Expansion des Weltalls

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Expansion des Weltalls

Beitragvon Ernst » Fr 27. Mai 2011, 19:49

Kurt hat geschrieben:OK, verständlich. Jedoch nicht als realistisch anzunehmen.
Denn das würde Effekte geben die keine einzige Spektrallinie erhalten würde.
Diese würden bei -nahen- Quellen sehr beitbandig sein, bei fernen total ineinander verschwimmen.
Also eher was für die Akten.

Nee, nee. Die Wellenlängen sind lediglich größer geworden. Infolge der Varität des Effektes über der gesamten Sternoberfläche sind die ankommenden Spektrallinien verschwommen. Was auch beobachtet wird.
Es gibt keine andere ernstzunehmende These für die Rotverschiebung. Mit Ausnahme der expandierenden Raumzeit. Wenn Dir das besser gefällt, gut.

Gruß
Ernst
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Re: Expansion des Weltalls

Beitragvon Kurt » Fr 27. Mai 2011, 20:10

Ernst hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:OK, verständlich. Jedoch nicht als realistisch anzunehmen.
Denn das würde Effekte geben die keine einzige Spektrallinie erhalten würde.
Diese würden bei -nahen- Quellen sehr beitbandig sein, bei fernen total ineinander verschwimmen.
Also eher was für die Akten.

Nee, nee. Die Wellenlängen sind lediglich größer geworden. Infolge der Varität des Effektes über der gesamten Sternoberfläche sind die ankommenden Spektrallinien verschwommen. Was auch beobachtet wird.
Es gibt keine andere ernstzunehmende These für die Rotverschiebung. Mit Ausnahme der expandierenden Raumzeit. Wenn Dir das besser gefällt, gut.


Warum sollten mir zwei Dinge die nicht existieren besser gefallen!
Raum ist Nichts.
Zeit gibts keine, oder man nennt eine Zahl Zeit.

Die Spektrallinien sind breitbandiger weil die -unruhige- Oberfläche des Senders (Strernengas) v hat, darum Doppler herrscht.
Es würde keine Spekrallinien von einem weit entferntem Stern geben weil sich die unendlich vielen Geschwindigkeiten die da herrschen total vervielfältigt/verstärkt auf der Erde wiederfinden würden.
Wenn du schon den winzigen Unterschied der "Wellenerzeugung" als ausreichende Differenz nimmst was macht dann erst die Gasbewegung auf der Oberfläche des Sterns.
Spekrallinien gibts da bestimmt keine mehr.

Ich würde mich freuen wenn jemand auf meine Andenke zur Luftexpansion eingehen würde.
Denn dann wär eine Grundlage für weitere Überlegungen zur Rotverschiebung vorhanden.
Bisher komm ich nur auf Blauverschiebung.

Gruss Kurt
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Re: Expansion des Weltalls

Beitragvon Ernst » Fr 27. Mai 2011, 20:23

Kurt hat geschrieben:Wenn du schon den winzigen Unterschied der "Wellenerzeugung" als ausreichende Differenz nimmst was macht dann erst die Gasbewegung auf der Oberfläche des Sterns.
Spekrallinien gibts da bestimmt keine mehr.

Gasbewegungen und andere derartige Einflüsse sind stochastischer mittelwertbildender Art. Der Beschleunigungseffekt ist dagegen systematischer Natur und führt folglich zu einer systematischen Rotverschiebung.
Es gibt erstmal keine bessere Deutung der Rotverschiebung; ausgenommen die Urknallhypothese.
Wenn Du aber eine kennst, dann benenne sie. Luftexpansion allerdings laß mal lieber.

Gruß
Ernst
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Re: Expansion des Weltalls

Beitragvon Kurt » Fr 27. Mai 2011, 20:45

Ernst hat geschrieben:Luftexpansion allerdings laß mal lieber.


Warum denn, sie ist eine Analogie zu den Vorgängen im All.
Wenn ich die "Luft" verstanden habe dann kann ich auch etwas besser das All verstehen.


Guss Kurt
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Re: Expansion des Weltalls

Beitragvon Kurt » Fr 27. Mai 2011, 21:00

Ernst hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Wenn du schon den winzigen Unterschied der "Wellenerzeugung" als ausreichende Differenz nimmst was macht dann erst die Gasbewegung auf der Oberfläche des Sterns.
Spekrallinien gibts da bestimmt keine mehr.

Gasbewegungen und andere derartige Einflüsse sind stochastischer mittelwertbildender Art.


Ein Lichtereignis weiss nichts vom Nachbarn.
Darum kann es auch bei den angedachten Umständen keine Mittelwertbildung geben.
Entweder alle fürs ich allein oder keines.
Es müssten viel breitere Verschiebungen des Lichtes auftreten.
Ausserden dürfte es nicht zu Rotverschiebung, sondern zu Blauverschiebung kommen.
Denn wenn die Wellen länger werden dann ergibt das Blauverschiebung.
Denn mit der Länge gewinnen sie bei dieser Überlegung auch an Geschwindigkeit.
Das fällt aber flach weil es keine Wellen gibt.

