Roland und Invarianz von Licht

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Roland und Invarianz von Licht

Beitragvon Hannes » Mo 6. Jun 2011, 21:04

Hallo Highway !
Unabhängig von der Quelle im Vakuum würde ich sagen.

Darüber sind wir uns schon lange einig.
Man versuchte auch, die Bewegung der Erde gegen den Fixsternhimmel so zu messen.(nicht nur gegen den Aether wie bei MM)

Hannes
Hannes
 
Beiträge: 3201
Registriert: Do 1. Jan 2009, 01:56

Re: Roland und Invarianz von Licht

Beitragvon Kurt » Mo 6. Jun 2011, 21:51

Veritatibus hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Veritatibus hat geschrieben:
Erstmal immer schon freundlich bleiben. Meine Antwort war klar. Sie müssen mir schon sagen, ob Sie den Beobachter in der Rakete wollen und somit mitbewegen oder nicht. Das ist doch schon ganz klassische Physik, Das Bezugsystem in dem Sie messen, muss angegeben sein. Soweit klar?

Es wurde kein Beobachter festgesetzt. Unterhalb sind Beobachter die bei Bedarf einspringen. Es sind mehrere, und diese sind unbestechlich.
Was ist nun, dauert die Laufzeit bei bewegter Rakete länger als wie wenn sie stillesteht. Stillesteht ist dann wenn sie gegen die Hintergrundstrahlung ruht.

Mir ist nicht wirklich klar, was Sie wollen.


Eine klare Antwort

Veritatibus hat geschrieben:
Die LG wird in jedem BS mit c gemessen.


Kurt hat geschrieben:Sie haben geschrieben dass das hundertemal bestätigt ist, wo steht das, wo sind die Bestätigungsprotokolle oder Messwerte oder klare Hinweise?

Veritatibus hat geschrieben:Finden Sie im Internet, ich vermute mal, Sie können eine Suchmaschine eigenständig bedienen. Ich muss nun doch nicht auch für Sie noch Artikel suchen?


Wären sie so freundlich mir einen Link zu geben, ich find einfach nichts.
Danke.


Gruss Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21806
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Roland und Invarianz von Licht

Beitragvon Hannes » Mo 6. Jun 2011, 21:53

Veritatibus:
Und da ist es angekommen. Die Invarianz wurde nicht zur Rechenvereinfachung eingeführt. Und man braucht sie, egal wie schnell die Computer rechnen können. Auch hier gilt also erstmal, als Basis reicht nicht nur guter Wille. Die Dinge müssen verstanden werden, und gerade bei der Invarianz muss man verstehen, warum diese von den Physikern eingeführt wurde.

Sie haben jetzt Gelegenheit allen Diskussionsteilnehmern die Invarianz zu erklären,so wie sie sich aus Ihrer Sicht darstellt.Warum braucht man eine invariante LG, wenn bereits erwiesen ist, dass in jedem Medium eine medienspezifische LG gemessen wird und dass sich die LG diesen Medien anpasst,auch wenn diese bewegt sind ? Nach Ihrer Aussage haben Sie die Invarianz verstanden. Also los !
Hannes
Hannes
 
Beiträge: 3201
Registriert: Do 1. Jan 2009, 01:56

Re: Roland und Invarianz von Licht

Beitragvon Kurt » Mo 6. Jun 2011, 22:16

Hannes hat geschrieben:Veritatibus:
Und da ist es angekommen. Die Invarianz wurde nicht zur Rechenvereinfachung eingeführt. Und man braucht sie, egal wie schnell die Computer rechnen können. Auch hier gilt also erstmal, als Basis reicht nicht nur guter Wille. Die Dinge müssen verstanden werden, und gerade bei der Invarianz muss man verstehen, warum diese von den Physikern eingeführt wurde.

Sie haben jetzt Gelegenheit allen Diskussionsteilnehmern die Invarianz zu erklären,so wie sie sich aus Ihrer Sicht darstellt.Warum braucht man eine invariante LG, wenn bereits erwiesen ist, dass in jedem Medium eine medienspezifische LG gemessen wird und dass sich die LG diesen Medien anpasst,auch wenn diese bewegt sind ? Nach Ihrer Aussage haben Sie die Invarianz verstanden. Also los !
Hannes


Und die Beweise nicht vergessen.

