Roland und Invarianz von Licht

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Roland und Invarianz von Licht

Beitragvon Hannes » Di 7. Jun 2011, 11:41

Hallo Veritatibus !
Leider ist ihm oft seine Fantasie durchgegangen. Er eben ein Mensch wie wir alle.“ Würden Sie das sachlich finden, trägt das was zum Thema bei? Ist da nicht eine Stimmungsmache drin? Denken Sie doch mal bitte drüber nach. Eventuell verstehen Sie dann auch einige Reaktionen auf Beiträge von ihnen besser.

Es ist keine Schande, ein Mensch wie wir alle zu sein. Und wenn die Fantasie durchgeht, auch nicht. So humorlos zu sein, ist sehr strapaziös für den Gegenüber.

Mit Gruß
Hannes
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Re: Roland und Invarianz von Licht

Beitragvon galactic32 » Di 7. Jun 2011, 12:30

Jingle hat geschrieben:
Sie haben jetzt Gelegenheit allen Diskussionsteilnehmern die Invarianz zu erklären,so wie sie sich aus Ihrer Sicht darstellt.Warum braucht man eine invariante LG, wenn bereits erwiesen ist, dass in jedem Medium eine medienspezifische LG gemessen wird und dass sich die LG diesen Medien anpasst,auch wenn diese bewegt sind ? Nach Ihrer Aussage haben Sie die Invarianz verstanden. Also los !
Angeblich soll Einstein auf sein zweites Postulat gekommen sein, als er versucht hatte sich vorzustellen, was denn ein Beobachter sieht, der mit c neben einer em-Welle herfliegt:
Bild
Dieser würde einfach stehende, räumlich modulierte E- und B-Wellen sehen (die roten und blauen Wellen im Bild), welche jedoch keine gültige Lösung der Maxwell-Gleichungen sind.
Also mathematisch ausgedrückt würde der neben dem Lichtstrahl herfliegende Beobachter ein elektrisches Feld der Form:

(1) E(x)= e_y * sin(k*x)
Gegendarstellung:
Es wird etwas ähnliches wie ein mit c durch den abs. Äther reisendes Positron-Elektron-Paar zu vermuten sein.
Ein solches Feld wäre jedoch nicht wirbelfrei, wie vom Induktionsgesetz für stationäre Felder gefordert:
rot E = -dB/dt =! 0
(1) eingesetzt:
rot E = rot (e_y * sin(k*x)) = e_z * k * cos(k*x) <> 0 !
Die Nicht-Wirbelfreiheit ist so eine total unbegründete Behauptung!
Gegendarstellung: rot E = -dB/dt = 0
Zumal oben behauptet wird eine zeitlich "stehende" Struktur "sehen" zu können.
Also mit einer Änderung einer Größe in der "Zeit" ist doch gar nicht zu rechnen, dX/ðt = 0, und man sollte im Gegenteil von Wirbelfreiheit zwingend ausgehen!
D.h. zwei Beobachter, der stehende und der mit c nebenher fliegende, wären sich nicht einig über die Gültigkeit der Maxwell-Gleichungen für ein und dieselbe elektrische Feldverteilung. Das wäre ein Widerspruch mit dem Relativitätsprinzip, nach welchem die gleichen physikalischen Gesetze für beliebig inertial bewegte Beobachter gelten müssen.
Ähm, die die elektrodynamischen Feldgleichungen müssen genau obigen Sachverhalt Widerspruchsfrei beschreiben .
Sie beschreiben eine Feldänderung völlig logisch als eine Medium-Dichte-Ausbreitung.
Aus diesem Dilemma gab es nun zwei Auswege:
- entweder man fordert, dass die Maxwellgleichungen nur in einem ganz bestimmten, ausgezeichneten Bezugssystem, dem Äther, gelten.
Wurde nicht verstanden, was Maxwell mathematisch "rechnete"?
Quaternionen-mathematik ←→ Hamilton-Zahlen-Physik (Keine reinen Vektoren!) :?:

Gruß
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Re: Roland und Invarianz von Licht

Beitragvon galactic32 » Di 7. Jun 2011, 12:34

Veritatibus hat geschrieben:Gut ich setze mal weiter an. Die Wissenschaftler haben also damals festgestellt:

1. Die Newtonsche Mechanik ist Galilei-invariant
2. Maxwells Elektrodynamik ist nicht Galilei-invariant

Wenn es hierzu Fragen gibt, sollten die nun gestellt werden, das ist nämlich die Basis für die Invarianz.
Wären Sie so freundlich auf deutsch zu formulieren was "invariant" für ein Zauberbegriff sein soll?

