Jocelyne Lopez hat geschrieben:2. Das Messverfahren mit dem Licht, das die Relativgeschwindigkeit zwischen v1 und v2 durch eine einzige Zweiwegmessung direkt durch Abstandsänderung pro Zeiteinheit ergibt.
In der zweiten Methode wird die Physik nach Newton angewendet, d.h. das Emitterprinzip, wonach die LG relativ zur Quelle konstant ist. Für das Bezugssystem Laser (welches ja auch sinnvoll ist, da dort die Messung ausgewertet wird) ist das Ergebnis auch SRT kompatibel.
(Eine einzige Zweiwegmessung reicht natürlich nicht aus. Es müssen schon mindestens zwei ausgeführt werden.)
Anders bei Betrachtung des gleichen Vorganges aus der Sicht eines dritten Systems (das haben wir hier gerade behandelt); dort ergibt die SRT eine andere Relativgeschwindigkeit als die Klassik. Das haben wir Dir ja gerade erklärt. Die Klassik setzt an LG=c+v, die SRT setzt an LG=c.
Mit Deiner Aussage, Licht breitet sich nach Verlassen der Quelle unabhängig von der Bewegung der Quelle im Raum mit c aus, bedienst Du zweifelsfrei die SRT Variante und erhältst das von Jingle errechnete SRT Ergebnis. Damit stehst Du auf Seiten der SRT. Betriebsunfall.
Gruß
Ernst
