Laserpistolen im Weltall

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Ernst » So 5. Jun 2011, 21:10

Jocelyne Lopez hat geschrieben:2. Das Messverfahren mit dem Licht, das die Relativgeschwindigkeit zwischen v1 und v2 durch eine einzige Zweiwegmessung direkt durch Abstandsänderung pro Zeiteinheit ergibt.


In der zweiten Methode wird die Physik nach Newton angewendet, d.h. das Emitterprinzip, wonach die LG relativ zur Quelle konstant ist. Für das Bezugssystem Laser (welches ja auch sinnvoll ist, da dort die Messung ausgewertet wird) ist das Ergebnis auch SRT kompatibel.
(Eine einzige Zweiwegmessung reicht natürlich nicht aus. Es müssen schon mindestens zwei ausgeführt werden.)

Anders bei Betrachtung des gleichen Vorganges aus der Sicht eines dritten Systems (das haben wir hier gerade behandelt); dort ergibt die SRT eine andere Relativgeschwindigkeit als die Klassik. Das haben wir Dir ja gerade erklärt. Die Klassik setzt an LG=c+v, die SRT setzt an LG=c.

Mit Deiner Aussage, Licht breitet sich nach Verlassen der Quelle unabhängig von der Bewegung der Quelle im Raum mit c aus, bedienst Du zweifelsfrei die SRT Variante und erhältst das von Jingle errechnete SRT Ergebnis. Damit stehst Du auf Seiten der SRT. Betriebsunfall.

Gruß
Ernst
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Jocelyne Lopez » So 5. Jun 2011, 21:17

Ernst hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:2. Das Messverfahren mit dem Licht, das die Relativgeschwindigkeit zwischen v1 und v2 durch eine einzige Zweiwegmessung direkt durch Abstandsänderung pro Zeiteinheit ergibt.


In der zweiten Methode wird die Physik nach Newton angewendet, d.h. das Emitterprinzip, wonach die LG relativ zur Quelle konstant ist.

In der 2. Meßmethode wird gar keine Theorie angewendet, sondern nur die Abstandsänderung pro Zeiteinheit gemessen, falls Du den Unterschied zwischen einer Messung und einer Theorie erkennen kannst.

Diese Messung bestimmt die wirkliche Geschwindigkeit des Lichts in der Natur zwischen v1 und v2, unabhängig von jeglicher Theorie.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Jingle » So 5. Jun 2011, 21:20

Highway hat geschrieben:
Einfach zurückblättern, dann kommst du wieder auf Stand nach so ein paar Tagen Abwesenheit.


Hallo High,

in meiner Abwesenheit kann sich meine Rechnung erst recht nicht verändert haben, oder? Ich wüsste nicht, wo ich die SRT verwendet haben soll. Es sei denn, Sie kennen meine eigene Rechnung besser als ich. :roll:

viele Grüsse
Tina
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon galactic32 » So 5. Jun 2011, 21:30

Ernst→Jocelyne hat geschrieben:Mit Deiner Aussage, Licht breitet sich nach Verlassen der Quelle unabhängig von der Bewegung der Quelle im Raum mit c aus, bedienst Du zweifelsfrei die SRT Variante und erhältst das von Jingle errechnete SRT Ergebnis. Damit stehst Du auf Seiten der SRT. Betriebsunfall.
Schicke Dölmer-Argumenatton.

An Klassik ist nur Newton bekannt?
Und die Klassiker wußten nichts über Medien-Geschwindigkeiten über Ausbreitung von nichtmateriellen "Störungen"?
Unterschiede zwischen (klassischschem) Lorentz-Fitzgerald-Modell und Newton-Emitter-Modellvorstellungen existieren einfach nicht?

Jingle hat geschrieben: Ich wüsste nicht, wo ich die SRT verwendet haben soll
Die "SRT" bedient sich einer identisch unphysikalischen "Mathematik", Rechenmethodik.

Gruß
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Jingle » So 5. Jun 2011, 21:47

Chief hat geschrieben:
Du hast gar nix gerechnet sondern irgendwelche Zahlen - vermutlich nach Zufallsprinzip - zusammengesetzt.