Also: Was wollen Sie eigentlich physikalisch ausdrücken, wenn Sie schreiben:
1. Die Newtonsche Mechanik ist Galilei-invariant
:?:

Gruß
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Re: Roland und Invarianz von Licht

Beitragvon galactic32 » Di 7. Jun 2011, 12:42

Veritatibus hat geschrieben:Habe ich also eine elektromagnetische Welle, und fliege so neben der her, verrechne ich meine Geschwindigkeit mit der Welle und wenn ich mich mit c bewege, bekomme ich eben für meine eigene Geschwindigkeit in Bezug zum Licht (der elektromagnetische Welle) v = c – c = 0 raus. Ich sehe/messe also eine stehende Welle. Und das zerbröselte eben die Gleichungen der Elektrodynamik von Maxwells.
Ist doch wissenschaftlich nicht haltbar, was Sie hier schreiben.

Wieso sollte eine e⁻-dynamische Gleichung zerbröselt werden, wenn ich neben einer TEM-Welle reisend diese "Welle" relativ ruhend registriere?

Gruß
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Re: Roland und Invarianz von Licht

Beitragvon Hannes » Di 7. Jun 2011, 13:58

Wir kommen aus unterschiedlichen Räumen und sind sicher auch nicht im selben Alter. Da versteht man sich sicher nicht immer gleich richtig.

Niemand wird gezwungen, mit mir zu reden, weil ich ihm zu jung bin.
Und Ösis denken anders.
Hannes
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Re: Roland und Invarianz von Licht

Beitragvon M.S » Di 7. Jun 2011, 14:43

Hannes hat geschrieben:
Wir kommen aus unterschiedlichen Räumen und sind sicher auch nicht im selben Alter. Da versteht man sich sicher nicht immer gleich richtig.

Niemand wird gezwungen, mit mir zu reden, weil ich ihm zu jung bin.
Und Ösis denken anders.
Hannes


@veritatibus
Das ist zwar jetzt offtopic, aber trotzdem (bitte die folgende Aussage wertfrei auffassen):

Also, ich bin auch Österreicher und möchte eines klarstellen:
Ich habe noch keinen Österreicher kennengelernt, der sich selbst als Ösi bezeichnet.
Genausowenig wie sich z.B. ein Deutscher selbst als Piefke bezeichnen würde.

Ich will nur vermeiden, dass Sie Hannes als stellvertretend für die Österreicher einstufen.
Selbstverständlich gibt es auch in Österreich (viele) Menschen, die ungeachtet von Aussehen,Alter,Bildung usw. vorurteilsfrei diskutieren können und nicht gleich grundlos eingeschnappt (= "beleidigt") sind.
M.S
 
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Re: Roland und Invarianz von Licht

Beitragvon Hannes » Di 7. Jun 2011, 15:43

Hallo M.S.
Also, ich bin auch Österreicher und möchte eines klarstellen:
Ich habe noch keinen Österreicher kennengelernt, der sich selbst als Ösi bezeichnet
.
Ein kleines Bisschen Ironie kann doch nicht schaden.-
Ich will nur vermeiden, dass Sie Hannes als stellvertretend für die Österreicher einstufen.
Selbstverständlich gibt es auch in Österreich (viele) Menschen, die ungeachtet von Aussehen,Alter,Bildung usw. vorurteilsfrei diskutieren können und nicht gleich grundlos eingeschnappt (= "beleidigt") sind.

Eine leichte Abwehrreaktion wird doch erlaubt sein , wenn man angegriffen wird !
Mit Gruß
Hannes
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Re: Roland und Invarianz von Licht

Beitragvon Kurt » Di 7. Jun 2011, 19:14

M.S hat geschrieben:Also ich hatte über google keinerlei Probleme die gewünschten Informationen zu finden.
Was schliessen wir daraus?


Kurt hat geschrieben:Das ist gut, dann würde doch eine Kopie der Links oder der Suchbegriffe alles klarstellen.


M.S hat geschrieben:Einfacher wäre es, wenn du diese Kindergartenspielchen lassen würdest.

.(Wenn du jetzt noch fragst, wie das gemeint ist, dann kannst du dir gemeinsam mit J.L den Preis für den d..... Mitteleuropäer abholen.
Unglaublich.)


Hallo M.S.
Ich fühl mich schon ein bisserl wie der dümmste Mitteleuropärer.
Alle behaupten dass das mit der Invarianz von Licht gegenüber jedem Beobachter, ob bewegt oder nicht, stimmt.
Bestätigungen finde ich kleine, kann ich keine ergoooogeln.
Du sagst, Roland sagt, andere sagen, dass die Beweise massenhaft im Netz vorliegen, du dass du keinerlei Probleme hattest sie zu finden.
Zeigen kann sie mir aber keiner.
Soll ich einfach glauben ohne dass Beweise existieren?


Gruss Kurt
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