Gruss Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21806
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Roland und Invarianz von Licht

Beitragvon Hannes » Di 7. Jun 2011, 05:34

Hallo Veritatibus !
Also einen freundlichen Imperativ, wie er in der Umgangssprache gang und gäbe ist, als unfreundlich zu bezeichnen, finde ich für unnötig.
Sie dürften mit der öterreichischen Umgangssprache noch nicht viel zu tun gehabt haben.

Hannes
Zuletzt geändert von Hannes am Di 7. Jun 2011, 07:15, insgesamt 1-mal geändert.
Hannes
 
Beiträge: 3201
Registriert: Do 1. Jan 2009, 01:56

Re: Roland und Invarianz von Licht

Beitragvon Hannes » Di 7. Jun 2011, 06:33

Hallo Diskussionspartner !
Ich habe versucht, meine Gedanken aus der Diskussion der letzten Zeit in Worte und Mathematik zu fassen:

Ausbreitungsgeschwindigkeit elektromagnetischer Wellen und Impulse.

1.Elektromagnetische Wellen und Impulse breiten sich mit spezifischer Geschwindigkeit relativ zu den speziellen Lichtleitern aus, unabhängig von deren Bewegungszustand.
Als Lichtleiter ist jeder räumlich definierbare Lichtleiter zu verstehen.
c_spezifischer Lichtleiter= m/t = konstant
m= zurückgelegte Streck der Amplitude
t= Zeit

2. Bei Übertritt der elmag-Wellen oder Impulse von einem bewegten Lichtleiter zu einem anders bewegten Lichtleiter ändert sich deren Wellenlänge entsprechend der vektoriellen Bewegung der beiden Lichtleiter zueinander.
Lambda 1+- lambda 2= m1/t+- m2/t
Lambda = Abstand zweier Amplituden
m1/t oder m2/t jeweilige vektorielle Geschwindigkeit der Lichtleiter zueinander

Ich möchte dazusagen , dass dies ein Entwurf ist und selbstverständlich noch präzisiert werden kann.Mathematikfehler sind eventuell zu korrigieren.

Mit Gruß
Hannes
Hannes
 
Beiträge: 3201
Registriert: Do 1. Jan 2009, 01:56

Re: Roland und Invarianz von Licht

Beitragvon Jingle » Di 7. Jun 2011, 08:50

Hallo zusammen,

ich greife nochmal meinen Beitrag von weiter oben auf, weil es m.E. gut aufzeigt, wie man auf die Invarianz von Licht gekommen ist.

Sie haben jetzt Gelegenheit allen Diskussionsteilnehmern die Invarianz zu erklären,so wie sie sich aus Ihrer Sicht darstellt.Warum braucht man eine invariante LG, wenn bereits erwiesen ist, dass in jedem Medium eine medienspezifische LG gemessen wird und dass sich die LG diesen Medien anpasst,auch wenn diese bewegt sind ? Nach Ihrer Aussage haben Sie die Invarianz verstanden. Also los !


Angeblich soll Einstein auf sein zweites Postulat gekommen sein, als er versucht hatte sich vorzustellen, was denn ein Beobachter sieht, der mit c neben einer em-Welle herfliegt:
Bild

Dieser würde einfach stehende, räumlich modulierte E- und B-Wellen sehen (die roten und blauen Wellen im Bild), welche jedoch keine gültige Lösung der Maxwell-Gleichungen sind.
Also mathematisch ausgedrückt würde der neben dem Lichtstrahl herfliegende Beobachter ein elektrisches Feld der Form:

(1) E(x)= e_y * sin(k*x)

feststellen (Vektoren werden fett notiert).

Ein solches Feld wäre jedoch nicht wirbelfrei, wie vom Induktionsgesetz für stationäre Felder gefordert:

rot E = -dB/dt =! 0

(1) eingesetzt:

rot E = rot (e_y * sin(k*x)) = e_z * k * cos(k*x) <> 0 !

D.h. zwei Beobachter, der stehende und der mit c nebenher fliegende, wären sich nicht einig über die Gültigkeit der Maxwell-Gleichungen für ein und dieselbe elektrische Feldverteilung. Das wäre ein Widerspruch mit dem Relativitätsprinzip, nach welchem die gleichen physikalischen Gesetze für beliebig inertial bewegte Beobachter gelten müssen.

