Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mo 23. Mai 2011, 08:47

Kurt hat geschrieben:
Nein, du hast das Messprinzip beim MMi noch nicht ausreichend verstanden.
Einzig die Messungen die in einem Ruck, also innerhalb einer sehr kurzen Dauer, gemacht werden, sind aussagekräftig.

Okay, der „Ruck“, wovon Du sprichst und der Laufzeitdiffenzen darstellen soll, ist also optisch beobachtbar nur für eine kleine Dauer am Mittelfleck des Musters, ist das richtig?

Bild

Bei diesem bewegten Muster geht sowieso alles so schnell, dass es bei der Bewegung nicht möglich ist, irgendetwas auszumessen oder zu zählen, weder Ringe noch Breiten. :(

Wurde das Muster nur auf eine Wand projektiert oder wurde eine Reihe von fotographischen Momentaufnahmen des Musters auf einer Fotoplatte gemacht, sprich wurde das Muster durch Vergleich von fotographischen Momentaufnahmen gemessen?

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Mo 23. Mai 2011, 18:04

galactic32 hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:... sonnst würdest du nicht -in mehreren Duchgängen- Sommer- und Winterumstände vergleichen wollen.
Das geht nämlich nicht, denn die Messwerte können nicht -aufgehoben- werden.
Einzig die Messungen die in einem Ruck, also innerhalb einer sehr kurzen Dauer, gemacht werden, sind aussagekräftig.
Ab wann wäre die Dauer denn konkret zu lang?
Wohin "entfleuchen" also dann (wie ?) die Messwerte?


In die Unstabilität des Aufbaues.


Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Mo 23. Mai 2011, 18:14

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Nein, du hast das Messprinzip beim MMi noch nicht ausreichend verstanden.
Einzig die Messungen die in einem Ruck, also innerhalb einer sehr kurzen Dauer, gemacht werden, sind aussagekräftig.


-in einem Ruck- bedeutet dass die Messungen in -einem Zug- oder so, gemacht wird.
Denn die mechanische Stabilität ist nicht so gut dass man Mustervergleiche zwischen Sommer und Winter anstellen könnte.

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Bild

Bei diesem bewegten Muster geht sowieso alles so schnell, dass es bei der Bewegung nicht möglich ist, irgendetwas auszumessen oder zu zählen, weder Ringe noch Breiten. :(


Auch da lässt sich was ausmessen.
Filmen und langsam oder Bilderweise ablaufen lassen.

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Wurde das Muster nur auf eine Wand projektiert oder wurde eine Reihe von fotographischen Momentaufnahmen des Musters auf einer Fotoplatte gemacht, sprich wurde das Muster durch Vergleich von fotographischen Momentaufnahmen gemessen?


Es schaut eher nach einem Spielen an der Mikrometerschraube aus.
Kann aber auch eine (sich wiederholende) Zeitlupenaufnahme sein.
Technisch gibts da etliche Möglichkeiten.

Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Mo 23. Mai 2011, 18:31

Kurt hat geschrieben:
galactic32 hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:... sonnst würdest du nicht -in mehreren Duchgängen- Sommer- und Winterumstände vergleichen wollen.
Das geht nämlich nicht, denn die Messwerte können nicht -aufgehoben- werden.
Einzig die Messungen die in einem Ruck, also innerhalb einer sehr kurzen Dauer, gemacht werden, sind aussagekräftig.
Ab wann wäre die Dauer denn konkret zu lang?
Wohin "entfleuchen" also dann (wie ?) die Messwerte?
In die Unstabilität des Aufbaues.
D' accordia.
Damit wäre MMX auch für Dich wohl eher ein Vorversuch ein Probier-Ansatz zur Stabilität von Materie, zur Konstanthaltung von Winkeln und Abständen.

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Mo 23. Mai 2011, 20:30

galactic32 hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:... sonnst würdest du nicht -in mehreren Duchgängen- Sommer- und Winterumstände vergleichen wollen.
Das geht nämlich nicht, denn die Messwerte können nicht -aufgehoben- werden.
Einzig die Messungen die in einem Ruck, also innerhalb einer sehr kurzen Dauer, gemacht werden, sind aussagekräftig.

Ab wann wäre die Dauer denn konkret zu lang?
Wohin "entfleuchen" also dann (wie ?) die Messwerte?


In die Unstabilität des Aufbaues.


galactic32 hat geschrieben:D' accordia.
Damit wäre MMX auch für Dich wohl eher ein Vorversuch ein Probier-Ansatz zur Stabilität von Materie, zur Konstanthaltung von Winkeln und Abständen.


Im Sommer einjustiert und die Striche markiert.
Im Winter angeworfen und verglichen.
Naja, wer da wohl an ein brauchbares/aussagekräftiges Ergebnis glaubt!
Ich jedenfalls nicht.

Gruss kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Di 24. Mai 2011, 09:33

Highway hat geschrieben:
MM042.PNG


Frage:
Was willst du denn überhaupt mit deinem Bild aussagen?

Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Di 24. Mai 2011, 10:44

Kurt hat geschrieben:Im Sommer einjustiert und die Striche markiert.
Im Winter angeworfen und verglichen.
Naja, wer da wohl an ein brauchbares/aussagekräftiges Ergebnis glaubt!
Ich jedenfalls nicht.
Ja ganz richtig.

Also in der Hinsicht werden Messungen, systemmatische Fehler, ein wissenschaftliches Fundament eher schwächen.
Und leider wird sich so blauäugig zu viel in "Fach"-zeitschriften ausgedrückt.
Grade in MMX's Publikation, wird nur auf allwissend, unumstößlich "gemacht".
Statt sich und den Mitlesenden zumindest mal eine Stichwort-Tabelle an den Rand zu schreiben, was alles so aus Author's Sicht ignoriert wird !

Die Selbstkritikfähigkeit der Anhänger der Wissenschaft, ist so leider ein Fremdwort.

Bekommt so mancher Student allerdings sogar bewußt mit, wie sich da so eine Fehlerkurve beim Meßvorgang primitivst zurechtgelogen wird!
Und zu viele heulen dem Alphatier hinterher, lecken ihm das Schneuzchen,....
Die Dynamik eines Rudel's Humanoider auf Wissenschaft's-getue.

Da hat diese Menschheit, so mancher, der sein Verhalten ändern will, noch echte ganz einfache Chancen.
Sonst so bleibt's ein System, mit dem es sich ziemlich schnell aussterben läßt.
Wie ein wegfaulender Ast an einem Baum.

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Hannes » So 12. Jun 2011, 16:16

Hallo Highway !
offenbar sind auch noch andere Mitmenschen der Meinung, dass die Michelson Morley Interferometrie nicht in der Lage ist einen Äther festzustellen.

Ist schon lange meine Meinung, dass Interferometrie nicht dazu in der Lage ist.
Es gibt jetzt aber andere Methoden, die Wirkung eines Lichtleiters nachzuweisen.
Hannes
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Hannes » So 12. Jun 2011, 20:45

Highway hat geschrieben:
offenbar sind auch noch andere Mitmenschen der Meinung, dass die Michelson Morley Interferometrie nicht in der Lage ist einen Äther festzustellen.

Hannes hat geschrieben:
Ist schon lange meine Meinung, dass Interferometrie nicht dazu in der Lage ist.
Es gibt jetzt aber andere Methoden, die Wirkung eines Lichtleiters nachzuweisen.
Hannes

Chief ist ein sehr guter Fachmann, der auch die notwendige Literatur kennt. Da ist eine Diskussion sehr lehrreich.
So eine Diskussion oder besser: Meinungsaustausch, ist sehr angenehm und auch unterhaltsam.
Ich habe eher auf die Messungen zum Mond und zurück gedacht, wobei man den Abstand Mond-Erde trigonometrisch ermitteln kann.
Ich weiß, dass man mit einem Interferometer nur die Lichtgeschwindigkeit
innerhalb des Meßgerätes (egal, ob Vacuum, Luft, usw.)bezogen auf die Meßstrecke des Gerätes, messen kann.Was außerhalb des Meßgerätes vor sich geht, kann man nur annehmen.Wenn man die LG im Weltraum genau kennen möchte, müsste man
dort eine Meßstrecke aufbauen. Ist nicht unmöglich mit Satellitentechnik, ich weiß aber nicht, ob sich schon jemand die Mühe gemacht hat. Ausserdem glaubt man,Messungen nicht zu gebrauchen, weil man sowieso die invariante LG hat.
Wozu dann im Weltraum messen ?
Hannes
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Di 5. Jul 2011, 15:39

Veritatibus hat geschrieben:Hier ging es ja „heiß“ zur Sache. Schade dass es keine Einigkeit gegeben hat. Ich habe einen Artikel gefunden, zu einem Experiment welches ohne Spiegel auskommt, diese wahren ja wohl neben anderen Dingen hier ein Problem. Und es wurde ein „Null“ Ergebnis gemessen. Das Experiment hier ist sicher geeignet einen Äther oder eine Anisotropie des Lichtes zu messen. Somit ist das Experiment sicher ein recht kräftiges Argument für die Invarianz und gegen einen Äther.


Na das sind dann wohl schlagende Beweise zur Lichtinvarianz.

Die (nur behauptet und nie gemessene) Lichtinvarianz ist damit nicht beweisbar, auch nicht widerlegbar.
Auch nicht die Lichtgeschwindigkeit, auch kein c_constant.
Das was beweisbar ist ist das sich Licht so verhält als sei der Bezug für sein Laufen an die Erde angenagelt.
Und sobald die Einrichtung gegen diese bewegt wird, vorausgesetzt es gibt innen drin keine Mitkopplungen bei den Frequenzen, ergibt sich als Messergebnis dass das Licht sich mit c +/- v der Einrichtung, auf der Erdoberfläche bewegt.

Gruss Kurt
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