Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Hannes » Mi 11. Mai 2011, 11:33

Hallo FB557 !
Jetzt entwickelt sich schon etwas wie eine Diskussion, wobei ich aber die von dir angegebenen Arbeiten großteils kenne. Da aber eine These der anderen widerspricht,und keine Arbeit viel jünger als 100 Jahre ist, ist es unumgänglich,sich eigene Gedanken zu machen. Keine von dir angegebenen Thesen hat mit neuen Beobachtungsmethoden zu tun. Die Physik ist aber nicht stehengeblieben, wobei sich der Schwerpunkt von der theoretischen Physik eher auf neue Erkenntnisse auf dem Gebiet der Astronomie verlagert hat.Auch die Quantentheorie soll nicht vergessen werden.
Rückwärts zu blicken hat nur teilweise Sinn.Vorwärtsschauen ist besser,besonders wenn die zurückliegenden Erkenntnisse einander diametral widersprechen.
Wenn ich die SRT kritisiere,ist es hauptsächlich das Postulat der Invarianz, das in meinen Augen logisch inkonsistent und mathematisch falsch ist.
Die Invarianz ist für mich nur eine Notlösung, um eine konstante LG vertreten zu können.
Die Ausbreitung der elektromagnetischen Potentialänderungen ist eine Wellenfunktion und braucht daher ein Medium.
Die Quantentheorie gibt bereits Hinweise auf die Zusammensetzung eines solchen Mediums im scheinbar "leeren" Weltraum. Innerhalb einer Atmosphäre oder in flüssigen und festen Stoffen können auch andere Stoffe die Weiterleitung der elmag-Potentialänderungen übernehmen, sodass ein AETHER keine einheitliche Substanz sein muss.Den Gedanken eines "alles durchdringenden Aethers" (klassischer Aether) kann man ruhig als veraltet erklären. So einfach macht es uns die Natur nicht.
Ich wollte aber deine persönliche Meinung kennenlernen und nicht Hinweise auf
100 Jahre alte Thesen.Du wirst doch eine persönliche Meinung haben.Oder nicht ?
Mit Gruß
Hannes
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Mi 11. Mai 2011, 12:08

Hannes hat geschrieben:Hallo FB557 !
Jetzt entwickelt sich schon etwas wie eine Diskussion, wobei ich aber die von dir angegebenen Arbeiten großteils kenne. Da aber eine These der anderen widerspricht,und keine Arbeit viel jünger als 100 Jahre ist, ist es unumgänglich,sich eigene Gedanken zu machen. Keine von dir angegebenen Thesen hat mit neuen Beobachtungsmethoden zu tun. Die Physik ist aber nicht stehengeblieben, wobei sich der Schwerpunkt von der theoretischen Physik eher auf neue Erkenntnisse auf dem Gebiet der Astronomie verlagert hat.Auch die Quantentheorie soll nicht vergessen werden.

Keine der neuen Methoden bzw. Erkenntnisse der letzten 100 Jahre löst die von mir genannten und allgemein bekannten Widersprüche auf. Auch heute noch wird Aberration beobachtet. Deine Hypothese der Ausbreitung von Potentialänderungen in irgendwelchen hypothetischen Medien (Äther?) funktioniert damit heute genau so wenig, wie vor 110 Jahren. Ich erinnere an deinen Beitrag von gestern viewtopic.php?f=6&t=354&p=26391#p26391

Hannes hat geschrieben:So ist deine Vorstellung von Lichtgeschwindigkeit: c = konstant.
Keine Rede von unterschiedlicher LG in verschiedenen Medien und keine Rede von Mitnahme der Medien durch die Gravitation der Himmelskörper.
Ganz einfach c. So stellt sich der Anfänger c vor.
Du bist doch kein Anfänger ! In der Vacuumkammer des Meßgerätes MM hat
die LG den Wert c relativ zur Erdoberfläche.O K.
Wie ist es aber mit der LG auf der Oberfläche eines Planeten ?
Auch c relativ zur Erde oder relativ zum Himmelskörper ?
Dort ist der Denkfehler der SRT .!
Deine schöne Mathematik ist nur auf die Erdoberfläche bezogen.