Gruß


richtig - das nennt man ein "Beispiel" - vorgegeben übrigens nicht von mir sondern Frau Lopez. Sie können genauso gut mit Variablen rechnen und werden das gleiche Ergebnis erhalten. Veritatibus hat das ja anscheinend schon gemacht.

viele Grüsse
Tina
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Jocelyne Lopez » So 5. Jun 2011, 21:58

Jingle hat geschrieben:richtig - das nennt man ein "Beispiel" - vorgegeben übrigens nicht von mir sondern Frau Lopez. Sie können genauso gut mit Variablen rechnen und werden das gleiche Ergebnis erhalten. Veritatibus hat das ja anscheinend schon gemacht.


Nur, dass die Relativgeschwindigkeit zwischen denselben Objekten v1und v2 anders ausfällt nach der SRT als die Messung der tatsächlichen Lichtgeschwindigkeit durch Abstandsänderung pro Zeiteinheit es anzeigt. Was die Laserpistole anzeigt müssen wir schon anerkennen, das ist eine Messung und keine Theorie! Man soll Theorien nach den Ergebnissen von Messungen aufstellen, und nicht Messungen nach Theorien anpassen, oder?

Viele Grüße
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Jingle » So 5. Jun 2011, 22:06

Jocelyne Lopez hat geschrieben: Was die Laserpistole anzeigt müssen wir schon anerkennen, das ist eine Messung und keine Theorie! Man soll Theorien nach den Ergebnissen von Messungen aufstellen, und nicht Messungen nach Theorien anpassen, oder?


eben. Und die Laserpistole zeigt das relativistische Ergebnis an, wie meine klassische Rechnung einwandfrei zeigt. Sie gehen anscheinend davon aus, das 2. Postulat "verbiete", dass sich Laserstrahl und Objekt mit 550.000 km je Sekunde annähern dürfen.Da hat die SRT aber gar nix dagegen... ;)

viele Grüsse
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mo 6. Jun 2011, 06:03

Jingle hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben: Was die Laserpistole anzeigt müssen wir schon anerkennen, das ist eine Messung und keine Theorie! Man soll Theorien nach den Ergebnissen von Messungen aufstellen, und nicht Messungen nach Theorien anpassen, oder?


eben. Und die Laserpistole zeigt das relativistische Ergebnis an, wie meine klassische Rechnung einwandfrei zeigt. Sie gehen anscheinend davon aus, das 2. Postulat "verbiete", dass sich Laserstrahl und Objekt mit 550.000 km je Sekunde annähern dürfen.Da hat die SRT aber gar nix dagegen... ;)

Die SRT geht davon aus, dass c +/- v nach Galilei gilt??!! :shock:

Das ist mir völlig neu... Seit wann? Wo kann man es verbindlich nachlesen? Welche Autoren haben es dargelegt? Könnten Sie Zitate und Links posten, um Ihre Behauptung zu belegen?

Ich habe zum Beispiel Prof. Harald Lesch zitiert, der das Gegenteil behauptet... Hat er sich inzwischen offiziell korrigiert? :(

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon M.S » Mo 6. Jun 2011, 08:24

Jingle hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben: Was die Laserpistole anzeigt müssen wir schon anerkennen, das ist eine Messung und keine Theorie! Man soll Theorien nach den Ergebnissen von Messungen aufstellen, und nicht Messungen nach Theorien anpassen, oder?


eben. Und die Laserpistole zeigt das relativistische Ergebnis an, wie meine klassische Rechnung einwandfrei zeigt. Sie gehen anscheinend davon aus, das 2. Postulat "verbiete", dass sich Laserstrahl und Objekt mit 550.000 km je Sekunde annähern dürfen.Da hat die SRT aber gar nix dagegen... ;)

viele Grüsse
Tina


Verstehe ich das aber schon richtig, wenn ich schliesse, dass diese "Annäherung" immer unter 600.000 km (+- ein paar Zerquetschte) pro Sekunde liegen muss?.
M.S
 
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Re: Laserpistolen im Weltall

Beitragvon Jingle » Mo 6. Jun 2011, 09:43

M.S hat geschrieben:Verstehe ich das aber schon richtig, wenn ich schliesse, dass diese "Annäherung" immer unter 600.000 km (+- ein paar Zerquetschte) pro Sekunde liegen muss?.


Hallo M.S.,

die SRT macht - ebenso wie jede andere mechanische Theorie - keine Vorschriften darüber, wie schnell sich der euklidische Abstand zwischen zwei Objekten ändern darf. Die SRT macht lediglich Aussagen darüber, welche Koordinaten (x,y,z,t) verschieden bewegte Beobachter ein und demselben Ereignis zuordnen.

viele Grüsse
Tina
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