Hallo Frau Jocelyne !
Die verschiedene Laufzeiten von Objekten beobachtet man bei allen Objekten, deren Geschwindigkeiten endlich sind, und wir kennen eben nur Geschwindigkeiten, die endlich sind, einschließlich c
Bei den Astronomen ist das eine selbstverständliche Sache:
Alles, was wir beim Blick in den Sternenhimmel sehen, ist bereits Vergangenheit. Diese ominöse Gleichzeitigkeits-Story ist nur eine Frage der verschiedenen Zeitpunkte der Wahrnehmung eines Ereignisses durch verschiedene Beobachter, und mitnichten eine Frage des Zeitpunkt des Ereignisses selbst.
Diese "Gedankenexperimente" sind doch nur Spekulationen und keine gültigen Experimente.
Die Invarianz der LG ist doch nur durch Konvention festgelegt und nirgends experimentell bewiesen.
Man hat vor 100 Jahren geglaubt, mit einer invarianten LG alles messen zu können und hat dafür die Stabilität der vereinbarten Maßeinheiten Meter und Sekunde aufgegeben.
Der beste Beweis, dass die LG nicht invariant ist, ist das Verhalten des Lichtes bei Lichtbrechung, besonders bei der Rückbrechung, wo die LG
nach Verlassen des dichten Mediums (Glas, Wasser etc) wieder schneller wird, ohne dass Energie zugesetzt werden muss.
Ich frage mich nur, wie lange es dauert, bis ein Fachmann eine neue Theorie mit varianter LG entwickelt.
Die Zeit dafür wäre reif.
Mit Gruß Hannes