Deine Hypothese funktioniert also nur dann, wenn dein hypothetisches Medium vollständig mitgeführt wird. Das widerspricht aber der beobachteten Aberration. Bei vollständiger Mitführung gibt es keine Aberration, etc. etc.


Hannes hat geschrieben:Wenn ich die SRT kritisiere,ist es hauptsächlich das Postulat der Invarianz, das in meinen Augen logisch inkonsistent und mathematisch falsch ist.
Die Invarianz ist für mich nur eine Notlösung, um eine konstante LG vertreten zu können.

Die Vakuumlichtgeschwindigkeit wird aber immer mit c gemessen (bisher, intensive Studien und Experimente werden ja gerade durchgeführt um Abweichungen der Lichtgeschwindigkeit zu finden um mit der Vereinheitlichung der großen Theorien vom Fleck zu kommen).

Hannes hat geschrieben:Die Ausbreitung der elektromagnetischen Potentialänderungen ist eine Wellenfunktion und braucht daher ein Medium.

Und warum? Dafür gibt es keinen zwingenden Grund. Nimm einmal an, die EM-Wellen wären als erste Wellen in der Natur entdeckt worden. Dann hätten sich danach alle den Kopf zerbrochen warum Schallwellen ein Medium benötigen und ob es nicht auch ohne geht (das ist zwar leichter experimentell zu belegen als umgekehrt, dass offenbar kein Medium für den Transport von EM-Wellen notwendig ist).
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Hannes » Mi 11. Mai 2011, 12:29

Hallo FB557 !
Deine Hypothese funktioniert also nur dann, wenn dein hypothetisches Medium vollständig mitgeführt wird. Das widerspricht aber der beobachteten Aberration. Bei vollständiger Mitführung gibt es keine Aberration, etc. etc.

Warum denn ? Nichts in der Natur ist 100 % ig !
Die Vakuumlichtgeschwindigkeit wird aber immer mit c gemessen (bisher, intensive Studien und Experimente werden ja gerade durchgeführt um Abweichungen der Lichtgeschwindigkeit zu finden um mit der Vereinheitlichung der großen Theorien vom Fleck zu kommen).

Die Vacuumlichtgeschwindigkeit wird mit c gemessen, weil sich die LG bei
Eintritt ins Vacuum dessen mediumspezifischer Geschwindigkeit anpasst.
Und warum? Dafür gibt es keinen zwingenden Grund. Nimm einmal an, die EM-Wellen wären als erste Wellen in der Natur entdeckt worden. Dann hätten sich danach alle den Kopf zerbrochen warum Schallwellen ein Medium benötigen und ob es nicht auch ohne geht (das ist zwar leichter experimentell zu belegen als umgekehrt, dass offenbar kein Medium für den Transport von EM-Wellen notwendig ist).

Die EM-Wellen sind unbestritten und deine Gegenfrage hat keinen logischen Hintergrund. Du musst erklären, nicht gegenfragen.

Mit Gruß
Hannes
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Mi 11. Mai 2011, 13:05

Hannes hat geschrieben:Hallo FB557 !
Deine Hypothese funktioniert also nur dann, wenn dein hypothetisches Medium vollständig mitgeführt wird. Das widerspricht aber der beobachteten Aberration. Bei vollständiger Mitführung gibt es keine Aberration, etc. etc.

Warum denn ? Nichts in der Natur ist 100 % ig !

Hannes, es ist deine Hypothese. Um das Nullergebnis des MMX zu erklären, behauptest du, dass das Medium (Äther?) mitgeführt wird. Deine Hypothese steht aber im Widerspruch zur Beobachtung der Aberration. Darum funktioniert deine Hypothese nicht. Mit einem "Warum denn?" ist das nicht gelöst.

Hannes hat geschrieben:Die Vacuumlichtgeschwindigkeit wird mit c gemessen, weil sich die LG bei
Eintritt ins Vacuum dessen mediumspezifischer Geschwindigkeit anpasst.

Ja, das ist deine Hypothese, die nicht funktioniert (siehe Widerspruch mit Aberration).

