Harald Maurer hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:Besteht ein Unterschied in der Lichtlaufdauer wenn
- die Rakete zur Hintergrundstrahlung ruht
- die Rakete sich zur Hintergrundstrahlung bewegt
Ob ein Unterschied in der Lichtlaufdauer besteht, ist die Frage, nichts anderes.
Das ist eine sehr interessante Frage! Dem Postulat Einsteins nach darf kein Unterschied in der Lichtlaufdauer bestehen. Aber da hätte ich noch eine Zusatzfrage:
cmb_und_postulat.jpg
Smoot et al haben die "Absolutbewegung" unseres Planetensystems mit dem Cobe-Satelliten anhand der Doppler-Verschiebung der Hintergrundstrahlung (CMB) gemessen. Dabei wurde sowohl die Geschwindigkeit als auch die Richtung ermittelt.
Die unbehandelten Bilder hab ich gesehen, auf einer grossen Leinwand, hier bei uns in der -zurückgebliebenen Oberpfalz-.
Sie haben mich beeindruckt, die Rot/Blau-Verschiebung war eindeutig erkennbar.
Harald Maurer hat geschrieben:Nun denken wir uns ein im CMB bewegtes Raumschiff, das vorne und hinten offen ist, sodass die Strahlung des CMB in das Raumschiff gelangen kann. Ein im Raumschiff angebrachter Detektor misst die von vorne und hinten eindringende Strahlung, und es besteht kein Grund, dass der Detektor nun die Strahlung nicht mit der Rot-Blau-Verschiebung messen würde. Hingegen dürfte die Strahlung von vorne und hinten angebrachten, mit dem Raumschiff mitbewegten Lichtquellen keinen Doppler-Effekt am Detektor zeigen!
Richtig!
Harald Maurer hat geschrieben:Getreu dem Postulat Einsteins dürfte sich das Licht innerhalb des Raumschiffs aber nicht unterschiedlich verhalten!
Wenn dieses Postzulat in einer Theorie gilt die nicht den Anspruch erhebt mit der Realität übereinzustimmen dann ist das OK.
Falls diese Theorie den Anspruch erhebt die reale Natur richtig zu beschreiben, ist diese unbrauchbar.
Harald Maurer hat geschrieben:Befindet sich die Lichtquelle aber im ruhenden System, hätten die Beobachter im bewegten System ohne weiteres die Möglichkeit, a la Smoots Messung den Doppler-Effekt festzustellen und die naheliegendste Annahme müsste dann sein, dass bezogen auf ihr System die LG nicht konstant bleibt.
Wenn die Messung von Smoot eine Relativbewegung gegen das Licht ergeben hat, heißt das, dass auch eine Relativbewegung des Lichts gegen den Cobe-Satelliten vorlag. Dann liegt aber auch eine von c abweichende Relativgeschwindigkeit des Lichts gegenüber dem Satelliten vor und das entspricht nicht dem Postulat!
Oder: wie löst man mit der SRT diesen Widerspruch?
Ist nicht zu lösen weil er erst aufgrund falscher Grundannahmen entsteht.
Dann liegt aber auch eine von c abweichende Relativgeschwindigkeit des Lichts gegenüber dem Satelliten vorDa drängt sich sofort der fehlende Bezug, das Unklare in diesem Satz hervor.
eine von c abweichendeWo ist die die nicht von c abweicht.
Wogegen ist dieses c bezogen.
Es muss gegen etwas bezogen sein denn sonnst hätte die Aussage "
des Lichts gegenüber dem Satelliten" keinen Sinn.
Also scheint diese Aussage gegen einen vorhandenen Bezug gerichtet zu sein.
Und jetzt ist die Situation wo jeder etwas anderes sieht.
- ich sehe einen Absolutbezug
- ich sehe dahersausende Kügelchen
- ich sehe einen starren Äther
- ich sehe garnichts
- ich sehe wie sich die Zeit verwalkt
- ich sehe wie sich der Raum verwindet
- ich sehe wie das Licht von der Sendergeschwindigkeit abhängt
- ich sehe .....
Ich sehe, nein ich betrachte das was Fizeau festgestellt hat und versuch es ins Gedankengerüst einzubinden.
Und ich wäre dankbar dafür wenn da alle/viele mitgehen würden.
Licht wurde immer mit c gemessen, so wirds behauptet (so ist es auch).
Diese Messungen, die die auch verwertbar sind, fanden alle im "Labor" statt. also auf der Erdoberfläche.
Licht läuft Materieart/Zustand-abhängig durch Materie, Fizeau hat Wasser verwendet.
Wenn jetzt dieses Wasser direkt als Lichtträger fungieren würde dann könnte man damit das in ihm laufende Licht mitnehmen.
Es müsste eine Geschwindigkeitsdifferenz zu nicht bewegtem Wasser haben.
Ebenso müsste das auch für -mitgenommenes Vacuum- gelten.
Das geht nicht weil Vacuum ja nur einen Zustand beschreibt, die Abwesenheit von Materie.
Somit selber kein "Ding" ist.
Ein im Rohr mitgenommener Äther müsste aber sich so verhalten wie mitgenommenes Wasser.
Müsste, erwartete man, ist aber nicht.
Ist aber doch!!
Nur halt nur ein kleines Bisserl, ein ganz kleines, aber eben eine Mitnahme!
Darauf lässt sich aufbauen.
- Licht läuft auf der Erde, das zeigen alle Messungen, in jede Richtung gleich.
Licht, der Bezug fürs Lichtlaufen, ist also an die Erde angebunden
- der Bezug für im Rohr laufendes Licht ist nicht an das Rohr gebunden
- der Bezug für im Rohr laufendes Licht ist aber ein bisserl an das Rohr angebunden.
Was denn nun, entweder oder.
Nicht entweder/oder, sondern:
Das Lichtlaufen wird durch die Einwirkung von Materie festgelegt/bestimmt/beeinflusst.
Für das im Rohr laufende Licht gibt es einen Bezug direkt im Rohr, direkt da wo das Licht läuft.
Dieser Bezug setzt sich aus den Wirkungen zusammen/wird von ihnen bestimmt, die am Ort des Lichtes vorhanden sind.
Es ist also möglich diese zu bestimmen/zu berechnen/zu erkennen.
Wirkung jedes einzelnen BT's der Erde, Wirkung jedes einzelnen BT's der Rohrwandmasse.
Wirkung jedes einzelben BT's auf dem Mond, der Andromeda.
Die Wirkungen sind abhängig von den Umständen denen diese BT' ausgesetzt sind und deren Entfernung.
Lange Rede, kurzer Sinn:
Masse bestimmt/beeinflusst den Bezug fürs Lichtlaufen.
Gleich noch eine meiner -so spinnerten- Behauptungen-.
Die Rohrdicke beeinflussts die Lichtgeschwindigkeit bei "Fizeau".
Auf das Raketenbeispiel angewendet ergibt sich dass das Licht im Innern des Schiffes anders läuft als an den Spitzen.
Denn innen wirkt mehr Masse.
Und auch die Grundlage, also der Bezug, für die lokale Bezugsbildung bei den COBE-Dats kommt auf diese Art zustande.
Es mag derzeit noch unmessbar sein, ebenso wie das "eine Hohlkugel fällt.."
Aber wer weis, die Techniker, die "Handwerklichen", sind immer die die die entscheidenden Ideen haben, und auch einen Weg finden sie Wirklichkeit werden zu lassen.
Es würde mich echt freuen wenn sich eine Runde zusammenfinden würde die das mit Fizeau und der Bezugsbildung durch Masse durchredet, meinetwegen auch "durchstreitet".
Gruss Kurt