Ernst hat geschrieben:Der Beschleunigungseffekt ist dagegen systematischer Natur und führt folglich zu einer systematischen Rotverschiebung.


Blauverschiebung müsste die Folge sein.
Zeig mir bitte mal mit Worten wie du dir das vorstellst.
Die "Welle" wird an verschiedenen, immer schneller bewegten Orten erzeugt und losgeschickt.
Weil das Ende der Welle schneller ist überholt es den Anfang.
Bei grösser werdender Entfernung käme das Ende immer schneller als der Anfang der Welle beim Beobachter an.
das würde eine immer grössere Blauverschiebung ergeben.
Naja, ich lass es, denn weder die Rot- noch die Blauverschiebung passt da ins Bild.
So ist es einfach nicht.

Ernst hat geschrieben:
Es gibt erstmal keine bessere Deutung der Rotverschiebung; ausgenommen die Urknallhypothese.


Nein, allein die Annahme eines oszillierenden Alls ist da wesentlich besser als die naive Urknallerei.
Da ist es kein Problem Rotverschiebung zu haben.
Aber das reicht auch noch nicht, denn neben der Expansion ergeben sich ja noch weitere zu überdenkende Umstände.
Bereits auf der Erdoberfläche sind diese Umständeänderungen zu sehen (Turmexperiment mit Atomem, Uhrengang usw.)
Und das versuch ich mit der "Luft über der Strasse" zu analogisieren.

Gruss Kurt
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Re: Expansion des Weltalls

Beitragvon Ernst » Fr 27. Mai 2011, 21:33

Kurt hat geschrieben: Ausserden dürfte es nicht zu Rotverschiebung, sondern zu Blauverschiebung kommen. Denn wenn die Wellen länger werden dann ergibt das Blauverschiebung.
Denn mit der Länge gewinnen sie bei dieser Überlegung auch an Geschwindigkeit.

Weil das Ende der Welle schneller ist überholt es den Anfang.
Bei grösser werdender Entfernung käme das Ende immer schneller als der Anfang der Welle beim Beobachter an.

So ist es einfach nicht.

Offenbar ist es nicht so einfach verständlich. Ist schon alles einfach. Man muß sich nur die Mühe machen, sich da reinzudenken. Da ist alles stimmig.

Längere Wellen bedeuten tiefere Frequenzen. Das nennt man Rotverschiebung.

Außerdem ist der Anfang der Welle schneller als das Ende. Der aussendende Punkt wird ja negativ beschleunigt. Daher die Wellenmlängenzunahme.

Oszillierende Welten gehören ins Kindermärchen als Anhang zum Urknall.

Gruß
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Re: Expansion des Weltalls

Beitragvon Kurt » Fr 27. Mai 2011, 22:00

Ernst hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben: Ausserden dürfte es nicht zu Rotverschiebung, sondern zu Blauverschiebung kommen. Denn wenn die Wellen länger werden dann ergibt das Blauverschiebung.
Denn mit der Länge gewinnen sie bei dieser Überlegung auch an Geschwindigkeit.

Weil das Ende der Welle schneller ist überholt es den Anfang.
Bei grösser werdender Entfernung käme das Ende immer schneller als der Anfang der Welle beim Beobachter an.

So ist es einfach nicht.

Offenbar ist es nicht so einfach verständlich. Ist schon alles einfach. Man muß sich nur die Mühe machen, sich da reinzudenken. Da ist alles stimmig.


Ich hab meine -schnellen- Gedanken hergeschrieben.

Ernst hat geschrieben:Längere Wellen bedeuten tiefere Frequenzen. Das nennt man Rotverschiebung.


Da sitzt du in dergleichen Gedankenfalle wie Highway beim MMI.
Die Wellenlänge ergibt sich aus nichts als zwei Werten.
Sie selber hat keinerlei Bedeutung weil sie nicht existiert.
Und wenn eine Welle, also das Rechenergebins aus Streckenüberwindung und Wiederholzustand, länger wird dann ist sie schneller unterwegs.
Das ergibt noch keine Frequenzänderung.
Und wenn ein Teil der Welle schneller unterwegs ist dann ergibt das, völlig unahängig von der Wellenlänge, Blauverschiebung.
Anders gehts nicht.
Die Welle für sich macht garnichts, sie existiert nichtmal.

Ernst hat geschrieben:Außerdem ist der Anfang der Welle schneller als das Ende. Der aussendende Punkt wird ja negativ beschleunigt. Daher die Wellenmlängenzunahme.


