Als Zusammenfassung der Ergebnisse meiner Fragen über die Längenkontraktion, die bis jetzt aus dem Lager der Relativisten nur von Dr. Markus Pössel und von Trigemina beantwortet wurden, kann ich folgendes festhalten:
1) die Objekte verkürzen sich in der SRT bei Bewegung nicht materiell
2) dafür kontrahiert die „Raumzeit“ zwischen zwei zueinander bewegten Objekten
Zu 2) sehe ich bei dieser Aufklärung zwei Widersprüche:
2a) Wenn die „Raumzeit“ zwischen zwei zueinander bewegten Objekten kontrahiert, dann kann es konkret nur bedeuten, dass der Abstand zwischen den Objekten sich verkürzt. Das steht wiederum in Widerspruch mit der Zeitdilatation: Wenn der Abstand zwischen zwei Objekten sich verkürzt, dann verkürzt sich auch die Laufzeit bei konstanter Geschwindigkeit. Die Begegnung der zwei zueinander bewegten Objekte würde also nach den relativistischen Berechnungen zu einem früheren Zeitpunkt vorausgesagt werden, als nach den klassischen Berechnungen. Um hier den Sprachgebrauch der Relativisten zu benutzen: Die „Zeit“ würde für bewegte Objekte schneller laufen, und nicht langsamer.
2b) Es konnte mir von den Relativisten keine physikalische Kraft genannt und beschrieben werden, die diese "Kontraktion der Raumzeit“ bzw. diese Verkürzung des Abstandes zwischen zwei zueinander bewegten Objekten verursacht. Ich gehe also davon aus, dass diese Kraft nicht existiert und dass die „Zeitdilatation“ genauso wie die „Längenkontraktion“ Scheineffekte sind, die nur mathematisch ohne jeglichen Realitätsbezug konstruiert wurden und nur auf dem Papier existieren, nicht aber in der Natur.
Oder kann mir etwa ein Relativist eine physikalische Kraft nennen, die in der Natur die "Kontraktion der Raumzeit" zwischen zwei zueinander geradlinig gleichförmig bewegten Objekten bewirkt? (aber bitte nicht die Corioliskraft
Viele Grüße
Jocelyne Lopez
