Harald Maurer hat geschrieben:
Es treffen sich ja immer identisch erzeugte Wellenpositionen, denn jede ist mit derselben Frequenz, derselben Periodendauer und denselben Bedingungen entstanden und losgezogen!
Ich schwimme ziemlich zwischen den verschiedenen Begriffen „Frequenz, Amplitude, Wellenlänge, Periode“…
Eine Frequenzmessung ist doch einfach gesagt „Zählen, wie viele pro Zeiteinheit“, oder?
Nehmen wir 100 Hasen und 100 Schildkröten, die von A gleichzeitig starten in zwei verschiedenen Richtungen, in einem Abstand von 1 Stunde, und die in B nach einer gleich langen Strecke ankommen (zum Beispiel genau ein Halbkreis), wo ein Beobachter in B ihre Ankunft zählt. Die Hasen laufen die Strecke in einer Stunde, die Schildkröten laufen die gleiche Strecke auf dem anderen Halbkreis in zwei Stunden.
- Nach einer Stunde wird der erste Hase in B gezählt
- Nach zwei Stunden wird die erste Schildkröte in B gezählt
- Danach werden immer gleichzeitig jede Stunde je ein Hase und eine Schildkröte in B gezählt
- Nach 100 Stunden wird der letzte Hase in B gezählt
- Nach 102 Stunden wird die letzte Schildkröte in B gezählt
Die Verschiebung der Ankünfte Hase/Schildkröte ist ganz gering und geschieht nur ganz kurz am Anfang und am Ende der „Frequenzzählung“: Am Anfang muss man zwei Stunden auf eine Schildkröte warten, da kommt erst einmal ein Hase allein. Am Ende muss man zwei Stunden auf eine Schildkröte warten, da kommt eine Schildkröte allein, sonst kommen immer gleichzeitig jede Stunde ein Hase und eine Schildkröte an B. Oder sehe ich das falsch?
Viele Grüße
Jocelyne Lopez