Es passt einfach nicht zusammen.
Denn die andere Hälfte, nein das andere Viertel, des Sterns wird dabei komplett unter den Teppich gekehrt.
Wir würden nur die sich auf uns zudrehende Teilseite sehen.
Und das müsste eine ganz starke Frequenzungleicheit ergeben.
Die Sonne wäre am Rand blau (grösste Geschwindigkeit und keine Differenzgeschwindigkeit innerhalb der Wellen), hätte breitbandiges Licht, würde im ersten Viertel immer roter werden (höchste Differenzgeschwindigkeit der Wellenerzeugerpunkte) , am Hochpunkt zu uns wieder blau, denn da hat sie wiederum keine Längenverändernde Differenzgeschwindigkeit bei der Wellenerzeugung, also werden diese auch nicht länger.
Naja, ich weiss nicht so recht.


Ernst hat geschrieben:Oszillierende Welten gehören ins Kindermärchen als Anhang zum Urknall.


Kindermärchen sind was schönes, sie haben immer einen realen Kern.
Der Urknall allerdings nicht, der besteht nur aus Phantasie.

Gruss Kurt
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Re: Expansion des Weltalls

Beitragvon Hannes » Sa 28. Mai 2011, 07:37

Hallo Ernst !
Das beruht auf der Annahme, dass lichtemittierende Atome auf der Oberfläche eines rotierenden Sterns der Zentripedalkraft ausgesetzt sind, und dies zu einer zum Zentrum gerichteten Beschleunigung abgestrahlter Photonen führt. Da diese Zentripedalbeschleunigung an allen Punkten der Oberfläche eines Sterns radial zum Zentrum gerichtet ist, könnte man annehmen, dass dies zu einer resultierenden Rotverschiebung des abgestrahlten Lichts führt.

Die Gedankengang der Emissionstheorie führt dazu, die Erzeugung von Photonen,das sind meiner Meinung nach Potentialänderungen des Elmag- Feldes
genau zu überdenken.
Wie stellst du dir die Wirkung eines "SCHWARZEN LOCHES" vor ?
Welcher Mechanismus führt dazu, dass dort kein Licht entweichen kann?
Oder wird vielleicht durch die enorme Schwerkraft gar kein Licht erzeugt, weil die Materieteilchen keinen Freiraum zum Schwingen haben ?
Auch die SRT gibt keinen Erklärungsansatz dazu.
Schwarze Löcher dürften nach der heutigen Meinung sehr wohl Himmelskörper sein (keine Singularitäten) mit allen Merkmalen wie räumliche Ausdehnung,
Drehimpuls,Gravitation etc.
Auch Wikipedia dürfte von der rein mathematischen Erklärung der SL abrücken.
Ich habe eigentlich keine festgefügte Meinung dazu, ich möchte nur mit dir darüber diskutieren.
Mit Gruß
Hannes
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Re: Expansion des Weltalls

Beitragvon Harald Maurer » Sa 28. Mai 2011, 08:24

Ernst hat geschrieben:Außerdem ist der Anfang der Welle schneller als das Ende. Der aussendende Punkt wird ja negativ beschleunigt. Daher die Wellenmlängenzunahme.


Das setzt ja die Annahme voraus, dass sich em-Wellen ballistisch verhalten. Kann man ja mit Teilchen machen - aber nicht mit Wellen! Außerdem ist mir nicht klar, was der "Anfang" der Welle und ihr "Ende" sein soll, denn das Ende eines Wellenzugs ist der Anfang des nächsten. Wenn also eine negative Beschleunigung wirken sollte, wirkt sie auf jede Amplitude gleichermaßen. Eine Wellenlängenzunahme ergibt sich dann allerdings nicht. Man könnte also nur mit ballistischen Teilchen argumentieren (wie es die Emissionstheorie doch vorgibt), dann allerdings bleibt die Frage, wo diese Teilchen einen Anfang und ein Ende haben sollten. Diese ad hoc Konstruktion von Pernes kann ich deshalb nicht nachvollziehen.

Grüße
Harald Maurer
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Re: Expansion des Weltalls

Beitragvon Ernst » Sa 28. Mai 2011, 19:09

Kurt hat geschrieben: Und wenn ein Teil der Welle schneller unterwegs ist dann ergibt das, völlig unahängig von der Wellenlänge, Blauverschiebung.
Anders gehts nicht.

Tut mir Leid, Kurt, Du hast das Prinzip nicht verstanden. Die Welle längt sich. Lange Welle=rot :!:

Denn die andere Hälfte, nein das andere Viertel, des Sterns wird dabei komplett unter den Teppich gekehrt.
Wir würden nur die sich auf uns zudrehende Teilseite sehen.
Und das müsste eine ganz starke Frequenzungleicheit ergeben.

Leider hast Du überhaupt nichts davon verstanden. Ich hatte es beschrieben und vorgerechnet. Auf der ganzen sichtbaren Sternenseite tritt eine negative Beschleunigung auf. Die gesamte sichtbare Fläche des Sterns erscheint rotverschoben.

Wenn du das nicht verstehen kannst, brauchen wir gar nicht weiter darüber reden.

Gruß
Ernst
Zuletzt geändert von Ernst am Sa 28. Mai 2011, 19:36, insgesamt 1-mal geändert.
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