Hannes hat geschrieben:Die EM-Wellen sind unbestritten und deine Gegenfrage hat keinen logischen Hintergrund. Du musst erklären, nicht gegenfragen.

Nein, muss ich nicht. Bzw. musst du zuerst deine Behauptung erklären. Ist ja schließlich deine Hypothese, nicht meine. Du behauptest:
Hannes hat geschrieben:Die Ausbreitung der elektromagnetischen Potentialänderungen ist eine Wellenfunktion und braucht daher ein Medium.

Wenn du die Behauptung aufstellst, dass EM-Wellen ein Medium benötigen, dann musst du das begründen, nicht ich. Bislang hat sich ein solches Medium nicht finden lassen. Die Theorie der EM-Wellen (Maxwellsche Elektrodynamik) funktioniert jedoch exzellent ohne Medium. Wofür wird das Medium also benötigt?
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Hannes » Mi 11. Mai 2011, 16:01

Hallo FB557 !
Und warum? Dafür gibt es keinen zwingenden Grund. Nimm einmal an, die EM-Wellen wären als erste Wellen in der Natur entdeckt worden. Dann hätten sich danach alle den Kopf zerbrochen warum Schallwellen ein Medium benötigen und ob es nicht auch ohne geht (das ist zwar leichter experimentell zu belegen als umgekehrt, dass offenbar kein Medium für den Transport von EM-Wellen notwendig ist).

Die Behauptung geht von dir aus. Du schreibst, es gibt keinen zwingenden Grund, obwohl Einstein ausdrücklich einen Aether verlangt hat (1915),
Deine Behauptung musst also du zuerst erklären.
Hannes, es ist deine Hypothese. Um das Nullergebnis des MMX zu erklären, behauptest du, dass das Medium (Äther?) mitgeführt wird. Deine Hypothese steht aber im Widerspruch zur Beobachtung der Aberration. Darum funktioniert deine Hypothese nicht. Mit einem "Warum denn?" ist das nicht gelöst.

Für die Aberration gibt es auch andere,nicht im Widerspruch stehende Erklärungen.
Wenn du die Behauptung aufstellst, dass EM-Wellen ein Medium benötigen, dann musst du das begründen, nicht ich. Bislang hat sich ein solches Medium nicht finden lassen. Die Theorie der EM-Wellen (Maxwellsche Elektrodynamik) funktioniert jedoch exzellent ohne Medium. Wofür wird das Medium also benötigt?

Die Behauptung, dass unbedingt ein Aether notwendig ist, stammt doch in erster Linie von Albert Einstein.Aber ich bin überzeugt, dass er recht hat.
Mit Gruß Hannes
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Mi 11. Mai 2011, 16:26

Hannes hat geschrieben:Hallo FB557 !
Die Behauptung geht von dir aus. Du schreibst, es gibt keinen zwingenden Grund, obwohl Einstein ausdrücklich einen Aether verlangt hat (1915),
Deine Behauptung musst also du zuerst erklären.

Hannes, du behauptest, dass "elektromagnetische Potenzialänderungen" ein Medium benötigen. Zur Erinnerung:
Hannes hat geschrieben:Die Ausbreitung der elektromagnetischen Potentialänderungen ist eine Wellenfunktion und braucht daher ein Medium.

Die Maxwellsche Elektrodynamik benötigt kein Medium. Wenn du eines benötigst, bzw. deine Hypothese, dann musst du erklären wofür.
Hannes hat geschrieben:Für die Aberration gibt es auch andere,nicht im Widerspruch stehende Erklärungen.

Nicht die Aberration steht im Widerspruch zu deiner Hypothese, sondern deine Hypothese steht im Widerspruch zur beobachteten Aberration. Wenn deine Hypothese Erklärungen für die beobachtete Aberration zu liefern vermag, dann bitte erläutere sie!
Hannes hat geschrieben:Die Behauptung, dass unbedingt ein Äther notwendig ist, stammt doch in erster Linie von Albert Einstein.Aber ich bin überzeugt, dass er recht hat.

