bezogen sein denn sonnst hätte die Aussage "des Lichts gegenüber dem Satelliten" keinen Sinn.

Also scheint diese Aussage gegen einen vorhandenen Bezug gerichtet zu sein.

Und jetzt ist die Situation wo jeder etwas anderes sieht.
- ich sehe einen Absolutbezug
- ich sehe dahersausende Kügelchen
- ich sehe einen starren Äther
- ich sehe garnichts
- ich sehe wie sich die Zeit verwalkt
- ich sehe wie sich der Raum verwindet
- ich sehe wie das Licht von der Sendergeschwindigkeit abhängt
- ich sehe .....

Ich sehe, nein ich betrachte das was Fizeau festgestellt hat und versuch es ins Gedankengerüst einzubinden.
Und ich wäre dankbar dafür wenn da alle/viele mitgehen würden.

Licht wurde immer mit c gemessen, so wirds behauptet (so ist es auch).
Diese Messungen, die die auch verwertbar sind, fanden alle im "Labor" statt. also auf der Erdoberfläche.

Licht läuft Materieart/Zustand-abhängig durch Materie, Fizeau hat Wasser verwendet.
Wenn jetzt dieses Wasser direkt als Lichtträger fungieren würde dann könnte man damit das in ihm laufende Licht mitnehmen.
Es müsste eine Geschwindigkeitsdifferenz zu nicht bewegtem Wasser haben.
Ebenso müsste das auch für -mitgenommenes Vacuum- gelten.
Das geht nicht weil Vacuum ja nur einen Zustand beschreibt, die Abwesenheit von Materie.
Somit selber kein "Ding" ist.
Ein im Rohr mitgenommener Äther müsste aber sich so verhalten wie mitgenommenes Wasser.
Müsste, erwartete man, ist aber nicht.

Ist aber doch!!
Nur halt nur ein kleines Bisserl, ein ganz kleines, aber eben eine Mitnahme!

Darauf lässt sich aufbauen.
- Licht läuft auf der Erde, das zeigen alle Messungen, in jede Richtung gleich.
Licht, der Bezug fürs Lichtlaufen, ist also an die Erde angebunden

- der Bezug für im Rohr laufendes Licht ist nicht an das Rohr gebunden
- der Bezug für im Rohr laufendes Licht ist aber ein bisserl an das Rohr angebunden.

Was denn nun, entweder oder.
Nicht entweder/oder, sondern:

Das Lichtlaufen wird durch die Einwirkung von Materie festgelegt/bestimmt/beeinflusst.
Für das im Rohr laufende Licht gibt es einen Bezug direkt im Rohr, direkt da wo das Licht läuft.
Dieser Bezug setzt sich aus den Wirkungen zusammen/wird von ihnen bestimmt, die am Ort des Lichtes vorhanden sind.
Es ist also möglich diese zu bestimmen/zu berechnen/zu erkennen.

Wirkung jedes einzelnen BT's der Erde, Wirkung jedes einzelnen BT's der Rohrwandmasse.
Wirkung jedes einzelben BT's auf dem Mond, der Andromeda.
Die Wirkungen sind abhängig von den Umständen denen diese BT' ausgesetzt sind und deren Entfernung.

Lange Rede, kurzer Sinn:
Masse bestimmt/beeinflusst den Bezug fürs Lichtlaufen.

Gleich noch eine meiner -so spinnerten- Behauptungen-.
Die Rohrdicke beeinflussts die Lichtgeschwindigkeit bei "Fizeau".

Auf das Raketenbeispiel angewendet ergibt sich dass das Licht im Innern des Schiffes anders läuft als an den Spitzen.
Denn innen wirkt mehr Masse.
Und auch die Grundlage, also der Bezug, für die lokale Bezugsbildung bei den COBE-Dats kommt auf diese Art zustande.

Es mag derzeit noch unmessbar sein, ebenso wie das "eine Hohlkugel fällt.."
Aber wer weis, die Techniker, die "Handwerklichen", sind immer die die die entscheidenden Ideen haben, und auch einen Weg finden sie Wirklichkeit werden zu lassen.

Es würde mich echt freuen wenn sich eine Runde zusammenfinden würde die das mit Fizeau und der Bezugsbildung durch Masse durchredet, meinetwegen auch "durchstreitet".


Gruss Kurt
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