Harald Maurer hat geschrieben: Sollen die Grenzen des Rasters die Spiegel sein? Dann sind die Reflexionen falsch. Die sind nämlich nicht beliebig, denn die ankommende Welle wird nicht als Abschnitt zurück gesendet, sondern die Welle wird neu erzeugt. Das liegt daran, wie schon erwähnt, dass das elektr. Feld reflektiert wird, und zwar nur das elektrische Feld. Und das auch erst dann, wenn das Maximum erfüllt ist - deshab entsteht für das elektrische Feld am Spiegel immer ein Knoten.
Harald, das stimmt doch alles nicht. Da wird keine Welle neu erzeugt, sondern sie wird klassisch reflektiert. Du vermengst da wieder die Dinge nach Deinem Gusto. Eine em Welle wird reflektiert wie jede andere auch:
siehe auch hier:
Teilweise Reflexion und Transmission einer eindimensionalen Welle an einer Potentialstufe. Der Anteil der reflektierten und transmittierten Intensität einer elektromagnetischen Welle lässt sich mit den fresnelschen Formeln berechnen
Deshalb ist auch Chiefs Darstellung wie auch alle unsere anderen Darstellungen korrekt.
Nur die stehende Welle als Resultierende aus hin+rücklaufender Welle besitzt am Reflektor stets einen Knoten. Die entsprechende Situation der stehenden Welle am Empfänger beinhaltet dann die Interferenz der beiden Einzelwellen. Befindet sich der Empfänger in einem Bauch der stehenden Welle, so herrscht konstruktive Interferenz; befindet sie sich in ihrem Knoten, so herrscht destruktive Interferenz. Dazwischen ist ein stetiger Übergang. Alles das stützt nur die Funktionalität des MMEs.
Nun zeigt uns Chief, dass die Phasen bei der Rückkehr zueinander verschoben sind. Die beiden Teilstrahlen haben plötzlich nach diesen 30 Sekunden, in welchen sie nach einfach nachzuvollziehender Logik denselben Zustand haben müssten, diesen übereinstimmenden Zustand nicht. Es muss also zumindest einer der Teilstrahlen aus dem Periodentakt geraten sein und seine Periodendauer war nicht konstant.
Das ist doch auch alles zigmal erläutert, aber Du verschließt Dich da unverdrossen starr. Es kommen die Wellen zeitversetzt, weil sie unterschiedlich schnell über eine gleiche Strecke gelaufen sind. ganz einfach ist das und daher von Chief auch richtig dargestellt, wie alle anderen unsere Darstellungen zuvor ebenfalls.
Also wieder alle deine Argumente unzutreffend. Es kann wohl nicht sein, was nicht sein darf. Aber es ist nun mal so. Alle unsere Betrachtungen unter den verschiedensten Aspekten hier bestätigen mur die Funktionalität des MMEs. Anderes war auch gar nicht zu erwarten.
PS.
Wie Highway richtig meint, in der "handelsüblichen" Interpretation des MM-Versuchs steckt ein gigantischer Denkfehler!
Mitnichten. Vielmehr steckt in Deiner Betrachtung ein ganz profaner Denkfehler,
Und Highway hat ja die Fehlfunktion damit begründet, daß im MME die LG konstant ist, aber im Äther variabel, und dadurch die Wellenlängen im MMI konstant sind. Herzlichen Glückwunsch.
Gruß
Ernst