Wo behauptet Einstein, dass ein Äther notwendig ist? Und komme jetzt nicht mit seiner Rede in Leiden, denn dort hat er keinen Äther für notwendig erachtet sondern er hat im Sinne der ART dem Raum und der Zeit physikalische Eigenschaften zugesprochen, die jedoch nicht als "ponderabel" anzusehen sind. Damit war gemeint, dass sich die Raumzeit abhängig von Masse und Energie krümmt, also mit seinen Eigenschaften nicht unabhängig von dem Geschehen in im ist. Die Raumzeit ist Teil der Physik und nicht die Bühne, wie bei Newton.
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Hannes » Mi 11. Mai 2011, 16:48

Hallo Fb 557 !
Wo behauptet Einstein, dass ein Äther notwendig ist? Und komme jetzt nicht mit seiner Rede in Leiden, denn dort hat er keinen Äther für notwendig erachtet sondern er hat im Sinne der ART dem Raum und der Zeit physikalische Eigenschaften zugesprochen, die jedoch nicht als "ponderabel" anzusehen sind. Damit war gemeint, dass sich die Raumzeit abhängig von Masse und Energie krümmt, also mit seinen Eigenschaften nicht unabhängig von dem Geschehen in im ist. Die Raumzeit ist Teil der Physik und nicht die Bühne, wie bei Newton.

So hat sich Einstein aus seiner Fehleinschätzung herausgewunden.
Aber wenn du mich um den Begriff Aether frägst, so muss ich dich fragen, ob du noch nie etwas von einem elektromagnetischen Feld gehört hast. Aether ist meiner Ansicht nach nicht nur die Summe der elektromagnetischen Felder der ponderablen Materie sondern auch die der virtuellen Materie.
Über virtuelle Materie erkundige dich bei den Quantenphysikern.
Raumzeit ist ja auch kein leerer, wirkungsfreier Raum ,sondern sehr intensiv an den Vorgängen im Weltraum beteiligt.Man könnte auch Gravitation dazu sagen, wenn man den Begriff Raumzeit nicht mag.
Mit bestem Gruß
Hannes
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Mi 11. Mai 2011, 17:05

Hannes hat geschrieben:Hallo Fb 557 !So hat sich Einstein aus seiner Fehleinschätzung herausgewunden.

Wie Artie schreibt, windest du dich jetzt heraus. Die Antwort auf die Frage, wozu denn dein Medium überhaupt benötigt wird, bist du nach wie vor schuldig.
Hannes hat geschrieben:Aber wenn du mich um den Begriff Aether frägst, so muss ich dich fragen, ob du noch nie etwas von einem elektromagnetischen Feld gehört hast.

Das EM-Feld ist kein Äther. Der Lichtäther sollte doch in Analogie zu den bekannten mechanischen Schwingungs- und Wellenvorgängen, das Medium sein, in dem sich die EM-Felder als Wellen ausbreiten. Nach dieser Auffassung wäre deine Interpretation die, dass sich die EM-Felder selbst transportieren. Ich kann nicht erkennen, wie sich daraus neue Erkenntnisse gewinnen lassen sollen.

Die Erklärung für die Aberration im Rahmen deiner Hypothese lieferst du sicher bald.
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Mi 11. Mai 2011, 17:12

Hannes hat geschrieben: 100 Jahre alte Thesen.

Ja 100 Jahre alt und damals genauso richtig wie heute. Da siehst du mal, wie intelligent die Leute damals waren. Und alle diese Thesen haben sich 100 Jahre als praktisch richtig erwiesen. Die angewendete SRT trifft die Natur exakt. Leider beruht sie auf einem die klassische Physik brechenden Ansatz, welcher aber dennoch zu richtigen Folgerungen führt. Die LRT kommt zu gleichen Aussagen mit einem etwas klassisch verträglicheren Ansatz. Jedenfalls wird mit diesem mathematischen Gerüst die Beschreibung der Natur möglich.