Aus diesem Dilemma gab es nun zwei Auswege:

- entweder man fordert, dass die Maxwellgleichungen nur in einem ganz bestimmten, ausgezeichneten Bezugssystem, dem Äther, gelten.
- oder man fordert die universelle Gültigkeit des Relativitätsprinzips auch für die Maxwellgleichungen. Dies führt im nächsten Schritt zur Invarianz von Licht und schliesslich zur Lorentztransformation.

viele Grüsse
Tina
Jingle
 
Beiträge: 50
Registriert: Sa 28. Mai 2011, 08:48

Re: Roland und Invarianz von Licht

Beitragvon Hannes » Di 7. Jun 2011, 09:50

Hallo Veritatibus !
Hannes hat geschrieben:

Also einen freundlichen Imperativ, wie er in der Umgangssprache gang und gäbe ist, als unfreundlich zu bezeichnen, finde ich für unnötig.
Sie dürften mit der öterreichischen Umgangssprache noch nicht viel zu tun gehabt haben.

Da haben Sie sicher recht, ich war nur in meiner Jugend mal kurz in Österreich. Aber ich fand die Gegend sehr schön.

Freut mich, dass Sie den Imperativ verstanden haben: als freundliche Aufforderung.
Nicht nur die Gegend, auch die Menschen sind nicht so hektisch, wobei ich natürlich die Ballungszentren ausnehmen möchte.
Ich habe bei meinen Besuchen in Deutschland auch sehr angenehme Menschen getroffen.

Mit meinen Gedanken zur aktuellen Diskussion versuche ich, Mißinterpretationen und Gedankenfehler des Zeitgeistes um 1900 zu verstehen und einer Korrektur zuzuführen.
Dazu bin ich als Person allein viel zu wenig einflussreich, Da müsste ich schon eine "Kapazität" sein, um etwas zu verändern. Ein Gedankenanstoß kann trotzdem nicht schaden.

Noch eine Bemerkung zur Mathematik:Die Formeln, die im Forum präsentiert werden, sind relativ einfach und auch für mich voll verständlich. Ich musste leider nach dem Krieg meine Studien abbrechen, weil die wirtschaftlichen Verhältnisse zu schlecht waren.
Ich bevorzuge in der Diskussion lieber die sprachliche Erklärung, die brauche ich nicht ein zweitesmal interpretieren.
Mit Gruß
Hannes
Zuletzt geändert von Hannes am Di 7. Jun 2011, 10:17, insgesamt 3-mal geändert.
Hannes
 
Beiträge: 3201
Registriert: Do 1. Jan 2009, 01:56

Re: Roland und Invarianz von Licht

Beitragvon Kurt » Di 7. Jun 2011, 10:04

Veritatibus hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Wären sie so freundlich mir einen Link zu geben, ich find einfach nichts.

Es wäre freundlich wenn Sie selber suchen, wenn Sie sagen Sie finden nichts, dann suchen Sie nicht richtig. Das Web ist voll, und ich lasse mich hier nicht veralbern. Wenn Sie wirklich nicht in der Lage sind, dazu etwas zu finden, dann ist dass echt traurig.


Natürlich such ich selber, es gibt aber nichts zu finden.
Wie muss ich denn suchen damit ich das richtige finde?
Veralbern will ich sie doch nicht, sie haben aber geschrieben dass es hundertfache Bestätigung gibt.
Entweder bin ich nicht in der Lage zu finden, oder es gibt keine.
Nachdem angeblich das Web voll davon ist dürfte es für sie doch keinerlei Probleme geben mir ein paar Bestätigungen/Beweise zu zeigen.


Gruss Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21806
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Roland und Invarianz von Licht

Beitragvon Hannes » Di 7. Jun 2011, 10:10

Hallo Frau Tina !
Angeblich soll Einstein auf sein zweites Postulat gekommen sein, als er versucht hatte sich vorzustellen, was denn ein Beobachter sieht, der mit c neben einer em-Welle herfliegt:

Das zeigt, dass Einstein eine sehr rege Fantasie entwickelte.Leider ist ihm oft seine Fantasie durchgegangen.Er war eben ein Mensch wie wir alle .

Mit Gruß
Hannes
Hannes
 
Beiträge: 3201
Registriert: Do 1. Jan 2009, 01:56

VorherigeNächste

Zurück zu Relativitätstheorie

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 16 Gäste

cron