Die Emissionsthese wurde parallel verfolgt; weil sie ihre Aussagen entsprechnend der klassischen Physik entwickelt. Sie kann ebenfalls die Natur allgemein gut beschreiben; in wenigen Fällen aber scheinbar nicht. Sie ist darin der SRT unterlegen. Daß dennoch in diesen Fällen Erklärungen möglich erscheinen, kannst Du beispielsweise den Thesen von L.Pernes entnehmen.

Was aber ganz überwiegend in der physikalischen Welt heute ausgeschlossen wird, ist ein klassischer Äther. Auch ein mitgeführter Äther scheidet wegen der Inkompatibilität mit der Abberation aus. Andere Ätherkonstrukte müssen zur Kompatibilität derart hingebogen werden, daß sie schon deshalb ausscheiden.

Einstweilen kann man beruhigt mit der SRT rechnen. Sie liefert im elektrodynamischen Bereich und im materiellen Hochgeschwindigkeitsbereich richtige Ergebnisse. Kein Mensch wird irgendwo das Differenzalter von Zwillingen oder die geschrumpfte Länge von Eisenbahnen benötigen.

Die SRT ist aber nicht das Ende der Physik. Irgendwann tauchen, wie bei allen Theorien, Unzulänglichkeiten auf. Und wer weiß, eventuell ergibt die weitere Entwicklung einen Zusammenhang zur Emissionsbetrachtung. Ein Äther aber, das ist ganz gewiß, wird da keine Rolle spielen. Und wenn Du meinst, Einstein hätte einen Äther im hier beschriebenen Sinne etabliert, dann hast Du seine Aussagen nicht gelesen oder einfach nicht verstanden.

Gruß
Ernst
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Hannes » Mi 11. Mai 2011, 18:02

Hallo Ernst !
Ja 100 Jahre alt und damals genauso richtig wie heute. Da siehst du mal, wie intelligent die Leute damals waren. Und alle diese Thesen haben sich 100 Jahre als praktisch richtig erwiesen. Die angewendete SRT trifft die Natur exakt. Leider beruht sie auf einem die klassische Physik brechenden Ansatz, welcher aber dennoch zu richtigen Folgerungen führt. Die LRT kommt zu gleichen Aussagen mit einem etwas klassisch verträglicheren Ansatz. Jedenfalls wird mit diesem mathematischen Gerüst die Beschreibung der Natur möglich.

Die 100 jährigen Thesen sind so widersprüchlich wie nicht gleich etwas.Und wenn du die SRT mit einem physikbrechenden Ansatz verteidigst,habe ich nichts mehr dazu zu sagen.
Einstweilen kann man beruhigt mit der SRT rechnen. Sie liefert im elektrodynamischen Bereich und im materiellen Hochgeschwindigkeitsbereich richtige Ergebnisse. Kein Mensch wird irgendwo das Differenzalter von Zwillingen oder die geschrumpfte Länge von Eisenbahnen benötigen.

Nur die armen Studenten müssen diese Rechnungen beherrschen, sonst haben sie die SRT nicht "verstanden".Es ist nicht auszuschließen, dass eine falsche Rechnung zu dem gleichen Ergebnis wie eine richtige Rechnung führt. Trotzdem ist die falsche Rechnung falsch.
Die SRT ist aber nicht das Ende der Physik. Irgendwann tauchen, wie bei allen Theorien, Unzulänglichkeiten auf. Und wer weiß, eventuell ergibt die weitere Entwicklung einen Zusammenhang zur Emissionsbetrachtung. Ein Äther aber, das ist ganz gewiß, wird da keine Rolle spielen. Und wenn Du meinst, Einstein hätte einen Äther im hier beschriebenen Sinne etabliert, dann hast Du seine Aussagen nicht gelesen oder einfach nicht verstanden.

Das gleiche könnte ich dir auch vorwerfen.Zu verstehen ist die SRT leicht, aber nicht in allen Ansätzen zu akzeptieren.Wenn du zugibst, dass die SRT nicht das Ende der Physik sei,
triffst du genau meine Meinung.Zur Emission habe ich dir meine Meinung schon oft genug zur Kenntnis gebracht.
Mit Gruß
Hannes
Zuletzt geändert von Hannes am Mi 11. Mai 2011, 18:30, insgesamt 2-mal geändert.
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